CH122128A - Trockenkammeranlage mit Rostfeuerung. - Google Patents

Trockenkammeranlage mit Rostfeuerung.

Info

Publication number
CH122128A
CH122128A CH122128DA CH122128A CH 122128 A CH122128 A CH 122128A CH 122128D A CH122128D A CH 122128DA CH 122128 A CH122128 A CH 122128A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drying chamber
chamber system
grate firing
grate
firing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Soehne Herrmann
Original Assignee
Herrmann & Soehne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herrmann & Soehne filed Critical Herrmann & Soehne
Publication of CH122128A publication Critical patent/CH122128A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B23/00Heating arrangements
    • F26B23/02Heating arrangements using combustion heating
    • F26B23/028Heating arrangements using combustion heating using solid fuel; burning the dried product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


      Troekenkammeranlage    mit Rostfeuerung.    Die Erfindung betrifft eine Trocken  kammeranlage mit Rostfeuerung, die den be  kannten     Trockenkammeranlagen    gegenüber  den Vorteil hat, dass die Erzeugung der für  die Trocknung erforderlichen Wärmemenge  auf eine zu Beginn der     Trocknungsperiode     liegende, also .nur kurze     Gesamtfeuerungs-          dauer    zusammengedrängt werden kann, ohne  dass durch diese sehr intensive Befeuerung       iiberstarke    Hitzewellen auf das Trockengut  kommen und dasselbe dadurch Schäden er  leidet.  



  Nach der Erfindung ist dies durch einen  mit     Schamottegittern    durchsetzten Durch  gangsraum zwischen Feuerung und Trocken  kammer erreicht. Hierbei können zur Her  stellung der Gitter längliche, nach oben zu  schmäler werdende Schamottesteine Verwen  dung finden.  



  Die für die Lösung der Aufgabe im       Sinne    - des Erfindungsgegenstandes ange  wandten Mittel sind an und für sich bekannt,  aber im Gegensatz zu dem Endzweck der  Erfindung immer nur für Lösung ganz an  derer technischer Aufgaben verwandt wor  den. So sind bereits bei Gasfeuerungen in    den     Feuerungs-    oder Verbrennungsraum,  zum Beispiel an Dampfkesseln, Gitterwände  eingebaut worden, die sowohl eine innige       Mischung    des     Generatorgases    mit Ver  brennungsluft geben, als auch die Verbren  nung des     Generatorgases    auf den höchsten .  Stand bringen sollen.

   Es wurde auch vor  geschlagen, Stapel schlecht leitender Massen  zwischen Brenner und     Wärmeaustauschfläche     anzubringen.  



  Diese vorgenannten Einrichtungen stel  len Wärmespeicher im Sinne des Erfindungs  gegenstandes nicht dar.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar  zeigt     Fig.    1 einen     Längsschnit    mitten durch  die Feuerung, während     Fig.    2 rechtsseitig  das halbe Gitterwerk in Ansicht, von dem  Trockenraum aus gesehen, und     linksseitig     einen Schnitt durch den Rost, sowie den die  Flammen zu der andern     Gitterwerkshälfte     führenden Kanal wiedergibt;     Fig.    3 zeigt  einen Gitterstein.  



  Beiderseits des     Feuerungsrostes    1 sind  nach oben offene Kanäle 2 vorgesehen.      Diese, als auch der Post 1 sind von einem       Schamottegitter    3 überdeckt, derart, dass  die vom Rost 1 ausgehenden Flammen     bezw.     Gase in die Kanäle 2 züngeln und von hier  aus weiter ihren Weg durch das Gitterwerk 3  nehmen. Wenn auch diese Art der Ausfüh  rung des     Erfindungsgegenstandes    als eine  zweckmässige zu bezeichnen ist, so soll hier  durch keineswegs das Schutzbereich be  schränkt werden. So wäre es auch möglich,  die Feuerung seitlich anzubringen, in wel  chem Falle natürlich nur ein Kanal 2 von  dem Rost aus zu dem Gitter 3 notwendig ist.  



  Es ist nun für den Schutz ohne Belang,  in welcher Bauart das Gitterwerk 3 gewählt  ist. Besonders dürften sich aber längliche,  nach oben zu schmäler werdende Schamotte  steine zur Herstellung des Gitterwerkes  eignen, da diese den Vorteil haben, ein An  setzen von Flugasche in den Gittermaschen  zu verhindern.  



  Die Steine 4, von denen     Fig.    3 in grö  sserem     1Vlassstabe    eine Ausführungsform  wiedergibt, können massiv oder auch hohl  ausgebildet sein. Im letzten Falle sind sie       zurDurchleitung    und somit     zurVorwärmung     von Luft vorzüglich geeignet.  



  Zwischen Wärmequelle und Verwen  dungsraum geschaltet, nehmen die Schamotte  steingitter die in kurzer     Feuerungsdauer    er  zeugte Hitze zum grössten Teil in sich auf  und werden dadurch, je nach der gewollten  Höchsttemperatur, im Trockenraum mehr  oder weniger zum Glühen gebracht, worauf  die Befeuerung vollständig eingestellt wird.

      Somit ist die völlige Sicherheit gegeben,     dass     die für die     Trocknung    erforderliche Wärme  menge nicht nur tatsächlich erzeugt, son  dern auch restlos nutzbringend verbraucht  wird, dadurch, dass sie, je nachdem, ob der       Betrieb        bezw.    das Trockengut eine lang  samere oder raschere Trocknung erheischt,  ganz gleichmässig in langsam bis zu einer ge  wünschten Endtemperatur abfallenden Kurve  ausgestrahlt wird.  



  Diese     Wiederausstrahlungsdauer    ist da  durch regelbar, dass der für die     Absaugung     des Wasserdampfes in jeder     Trockenkammer          angeordnete    Kamin mehr oder weniger ge  drosselt wird, wodurch mehr oder weniger  Frischluft angesaugt wird, die auf ihrem  Wege in die Kammer durch den Wärme  speicher geht, also mehr oder weniger auf  gespeicherte     Wärme    mitnimmt und somit  die Ausstrahlung beschleunigt oder verlang  samt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trockenkammeranlage mit Rostfeuerung. gekennzeichnet durch einen mit Schamotte gittern durchsetzten Durchgangsraum zwi schen Feuerung und Trockenkammer. UNTERANSPRUCH; Trockenkammeranlage nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch längliche, nach oben zu schmäler werdende Schamottesteine zur Herstellung der Gitter.
CH122128D 1926-10-27 1926-10-27 Trockenkammeranlage mit Rostfeuerung. CH122128A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH122128T 1926-10-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH122128A true CH122128A (de) 1927-08-16

Family

ID=4380937

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH122128D CH122128A (de) 1926-10-27 1926-10-27 Trockenkammeranlage mit Rostfeuerung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH122128A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH122128A (de) Trockenkammeranlage mit Rostfeuerung.
DE444572C (de) Trockenkammeranlage mit Rostfeuerung
DE1426890A1 (de) Kraftwerk mit Muellverbrennung
AT145387B (de) Vorrichtung zum langsamen Aufheizen von Backräumen.
DE437011C (de) Funkenfaenger fuer Lokomotiv- und aehnliche Kessel
DE53318C (de) Kammer-Kachelofen
DE653944C (de) Kaminfeuerung zum wahlweisen oder gleichzeitigen Betrieb mit festem Brennstoff oder mit Gas
AT107330B (de) Als Wasserverdampfer wirkender Wärmespeicher für Wechselbetriebgeneratoren.
DE887046C (de) Dampferzeuger, insbesondere Zwanglauf-Dampferzeuger, mit in den Feuerraum vorspringenden Kuehlrohrwaenden
DE380765C (de) Muldenrostfeuerung mit Verbindungskanaelen im Mauerwerk zwischen den Fuellschaechten und dem Verbrennungsraum
DE449988C (de) Kohlenstaubgefeuerter Wasserrohrkessel mit Teilkammern
AT160028B (de) Dauerbrandofen mit Holzheizung.
DE730694C (de) Gliederheizkessel aus aufeinandersetzbaren Hohlrahmen
AT346539B (de) Ofen mit eingebautem gasbrenner
AT149069B (de) Feuerung für feste, insbesondere minderwertige Brennstoffe.
DE3416115C2 (de) Wasser/Luft-Heizkessel
DE344129C (de) Dauerbrandschachtofen
DE469314C (de) Unterwind-Wanderrost fuer Torffeuerung mit vorgebautem Trocken- und Schwelschacht
DE468252C (de) Ziegelringofen mit doppelten Trennwaenden zwischen den Brennkammern und in verschiedenen Hoehen angeordneten Roststaeben
DE367504C (de) Grudeherd mit innerer Luftzufuehrung
DE1199175B (de) Verfahren zum Betrieb eines Doppelschraegofens
DE907334C (de) Einrichtung zum Zuenden leicht vergasbarer Brennstoffe auf Rostfeuerungen
DE5777C (de) Verbesserung an continuirlichen Ziegelbrennöfen
DE441846C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Betriebe von Ziegelbrennoefen mit paarweise zusammenwirkenden Kammern
CH285582A (de) Verfahren zur Dampferzeugung.