CH122330A - Drehstrom-Einzelantrieb für Spinnmaschinen mit Asynchronmotoren. - Google Patents

Drehstrom-Einzelantrieb für Spinnmaschinen mit Asynchronmotoren.

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CH122330A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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      Drehstrom-Einzelantrieb    für Spinnmaschinen mit     Asynehronmotoren.       Beim Antrieb von Spinnmaschinen hat es  sieh als zweckmässig     erwiesen,    die Geschwin  digkeit der Maschine den sich im Betrieb  ändernden     Fadenspannungen    anzupassen. Bei  Verwendung von Gleichstrom ist eine fein  stufige Regelung des     Antriebsmotors    ohne  weiteres möglich. Bei der vorherrschenden       Stromart,    dem     Wechselstrom,    insbesondere  dem     Drehstrom,    bestehen für :die     Regelbar-          keit    jedoch Schwierigkeiten.

   Diese lassen sich  zwar durch     Drehstromkollektormotoren    be  seitigen, diese sind     aber    verhältnismässig  teuer.  



  Nun ist bereits vorgeschlagen worden,  zum Antrieb von     Spinnmaschinen    polum  schaltbare Motoren zu verwenden, die zwei  Drehzahlen haben, von denen' !die niedrige für  das Anspinnen und die höhere für das Haupt  spinnen     Verwendung    finden.  



  Auch hat man bereits versucht, reine       Kurzsahhzssläufer    zum Antrieb zu nehmen,  wobei der Motor für das     Anspinnen    an ein  Hilfsnetz mit niedrigerer Periodenzahl ge-    legt wird, so dass seine Drehzahl also geringer  ist als beim Hauptspinnen.  



  Sowohl mit     polumschaltbaren    Motoren wie  auch mit einem Hilfsnetz mit niedrigerer  Periodenzahl hat man     bishem    immer nur zwei  Geschwindigkeitsstufen benutzt. Das bedeu  tet aber nur eine grobe     Anpassung    an die Be  dürfnisse der Spinner, und es hat sich als       zweükmä.ssig    herausgestellt, eine feinstufige  Regelung vorzunehmen. Diese Aufgabe wurde  bisher vorwiegend mit     Kollektormotoren    mit  Bürstenverschiebung gelöst.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, mit       billigeren    Motoren eine spinntechnisch ge  nügend feine Regelung und     Geschwindib-          keitseinstellung    durchzuführen; sie besteht  darin, dass ausser dem bekannten Hilfsnetz mit  niedrigerer Periodenzahl als der des Haupt  netzes     mindestens    ein weiteres Hilfsnetz mit  höherer Periodenzahl als der des Hauptnetzes  vorgesehen wird. Dabei können die höheren  Periodenzahlen für alle am Hilfsnetz hängen  den Motoren zugleich zweckmässig in an sich  bekannter Weise regelbar sein. Hierdurch hat      man es in der Hand, bei den einzelnen Ma  schinen beliebige Stufen von Geschwindig  keiten einzustellen und dadurch eine weit  gehende Anpassung an die spinntechnischen  Erfordernisse zu erreichen.  



  Es lassen sich aber noch weitere Zwi  schenstufen dadurch erreichen, dass man als  Antriebsmotoren polumschaltbare Motoren in  Verbindung mit mehreren Netzen verschie  dener Periodenzahl verwendet.  



  Endlich ist es auch möglich, in Verbin  dung mit den Hilfsnetzen verschiedener  Periodenzahl zum Antrieb     Asynch.ronmoto-          ren    mit Läuferregelung zu wählen, und zwar  sowohl mit, wie auch ohne Polumschaltung.  Diese Art der Regelung, die sonst für einen  grösseren Regelbereich mit höheren Verlusten  auf der Läuferseite verbunden ist, kann im  vorliegenden Fall ohne erhebliche Verluste       durchgeführt    werden, weil man den Läufer  regelbereich nur so gross zu halten braucht,  dass sich eine feinstufige Regelung zwischen  den einzelnen     Stufenl    ergibt, die zum Beispiel  durch die Umschaltung auf ein Netz anderer  Periodenzahl oder auch auf eine andere Pol  zahl entsteht.

   Für die Regelung der Antriebs  motoren kann eine gemeinsame Schaltvorrich  tung Verwendung finden, die so angeordnet  ist, dass die Regelung stetig oder in aneinan  der anschliessenden Stufen erfolgt. Man kann  zum Beispiel eine einzige Steuerwalze vor  sehen, die eine entsprechend grosse Anzahl von  Kontakten trägt, so     da.ss    alle Schaltungen  fortlaufend mit .dieser einzigen Walze mög  lich sind.

   Es erscheint aber besonders zweck  mässig, für die verschiedenen Regelarten,  zum Beispiel Netzwechsel,     Polzahlwechsel,     Läuferregelung, je ein besonderes Regelorgan  zu verwenden, wobei jedoch zum Antrieb     eine     einzige Steuerwelle dient, die mechanisch mit  den einzelnen     Regelorganen!    verbunden ist, so  dass sich eine fortschreitende Regelung des       Antriebsmotors    ergibt.  



       Zuir        Vermeidung    einer zu schnellen Schal  tung kann man eine Hemmvorrichtung vor  sehen, die auf die Steuerwelle wirkt. Um nun  aber     zum    Beispiel in     Gefahrfällen    oder bei    Fadenbrüchen die Maschine schnell ausschal  ten zu können, soll ein besonderer Motor  schalter Verwendung finden, der jederzeit  geöffnet werden kann, wobei jedoch ein Wie  dereinschalten dieses     Unterbrechungssehaltcrs     in der Betriebsstellung der     Schaltvorrichtung     durch eine Sperrung verhindert wird.  



  Die zu wählende höchstzulässige Dreh  zahl der Maschinen hängt im wesentlichen  von der gesponnenen Garnnummer und der  Güte des Rohstoffes ab. Wird die Drehzahl  über das zulässige Mass gesteigert, so werden  zu viele Fadenbrüche auftreten oder das  Garn wird übermässig hoch beansprucht, so       da.ss    es in seiner Güte leidet. Zur Vermeidung  dieser Nachteile soll daher der Regelbereich  des     Steuerorganes    durch eine einstellbare und       verriegelbare    Sperrvorrichtung nach oben be  grenzt werden können.

   Die Einstellung dieser  Sperrvorrichtung geschieht zum Beispiel  durch den     Spinnmeister,    zum Beispiel mit  einem Schlüssel, so dass das Bedienungsper  sonal nicht in der Lage ist, die Maschine mit       unvorschriftsmässiger        CTeschwindigkeit-laufen     zu lassen.    Anderseits ist es nicht erwünscht, mit zu  langsamen     Geschwindigkeiten    zu     arbeiten,    da  dies einen Erzeugungsverlust bedeutet. Die  niedrigeren Geschwindigkeiten werden vor  nehmlich nur zum Anspinnen benutzt, und  zwar für verhältnismässig kurze Zeit.

   Das  Bedienungspersonal soll daher gezwungen  werden, nach dem Anspinnen, für das die     Cre-          sehwindigkeit    durch Handregelung über  wacht wird, auf die eingestellte Höchstge  schwindigkeit zu gehen. Dies wird zum Bei  spiel dadurch erreicht, dass das Steuerorgan  beim Erreichen der Sperrstellung selbsttätig  festgehalten wird,     während    es beim Loslas  sen in Zwischenstellungen durch eine Rück  stellkra,ft in die Nullage     zuriicl@geführt     wird.    Die Zeichnungen geben Ausführungsbei  spiele für die Erfindung. In der     Abb.    1 ist  1, 2, 3 ein Drehstromnetz, von dem der Um  formermotor 4 angetrieben wird.

   Zur Spei-           sung    des Hilfsnetzes 11, 12, 13 mit niedrigerer  Periodenzahl als der des Hauptnetzes dient  der Periodenumformer 5, der vom Motor 4 ge  steuert wird. Das Hilfsnetz 21, 22, 23 mit  einer höheren Periodenzahl als der des Haupt  netzes wird vom Umformer 6 gespeist, der  über ein veränderbares Getriebe 7 ebenfalls  mit dem Motor 4 gekuppelt ist. Man kann  zum Antrieb des     Umformers    6 natürlich aber  auch einen besonderen Motor     verwenden,    der,  zum Beispiel mit     Schleifringläuferregelung     ausgerüstet, ein bequemes Einstellen der  Periodenzahl für das Hilfsnetz 21, 22, 23 ge  stattet.

   An den drei Netzen 1, 2, 3; 11, 121, 13  und 21, 22, 23 hängen nun .die einzelnen An  triebsmotoren für die     Spinnmaschinen.    Im  Ausführungsbeispiel führen die Netzleitun  gen über eine gemeinsame Schaltvorrichtung  8, mit der die Umschaltungen auf den Motor  9 vorgenommen werden.  



  Für die Anordnung einzelner Schalt- oder  Regelorgane mit einer gemeinsamen Steue  rung gibt die     Abb.    2 ein Ausführungsbei  spiel. Das auf einer Hilfswelle sitzende Hand  rad 10 treibt. mit einem Zahnrad 14 die Walze  15 an, die zum Beispiel in drei Stellungen  16, 17, 18 drei Netze mit verschiedenen Pe  riodenzahlen nacheinander an den Antriebs  motor legen kann. Bei 19     trägt,die    Walze 15  ein Zahnsegment, .das bei einer vollen Um  drehung der Walze 15 einmal in das An  triebsrad der Walze 20 eingreift und diese  um einen bestimmten Betrag verdreht. Im  Ausführungsbeispiel hat die Walze 20 drei  Stellungen 24, 25, 26, die     beispielsweise    eine  Umschaltung auf verschiedene Polzahlen her  beiführen. Endlich ist noch eine Läuferrege  lung vorgesehen.

   Das mit der Walze 15 ver  bundene Zahnrad 27 treibt über ein Zahnrad  28 den Läuferregler 29 fortlaufend an, von  dem Leitungen 30 zu nicht dargestellten  Schleifringen des Läufers führen.  



  Um die Achse des Handrades 10     drehbar     und feststellbar     ist,der    Hebel 31 angeordnet,  der eine Rast 32 trägt, in die .eine lösbare  Sperrung 33 am Handrad 10 einfallen, kann,  so dass das     Handrad    nicht mehr von einer nicht         dargestellten        Rückzugfeder    in die Nullage  zurückgeführt werden kann, aber .auch ein  Weiterdrehen des Handrades über den Hebel  31 hinaus verhindert wird. Zum schnellen  Ausschalten des Motors dient der Hebel 34,  der in der Nullstellung des Handrades 10  durch einen Schlitz 35 im Handrad eingelegt  werden kann, sowie dies die     Abb.    3 in Seiten  ansicht zeigt.

   Der Hebel 34     trägt    dabei eine  Nase 36, die von einer Feder 37 in der aus  gezogen gezeichneten Stellung gehalten wird.  Ist das Handrad 10 eingeschaltet, so kann der  Schalter 34 jederzeit geöffnet und in die Stel  lung 38 gebracht werden, da die Nase dann  in die gestrichelt dargestellte Lage auswei  chen kann. Ein     Wiedereinschalten    ist aber  unmöglich, solange sich nicht der Schlitz 35  unter der Nase 36 befindet, das heisst das  Einschalten ist nur in einer bestimmten Stel  lung, der Nullstellung des Handrades 10  möglich.  



  Die Einrichtung wirkt beispielsweise so:  Der Schalter 34 wird eingelegt und das.  Handrad 10 aus seiner Nullstellung in der  Pfeilrichtung     herausbewegt.    Dadurch wird  zunächst in der Stellung 16 das Netz niedrig  ster Periodenzahl     an,den    Motor gelegt, der in  der Stellung 24 auf höchste Polzahl einge  schaltet ist. Beim Weiterbewegen der Walze  15 wird der Läuferregler 29 verstellt, so dass  die Geschwindigkeit des Motors zunimmt.  Bei einer Drehung von etwa 120' wird dann  auf das. mittlere Netz in der     Stellung    17 um  geschaltet, der     Läuferregler    hat ebenfalls  eine Drehung von 120' gemacht und steht  nun wieder .am Anfang der Widerstands  stufen.

   Die Walze 20 -ist bisher an der Dre  hung nicht beteiligt, der Motor steht also noch  auf höchster Polzahl, also niedrigstem Dreh  zahlbereich. Der gleiche Vorgang     wiederholt     sich bei einer weiteren Drehung um nochmals  120  , dann wird in der Stellung 18 das Netz  mit höchster Periodenzahl eingeschaltet.  Wird jetzt weiter gedreht, so greift     das-Zahn-          segment    19 in das     Antriebsrad    der Walze 20  ein, bringt sie in die Stellung 25 und schaltet       damit    den Motor auf mittlere Polzahl,. also      auf seinen mittleren Drehzahlbereich.

   Auch  in diesem Bereich werden     wiederum    nachein  ander die einzelnen Netze angelegt, bis bei  einer weiteren vollen Umdrehung der     Walze     15 auch die Walze 20 weiter in die Stellung  26 gedreht wird, so dass der Motor nun mit  niedrigster Polzahl also höchstem Drehzahl  bereich arbeiten kann. Bei der Rückwärts  drehung gehen die Schaltvorgänge in umge  kehrter Reihenfolge vor sich.  



  Selbstverständlich ist es möglich, für die  mechanische     Übertragung    zwischen den ein  zeInen     @\'a-lzen    und dem Handrad auch noch  andere Anordnungen zu treffen. Auch kann  man die eine oder die     andere    Nebenwalze fort  lassen, so zum Beispiel auf die Polumschal  tung verzichten oder auch die Läuferregelung  weglassen oder auch nur durch Umschaltung  auf die verschiedenen Frequenzen regeln. Es  lassen sich dann bei der Anordnung der Wal  zen entsprechende Vereinfachungen vorneh  men.  



  Für den Fall, dass bei     Po:lumschaltun      auch eine andere Wicklung im Läufer not  wendig wird, kann mit der Schaltvorrich  tung,     gegebenenfalls    durch Hinzufügung  einer weiteren Nebenwalze oder gleichzeitig  mit .dem Verstellen der-Walze 20 auch eine       CTmschaltung    im Läuferstromkreis     vorgenotn-          men    werden, so dass der     Läuferregelwider-          stand    stets an der jeweils wirksamen Läufer  wicklung liegt.  



  Die Ausführungsbeispiele sind für drei  Hilfsnetze gedacht, man ist selbstverständ  lich nicht an diese Zahl gebunden, sondern,  man kann zum Beispiel noch mehrere Hilfs  netze vorsehen. Auch kann man die Motoren  mit 2n,     3n    oder mehr n Polzahlen ausrüsten,  wobei man durch entsprechende gegenseitige  Anpassung zwischen Polzahl und Frequenz  zahl eine feinstufige Unterteilung des Regel  bereiches erhält. Hierfür mag folgendes Bei  spiel dienen, das für die Frequenzen 45, 50  und 55 und Polzahlen, die sieh wie 8 : 6 : 4  verhalten, aufgestellt ist.

   Die Drehzahlen       sind    dann folgende:  
EMI0004.0015     
  
    Polzahlen
<tb>  Frequenz <SEP> 8 <SEP> 6 <SEP> 4
<tb>  45 <SEP> 6<B>7</B>5 <SEP> 900 <SEP> <B>1</B>350
<tb>  50 <SEP> <B>7</B>50 <SEP> <B>1</B>000 <SEP> <B>1</B>500
<tb>  55 <SEP> 8<B>2</B>5 <SEP> 1100 <SEP> 1650       Macht man die höchste Frequenz     regelbar,     so verschieben sieh die für die einzelnen Pol  zahlen angegebenen Drehzahlen um einen  entsprechenden Betrag, man hat es dabei in  der     Hand,        einmal    die Zwischenübergänge  zwischen den     Polumschaltungen    zu verän  dern, zum andern die     Höclistgescltwindigkeit     zum Beispiel für     dio    ganze Fabrik festzu  setzen.

   Welche     Höclistdrelizalil    und welche  höchsten Frequenzen.     gewählt    werden, hängt  von der in der Fabrik gerade verarbeiteten  Ware wie     auch    von den     -inzelnen    Garnnum  mern ab.  



  Ein ganz besonderer Vorteil bei der Ver  wendung von Frequenzen, die über der Fre  quenz des Hauptnetzes liegen, besteht darin,  dass tu den Maschinen. bei denen der Herstel  lungsvorgang eine höhere Geschwindigkeit  erlaubt, diese höhere Geschwindigkeit tat  sächlich eingestellt werden kann. Hieraus er  gibt sich aber neben; einer vollen Ausnutzung  der Maschinen auch die Möglichkeit einer  Mehrerzeugung, die oft ausschlaggebend für  eine     wirtschaftliche    Betriebsführung ist.  



  So ergibt zum Beispiel ein Vergleich zwi  schen einer Anlage, die nur ein Hilfsnetz mit  niedrigerer Periodenzahl hat, und der Ver  wendung eines     Hilfsnetzes    mit höherer Perio  denzahl als der des Hauptnetzes bei allen  den     3las"liinen,        hei    denen die gerade gespon  nene Garnnummer theoretisch eine höhere  Drehzahl zulässt, als sie mit dem Hauptnetz  erreicht werden kann, folgendes Bild.  



  Bei den     bisherigen        Antrieben    ist     die          Olrösste        i#iotorgeschwindigl@eit    beim Anschluss  an das Hauptnetz     durch    die kleinste     Spin-          delgesc-hwin.digkeit    ein für allemal festgelegt,  Häufig werden nun aber     CTarünuntmern    ge  sponnen, die eine beispielsweise um     20 ö          während    des Hauptspinnens höhere Ge  schwindigkeit zulassen. Mit den bisherigen      Antrieben und einem Hilfsnetz niederer  Periodenzahl oder bei polumschaltbaren Mo  toren ist diese Geschwindigkeit nicht er  reichbar.

   Beim Erfindungsgegenstand braucht  dagegen der Motor nur auf ein Netz mit  höherer Periodenzahl geschaltet zu werden.  Nimmt man an, dass das Hauptspinnen<B>75%</B>  des ganzen Abzuges ausmacht, so ergibt  sich im Beispiel eine Mehrerzeugung von  20 X 0,75     %    = 15     %.     



  Die Erfindung ist in erster Linie für die  Regelung einer grösseren Anzahl von Moto  ren geeignet, zum Beispiel für     sämtliche          Motoren.    einer Ringspinnerei. Je grösser die  Zahl der an den Netzen verschiedener Perio  denzahl hängenden Motoren ist, desto gerin  ger werden die anteiligen Kosten für die       Frequenzumf        ormeranlage.    .  



  Die Anwendung der Erfindung, insbeson  dere der Schaltvorrichtungen, ist nicht auf  Spinnmaschinen allein beschränkt, man kann  sie auch überall dort anwenden, wo mit einer       grösseren    Anzahl billiger Motoren eine hinrei  chend grosse Regelung wirtschaftlich mög  lich erscheint.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehstromeinzela.ntrieb für Spinnmaschi nen mit Asynchronmotoren, vorzugsweise Kurzschlussläufertnotoren, wobei ausser dem Hauptnetz noch ein Hilfsnetz mit niedrigerer Periodenzahl als der des Hauptnetzes zum Anspinnen vorhanden ist, gekennzeichnet durch mindestens ein weiteres Hilfsnetz mit höherer Periodenzahl als der des Haupt netzes. UNTERANSPRüCHE 1. Antrieb nach .dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die höheren Periodenzahlen regelbar sind. 2.
    Antrieb nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von polumschalt baren Antriebsmotoren in Verbindung mit mehreren Netzen verschiedener Perioden zahl. 3. Antrieb nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, :dass Asynchronmotoren mit Läuferregelung verwendet werden, wobei .der Läuferregelbereich nur so gross ge halten ist, dass sich eine feinstufige Rege lung zwischen den einzelnen Stufen er gibt, die durch die Umschaltung auf einen andern Drehzahlbereich entstehen. 4.
    Antrieb nachdem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Schaltvorrichtung, die so ausgebildet ist, dass die Regelung fortschreitend erfolgt. 5. Antrieb, insbesondere für Spinnmaschinen, nach dem Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass für .die verschiedenen Regelarten (zum:
    Beispiel Netzwechsel, Polzahlwech- sel, Läuferregelung) je ein besonderes Regelorgan vorgesehen ist, die durch eine mechanische Steuerung von einer einzigen Steuerwelle aus so angetrieben werden, dass sich eine fortschreitende Regelung des Antriebsmotors ergibt. 6. Antrieb nachdem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine auf die Steuerwelle wirkende Hemmvorrichtung, die ein zu schnelles Schalten verhindert. 7. Antrieb nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen besonderen Motorausschalter, der jederzeit geöffnet werden kann, wobei jedoch ein Wiedereinschalten in der Be triebsstellung der Schaltvorrichtung durch eine Sperrung verhindert wird. B.
    Antrieb nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn- zeichent, dass der Regelbereich durch eine einstellbare und verriegelbare Sperrvor richtung nach oben begrenzt werden kann. 9. Antrieb nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein Steuerorgan beim Er reichen einer Sperrstellung in dieser Stel lung selbsttätig festgehalten wird, wäh rend es beim Loslassen in Zwischenstel- lungen durch eine Rüchstellkraft in die Nullage zurückgeführt wird.
CH122330D 1925-10-03 1926-09-29 Drehstrom-Einzelantrieb für Spinnmaschinen mit Asynchronmotoren. CH122330A (de)

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