CH122394A - Verfahren zur Erzielung eines gut bearbeitbaren Graugussgefüges von hoher Festigkeit. - Google Patents

Verfahren zur Erzielung eines gut bearbeitbaren Graugussgefüges von hoher Festigkeit.

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CH122394A
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Esslingen Maschinenfabrik
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Esslingen Maschf
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  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

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  Verfahren zur Erzielung eines gut     bearbeitbaren        Graugussgefüges    von hoher Festigkeit.    Es ist bereits bekannt, dass durch Schmel  zen von Eisen bei hohen Temperaturen, die  über den im     I%upolofen    erreichbaren nor  malen Schmelztemperaturen liegen, eine  feine Verteilung des' Graphits erzielt wird,  welche den auf diese Weise hergestellten       Gussstücken    gute     Bearbeitbarkeit    bei hoher  Festigkeit verleiht.

   Dies ist von besonderer  Bedeutung bei Verwendung von     Gattierun-          gen,    die, normal erschmolzen, weiss erstarren  würden, wie dies besonders bei ziemlich nie  drigem Gesamtgehalt an C     -I-        Si    und ver  hältnismässig geringen Wandstärken der  Fall ist.  



  Versuche der Anmelderun haben gezeigt,  dass bei     Anwendung    solcher Temperaturen  ganz bestimmte gesetzmässige Zusammen  hänge bestehen zwischen dem bei be  stimmter     Gattierung.    auftretenden Gefüge  und der Schmelztemperatur, und zwar in  dem Sinne, dass zur Erzielung einer mög  lichst günstigen, vorwiegend     eutektischen,          Graphitverteilung    die     Schmelztemperatur     um so höher gewählt werden muss, je höher  der Gesamtgehalt an C     +        Si    ist.

   Das Ver-    fahren nach der Erfindung besteht dem  gemäss darin, dass man die Schmelze in einem  geeigneten Ofen, beispielsweise einem elek  trischen Ofen, einem ölgefeuerten     Flamm-          ofen    oder dergleichen auf eine über der     Ku-          polofentemperatur    liegende Temperatur, also  auf mindestens     etwa   <B>1500',</B> erhitzt, und dass  man die Überhitzungstemperatur auf Grund  der durch Versuche ermittelten Gesetzmässig  keit jeweils der     Gattierung        bezw.    dem Ge  samtgehalte an C     +        Si    anpasst.  



  Dabei ist     zweckmässigerweise    der Ein  fluss der Wandstärke und damit der Abküh  lungsgeschwindigkeit auf die     Graphitbil-          dung    zu berücksichtigen, indem man, wie  bekannt, entweder nach der Wandstärke die       Gattierung    und dieser - entsprechend die  Überhitzungstemperatur wählt, oder indem  man von der erreichbaren Überhitzungstem  peratur ausgeht     und    hiernach die für die be  treffende Wandstärke bestgeeignete     Gattie-          rung    wählt.  



  Die Abbildung     zeigt    die Überhitzungs  kurve, wie sie beispielsweise zur Erzielung  eines     eutektischen        Graphitgefüges    bei mitt-           lerer    Wandstärke von 20 mm zugrunde zu  leben ist. Die verschiedenen Gesamtgehalte       ;in    C."     Si    sind als Ordinaten, die     Ü'berhit-          zunbstempera.turen    als     Abszissen    aufgetra  gen. Die Kurve lässt deutlich erkennen, dass  mit steigendem C     i-        Si-Gehalt    zunehmende  Überhitzungstemperaturen erforderlich sind.

         Ahnliche    Kurven lassen sich auch für jede  andere     Wandstärke    aufstellen.  



  Es ist auf die Gefügebildung     bezw.    die  Verteilung des Graphits ohne Einfluss, ob  man das Eisen mit der Überhitzungstempera  tur oder mit normaler Giesstemperatur ver  giesst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Erzielung eines weichen, but bearbeitbaren Cxraugussgefübes mit fei ner Graphitverteilung bei Gattierungen gro sser Festigkeit, dadureh gekennzeichnet, dass die Schmelze auf mindestens etwa l500" izberhitzt und dass die Überhitzungstempera- tur um so höher gewählt wird,
    je höher der Cresamtgehalt an C -[- Si ist. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gehennzeichnet, dass das überhitzte Eisen mit normaler Giesstemperatur vergossen wird.
CH122394D 1925-11-02 1926-10-25 Verfahren zur Erzielung eines gut bearbeitbaren Graugussgefüges von hoher Festigkeit. CH122394A (de)

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