CH122780A - Heizanlage für flüssigen Brennstoff. - Google Patents
Heizanlage für flüssigen Brennstoff.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K5/00—Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
- F23K5/02—Liquid fuel
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Description
Heizanlage für üüssigen Brennstof. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Heizanlage für flüssigen Brennstoff, insbesondere für Öfen zur Beheizung von Wohnräumen. Gemäss der Erfindung wird der flüssige Brennstoff dem Brenner aus einem entfernt gelegenen Vorratsbehälter durch eine elektrisch angetriebene .Pumpe zugeführt, deren Antriebsmotor in Abhän gigkeit von dem Flüssigkeitsspiegel in einem in der Nähe des Brenners, oberhalb desselben befindlichen Brennstoffrauiu ge steuert wird, derart, dass die Pumpe Brenn stoff aus dem Vorratsbehälter nach dem Brennstoffraum fördert, wenn der Brenn stoff im letzteren auf eine bestimmte Tiefe gelangt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 zeigt die Anlage in Seiten ansicht; Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung in grösserem 141assstabe, und Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
Der flüssige Brennstoff wird dem Öl brenner 1 durch eine Leitung 2 zugeführt, die von einer Pumpe 6 nach einem Ölfilter am Brenner geht, von wo er dann in den eigentlichen Brenner gelangt. Die Pumpe 6 liegt höher als der Brenner 1, so dass dem letzteren der Brennstoff unter dem Einfluss seines eigenen Gewichtes zufliesst. Die Pumpe 6 steht in Verbindung mit zwei ge schlossenen Kammern 3 und 4 und wird durch einen Elektromotor 5 angetrieben. Sie saugt den Brennstoff aus dem Yorrats- behälter 7 durch die Kammer 3 ari und drückt ihn in die zweite Kammer 4, aus welcher er durch seine Schwere dem Öl brenner zuströmt, wenn dieser Brennstoff verbraucht.
In der ersten Kammer 3 sind zwei Stand rohre 8, 9 angeordnet, die von der Nähe des obern Endes derselben durch den Boden rei chen. Das eine Rohr 8 führt nach dem Vorratsbehälter 7 und das Rohr 9 nach der Saugseite der Pumpe 6. Auch in der zweiten Kammer 4 sind zwei Standrohre 10, 11 angebracht, die durch den Boden gehen und von denen das eine Rohr 10 nach dem Vorratsbehälter 7 führt,, während das an- fiere Rohr 11 nach der Druckseite der Pumpe 6 geht.
Das Rohr 2 mündet am Boden der Kam mer 4. Das Rohr 9 ist in der Nähe des Bodens der Kammer 3 mit einer kleinen Öffnung versehen, so dass stets ein Flüssig keitsabfluss vorhanden ist. Die Kammer 4 ist mit einem elektrischen Schalter 12 aus gerüstet, welcher durch einen Schwimmer gesteuert wird. Der Schalter 12 liegt im gleichen Stromkreis wie der Motor 5, so dass, wenn der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 4 in die Nähe des obern Deckels derselben kommt, der Stromkreis unterbro chen wird, während beim Sinken des Flüs sigkeitsspiegels bis in die Nähe des Bodens der Stromkreis nach dem Motor 5 geschlos sen wird und die Pumpe 6 daher diese Kammer auffüllt.
Bei einer derartigen Anlage ist es vor teilhaft, dem Rohr 2 einen geringeren Durchgangsquerschnitt zu geben als den Standrohren 10" 11 in der Kammer 4, die von der Pumpe 6 und nach dem Vorrats behälter "7 führen, so dass für den Fall, dass der Motor 5 die Pumpe 6 weiter antreiben sollte, nachdem der obere Flüssigkeitsspiegel erreicht. ist, was. unter gewöhnlichen Um ständen eine Unterbrechung des Stromkrei ses nach dem Motor durch den Ausschalter zur Folge haben würde, eine Zirkulation des flüssigen Brennstoffes aus der andern Kammer 3 durch das Überlaufrohr 10 in den Vorratsbehälter 7 und von diesem nach der Kammer 3 hervorgerufen wird.
Da der Vorratsbehälter 7 gewöhnlich unterirdisch verlegt ist und sich in einer gewissen Entfernung von der Pumpe 6 be findet, die gewöhnlich in demselben Raum wie der Brenner untergebracht wird, so wird die Temperatur des flüssigen Brennstoffes im Behälter 7 und in der Zuleitung zum Brenner bei kaltem Wetter stark sinken und der Brennstoff wird dabei je nach seiner Beschaffenheit mehr oder weniger diek- flüssig werden.
Dies ist ein grosser Nach teil für alle Ölbrenner, da sie bedeutend wirksamer sind, wenn ihnen der flüssige Brennstoff bei einer konstanten Temperatur zugeführt wird, und zwar bei derjenigen Temperatur, bei welcher der Brennstoff die günstigste Konsistenz besitzt.
Um diese günstigste Temperatur zu erhalten und eine Zirkulation des Brennstoffes aus dem Be hälter 7 durch die Pumpe 6 und zurück nach dem Behälter 7 zu erzielen, wenn die Temperatur des Brennstoffes im Behälter 7 unter einen bestimmten Wert sinkt, werden vorteilhaft Mittel vorgesehen, welche gestat ten, durch die Kammern 4 und 3 Dampf oder heisses E@';
isser zirkulieren zu lassen.- Zum Beispiel führt hierfür vom untern Teil der Heizung 13 aus, die beispielsweise eine Heisswasserheizung sein kann, ein Rohr 14 nach der Unterseite jeder der beiden Kam mern 3 und 4 und geht in ein erweitertes Rohr oder ein zylindrisches Gehäuse 15, das in den Kammern liegt und an das sich eine Rohrleitung 16 anschliesst, die nach der Heizung 13 zurückgeht, so dass also ein ständiger )Vasserumlauf von der ge wünschten Temperatur durch die Kammern stattfindet. Eine Zirl,:
ulation zwischen der Pumpe 6 und dem Vorratsbehälter 7 kann bewirld werden durch einen im Behälter 7 angeordneten Hohlzylinder 17, der am Bo den offen und oben beschlossen ist und in den das Vberlaufrobr 10 mündet. Zum Ein setzen des Zvlinders 17 ist ein entsprechen der Mannlocbdeckel im Behälter 7 vor gesehen.
Im Zylinder 17 endigt etwas über dessen Boden auch das Saugrohr B. 18 ist ein Thermostat, welcher mit einem Thermo- element 19 im Innern des Zylinders 17 in Verbindung steht und zum Offnen und Schliessen eines elektrischen Schalters dient, der zwischen den Polen des Pumpena.ntriebs- motors 5 und der Stromquelle liegt.
Der Thermostat. 18 schliesst den elektrischen Stromkreis zum Antreiben der Pumpe 6, tvenn die Temperatur des flüssigen Brenn stoffes im Zylinder 17 eine bestimmte un tere Grenze erreicht, wäbrend beim Er reichen einer bestimmten obern Grenze der Stromkreis unterbrochen wird.
Der Thermostat 18 (Fig. 1 und 2) be sitzt ein Bourdon- oder Druckrohr und das in dem flüssigen Brennstoff hängende thermostatische Element 19 in der Form eines geschlossenen Zylinders oder einer Ku gel besitzt ein Rohr, das nach dem Bourdon- rohr führt und eine thermostatische Flüssig keit enthält, die sich entsprechend der Tem peratur des flüssigen Brennstoffes ausdehnt und zusammenzieht, so dass das freie Ende des Bourdonrohres sich nach innen und aussen bewegt,
da der Druck in dem vom Element 19 herkommenden Rohr das Bour- donrohr veranlasst, sich auszudehnen und zusammenzuziehen. Bei dieser Bewegung des freien Endes des Bourdonrohres, das mit einer Vorrichtung verbunden ist, um einen Quecksilberröhrenschalter einzuschalten, wird das eine oder das andere Ende der Queck silberröhre nach unten gedrückt, so dass das Quecksilber in der Röhre einen elektrischen Stromkreis schliesst oder unterbricht, der durch zwei Klemmen geht,
-von denen eine an das Netz und die andere an den einen Pol des Motors angeschlossen isti so dass der Motor beim Schliessen des Stromkreises erregt und die Pumpe 6 unabhängig vom Schalter 1.2 angetrieben wird.
Wie Fig. 3 zeigt, können statt der mit Wasser oder Dampf beheizten zylindrischen Gehäuse 15 zum Beispiel auch elektrische Heizspulen 20 verwendet werden., die mit dem Thermostaten in einen Stromkreis ge schaltet sind, so dass also die Spulen 20 er regt werden, wenn die Temperatur im Vor ratsbehälter die untere Grenze des Thermo staten erreicht, und erregt bleiben, bis der Stromkreis durch den Thermostaten unter brochen wird. Auf diese Weise kann also die Temperatur des flüssigen Brennstoffes in der Pumpe und im Vorratsbehälter selbst tätig aufrecht erhalten werden, ohne Rück sicht darauf, ob der Brenner im Betrieb ist oder nicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizanlage für flüssigen Brennstoff, insbesondere für Öfen zur Beheizung von Wohnräumen, dadurch gekennzeichnet, dass der flüssige Brennstoff dem Brenner aus einem entfernt gelegenen Vorratsbehälter durch eine elektrisch angetriebene Pumpe zugeführt wird, deren Antriebsmotor in Ab hängigkeit vom Flüssigkeitsspiegel in einem in der Nähe des Brenners oberhalb desselben befindlichen Brennstoffraum gesteuert wird, derart, dass die Pumpe Brennstoff aus dem Vurratsb-,#hälter nach dem Brennstoffraum fördert, wenn der Brennstoff im letzteren auf eine bestimmte Tiefe gelangt.UNTERANSPR t1 CHE 1.. Heizanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Brennstoff raum aus einer Druckkammer (4) und einer Saugkammer (3) besteht, von denen die erstere mit dem Brenner und die letztere mit dem Vorratsbehälter (7) ver bunden ist, wobei der Motor die Pumpe antreibt, durch welche Brennstoff aus dem Vorratsbehälter nach der Saugham mer gesaugt wird, wenn der Brennstoff in der Druckkammer auf einen bestimmten Spiegel herabsinkt. 2.Heizanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Tem peratur des flüssigen Brennstoffes im Brennerraum (3, 4) zu erhöhen. 3. Heizanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass von dem Brennstoff spiegel in der Kammer (4) unabhängige Mittel vorgesehen sind, um den Strom kreis des Pumpenantriebsmotors zu schlie ssen und dadurch die Pumpe zu ver anlassen, Brennstoff durch den Vorrats behälter und die Kammern (3, 4) zirku lieren zu lassen. 4. Heizanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zirkulation des Brennstoffes in Abhängigkeit von den Temperaturänderungen des Brennstoffes im Vorratsbehälter geregelt wird. 5.Heizanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Stromkreis des Pumpenmotors (5) ein Thermostat (18) mit einem Thermoelement (19) im Vor ratsbehälter eingeschaltet ist, das von einem unten, offenen und oben geschlos senen Hohlzylinder (17) 'umgeben ;ist, in den ein Überlaufrohr (1,0) aus der Kammer (.1) und (las Saugrohr (8) ein münden, welch letzteres in der Nähe des offenen' Endes des Zylinders (17) endigt und den Behälter (7) mit der Kammer (3) verbindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH122780T | 1926-08-26 |
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| CH122780D CH122780A (de) | 1926-08-26 | 1926-08-26 | Heizanlage für flüssigen Brennstoff. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH122780A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2439360A1 (fr) * | 1978-10-18 | 1980-05-16 | Stella Jean | Rechauffeur-economiseur de combustible ou de carburant |
-
1926
- 1926-08-26 CH CH122780D patent/CH122780A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
| FR2439360A1 (fr) * | 1978-10-18 | 1980-05-16 | Stella Jean | Rechauffeur-economiseur de combustible ou de carburant |
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