CH122106A - Parallelsichtiges Umkehrprisma. - Google Patents

Parallelsichtiges Umkehrprisma.

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CH122106A
CH122106A CH122106DA CH122106A CH 122106 A CH122106 A CH 122106A CH 122106D A CH122106D A CH 122106DA CH 122106 A CH122106 A CH 122106A
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prism
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mirror
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parallel vision
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Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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      Par        allelsichtiges    Umkehrprisma.    Bei     parallelsichtigen    Umkehrprismen, in  denen fünf Spiegelungen an     Aussenflächen     des Prismas in ein-und derselben Ebene er  folgen, erzielt man, wie bekannt, eine voll  ständige Bildumkehrung, wenn man eine der  Spiegelflächen als Dachfläche ausbildet. Bei  den bekannt gewordenen Prismen dieser Art,  bei. denen ausserdem die eine' der Spiegel  flächen zugleich als     Strahlendurchtrittsfläche     dient, ist als Dachfläche diejenige Spiegel  fläche gewählt worden, die von einem durch  die erwähnte     Durchtrittsfläche    in das Prisma,  eingetretenen Strahl zuerst getroffen wird.

    Nach der vorliegenden Erfindung wird je  doch umgekehrt mindestens eine Spiegelung  an einer der andern Spiegelflächen herbei  geführt, bevor die     Dachfläcbe    getroffen  wird. Dies bringt insbesondere folgenden  Vorteil mit sich. Es ist bei der praktischen  Ausführung solcher Prismen im     allgemeinen     nicht möglich, das Prisma aus einem ein  zigen Stück Glas bestehen zu lassen; man  muss vielmehr aus Bearbeitungsgründen das  Prisma, da es einen einspringenden     Winkel     erhält, aus zwei Teilen bestehen lassen, die    schliesslich zur Vermeidung von Lichtver  lusten miteinander verkittet werden.

   Wäh  rend bei den bisher bekannt gewordenen  Prismen infolge der dort gewählten Lage der  Dachfläche die     gittung    zwischen zwei Flä  chen auszuführen war, von denen die eine,  weil sie von der Dachfläche getroffen     wird,     nur eine verminderte Grösse für die     Kittuns     zur Verfügung stellt, ist dies bei dem neuen  Prisma vermieden.  



  Ein besonders     gedrungener    Bau bei ver  hältnismässig starker Versetzung .der Aus  trittsachse gegen die Eintrittsachse ergibt  sich, wenn man diejenige Fläche als Dach  fläche ausbildet, die von dem eingetretenen  Strahl zuletzt vor jener     Durchtrittsfläche    ge  troffen wird.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung durch  drei Beispiele erläutert.  



  Bei allen drei Beispielen besteht das  Prisma aus zwei miteinander verkitteten  Teilen. Bei dem Beispiel nach     Abb.    1 ist  die Dachfläche     cc    die zweite, bei dem nach       Abb.    2 die dritte und bei dem nach     Abb.    3  die letzte Spiegelfläche. Bei allen Beispielen      stossen an der     Bittfläche    b, die, wie erfor  derlich, von dem Scheitel A des einspringen  den Winkels ausgeht, Teile miteinander zu  sammen, die einander in voller Fläche be  rühren. Die zugleich als     Durchtrittsfläche     dienende Spiegelfläche ist mit c bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pa.rallelsichtiges Umkehrprisma, bei dem fünf Spiegelungen an Aussenflächen des Pris- mas in ein und derselben Ebene erfolgen, wobei die eine Spiegelung an einer Dach fläche stattfindet und die eine der Spiegel flächen zugleich als Strahlendurchtrittsfläche dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die erwähnte Durchtrittsfläche in das Prisma eingetretener Strahl erst dann auf die Dach- f läche trifft, nachdem er schon an einer der andern Spiegelflächen zurückgeworfen wor den ist.
    UNTERANSPRUCH: Umkehrprima nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dachfläche die von dem erwähnten Strahl zuletzt vor jener Durchtrittsfläche getroffene Spiegel fläche ist.
CH122106D 1925-06-24 1926-06-03 Parallelsichtiges Umkehrprisma. CH122106A (de)

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