CH122229A - Sitz für Motorräder. - Google Patents

Sitz für Motorräder.

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CH122229A
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Inventor
Kropfitsch Paul
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Kropfitsch Paul
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  Sitz für Motorräder.    Es sind bereits Sitze für Motorräder be  kannt geworden, deren Sattelfläche aus zwei       hintereinanderliegenden    Gruppen von Zug  federn gebildet wird. Bei den bekannten  Sitzen dieser Art erfolgt die     Querverbindung     dieser     Zugfedergruppen    durch eine gebogene  Blechlamelle.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    nun  einen Sitz der eingangs erwähnten Art, bei  welchem die Querverbindung der beiden Fe  dergruppen durch ein gemeinsames, aus Glie  dern bestehendes Organ, zum Beispiel eine  Gliederkette erfolgt, welches Organ sowohl  die beiden     hintereinanderliegenden    Federgrup  pen als auch .die Einzelfedern jeder Gruppe  unter. sich gelenkig verbindet.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes veranschau  licht und zwar zeigt     Abb.    1 einen Soziussitz  für Motorräder im Schaubild.     Abb.    2 ist eine  Ansicht einer einen Teil des Sitzes bildenden  Einrichtung zum Befestigen des Sitzes am  Motorradrahmen unter     Fortlassung    des Sat  tels und     Abb.    3 ein Schnitt nach der Linie       1-I    der     Abb.    2.    Wie aus     Abb.    1     eisichtlich,    wird der  Tragrahmen a des Sitzes aus einem entspre  chend gebogenen Flacheisen gebildet, welches  zwecks Versteifung mit einem Rahmen b in  Verbindung steht     (Abb.    2).

   Auf den Trag  rahmen a sind in bekannter Weise zwei Grup  pen von Zugfedern c und ei angeordnet, deren  Verbindung gemäss dem gezeichneten Beispiele  durch eine Gliederkette d erfolgt. Hierdurch  wird ein Nachgeben der Zugfedern     c        bezw.        ci     nach allen Seiten und Richtungen hin ermög  licht und infolge der dadurch erzielten kür  zeren Federn ein Verrutschen derselben -bis  zu einem eventuellen     Übereinandergreifen     einzelner Federn verhindert, wodurch die       Sitzfläche    stabiler wird. Der aus den Zug  federn c,<B><I>ei</I></B> und der Kette d gebildete Sitz  erhält einen Filz- und Lederüberzug.  



       Tim    den Soziussitz an den Gepäckträger  rahmen, die bei den verschiedenen Radtypen  verschieden breit sind, anzubringen, ist an  der Unterseite der Rahmen<I>a</I> und<I>b</I> eine  Befestigungseinrichtung vorgesehen, die aus  vier     Stellkloben        g    besteht. Diese     Kloben        g     sitzen auf zwei     Stellxpindeln    e, die beider-           seits    gegenläufiges Gewinde besitzen und  welche durch fest mit den Spindeln verbun  dene     Muttern    f betätigt werden.

   Die     Stell-          kloben    tragen ferner innere und äussere Hohl  kehlen<I>lt,</I> welche zur Befestigung des Sitzes  an     Gepäeksträgerrahmen    verschiedener Breite  dienen. Die     hackenförmigen        Fortsätze        i    der       Stehkloben        g    gleiten mit ihrer den Rahmen  zugekehrten Seitenfläche beim Verstellen der  Spindeln an den beiden Rahmen<I>a</I> und<I>b,</I>  wodurch die     Stellkloben    eine sichere Führung  erhalten und gleichzeitig auch ein Verdrehen  derselben beim Betätigen der Spindeln ver  hindert wird.

       Mittelst    des     Hackens    am Ende  des     Fortsatzes    i kann der Sitz an ganz  breite     Gepäckträgerrahmen    befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sitz für Motorräder, dessen Sattelfläche aus zwei hintereinanderliegenden Gruppen von Zugfedern gebildet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Querverbindung der beiden Federgruppen durch ein gemeinsames, aus Gliedern bestehendes Organ erfolgt, welches Organ sowohl die beiden hintereinauderlie- genden Federgruppen als auch die Einzel federn jeder Gruppe unter sich gelenkig ver bindet. UNTERANSPRACHE: 1.
    Sitz für Motorräder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz als Soziussitz ausgebildet ist und einen Zug- federntragrahmen besitzt, welcher eine Stellkloben aufweisende Einrichtung zur Befestigung des Sitzes am Motorradrahmen hat, welche Kloben auf zwei Spindeln sitzen und durch Drehen der letzteren gegeneinander und voneinander verschoben werden können, so dass ein Anbringen des Sitzes am Gepäcksträgerrahmen ver schiedener Breite ermöglicht ist. 2.
    Sitz für Motorräder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steilklo- ben mit zwei Hohlkehlen versehen sind und zwecks Führung und Verhinderung des Verdrehens in ihrer Längsrichtung Wortsätze besitzen, die mit einer Seiten fläche längs dein Rahmen gleiten.
CH122229D 1925-08-26 1926-08-23 Sitz für Motorräder. CH122229A (de)

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