CH122283A - Vorrichtung an Schreib-Setzmaschinen oder dergleichen zum Auslösen von Bewegungen durch Tastenanschlag. - Google Patents

Vorrichtung an Schreib-Setzmaschinen oder dergleichen zum Auslösen von Bewegungen durch Tastenanschlag.

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CH122283A
CH122283A CH122283DA CH122283A CH 122283 A CH122283 A CH 122283A CH 122283D A CH122283D A CH 122283DA CH 122283 A CH122283 A CH 122283A
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CH
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eccentric
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dependent
movement
pawl
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Gesellschaft Polygraphische
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Polygraphische Ges
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  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 109133.    Vorrichtung an Schreib-Setzmaschinen oder dergleichen zum Auslösen von  Bewegungen durch Tastenanschlag.    Das Hauptpatent bezieht sich auf eine  Vorrichtung an Schreib-Setzmaschinen oder  dergleichen zum Auslösen von     Bewegungen     durch     Tastenanschlag,    und besteht insbeson  dere darin, dass ein Exzenter, das mit einer stän  dig umlaufenden Antriebswalze beim Tasten  anschlag in Eingriff gebracht und dadurch  in Drehung versetzt wird, um die auszu  lösenden Bewegungen von Teilen der Ma  schine zu veranlassen, beim Tastenanschlag  angestossen und dadurch mit der ständig  umlaufenden Walze in Eingriff gebracht  wird.

   Dabei wird das Exzenter zweckmässig  durch eine Klinke gesperrt, die so eingerich  tet ist, dass sie das Exzenter nach einer Um  drehung wieder auffängt.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine solche Vorrichtung, bei welcher ins  besondere das Exzenter in einem selbständi  gen, schwenkbar gelagerten Exzenterjoche  angeordnet ist, das auf die die gewollte Be  wegung veranlassende Schubstange einwirkt.  Dadurch wird eine bequeme Auswechslung  der einem starken Verschleiss unterworfenen    Exzenter ermöglicht. Das Joch kann vor  zugsweise auf das Vorderende der zugehöri  gen Schubstange einwirken und gleichzeitig  die     Sperrvorrichtung    mitsamt der Feder für  das Exzenter tragen.

   Das Joch kann seine  Rückwärtsbewegung durch     die    .Schubstange  erhalten und in seiner     Rückwärtsbewegung     durch einen Anschlag     begrenzt        sein.    Die  Bewegung des auf die     Sperrung    und das  Exzenter     einwirkenden    Stosshebels kann  durch einstellbare Anschläge für den Zwi  schenhebel begrenzt     sein,    wobei die An  schläge gleichzeitig zur Begrenzung für die  äussersten Lagen der Tasten dienen können.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung bei  spielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 in Seitenansicht eine Taste mit  zugehörigem Exzenter und Schubstange,       Fig.    2 ein Grundriss zu     Fig.    1.  



  In der Zeichnung bedeutet 1 eine Taste,  deren Hebel 19 durch eine Gelenkstange 21  mit einem Stosshebel 2 in Verbindung steht,  der an einem Schwenkhebel 13 aasgelenkt  und in     einem    Kamm 17 geführt ist. Der      Stosshebel 2 steht mit einem Ende mit einer  Feder 3 in Verbindung, während das andere  Ende einer Sperrklinke 4 gegenübersteht.  Die Sperrklinke 4 hindert eine     Exzenter-          sclheibe    5, sich in Richtung des Pfeils a zu  drehen. 6 ist eine ständig umlaufende, mo  torisch oder sonst mechanisch angetriebene  Walze, die sich in Richtung des in Fig. 1  ann gegebenen Pfeils b dreht. 7 ist ein selb  ständiges, schwenkbar gelagertes     Exzenter-          joch,    in welchem das Exzenter 5 gehalten  wird.

   Dieses Joch wirkt auf das freie Ende  einer Schubstange 8, die geeignet ist, mit  Hilfe von Ansätzen 18 eine gewollte Be  wegung der Maschine auszulösen (zum Bei  spiel in einer Zeilenschreibmaschine mit Ty  penstäben die Vorrichtung zur Einstellung  der letzteren so einzustellen, dass sie bei  ihrer Bewegung die getastete Zeile in die  Schriftlage bringt).  



  Der Stosshebel 2 ist nahe an einem Ende  aufgehängt, während sein anderes, eine Nase  bildendes Ende in der Ruhelage des Exzen  ters 5 auf diesem aufliegt, wobei die Spitze  des     Hebelendes    nahe vor der Sperrklinke 4  liegt.  



  Die Sperrklinke 4 ist im Exzenterjoch 7  schwenkbar gelagert und sperrt das Exzen  ter 5 in einer Lage, in welcher es die Walze 6  nicht berührt. Sie steht unter Einwirkung  einer Feder 9, die ebenfalls im Exzenterjoch  befestigt ist. Ein Puffer 16 begrenzt die  Bewegung des Joches 7 gegen die Antriebs  walze 6, so, dass, wenn der Ausschnitt des  Exzenters 5 der Walze 6 gegenüberliegt  ein Abstand zwischen dem Exzenter und der  Walze vorhanden ist und ungewollt eine  Berührung des Exzenters 5 mit der rotie  renden Walze 6 nicht stattfindet. Die Feder 9  ist bestrebt, die Klinke 4 in Sperrstellung  zu halten.  



  Wird die Taste 1 niedergedrückt, so wird  der Stosshebel 2 nach rechts verschoben, wo  bei er die Sperrklinke 4 löst und demn Ex  zenter 5 einen Anstoss erteilt. Das Exzenter 5  wird von der Walze 6 erfasst und (in Fig. 1  betrachtet) nach rechts gedrückt, so dass sein  Joch ein Stück nach rechts ausschwenkt    (Fig. 1). Dieses drückt auf die Schubstange  B. die in einem Rahmen 10 geführt ist und  durch diesen Druck in Richtung des Pfeils c  nach rechts verschoben wird. Dadurch ist  die gewollte Bewegung der Maschine er  reicht.  



  Sobald das Exzenter 5 zu drehen be  ginnt. weicht der Stosshebel 2 nach oben aus,  wobei der Kamm 17 ihm als Fiihrung dient  und verhütet, dass er zu weit nach oben ge  worfen werden kann. Naech einer vollen Um  drehung wird das Exzenter 5 durch die  Sperrklinke 4 wieder aufgefangen. Dann  bleibt das Exzenter wieder so lange     unwirlk-          sam,    bis die Tate losgelassen und von  neuem angeschlagen wird. Die Schubstange 8  kann durch Federwirlkung wieder in die  Ruhelage zurückkehren und dabei das Joch  wieder gegen den Puffer 16 drücken. Die  Schwenkbewegung des Hebels 13 nach bei  den Richtungen wird durch zwei Spindeln 12  begrenzt, die in den Tastatur-Seitenwänden  14 exzentrisch gelagert sind.

   Dadurch kann  die durch Drücken der Taste 1 hervorgerufene  Bewegung des     Stosshebels    ? geregelt und  damit die Stärke des Anstosses     für    das Ex  zenter 5 und das     reelitzeitige    Abgleiten der  Spitze des     Hebels    2     voll    der Klinke 4 ein  gestellt werden.  



  Die Tasten 1 durchdringen Schlitze im  Deckblech 15, welches das Hebelwerk der       Tastatur    gegen Staub     etc.        abdecld    und auf  dem die Lager 40 der     Tasten    stehen. An  dem Blech 1.5 sind die Tastaturwände 14       angebracht,    in denen die Spindeln 12 gelagert  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Schreib-Setzmasehinen oder dergleichen, bei welcher zum Auslösen von Bewegungen durch Tastenanschlag die Sperrung eine: Exzenters aasgelöst, darauf das Exzenter mit einer ständig rotierenden Antriebswalze in Eingriff gebracht und nach einer Umdrehung des Exzenters die Sperrung wieder eingerückt wird, dadurch gekennzeichnet., dass das nach Lösen der Sperrung durch Anstoss von der Taste aus angestossene Exzenter in einem selbständigen, schwenkbar gelagerten Exzenterjoche ange ordnet ist, das auf die die gewollte Bewe gung veranlassende Schubstange einwirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung an Schreib-Setzmaschinen oder dergleichen, nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch auf das Vorderende der Schubstange einwirkt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 hiervor, dadurch Bekenn ' zeichnet, dass das Joch gleichzeitig eine Sperrklinke für das Exzenter trägt. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 hiervor, dadurch gekennzeichnet, da,ss im Joch auch eine die Sperrklinke in ihre sperrende Lage zurückbringende Feder angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch seine Rück wärtsbewegung durch die Schubstange erhält und in seiner Rückwärtsbewegung durch einen Anschlag begrenzt wird. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke des Exzenters alsbald nach ihrer Auslösung wieder losgelassen und durch die Feder wieder in die Sperrlage zurückgebracht wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Taste bewegter und dabei die Sperrklinke des Exzenters auslösender und das Exzenter anstossender Hebel'an einen Schwenkhebel angelenkt ist, dessen Bewegung durch ein stellbare Anschläge begrenzt wird. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6 hiervor, dadurch , gekennzeichnet, dass die die Bewegung des Schwenkhebels begrenzenden Anschläge aus zwei exzentrisch gelagerten Spindeln bestehen.
CH122283D 1925-04-23 1926-04-21 Vorrichtung an Schreib-Setzmaschinen oder dergleichen zum Auslösen von Bewegungen durch Tastenanschlag. CH122283A (de)

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