CH122685A - Reflektoranordnung für Glühlampen. - Google Patents

Reflektoranordnung für Glühlampen.

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CH122685A
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CH
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light
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screens
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incandescent lamps
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English (en)
Inventor
Co Louis Poulsen
Original Assignee
Louis Poulsen & Co
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Publication of CH122685A publication Critical patent/CH122685A/de

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00—Reflectors for light sources
    • F21V7/04—Optical design

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description


      Refiektoranordnnng        für        Glühlampen.       Gegenstand vorliegender Erfindung bildet  eine     Reflektoranordnung    zur Aussendung  von diffusem Licht, und die Erfindung be  trifft eine besondere Anordnung an der  artigen Reflektoren, die aus einem System  von Schirmen bestehen,; welche die Licht  quelle ganz umgeben, so dass keine aus  gehenden Strahlen das Auge direkt treffen  können.  



  Das eigentümliche Merkmal der Erfin  dung ist nun darin zu erblicken, dass alle  diejenigen Schirmflächen, welche gegen die       Lichtquelle    wenden, zu den Lichtstrahlen  einen Winkel bilden, der minder als 45   ist.  Dagegen bildet die Gestalt der Schirme nur  in-     uneigentlichem    Masse ein Teil der vor  liegenden Erfindung, und es ist bei ihrer An  bringung nur darauf berücksichtigt, eine  passende Luftabkühlung hervorzuschaffen.  



  Durch eine übliche Mattierung des  kugelförmigen Glasbehälters der Glühlampe  oder durch das Umgeben der Glühlampe  mit einer matten Kuppel wird der     Glüh-          draht    von einer weissen Fläche ganz um  geben ,sein, so dass man, wenn man sich das  Auge am Platze des Glühdrahtes angebracht    denkt, nur weisse oder andere diffuse Ober  flächen in allen Richtungen sieht.  



  Bei der vorliegenden Erfindung wird  dasselbe erreicht, indem das Auge, wenn es  am Platze des Glühdrahtes angebracht ge  dacht wird, nur diffuse Flächen sehen wird;  aber das Entscheidende für die Licht  ökonomie und die Grundlage der vorliegen  den Erfindung besteht darin, dass diese  sämtlichen Flächen im Gegensatz zur Innen  fläche der matten Kugelfläche um den  Glühdraht einen Winkel mit den Licht  strahlen bilden, welcher minder als 45   ist.  Hierdurch wird erreicht, dass dasjenige  Licht, welches von den diffusen Flächen  gegen den     Glühdraht    notwendigerweise zu  rückgeworfen     wird    und denselben erhitzt,  und das Gas der Lampe erheblich geringer  werden, als wenn der Winkel der Fläche  zu den Lichtstrahlen des Glühdrahtes grösser  als 45'   ist.  



  Um die Verwertung des Lichtes zu er  höhen, muss das diffuse Licht, welches von  einer diffusen Fläche gegen die Hinterseite  der unten     liegenden    diffusen Fläche gewor  fen     wird,        möglichst    stark ausgenützt werden,      und deshalb ist die Hinterseite der Schirme  blank oder spiegelnd.  



  Dasjenige Lichtarrangement, welches der  hier beschriebenen     Anordnung    am meisten  ähnlich ist, ist das einfache indirekte oder  halbdirekte Licht, wo eine blanke undurch  sichtige oder mattdurchsichtige Schale das  Licht auf die weisse Decke oder auf eine  besonders diffuse kleinere Fläche empor  wirft. Diesem Arrangement gegenüber sind  bei der vorliegenden Erfindung die Flächen,  welche vom Licht direkt getroffen werden,       hauptsächlich    nach unten gekehrt, was sehr  wesentlich ist, weil die nach oben gerichte  ten Flächen (die Schale im indirekten oder  halbdirekten Licht)     zugestä,ubt    werden.  Zugleich sind hier alle Flächen unter einem  kleinen Winkel zu den Lichtstrahlen ge  stellt.  



  Eine einzelne Ausführungsform der Er  findung ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigen: ,       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  ein solches Schirmsystem, und       Fig.    2 im Schnitt die     Reflektion    von  einem kleinen Teil eines diffusen Reflek  tors. '  Es sei angeführt, dass die Zeichnung nur  als eine schematische Skizze zum Verständ  nis der Erfindung betrachtet werden müsse,  und alle für das Verständnis nicht notwen  digen Teile sind deshalb in der Zeichnung  in Wegfall gekommen.  



  In der Zeichnung ist 1 der Glühdraht  der Lampe 2, und über dieser ist ein Schirm 3  angebracht, dessen Krümmung eine derartige  ist, dass das Licht den Schirm niemals unter  einem     ',T"Tinkel    treffen wird, welcher kleiner  als 45   mit dem Einfallslot ist. Unter die  sem Schirm, aber mit seiner Überkant in der  Höhe mit der Unterkant des Schirmes 3, ist  ein anderer Schirm angebracht mit derselben  Krümmung und mit derselben Lage im Ver  hältnis zu den Lichtstrahlen.  



  Schliesslich ist unter diesem Schirm 4  ein dritter Schirm 5 mit derselben     Krüm-          miuie    angebracht und derart eingerichtet,    dass keine direkten Lichtstrahlen zwischen  die Schirme 3, 4 und 5 austreten können.  Endlich ist ein Unterschirm 6 angebracht,  welcher inwendig blank sein kann und wel  cher das Licht auf die matten Schirme  reflektiert.  



  In der Zeichnung ist es gezeigt,     dass'    die  vom Glühdraht 1 aus auf die Schirme 3, 4  und 5 ausgeworfenen Lichtstrahlen, und  zwar     9,;    7 und 11, so wie durch die Pfeile  gezeigt zerstreut werden, und zwar derart,  dass die stärkste Lichtwirkung in den Rich  tungen 8, 10 und 12 eintrifft.  



  In     Fig.    2 ist dieses Verhältnis näher ver  anschaulicht. 13 stellt die     Oberfläche    eines  der matten Schirme 3, 4 oder 5 dar. Das  Licht des Glühdrahtes ist durch die Linie 15  bezeichnet und trifft den Schirm innerhalb  des schraffierten Winkels 24, dessen Be  grenzungslinien mit 13 und 14 bezeichnet  sind. Die     Reflektion    des genannten Strahls  15 von der Oberfläche 13 aus wird die     Ge.          stalt    eines     Strahlenbundes    annehmen (hier  durch die Bezeichnungen 17, 18, 19, 20, 21,  22, 23 angegeben).

   Die Grösse dieser Strah  len wird verschieden sein, und der Strahl  17 wird immer der grösste sein, aber der  Unterschied in bezug auf ihre Grösse wird  von der Mattheit der Schirme abhängig sein.  



  Man ist somit imstande, das Licht  ausstrahlen von der Lampe aus dadurch zu  regeln,     dass    man den     Mattierungsgrad    der  Schirme oder einzelner Teile derselben va  riiert, wodurch man die Strahlen 8, 10 und  12 in     Fig.    1 im     Verhältnis    zur übrigen Aus  strahlung verstärkt oder     versehwächt.     



  Hierdurch wird man imstande sein, in  einer leichten Weise zu bewirken,     da.ss    das  Licht des Schirmes in erheblichem Grade  auswärts leuchtend wird, also     imstande    sein,  durch starke Mattierung das Licht im Raume  stärker zu streuen, wodurch die Strahlen 8,  10 oder 12     erschw        ächt    werden oder das  Licht durch eine schwache Mattierung be  sonders vom äussern Teil des Schirmes 3,  vom ganzen Schirm 4 und vom Oberteil des  Schirmes 5 nach innen stark zu sammeln.      Es ist hieraus ersichtlich, dass der ein  fallende Strahl 15 einen grösseren Winkel  zum Einfallslot 16 als 45   bildet (den Win  kel zwischen 14 und 16).  



  Die Intensität des Strahls 17 wird, ab  gesehen von der Mattierung des Schirmes 13,  zugleich davon bedingt sein, dass der Win  kel zwischen 15 und 16 möglichst gross ist.  Es ist deshalb wichtig, dass der Strahl 15  innerhalb des zwischen den Linien 13 und  14 schraffierten Areals 24 fällt, indem er  dadurch immer einen Winkel zum Einfalls  lot bilden wird, welcher über 45   ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eine zur Diffusion des Lichtes aus Glühlampen bestimmte Reflektoranordnung, welche aus einem System von mattierten Schirmen besteht, derart angebracht, dass das Licht von der Lichtquelle aus niemals das Auge direkt trifft, und welches eine gün stige Luftabkühlung gestattet,. dadurch ge kennzeichnet, dass die Flächen eine derartige Richtung und Krümmung haben, dass die Lichtstrahlen die matten Oberflächen des Schirmes immer unter einem Winkel zum Einfallslot treffen werden, welcher grösser als 45 ist.
CH122685D 1926-10-28 1926-10-28 Reflektoranordnung für Glühlampen. CH122685A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3310862A1 (de) * 1983-03-25 1984-09-27 Dr. Ing. Willing GmbH, 1000 Berlin Leuchte mit breitstrahlendem reflektor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3310862A1 (de) * 1983-03-25 1984-09-27 Dr. Ing. Willing GmbH, 1000 Berlin Leuchte mit breitstrahlendem reflektor
DE3310862C2 (de) * 1983-03-25 1998-07-09 Willing Gmbh Dr Ing Breitstrahlende Reflektoranordnung für Leuchten mit räumlich ausgedehnter Lichtquelle

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