CH122631A - Verfahren zur Ermittlung des zeitlichen Verlaufes von in einem Uhrwerk, Zähler oder ähnlichen Werke auftretenden Stössen, Schlägen und dergleichen. - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung des zeitlichen Verlaufes von in einem Uhrwerk, Zähler oder ähnlichen Werke auftretenden Stössen, Schlägen und dergleichen.

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CH122631A
CH122631A CH122631DA CH122631A CH 122631 A CH122631 A CH 122631A CH 122631D A CH122631D A CH 122631DA CH 122631 A CH122631 A CH 122631A
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CH
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bumps
blows
clockwork
light signals
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Straumann Reinhard
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Straumann Reinhard
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/006Testing apparatus for complete clockworks with regard to external influences or general good working
    • G04D7/008Testing apparatus for complete clockworks with regard to external influences or general good working with regard to the reaction to shocks

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Description


      Verfahren        zur    Ermittlung des zeitlichen     Verlaufes        von    in einem     ]Uhrwerk,     Zähler oder     ähnlichen    Werke     auftretenden    Stössen, Schlägen und dergleichen.    Man hat schon vorgeschlagen, zur Kon  trolle des Ganges von     Uhrwerken    diese auf  Mikrophone zu legen und     mittelst    derselben  die in regelmässigen Zeitabständen auftreten  den geräuschartigen Stösse oder Schläge am  elektrischen     Höhrrohr    abzunehmen.

   Die Wir  kung beruht darauf, dass     die    Stösse und  Schläge im Uhrwerk, die durch die Funktion  der Hemmung besonders markant in die Er  scheinung treten, in an sich bekannter Weise  im Mikrophon in elektrische Stromschwan  kungen verwandelt werden.     Natürlich    liesse  sich statt eines Mikrophons irgend ein Emp  fangsgerät benutzen, das die Eigenschaft  hat,     Schallwellen    oder Erschütterungen, die  von     Stössen    oder Schlägen herrühren, in  elektrische Stromschwankungen umzusetzen.  Diese Art der Ermittlung der Stösse und  Schläge in Uhrwerken durch direkte Über  tragungen der von einem solchen Empfangs  gerät kommenden Stromschwankungen in ein  Hörrohr ist nicht einwandfrei und zudem  zeitraubend.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren  zur Ermittlung des zeitlichen Verlaufes von    in einem     Uhrwerk,    Zähler oder ähnlichem  Werk auftretenden Stössen, Schlägen und der  gleichen, welches sich dadurch kennzeichnet,       dass    man das zu untersuchende Werk mittelst  eines stoss- und schallempfindlichen elektri  schen Empfängergerätes die im Werke auf  tretenden Stösse, Schläge und dergleichen in  Form von elektrischen Stromschwankungen  über eine     Verstärkeranordnung    an eine An  zeigevorrichtung weitergeben lässt, die sie in  Form von Signalen nach zeitlicher Folge  richtig angibt.  



       Fig.    1 und 2 der Zeichnung dienen zur  Erläuterung zweier beispielsweisen Ausfüh  rungen des Verfahrens.  



  Auf das stoss- und schallempfindliche,  elektrische Empfängergerät A     (Fig.        1.),    das  nach Mikrophonart gebaut sein kann, wird  das zu untersuchende Uhrwerk U gelegt. Die  beim Gange desselben im Uhrwerk auftreten  den Stösse oder Schläge werden durch das Ge  rät A in elektrische     Stromschwankungen    um  gewandelt, die über eine elektrische     Verstär-          keranordnung    B nach einem Spiegelgalvano-           meter    C geleitet werden. Letzteres kann be  kannter     Ausführung    sein.

   Hauptsache ist,  dass es die Stösse oder Schläge des Uhrwer  kel über die elektrischen Stromschwankun  gen in Form von Lichtsignalen in einem  Aufnahmeapparat D nach zeitlicher Folge  und nach Grössenausmass richtig in die Er  scheinung treten lässt. Dieser Aufnahme  apparat kann zum Beispiel einen rasch ab  laufenden, lichtempfindlichen     Papierstreifen     aufweisen, auf     welchem    die Lichtsignale  aufgezeichnet werden, um beim     nachherigen     Entwickeln dauernd festgehalten zu werden.  Diese Art der festhaltbaren     Registriermig     ist für die objektive Beurteilung und die wie  derholte Kontrolle von besonderem Vorteil.  Aber es ist auch eine rein subjektive Beob  achtung der Lichtsignale mittelst einer be  weglichen Beobachtungstrommel denkbar.

   In  beiden Fällen wird das bewegliche     Anzeige-          organ    (Papierstreifen, Beobachtungstrommel)  mittelst eines selbsttätigen Triebwerkes der  art bewegt werden, dass das betreffende Or  gan sich proportional der durch eine Normal  uhr gegebenen Zeit bewegt, was man dadurch  erreichen kann, dass man das Triebwerk  durch ein     Präzisionspendel    steuern     lä.sst.     



  Nachstehend sei das Verfahren in bei  spielsweiser Anwendung beschrieben. Eine  zu untersuchende Taschenuhr wird auf das  Empfängergerät A aufgelegt. Sogleich wird  das Spiegelbild des beständigen Lichtsignals  L am Spiegelgalvanometer C synchron mit  den Taktschlägen der Uhr schwingen. Durch  Registrierung der Ausschläge des Lichtsig  nals auf einen mit gegebener Geschwindig  keit     bewegten    lichtempfindlichen Papier  streifen im Aufnahmeapparat D kann man  nachträglich anhand der     Abstände    zwischen  den Ausschlägen feststellen, ob und um wie  viel die Uhr nach- oder vorgeht.

   Ist zum  Beispiel die beobachtete Uhr eine Ankeruhr  mit     18,000    Schwingungen der Hemmung  stündlich und läuft der     Papierstreifen    mit  1 m pro Sekunde ab, so muss bei genau rich  tigem Gang der Uhr der Abstand     zwischen     je zwei beliebigen auf     einanderfolgen.den    Aus  sehlägen 0,2 m betragen. Aus der Abwei-         chung    der registrierenden Ausschläge von  diesem Mass kann der Gang der Uhr bestimmt  werden.  



  Für die subjektive Beobachtung der  Lichtsignale tritt, wie bereits erwähnt, an  Stelle des     Papierstreifens    zum Beispiel     eine     bewegliche Beobachtungstrommel, die bei  gleichmässigem Umlauf im Sinne des     Pfeils          (Fig.    ?) zum Beispiel fünf Umdrehungen  pro     Sekunde    macht. In diesem Falle wird  der Mantel     a    der Trommel<I>T</I> zweckmässig  gemäss     Fig.    ? im     Querschnitt    einen spiral  förmigen Verlauf aufweisen.

   Wenn     mittelst.     eines stoss- und schallempfindlichen elektri  schen Empfängergerätes die im Werk auf  tretenden Stösse, Schläge und dergleichen in  Form von elektrischen Stromschwankungen  über eine     Verstärkeranordnung    in einer mit  Lichtsignalen arbeitenden Anzeigevorrich  tung periodisch ein Lichtsignal L' erschei  nen lassen und ,das Auge des Beobachters in       1V1    steht, so wird das Lichtsignal<I>L'</I> jedesmal  an der nämlichen Trommelstelle, zum Bei  spiel in o, einen Lichtpunkt     erscheinen    las  sen, wenn das     Lichtsignal    in regelmässig glei  chen Abständen oder Perioden den Umlauf  perioden der Trommel entsprechend auftritt.

    Ist dagegen etwa die Periode des Lichtsig  nals grösser als diejenige der Trommel (Nach  gehen,der Uhr), so wird ein folgender Licht  punkt auf der Trommel     infolge    Verspätung  nicht in o, sondern zum Beispiel in p er  scheinen (siehe Stellung I der Trommel) und  alsdann für den Beobachter sich in Richtung  <I>von p</I> nach o bewegen. Geht die Uhr vor, so  wird der auf o folgende Lichtpunkt auf der  Trommel schon etwa in p' erscheinen (siehe  Stellung     II    der Trommel) und sich für den  Beobachter in Richtung o bis p bewegen.

   In  beiden Fällen wird der die getroffene Trom  melstelle<I>p</I>     bezw.   <I>p'</I> mit dem Auge verbin  dende Lichtstrahl an einer dem Beobachter  sichtbaren Skala<B>8</B> über eine bestimmte  Strecke hin     wandern.    Die Geschwindigkeit  der so stattfindenden Wanderung des Beob  achtungsstrahls an der Skala<B>8</B> wird von der  Gangabweichung der beobachteten Uhr ab  hängen und somit einen Anhaltspunkt für      die Regelmässigkeit oder Unregelmässigkeit  des Ganges derselben geben.  



  Bringt man zum Beispiel an die Stelle  des     Beobachters        1V1    das Objektiv eines photo  graphischen Apparates und     photographiert     so den Weg des Lichtpunktes auf der Trom  mel T während einer bestimmten .Zeit über  der Skala     S,    so kann die Gangweise der Uhr  ebenfalls objektiv festgehalten     werden.     



  Statt der Trommel liesse sich auch eine  gleichmässig umlaufende Beobachtungsscheibe  mit     Lichtschlitz    verwenden, in Zusammen  hang mit einem dem Gang .der Uhr entspre  chend in längeren oder kürzeren Zeitinter  vallen aufleuchtenden Lichtsignal, derart,  dass bei Gangdifferenzen das Bild des Schlit  zes auf einer darüber gelegten Skala nach  links oder rechts rotiert, je nachdem die das  Lichtsignal steuernde Uhr vor- oder nach  geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Ermittlung des zeitlichen Verlaufes von in einem Uhrwerk, Zähler oder ähnlichen Werk auftretenden Stössen, Schlägen und dergleichen, .dadurch gekenn zeichnet, dass man das zu untersuchende Werk mittelst eines stoss- und schallempfind lichen elektrischen Empfängergerätes die im Werk auftretenden Stösse, Schläge und der gleichen in Firm von elektrischen Strom- schwankungen über eine Verstärkeranord- nung an eine Anzeigevorrichtung weiter geben lässt, die sie in Form von Signalen nach zeitlicher Folge richtig angibt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine mit Licht signalen arbeitende Anzeigevorrichtung benutzt und dabei die den Stössen, Schlä gen und dergleichen folgenden Lichtsig nale derselben auf eine gleichmässig be wegte lichtempfindliche Fläche behufs ihrer Registrierung einwirken lässt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine mit Licht signalen arbeitende Anzeigevorrichtung benutzt und mit Hilfe der den Stössen, Schlägen und dergleichen folgenden Licht signale derselben durch eine von diesen getroffene, gleichmässig umlaufende Be- obachtungsfläche den zur getroffenen Stelle derselben führenden Beobachtungs strahl auf einer Beobachtungsskala wan dern lässt, um in dieser Wanderung einen Anhaltspunkt für die Zeitfolge der Stösse, Schläge und dergleichen zu erhalten.
CH122631D 1926-06-14 1926-06-14 Verfahren zur Ermittlung des zeitlichen Verlaufes von in einem Uhrwerk, Zähler oder ähnlichen Werke auftretenden Stössen, Schlägen und dergleichen. CH122631A (de)

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CH122631D CH122631A (de) 1926-06-14 1926-06-14 Verfahren zur Ermittlung des zeitlichen Verlaufes von in einem Uhrwerk, Zähler oder ähnlichen Werke auftretenden Stössen, Schlägen und dergleichen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933614C (de) * 1951-10-07 1955-09-29 Gretsch Unitas Gmbh Lager fuer um eine waagerechte oder lotrechte Achse schwenkbare Fensterfluegel
CH698384B1 (de) * 2003-08-21 2009-07-31 Elma Hans Schmidbauergmbh & Co Verfahren zum automatischen Aufziehen einer Uhr.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933614C (de) * 1951-10-07 1955-09-29 Gretsch Unitas Gmbh Lager fuer um eine waagerechte oder lotrechte Achse schwenkbare Fensterfluegel
CH698384B1 (de) * 2003-08-21 2009-07-31 Elma Hans Schmidbauergmbh & Co Verfahren zum automatischen Aufziehen einer Uhr.

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