CH122604A - Umlaufendes Maschinensieb aus Drahtgewebe, insbesondere für Papiermaschinen. - Google Patents

Umlaufendes Maschinensieb aus Drahtgewebe, insbesondere für Papiermaschinen.

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CH122604A
CH122604A CH122604DA CH122604A CH 122604 A CH122604 A CH 122604A CH 122604D A CH122604D A CH 122604DA CH 122604 A CH122604 A CH 122604A
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CH
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sep
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Elsenhans Albert
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Elsenhans Albert
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/10Wire-cloths

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Umlaufendes     Naschinensieb    aus Drahtgewebe, insbesondere für     Papiermaschinen.       Bei den endlosen Sieben der Papierma  schinen wird die rasche Abnützung, der sie  unterworfen sind, vornehmlich dadurch her  vorgerufen, dass sie sich auf den verschie  denen Walzen, über beziehungsweise um  welche sie beim Arbeitsgang geführt werden,  wie auch auf den Saugkästen und Reinigungs  vorrichtungen abschleifen; ferner werden die  Siebe beim Umlauf um die Walzen fortwäh  rend gebogen und wieder gerade gestreckt  und in der Richtung ihres Laufes dauernd  auf Zug beansprucht.

   Durch diese Einwir  kungen,     insonderheit    durch das unaufhörliche  Biegen und     Wiedergeradestrecken,    wird der       Siebstoff    allmählich zerstört, und zwar sind  es ganz besonders die Drähte der Kette des  Gewebes, die unter diesen Vorgängen leiden,  während dies bei den Drähten des Schusses  weniger der Fall ist.  



  Die zur Herstellung der bislang gebräuch  lichen Maschinensiebe dienenden Drähte wer  den meistens aus Bronze oder bronzeähn  lichem Stoff gefertigt; infolgedessen besitzen  diese Siebe eine verhältnismässig nur recht  geringe     Lebensdauer.    Die Verwendung von  gewöhnlichen Stahldrähten ist, obschon diese    bedeutend widerstandsfähiger gegen die ge  nannten mechanischen Einwirkungen sind,  nicht angängig, weil dieser Stoff rostet, wo  durch nicht allein seine Zerstörung beschleu  nigt, sondern auch das Behandlungsgut leicht  verdorben wird.

   In neuerer Zeit werden hoch  legierte Edelstahle erzeugt, die nicht rosten  und bei grosser Härte einen ausserordentlich  hohen     Zähigkeitsgrad    aufweisen, wodurch sie  eine Widerstandsfähigkeit gegen Bruch und  Verschleiss besitzen, der von keinem andern  Werkstoff erreicht wird.  



  Die Erfindung bezweckt, unter Verwen  dung von nichtrostendem Stahl     wenigstens     für die Kette ein     Papiermaschinensieb    zu  schaffen, das von den angegebenen Nach  teilen der bekannten Siebe frei ist. Dieser  Zweck wird der Erfindung' gemäss dadurch  erreicht, dass für den Schuss ein Draht von  geringerer Zugfestigkeit und geringerem Ver  schleisswiderstand verwendet ist als für die  Kette, und dass wenigstens die Kettendrähte  aus nichtrostendem Stahl angefertigt sind.  



  Gemäss der Erfindung hergestellte Ma  schinensiebe sind von ebenso langer Lebens-      dauen wie solche, bei denen sowohl Kette  wie Schuss aus dem gleichen Edelstahl ge  fertigt sind; sie sind aber, da ihr Preis nur  einen Bruchteil von dem der letzteren be  trägt, wesentlich billiger in der Anschaffung  wie diese und gewähren daher erhebliche  wirtschaftliche Vorteile; bei geeigneter Wahl  des     Schlussdrahtes    lassen sie sich leicht eben  herstellen.  



  Die Edelstahle sind in der Hauptsache  
EMI0002.0002     
  
    6-25 <SEP> % <SEP> Cr, <SEP> 20-0,5 <SEP> 0% <SEP> Ni <SEP> und <SEP> bis <SEP> zu <SEP> 1 <SEP> % <SEP> C,
<tb>  15-40 <SEP> % <SEP> Cr, <SEP> 20-4 <SEP> % <SEP> Ni <SEP> und <SEP> bis <SEP> zu <SEP> 1 <SEP> % <SEP> C,
<tb>  18-24 <SEP> % <SEP> Cr, <SEP> 7-20 <SEP> % <SEP> Ni, <SEP> 2-6 <SEP> % <SEP> Cu <SEP> und <SEP> 0,1-0,4 <SEP> % <SEP> C,
<tb>  18-30 <SEP> % <SEP> Cr, <SEP> 20-4 <SEP> % <SEP> Ni, <SEP> 2-4 <SEP> % <SEP> Wo <SEP> und <SEP> 0,1-0,4 <SEP> % <SEP> C.

         Naturgemäss sind die Eigenschaften so unter  schiedlich legierter Stahle sehr verschieden,  ebenso auch die Höhe der     Gestehungskosten.     Unter den fabrikationsmässig hergestellten       Chromnickelstahlen    kann man im wesent  lichen zwei Gruppen mit wesentlich ver  schiedenen chemischen und physikalischen  Eigenschaften sowie verschiedener Struktur  unterscheiden. Zur ersten Gruppe mit     rnarten-          sitischem    oder     troostitischem    Gefüge gehören  Stahle mit einem mittleren Chromgehalt und  geringen Nickelgehalten. Zur zweiten Gruppe  mit     austenitischem    Gefüge gehören     Stahle     mit hohem Chromgehalt und mittlerem Nickel  gehalt.

   Wie bereits erwähnt, sind     die.Stahle     beider Gruppen zu Kettendrähten verwertbar.  Die     austenitischen    Stahle zeichnen sich aber  durch hohe Widerstandsfähigkeit gegen Korro  sion jeder Art und durch ganz besonders  hohe Verschleissfestigkeit aus und kommen  daher vornehmlich als     Werkstoff    für Ketten  drähte der beschriebenen Art in Betracht.  Zwar können auch die Stahle der ersten  Gruppe zur Fertigung der Kettendrähte Ver  wendung finden, wobei z. B.

   Bronzedrähte  für den Schuss angewendet wurden, weil auch  sie rostsicher hergestellt werden können; sie  haben jedoch, obschon der Bronze noch über  legen; nicht dieselben hohen Festigkeitseigen  schaften und den Widerstand gegen Ver  schleiss wie die Stahle der zweiten Gruppe,    hochlegierte     Chromnickelstahle.    Dieselben  werden je nach den zu erzielenden Sonder  eigenschaften in den verschiedensten Zu  sammensetzungen hergestellt, auch können  sie zum gleichen Zwecke noch kleine Zu  sätze zum Beispiel von Wolfram oder     Vanadium     erhalten.  



  Von bekannten     Chromnickelstahlen    kom  men für die Herstellung der Kettendrähte  beispielsweise in Betracht solche mit    dagegen sind sie erheblich billiger herzu  stellen als diese. Sie würden daher, bei Ver  wendung von     Kettendrähten    aus einem<I>hoch-</I>  wertigeren     (austenitischem)        Chromnickelstahl,     gegebenenfalls auch für den Schuss Verwen  dung finden können.  



  Es wäre aber nicht vorteilhaft, Papier  maschinensiebe nur aus diesem hochwertigeren       Chromnickelstahl    zu fertigen, weil einmal  sein Handelspreis ein so hoher ist (in Form  von Gewebedraht etwa das zehnfache von  dem der Bronze), dass die Vorteile der  längeren Lebensdauer der Siebe dadurch zu  einem wesentlichen Teil aufgehoben werden,  und weil es ausserdem die in der Zähigkeit  und Federung dieses Stahls begründeten       webetechnisehen    Schwierigkeiten fast unmög  lich machen, ein ebenes     Papiermaschinensieb     zu fertigen.  



  Die Erfindung kann auch für umlaufende  Siebe anderer Maschinen als Papiermaschinen  Verwendung finden, zum Beispiel für die  Siebe von     Maschinen    zum Herstellen von  Kohlenstaub, wie er für     Kohlenstaubfeue-          rungen    benutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lmlaufendes Maschinensieb aus Draht gewebe, insbesondere für Papiermaschinen, bei welchem die Kettendrähte und die Schussdrähte aus nichtrostendem Material bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass für den Schuss ein Draht von geringerer Zug festigkeit und geringerem Verschleisswider stand verwendet ist als für die Kette, und dass wenigstens die Kettendrähte aus nicht rostendem Stahl angefertigt sind.
CH122604D 1926-04-19 1926-04-19 Umlaufendes Maschinensieb aus Drahtgewebe, insbesondere für Papiermaschinen. CH122604A (de)

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CH122604A true CH122604A (de) 1927-09-16

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ID=4381360

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CH122604D CH122604A (de) 1926-04-19 1926-04-19 Umlaufendes Maschinensieb aus Drahtgewebe, insbesondere für Papiermaschinen.

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