CH122381A - Auslösevorrichtung. - Google Patents

Auslösevorrichtung.

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CH122381A
CH122381A CH122381DA CH122381A CH 122381 A CH122381 A CH 122381A CH 122381D A CH122381D A CH 122381DA CH 122381 A CH122381 A CH 122381A
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CH
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wave spring
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Inventor
Patentverwertung Aktienge Fuer
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Patentverwertung Ag F
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Publication of CH122381A publication Critical patent/CH122381A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release

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  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


      Ausl sevor    r     ichtung.       Es ist bekannt, als     Auslösevorrichtung     eine mit ihren Enden eingespannte durch  gebogene Feder zu verwenden, die beim  Druck auf die Ausbauchung über die Mittel  lage hinweg in die andere mögliche Durch  biegungslage springt, aus der sie dann durch       Druclz    von der andern Seite wieder in die  erste Stellung zurückschnellen kann.  



  Die     Auslösevorrichtung    gemäss der Er  findung kennzeichnet sich nun dadurch, dass  mindestens eine mit ihren Enden einge  spannte Feder durch einen einseitigen An  schlag in labiler Wellenform gehalten wird,  in welcher sich die Kraftkomponenten der  beiden Wellenteile nahezu das Gleichgewicht  halten und aus welcher sie durch einen be  liebig kleinen Anstoss in die Bauchform  überspringt und dadurch die zum Spannen  der Feder aufgewandte Arbeit-zu beliebiger  Verwendung frei macht. Die Wellenform, in  welcher die Feder ursprünglich eingestellt  wird, kann die     Sinusform    sein, braucht es  aber nicht zu sein, vielmehr können die bei  den Wellenteile unter sich ganz verschieden  sein, indem der     eine    Wellenbauch grösser, der    andere kleiner ist.

   Die Einstellung der Fe  der in der labilen Wellenlage hat den Vor  teil, dass sie schon durch einen beliebig klei  nen Anstoss, beispielsweise durch Anhauchen,  in die     Auslöselage    überspringt,     während    bei  den bekannten     Auslösevorrichtungen    mit Fe  der diese aus der einen Bauchform in die an  dere Bauchform     hinübergedrückt    werden  muss.  



  Die Einrichtung der     Auslösevorrichtung     kann so getroffen werden, dass bei Anwen  dung von mindestens zwei Wellenfedern     die     Auslösung der einen Wellenfeder den An  stoss zur Auslösung der andern gibt. Es  kann dies beispielsweise so durchgeführt  werden, dass an jeder Feder ein kleiner An  schlag vorgesehen ist, welcher bei Auslösung  der Feder gegen die nächste Feder stösst und  dadurch diese zur Auslösung bringt. Vorteil  haft sind bei Anordnung mehrerer Federn  diese der Reihe nach stärker und die Aus  lösung der in der Reihe vorgehenden schwä  cheren Feder gibt den Anstoss zur Auslösung  der nachfolgenden stärkeren. Man kann also,  indem man eine schwache, ganz empfindliche      Feder anstösst, eine starke Feder zur Aus  lösung bringen und somit eine grosse Kraft  ausüben.

   Die Anordnung kann auch so ge  troffen werden, dass mehrere Wellenfedern,  die gleichzeitig oder nacheinander durch  Auslösung einer Feder ausgelöst werden,  ihre     Druckkraftsumme    an die zu beeinflus  sende Stelle abgeben. Die Federn sind dann       #o    eingespannt, dass der Druck der Wellen  bäuche nach Auslösung auf dieselbe Stelle  drückt.  



  Die Auslösung kann in beliebiger Weise  erfolgen. Wie schon erwähnt, kann die Fe  der so labil eingestellt werden, dass schon ein  Hauch zu ihrer Auslösung genügt. Alle Vor  gänge, bei denen     Schwingungs-    oder Strö  mungsenergie auftritt oder eine Änderung  der Druckverhältnisse eintritt, oder elek  trische, mechanische, chemische Vorgänge  können den Anstoss zur Auslösung der Wel  lenfeder bilden.

   Beispielsweise kann die Fe  der ausgelöst werden durch die Wirkung der  Volumenvermehrung als Folge des unter dem  Einfluss der Luftfeuchtigkeit erfolgenden       Zerfliessens    von     Chlorcalcium.    Auch kann  die Auslösung erfolgen durch ein thermisch  beeinflusstes Organ, welches beispielsweise  die Form einer     zweisehenkligen    Bimetall  feder besitzen kann, deren     Schenkel    die     Zu-          und    Ableitung für einen     elektrischen    Strom  bilden. Beim Durchgang des Stromes durch  die Schenkel der     Bimetallfeder    biegt sich  diese und stösst gegen die Wellenfeder.  



  Die Einrichtung der Vorrichtung kann  so getroffen sein, dass die durch die Wellen  feder ausgelöste Kraft die Wellenfeder so  fort wieder in ihre labile Lage zurückführt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht mehrere  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    1 stellt die Ausgangsform der Wel  lenfeder dar;       Fig.    ? und 3 zeigen im Grundruss und Sei  tenansicht, wie die     Auslösung        bewirkt    wird  durch eine     zweischenklige,    stromdurchflos  sene     Bimetallfeder;          Fig.    4 zeigt eine Ausführungsform, bei  welcher die durch die Wellenfeder ausge-    löste Kraft dazu dient, die Wellenfeder so  fort wieder in ihre labile Lage zurückzu  führen;       Fig.    5 zeigt eine ähnliche Ausführung,  nur mit dem Unterschied, dass hier zwei ver  schieden starke Federn benutzt sind, von  denen die schwächere die stärkere auslöst;

         Fig.    6 zeigt eine elektrische Auslösung  der Wellenfeder und die Benutzung der Aus  lösung zum Anzeigen des Vorganges durch  ein Signalzeichen.  



  Nach     Fig.    1 sind auf der Grundplatte 1  die beiden     Böckchen        22        befestigt.    Auf diesen  ist die Blattfeder 3 an ihren Enden mittelst  der Schrauben 4 festgeschraubt. An dem  einen     Böckehen    ist eine Anschlagleiste 5 mit  Einstellschraube 6 befestigt, gegen     welch,     sieh die Feder 3 stützt.

   Die     Ansehlab-          schraube    6 wird so eingestellt, dass sich die  Feder 3, wenn sie gegen die Schraube durch  gedrückt ist, in der labilen     Lage    befindet, in  welcher sich die     Kraftkomponenten    der bei  den Wellenbäuche nahezu das     CTleichgewielit     halten. Die Feder springt dann schon beim  geringsten Anstoss in die gestrichelte     bauch-          förmige    Lage. Will. man die Feder wieder  einstellen     benv.    wieder spannen, so drückt  man sie aus der gestrichelten Lage in die  voll ausgezogene     Lage,    wobei sie immer wie  der genau die gleiche Stellung einnimmt.  



  Es ist     zweclzmässig,    an den     Einspa.nnstel-          len    der Feder durch Anordnung von Füh  rungsstücken 7 beiderseits der Feder dafür  zu sorgen, dass die Kurve der Feder an den  Enden abgeflacht verläuft und die     Biegungs-          kurve    genau bestimmt ist. Selbstverständlich  kann dies auch dadurch erreicht werden,       da.ss    man die Köpfe der     Böelichen    2 und die  Unterseite der     Köpfe    der Schrauben d ent  sprechend formt.  



  Nach     Fig.    2 und 3 ist über     bezw.    vor der  Wellenfeder eine durch einen Längsschlitz       zweischenklig    gemachte     Bimetallfeder    8 an  geordnet. Die beiden     Schenkel    dieser Feder  bilden die Zu- und Ableitung eines elektri  schen Stromes. Tritt infolge Durchganges  des elektrischen Stromes Erwärmung der       Bimetallferler    ein, so biegt sie sich     durch    und      stösst gegen die Wellenfeder 3, welche da  durch in die gestrichelte Bauchform über  springt.  



  Wird die Wellenfeder 3 der     Fig.    4 aus  gelöst, so     dass    sie in die gestrichelte Lage  zurückspringt, dann stösst sie gegen den un  tern Teil einer bei 9 drehbar gelagerten     Nok-          kenscheibe    10. Der seitlich der Scheibe 10  <B>i</B>     an-eordnete    obere     Knaggen    11 dreht sich in  folgedessen nach rechts, so dass das Ende 12  des Hebels 13 von dem     gnaggen    11 abglei  tet.

   Unter der Wirkung der Schraubenfeder  1.4 wird dann der bei 15 drehbar gelagerte  Hebel 13 nach unten gezogen und seine Nase  16 schlägt gegen den Anschlag 17 an der  Scheibe 10, wodurch diese entgegengesetzt  der     Uhrzeigerbewegung        verschwenkt    wird,  so dass ihr unterer Teil gegen die Wellen  feder 3 drückt und diese wieder in die labile  Lage     zurückdrängt,    so dass dieselbe wieder  zur Auslösung bereit ist. Der Hebel 13 und  die Scheibe 10     können    in beliebiger Weise in  ihre Anfangslage zurückgeführt werden.  



  Nach     Fig.    5 ist ausser der einen, schwä  cheren Wellenfeder 3 noch eine weitere, stär  kere Wellenfeder 1.8 vorgesehen. Bei Aus  lösung der Feder 3 wird von dieser mittelst  eines an ihr sitzenden Anschlages die stär  kere Feder 18 angestossen, welche nun ihrer  seits die     Auslösevorrichtung    10, 13 betätigt.  



  Nach     Fig.    6 erfolgt die Auslösung der  Wellenfeder 3, welche an dem Anschlag 6  anliegt, durch den Anker 19 des Elektro  magnetes 20. An der Wellenfeder ist ein  Signalzeichen 21 befestigt, welches bei Aus  lösung der Feder hinter die Öffnung 22 des  Gehäuses 23 springt und dadurch den Vor  gang durch ein Signal anzeigt. Durch den  bei 24 drehbar gelagerten Haken 25 und den  Seilzug 26 kann die Feder in die labile Lage  zurückgedrückt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auslösevorrichtung, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine mit ihren Enden eingespannte Feder durch einen einseitigen Anschlag in labiler Wellenform gehalten wird, in welcher sich die Kraftkomponenten der beiden Wellenteile nahezu das Gleich gewicht halten und aus welcher sie durch einen beliebig kleinen Anstoss in die Bauch form überspringt und dadurch die zum Span nen der Feder aufgewandte Arbeit zu belie biger Verwendung frei macht.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Auslösevorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von mindestens zwei Wel lenfedern die Auslösung der einen Wel lenfeder den Anstoss zur Auslösung der andern gibt. 2. Auslösevorrichtung nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenfedern der Reihe nach von einer zur andern an Stärke zunehmen und die Auslösung jeder in der Reihe vorhergehenden Feder den Anstoss zur Auslösung der nachfolgenden stär keren gibt.
    3. Auslösevorrichtung nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wellenfedern so an geordnet sind, dass sie ihre Druckkraft summe insgesamt an die zu beeinflussende Stelle abgeben. 4. Auslösevorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung durch ein thermisch beeinfluss tes Organ erfolgt, welches die Form einer zweischenkligen Bimetallf eder hat, deren Schenkel die Zu- und Ableitung für einen elektrischen Strom bilden.
    5. Auslösevorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Wellenfeder ausgelöste Kraft auch dazu dient, ein Organ derart verstel len zu lassen, dass es die Wellenfeder so fort wieder in ihre labile Lage zurück führt. 6. Auslösevorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Wellenfeder ein Signalzeichen ver bunden ist, welches beim Auslösen dersel ben seine Lage zu Anzeigezwecken ändert.
    :. Auslösevorriehtung nach -dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannorgane der Wellenfeder zvvech-, Erhaltes einer bestimmten an den Enden abgeflachten Biegekurve der Wellenfeder nach der Längsmitte der Wellenfeder zu entsprechend gestaltet sind.
CH122381D 1926-10-04 1926-10-04 Auslösevorrichtung. CH122381A (de)

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CH122381D CH122381A (de) 1926-10-04 1926-10-04 Auslösevorrichtung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898030C (de) * 1937-11-25 1953-11-26 Weyer & Zander K G UEberstromwaermezeitrelais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE898030C (de) * 1937-11-25 1953-11-26 Weyer & Zander K G UEberstromwaermezeitrelais

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