CH122200A - Anordnung zur Übertragung der elektrischen Energie von einem Erregerkreis auf einen Verbraucherkreis. - Google Patents
Anordnung zur Übertragung der elektrischen Energie von einem Erregerkreis auf einen Verbraucherkreis.Info
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Description
Anordnung zur Übertragung der elektrischen Energie von einen Trregerkreis Ruf einen Verbraucherkreis. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Energieübertragung von elektromagnetiscben Wellen, die so bescbaffen ist, dass im wesentlichen nur die Welle einer gewünschten Frequenz übertragen, Wellen dagegen von höheren Frequenzen, wie Ober schwingungen, die bekanntlich häufig in Generatorschaltung entstehen, von dem Ver braucherkreis ferngehalten werden.
Zur Unter drückung von Oberschwingnngen ist es an sich bekannt, Zwischenkreise, welche auf die Nutzfrequenz abgestimmt sind, einzuschalten. In der Praxis geriiigt jedoch diese Massnahme noch nicht, um Oberschwingungen von grösserer Intensität in genügender Weise von einem Verbraucherkreise, zum Beispiel einer Sende antenne, fernzuhalten. Um das letztere zii erreichen, muss der Übertragungsschwingungs- kreis in besonderer Weise mit dem Erreger und- dein Verbraucherkreise'verbundcn sein.
Erfindungsgemäss wird dieser Kreis induktiv nlit dem Erregerkreise gekoppelt und rein kapa,gitiv mit dein Verbraucherkreise, wobei die kapazitive Kopplung derart erfolgt, dass in Serie mit dem Abstiminkondensator ein besonderer Kopplungskondensator angeordnet ist, an den der Verbraucherkreis (Antenne) direkt angeschlossen wird. Es wird ferner die induktive Kopplung variabel gemacht, um auf diese Weise nach Belieben mehr oder weniger Energie dem Verbraucherkreise zuzuführen.
Bei vielen Sendersclialtungen der drahtlosen Telegraphie arbeitet der Generator auf einen Schwingungskreis, welcher in einem Stromkreise, der an den Generator ange schlossen ist, liegt, das heisst der Schwin gungskreis ist in einer sogenannten Stromreso- nanzschaltung mit dem (Tenerator verbunden.
Bei einer solchen Schaltung empfiehlt es sich; den Cbertragerkreis derart mit dein Erreger kreise induktiv zu hoppeln, dass die Belastung des kapazitiven und des induktiven Zweiges des Erregerschwingungskreises einander gleich werden, so dass bei Änderung des Kopplungs- grades zwischen li,rregei,kreis und Übertra- gungskreis,
die Abstimmung iles Erreger- Kreises unverändert bleibt. Erreicht wird dieses zum Beispiel dadurch, dass die Strom zuführungen zum Erregerkreis so gelegt sind, dass die eine von ihnen zwischen dem Kon densator und dem einen Spulenende und die andere au einem Punkt der Spule liegt. Dann wird der Übertragungsschwingungskreis sym metrisch mit den beiden Spulenteilen in an sich bekannter Weise gekoppelt.
Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der anliegenden Figur gegeben. R sei ein fremdgesteuerter Röhren sender dessen Arbeitsschwingungskreis S, der den Erregungsschwingungskreis der Anord nung bildet, so in den Anodenkreis A. der Sendemöhre eingeschaltet ist, dass die Anode mit einem Punkt zwischen der Selbstinduk tionsspule und dem Kondensator des Kreises angeschlossen ist und dass die Zuführung zur Kathode von einem Punkt der Induktions spule abzweigt.
Symmetrisch zu diesem Ver zweigungspunkt, das heisst so, dass der kapa- zitive und der induktive Zweig des Erreger schwingungskreises gleich belastet sind, wird nun der Übertragerkreis induktiv mit dem Kreis S gekoppelt. Dieser Übertragerkreis enthält ausser der Selbstinduktionsspule L, die gleichzeitig als Kopplungsspule verwen det wird, den Abstimmkondensator c und den grossen Kopplungskondensator K, an welchem die Antenne angeschlossen ist.
Bekanntlich führt der induktive Zweig des Arbeitskreises S der Rühre weniger Ober wellen als der kapazitive. Es gelangen dem zufolge nur wenige schwache Oberwellen in den Übertragerkreis. Dadurch nun, dass die Kopplung der Antenne mit diesem Übertra- gerkreise relativ lose eingestellt wird, (las heisst der Kondensator Ii wesentlich grüher als der Abstimmungskondensator c ist, bilden sich für die Oberwellen ain Kopplungskon- densator nur verhältnismässig geringe Span nungen aus.
Es tritt somit ausser der Sieb- wirkung des Übertragerkreises noch durch die Art der Kopplung mit der Antenne eine weitere Verminderung der Übertragung von Oberwellen auf. Auf diese Weise werden die Oberwellen von der -Antenne praktisch vollkommen ferngehalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Übertragung der in einem Erregerkreis schwingenden Energie auf einen Verbraucherkreis, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf die Nutzwelle abgestimmter Zwischenkreis durch eine variable induktive Kopplung mit dem Erregerkreis verbunden ist und dass die Kopplung des Zwischenkreises mit dein Verbraucherkreise rein kapazitiv mittelst eines besonderen, in Serie mit dem Abstimmkondensator geschalteten Kopplungs kondensators erfolgt, an den der Verbrauchs- kreis direkt angeschlossen ist.UNTERANSPRUCH: Anordnung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerkreis des Generators eine Stromverzweigung in einem Stromkreis (Anodenkreis) des Generators bildet und die Kopplung des Zwischenkreises mit dein Erregerkreis derart erfolgt, dass eine gleichmässige Belastung des kapazitiven und des induktiven Zweiges des Erregerkreises gegeben ist, so dass bei Änderung des kopp lungsgrades zwischen Erregerkreis und Zwi schenkreis die Abstimmung des Erregerkreises unverändert bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122200X | 1925-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH122200A true CH122200A (de) | 1927-09-01 |
Family
ID=5657256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH122200D CH122200A (de) | 1925-09-24 | 1926-09-16 | Anordnung zur Übertragung der elektrischen Energie von einem Erregerkreis auf einen Verbraucherkreis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH122200A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1262373B (de) * | 1961-06-14 | 1968-03-07 | Stewart Warner Corp | Frequenzdiskriminator |
-
1926
- 1926-09-16 CH CH122200D patent/CH122200A/de unknown
Cited By (1)
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