CH122399A - Vorrichtung zum Biegen von Drähten. - Google Patents

Vorrichtung zum Biegen von Drähten.

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CH122399A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Vorrichtung    zum Biegen von Drähten.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor  richtung zum Biegen von Drähten, die be  sonders     zweckmässig    zu einem Biegen, bei  dem der Draht mehrere Male um     einen    be  stimmten Winkel gebogen wird, ausgebildet       \werden    kann.  



  Vorrichtungen zum Biegen von Drähten  sind bereits bekannt. Bei diesen wird die Bie  gung meistens durch Verwendung einer  Schablone oder eines Stempels mit Matrize  erzielt, wenn man es nicht vorzieht, den  Draht von Hand, unter Benützung geeigne  ter     Fasswerkzeuge    zu biegen. Sind nun zum  Beispiel einem Drahte mehrere Biegungen  zu geben, so sind im letzteren Falle mehrere  Bewegungen dafür nötig. Verwendet man  Stempel und Matrize, so ist dieser Nachteil  freilich behoben, aber es entstehen anderwei  tige Schwierigkeiten, insbesondere sind der  Abstand zwischen zwei Biegungen und die       Biegungswinkel    jeweils festgelegt.  



  Gemäss der Erfindung wird der Draht  von Haltern erfasst und erhalten diese Hal  ter eine solche Bewegung gegeneinander, dass  der Abstand zwischen den zwei einander zu-    gewandten     Erfassungspunkten    der Halter  sich nicht wesentlich ändert, und zwar höch  stens im Sinne einer kleinen Vergrösserung.  Der Vorteil dieser Anordnung ist, dass ein  Knicken des zwischen den Biegungen liegen  den Drahtteils vermieden wird. Es ist zudem  leicht, die Vorrichtung so auszubilden, dass  zwei Biegungen durch eine einzige     Halter-          bewegung    erzielt werden, und weiterhin so,  dass eine Änderung des der Länge des ge  nannten Drahtteils entsprechenden Abstan  des leicht erzielt werden kann.  



  Bei einer Ausführungsform der Vorrich  tung sind ein beweglicher und ein- feststehen  der Halter vorgesehen, und der bewegliche  Halter wird derart geschwenkt, dass jeder  seiner Punkte bei seiner Bewegung wenig  stens einen Teil eines greises mit der Länge  des zwischen den Haltern     befindlichen     Drahtteils als Halbmesser beschreibt. Diese  kreisförmige Bewegung kann baulich auf  verschiedene Weise     verwirklicht    werden;  zweckmässig aber besteht der bewegliche  Halter aus einem Teil, auf dem drei Punkte  vorhanden sind, die     mittelst    eines Armes mit      je einem festen Punkt verbunden sind. Die  Länge jedes der drei Arme wird der Länge  des zwischen den Haltern befindlichen  Drahtteils gleichgemacht. Es ist erwünscht,  dass die Armlänge verstellbar sei.

   Es wird  hierdurch ermöglicht, den Abstand zwischen  den zwei Biegungen des Drahtes auf ein  fache Weise zu ändern.  



  Zum Halten des Drahtes kann der be  wegliche Halter mit einer Öffnung versehen  sein, in die der Draht aufgenommen werden  kann. Auch kann zu demselben Zweck auf  dem beweglichen Halter ein verstellbarer  Anschlag und ein verschiebbares Klemm  stück angebracht sein, wobei die Einrichtung  so     getroffen    ist, dass der Draht zwischen die  sem Klemmstück und dem Anschlag einbe  klemmt wird. Im ersteren Falle wird man  die Lage des     Erfassungspunktes    des beweg  lichen Halters in bezug auf den Erfassungs  punkt des feststehenden Halters nicht än  dern     können.    Durch Anbringen eines ver  stellbaren Anschlages mit Klemmstück kann  man diesem Übelstand abhelfen.  



  Bei einer Ausführungsform der Vorrich  tung, bei der die Drähte zweimal recht  winklig gebogen werden, sind die einander  zugewandten Seiten des beweglichen, sowie  auch des feststehenden Halters flach und  parallel zueinander, und der bewegliche Hal  ter wird derart bewegt, dass diese Seiten       n        ac        'h        dem        rechtwinkligen        Biegen        aneinander     liegen.  Diese Vorrichtung kann zum Biegen von  Stütz- und     Einführungsdrähten    bei Glas  füssen elektrischer Lampen, Entladungsröh  ren und ähnlichen elektrischen Vorrichtun  gen verwendet werden.

   Bei solchen Vorrich  tungen werden die Einführungsdrähte in den  Glasfuss eingeschmolzen und, damit eine Be  festigung des Glühdrahtes ermöglicht wird,  müssen sie nachträglich in eine bestimmte  Lage gebogen werden. Bei Entladungsröh  ren kommt es vor, dass die plattenförmige  Anode in einer bestimmten Lage in bezug        <  < cif    die Quetschstelle angebracht werden  muss und dass die Stützdrähte dabei zweimal  rechtwinklig zu biegen sind.    Bei einer Vorrichtung, die zum Biegen  von     Zuleitungs-    und Stützdrähten solcher  Glasfüsse dient, sind mehrere bewegliche  Halter je für einen der Drähte angeordnet.

    Kommt es vor, dass ein \feil der Stützdrähte  entgegengesetzt zu den andern Stützdrähten  anzuordnen ist, so wird einem Teil der Hal  ter eine Bewegung im Sinne des Uhrzeigers       und    dem restlichen Teil eine Bewegung im  entgegengesetzten Sinne erteilt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes beispielsweise dargestellt, und  zwar stellen die Fing. 1, 2 und 3 schema  tisch die Lagen der verschiedenen Halter  und Haltemeile einer Ausführungsform bei  der Bearbeitung     des    Drahtes dar, während       s        s        ich        die        Fig.        4,    5     und    6     auf        eine        Variante     beziehen;

         Fig.    7 und 8 stellen eine besondere Aus  f     ührungsforin    dar, bei der die Stütz- und  Einführungsdrähte eines     Audionglasfusses     nach beiden Seiten rechtwinklig gebogen  werden;       Fig.    9 und 111 sind eine schaubildliche       Da.rtellung        eines        Audionglasfusses    vor und  nach der Biegung.  



  In den eisten     sechs    Figuren bezeichnen  die     bleichen        Bczugszcic#hen    jeweils die glei  chen Teile.     Mit    1 und 2 sind die Backen  einer ortsfest angeordneten Klemme bezeich  net, während 3 einen     seliwenkba-reii    Teil be  zeichnet, der     finit    einer Öffnung 4 zum  Durchlassen und Halten eines Drahtes 5 ver  sehen ist. Der Teil 3 ist mittelst Stiften 8  und Hebel 6 mit     ortsfest    angeordneten Stif  ten 7 verbunden, so dass dieser Teil um die       Stifte    7 eine     Viertelkreissehwenkung    be  schreiben kann.  



  Wird der Draht 5 zugeführt, so bleibt  die Klemme 1.,     \?    geöffnet. bis dieser Draht  durch eine Öffnung 4 des Teils 3 gesteckt  worden ist. Die Klemme 1, 2 wird darauf  geschlossen, und der Teil 3 wird derart: be  wegt,     da.ss    die Punkte 8 je eine     viertelltreis-          'förmige    Bahn um die Punkte 7 beschreiben.  Der Abstand zwischen den Stiften 8 und 7  ist derart gewählt, dass er ebenso gross wie      der nicht eingeklemmte Teil des Drahtes 5  ist.

   Hierdurch erzielt man,     da.ss    bei der vier  telkreisförmigen Bewegung der Abstand zwi  schen den     Erfassungspunkten    der     Klemme     1, 2 und des Teils 3 unverändert bleibt, so  dass kein Knick im Draht auftreten kann.  



  Eine abgeänderte Ausführungsform ist in       Fig.    4, 5 und 6 dargestellt, bei der auf dem  Teil 3 ein verstellbarer Anschlag 9 und ein  bewegliches Klemmstück 10 angebracht sind.  Der verstellbare Anschlag 9 ist mit Schlit  zen 11 versehen, die längs je eines Bolzens  L2 gleiten können. Das bewegliche Klemm  stück 10 ist mit zwei Bolzen 13 versehen,  die das Klemmstück in der     Ausnehmung    14  leiten. Ein Punkt 15 des Klemmstückes 10  ist mittelst einer Feder 16 mit einem Stift  auf dem Teil 3 verbunden, so dass das       Klemmstück    10 stets gegen den Anschlag<B>1)</B>  gedrückt wird. In     Fig.    4 und 6 ist die durch  die Stücke 9 und 10 gebildete Klemme in  zwei verschiedenen Lagen dargestellt.

   In       Fig.    4 ist die Lage derart, dass der abzubie  gende Drahtteil in der Klemme 1, 2 und in  der in dieser Figur offen gezeichneten  Klemme 9, 10 in Flucht liegt. In     Fig.    6 ist  eine Lage dargestellt, bei der die zwei ein  geklemmten Teile gegeneinander verschoben  sind, aber immer parallel zueinander laufen.  Diese Bauart gibt die Möglichkeit zu kleinen  Änderungen in der Länge des dazwischenlie  genden Drahtes.  



  In     Fig.    7 und 8 ist eine besondere Aus  führungsform dargestellt, bei der die in einen       Glasfuss    18 einer     Audionröhre        ein,),eschmol-          zenen        Einführungs-    und Stützdrähte 33     (Fig.     9) auf beiden Seiten je zweimal einer recht  winkligen Biegung unterworfen werden. Zu       diesem    Zweck sind gegenüber den Klemm  backen 19 und 20 zwei bewegliche Teile 21  und 22 angeordnet.

   Als     Fasseinrichtung    für  die Drähte können hierbei Öffnungen vorge  sehen sein, wie sie in     Fig.    1, 2 und 3 darge  stellt sind, oder Anschläge mit     Klemmstük-          ken,    wie in     Fig.    4, 5 und 6 dargestellt. In  den     Fig.    7 und 8 sind jedoch Teile dar     e-          stellt,    bei denen nur Öffnungen vorhanden  sind.

   Diese Öffnungen 23 und 24     (Fig.    8)    sind in     plattenförmigen    Ansätzen der Teile  21 und 22- angebracht, und diese     plattenför-          migen    Ansätze sind derart gebaut, dass sie  über- und     ineinandergreifen.    Die Teile 21  und 22 sind mit Stiften 28 und 29 versehen,  die mittelst Hebeln 27 mit ortsfest angeord  neten Stiften 25 und 26 verbunden sind.  Fernerhin sind auf diesen Teilen 21 und 22  Rollen 30 und 31 angebracht, die an den fla  chen Seiten eines Keils 32 anliegen.

   Be  wegt sich der geil in der Richtung des  Pfeils, so werden die Teile 21 und 22 ausein  ander getrieben und beschreiben     Viertelkreis-          schwenkungen    um die festen Punkte 25 und  26. Infolge dieser Bewegung wird ein Teil  der Stützdrähte 33 des     Audionglasfusses    18  nach links und der restliche-Teil nach rechts  gebogen.  



  Bewegt sich der Keil in entgegengesetzter  Richtung, so werden die Teile 21 und 22 von  der Feder 34 in ihre ursprüngliche Lage zu  rückgezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Biegen von Drähten, dadurch gekennzeichnet, dass diese von zwei Haltern erfasst werden, und class diese Halter eine solche Bewegung gegeneinander erhal ten, dass der Abstand zwischen den zwei ein ander zugewandten Erfassungspunkten der Halter sich nicht wesentlich verändert, und zwar höchstens im Sinne einer kleinen Ver grösserung. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch finit einem beweglichen und einem feststehen den Halter, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche -Halter derart geschwenkt wird, dass jeder seiner Punkte bei seiner Bewegung wenigstens einen Teil eines Kreises durchläuft mit der Länge des zwi schen den Haltern befindlichen Drahtteils als Halbmesser. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Halter aus einem Teil besteht, auf dem drei Punkte vorhanden sind, die mittelst eines Armes mit je einem festen Punkt verbunden sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Länge jedes der drei Arme dieselbe ist wie die Länge des zwi- sehen den Haltern befindlichen Drahtteils. 1.. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Länge der Arme verstellbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und -Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem beweglichen. Halter ein ver stellbarer Anschlag und ein verschiebbares Klemmstück angebracht sind, wobei die Einrichtung so getroffen ist, dass der Draht zwischen diesem Klemmstück und dem Anschlag eingeklemmt wird.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, bei welcher der Draht zweimal rechtwinklig gebogen wird, dadurch gekennzeichnet, da.ss die einander zugewandten Seiten des beweg- lichen, sowie auch des feststehenden Hal ters flach und parallel zueinander sind, und der bewegliche Halter derart bewegt wird, dass diese Seiten nach dem Biegen aneinander liegen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, zum Biegen von Stützen und Einführungsdrähten bei Glasfüssen elelarischer Lampen, Entladungsröhren und ähnlicher Vorrichtungen, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere bewegliche Halter je für mindestens einen der Drähte angeordnet sind.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7, dadurch ge- kennzeichne t, dass mindestens einem Hal ter eine Schwenkung im Sinne des Uhr zeigers und mindestens einem andern Hal ter eine Schwenkung im entgegengesetz ten Sinne erteilt wird.
CH122399D 1925-11-27 1926-10-09 Vorrichtung zum Biegen von Drähten. CH122399A (de)

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