CH122255A - Verfahren zur Darstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Azofarbstoffes.

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CH122255A
CH122255A CH122255DA CH122255A CH 122255 A CH122255 A CH 122255A CH 122255D A CH122255D A CH 122255DA CH 122255 A CH122255 A CH 122255A
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azo dye
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orange
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man wertvolle  neue     Azofarbstoffe    erhält, wenn man     Diazo-          verbindungen    von Aminen der allgemeinen  Formel:

    
EMI0001.0005     
    worin die     X's    Wasserstoff oder einen ein  wertigen     Substituenten,    das eine Y eine  Gruppe     S02-Alkyl,        SO2-Aralkyl,        S02-Aryl     oder     S02-1\'     < , das andere Y Halogen,     Alkyl,          Aralkyl,        Aryl,        Ogalkyl,        Oxaralkyl    oder     Oz-          aryl,        Thioalkyl,        Thioaralkyl    oder     Thioaryl     bedeuten können,

   mit     2.3-OYynaphtoesäure-          aryliden    kuppelt.  



  Man erhält so Farbstoffe, die mit Sub  straten vermischt, wertvolle Lacke ergeben  und deren Färbungen, wenn die     Fa.rbstoffP     auf der Faser erzeugt werden, neben einer  klaren     Nüance    eine besonders gute     Beuch-          echtheit    aufweisen.

      Im Falle die obiger Formel entsprechen  den     Aminoarylsulfone    oder     Aminoary1sul-          fonsäureamide    in einem     Aralkyl-    oder zwei  ten     Arylrest    noch     eine    weitere     Aminogruppe     enthalten, können beide     Aminogruppen        dia-          zotiert    und die so entstandenen     Diazoverbin-          dungen    auf zwei Moleküle eines 2.     3-Oxy-          naphtoesäurearylids    zur Einwirkung kom  men.

   Falls ein     Di-2.        3-ogynaphtoylarylendi-          amin    zur Verwendung kommt, reagiert das  selbe mit zwei     Molekülen    der     Diazoverbindung     eines Monoamins der obigen Formel     bezw.     mit einem Molekül der     Tetrazoverbindun    g  eines     Diamins    der zuletzt erwähnten Art,  Vorliegendes Patent bezieht sich nun.

   auf  die Darstellung eines neuen     Azofarbstoffes,     welcher dadurch entsteht, dass man die     Diazo-          verbindung    von     3-Amino-4-chlordiphenylsul-          fon    der Formel:  
EMI0001.0055     
    mit 2.     3-Ogynaphtoyl-3-toluidin        kombiniert.         Getrocknet bildet der Farbstoff ein orange  rotes Pulver, das in Wasser unlöslich ist. Mit  den gebräuchlichen Substraten gemischt, bil  det er einen orangeroten Lack und färbt, auf  Baumwolle hergestellt, dieselbe in den     glei-          ehen    Tönen von guter Lichtechtheit und       Beuchechtheit.     



  <I>Beispiel:</I>  8 Teile     3-Amino-d-chlordiphenylsulfon     werden mit 16 Teilen Salzsäure (d = l,160)  fein angetrieben, mit 50 Teilen     @'i'asser    und       Isis    gut vermischt und mit 2,1 Teilen  1     atriumnitrit,    gelöst in 15 Teilen Wasser       diazotiert.    Zu dieser Lösung lässt man eine  filtrierte Lösung von 8,5 Teilen     2.3-Oxy-          naplitoyl-3-toluidin    in 8,4 Teilen Natron  lauge (36       Be),    1 Teil     Türkischrotöl,    150  Teilen Wasser und 3;7 Teilen     Natriumacetat     kristalliiert zulaufen.  



  Nach einigen Stunden ist die Kupplung  beendet. Man erhält den Farbstoff als orange  rote Paste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man die Diazoverbindung von 3-Amino-d- clilordiplienylsulfon der Formel: EMI0002.0019 mit :? . 3-Oxynaplitoyl-3-toluidin kombiniert.
    Getrocknet bildet der Farbstoff ein orangerotes Pulver, das in Wasser unlöslich ist. Mit. den gebräuchlichen Substraten ge mischt, bildet er einen orangeroten Lack und färbt, auf Baumwolle hergestellt, dieselbe in den gleichen Tönen von guter Lichtecht- lieit und Beuchechtheit.
CH122255D 1925-05-28 1926-05-27 Verfahren zur Darstellung eines Azofarbstoffes. CH122255A (de)

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