CH122419A - Schmierpumpe mit mindestens einem Arbeitskolben, der bei einer Umdrehung der Antriebswelle mehrere Förderhübe ausführt. - Google Patents
Schmierpumpe mit mindestens einem Arbeitskolben, der bei einer Umdrehung der Antriebswelle mehrere Förderhübe ausführt.Info
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Description
Schmierpumpe mit mindestens einem Arbeitskolben, der bei einer Umdrehung der Antriebswelle mehrere Förderhübe ausführt. Die Erfindung bezieht sich auf Schmier pumpen mit mindestens einem Arbeitskolben, der bei jeder Umdrehung der Antriebswelle zwei oder mehr Förderhübe ausführt. Bis her war nur die gemeinschaftliche Regelung dieser Hübe möglich, so dass die von einer Pumpe geförderten und zu verschiedenen Stellen geführten Ölmengen stets in gleichem Masse geändert wurden. Es kann nun aber auch erwünscht sein, die während einer Um drehung der Antriebswelle geförderten Öl mengen unabhängig voneinander zu regeln. Diesen Zweck zu erfüllen, ist die Aufgabe der Erfindung.
Der Zweck wird erfindungsgemäss da durch erreicht, dass der Arbeitskolben meh rere unabhängig voneinander einstellbare Mittel für den Angriff des Antriebsgliedes erhält, und dass dieses Glied derart ausgebildet wird, dass es wechselweise mit den genann ten Angriffsteilen des Arbeitskolbens zu sammenwirken kann. Bei verschiedener Ein stellung der erwähnten Mittel fallen dem- gemäss die Hübe des Arbeitskolbens und da mit auch die Fördermengen verschieden aus.
Die Zeichnung veranschaulicht verschie dene Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes, und zwar zeigen: Abb. 1 -eine Schmierpumpe in Seiten ansicht und teilweisem Schnitt, Abb. 2 die Antriebsscheibe für den-Ar- beitskolben im Grundriss, Abb. 3 einen Nockenantrieb für den Ar beitskolben, und Abb. 4 die Anordnung der in Abb. 3 gezeichneten Nocken.
Auf der Antriebswelle a sind je eine Schwankscheibe b für die Betätigung des Arbeitskolbens d und eine Schwankscheibe c für den Steuerkolben e angebracht. Die Köpfe der Kolben umfassen die Schwank scheiben kurbelschleifenartig. Die Sclzwank- scheibe b ist so ausgebildet, dass der Ar beitskolben d bei einer Umdrehung zwei Saug- und zwei Druckhübe ausführt.
Bei dem einen Saughub wird Öl durch die Lei- tung f, den im Steuerkolben befindlichen Kanal g, der sieh dann in Deckung mit f befindet, und den Kanal lt in den Zylinder i gesaugt. Bei dem folgenden Druckhub des Kolbens<I>d</I> wird das<B>01</B> aus dem Zylinder i. in die Leitung l gedrückt, und zwar durch den Kanal h. über eine Nut k im Steuer kolben, der inzwischen die gezeichnete un tere Stellung erreicht hat.
Beim nächsten Saughub ist der Vorgang der gleiche, wie das erste 12a1. Dagegen wird beim nächsten Druckhub das<B>01</B> aus dem Zylinder i durch die Kanäle h. und ls in die Leitung in gedrückt, da der Steuerkolben inzwischen durch die Schwenkscheibe c so hoch gehoben worden ist, dass die Nut k mit ihrem obern Ende über den Kanal 12, greift.
Es sind nun für die unabhängige Re gelung der beiden Förderhübe an dem Kopf des Arbeitskolbens d zwei Schrauben o und p für den Angriff der Schwankscheibe b angebracht. Diese ist in der aus Abb. 9 ersichtlichen Weise mit zwei gegenüber liegenden kreisbogenförmigen Aussparungen q und r versehen. Die Aussparung q befindet sich am Rande, während die Aussparung r so weit nach innen gerückt ist, als es dem Abstande der Schrauben o und p vonein ander entspricht.
Demzufolge werden die beiden Schrauben wechselweise von der Schwankscheibe b beeinflusst, so dass bei verschiedener Einstellung der Schrauben die bei einer Umdrehung der Antriebswelle ge förderten Ölmengen in entsprechendem Masse verschieden ausfallen.
Natürlich können um die Schwank- oder Hubscheiben auch mehrere Einzel pumpen in üblicher Weise im Kreise ange ordnet und ihre Kolben gemeinsam von den Scheiben angetrieben werden.
An Stelle der Schwankscheibe b können auch andere Antriebsmittel, Daumen oder N ochen, in Anwendung kommen. Ein Aus führungsbeispiel hierfür zeigen die Abb. 3 und 4. Hier sind auf einer wagrecht ange ordneten Antriebswelle zwei gegeneinander um l80 versetzte Noelzen s und t befestigt, die wechselweise mit den Sehrauben o und p zusammenwirken und die Saughübe herbei führen.
Die zwischen den beiden Saug hüben liegenden Druckhübe werden durch einen Doppelnocken n verursacht, der bei einer Drehung zweimal auf den untern, schneidenarti- ausgebildeten Teil v des Kolbenkopfes drückt. Die Lage der ver schiedenen N oeken zueinander zeigt Abb. 4.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schmierpumpe mit mindestens einem Ar beitskolben, der bei einer Umdrehung der Antriebswelle mehrere Förderhübe ausführt, dadurch gekennzeichnet. dass der Arbeits kolben mehrere unabhängig voneinander einstellbare Mittel für den Angriff des An triebsgliedes aufweist, und dass dieses Glied derart ausgebildet. ist, dass es wechselweise mit den "enannten Angriffsteilen des Ar beitskolbens zusammenwirken kann. UNTERANSPRüCHE: 1.Schmierpumpe nach Patentanspruch, mit Schwanksche.ibe für den Antrieb des oder der Arbeitskolben, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sehwankseheibe meh rere so zueinander versetzte Aussparun- cen <I>(1,</I> r) besitzt-, dass die am Arbeits kolben sitzenden, einstellbaren Angriffs mittel (o, p, Fi(r. 1) wechselweise unbeein- flusst bleiben.?. Schmierpumpe nach Patentanspruch, mit Nockenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Angrif f smitteln <I>(o, p, v,</I> Fig. >) des Arbeitskolbens mehrere ver setzt zueinander angeordnete Nocken (s. t, u. Fig. 3) zusammenwirken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE122419X | 1926-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH122419A true CH122419A (de) | 1927-09-16 |
Family
ID=5657357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH122419D CH122419A (de) | 1926-03-20 | 1926-12-17 | Schmierpumpe mit mindestens einem Arbeitskolben, der bei einer Umdrehung der Antriebswelle mehrere Förderhübe ausführt. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH122419A (de) |
-
1926
- 1926-12-17 CH CH122419D patent/CH122419A/de unknown
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