CH122787A - Schutzblatt für Klosettsitze. - Google Patents

Schutzblatt für Klosettsitze.

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CH122787A
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Prohygiena Apparatebau Haftung
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Prohygiena Apparatebau Ges Mit
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Description


      Sehutzblatt    für Klosettsitze.    Die Erfindung bezieht sich auf ein  Schutzblatt für Klosettsitze, bei welchem  während des Gebrauches. nach unten ab  gebogene Lappen, welche bei dem vorher  ebenen Blatte durch Perforierungen markiert  waren, den Rand des     Klosettsitzloches    ab  zudecken haben.

   Das Wesen der     Erfindung     besteht darin, dass bei Anordnung eines in  bekannter Weise infolge Perforierung her  ausreissbaren grösseren Mittelteils, welcher  als     Klosettpapier    verwendet werden kann,  die die Lappen begrenzenden, im wesent  lichen radial verlaufenden Perforierungen  nicht bis zu den     Perforierungen    für den  Mittelteil gehen, sondern in genügendem       Abstande    davon aufhören. Hierdurch wird  der Vorteil erreicht, dass' der Mittelteil her  ausgerissen     werden    kann, ohne dass ein un  beabsichtigtes Zerreissen der Lappen statt  findet.

   Dadurch wird erreicht, dass das ganze       Schutzblatt    seinen Zusammenhang behält,  wenn man es mehrmals zusammenlegt, was  zum Beispiel erforderlich ist" wenn man die    Schutzblätter in durch Geldstücke zu be  tätigenden     Verkaufsautomaten    unterbringt.  Es können auch in der Längsrichtung des  Blattes breitere Querstreifen angeordnet  werden, die einen besonders wirksamen Män  nerschütz bilden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise Ausführungsformen der Erfin  dung zur Darstellung gebracht, und zwar  zeigt:       Fig.    1, wie ein solches Blatt auf dem  Klosettsitz aufgelegt ist, und       Fig.    2 zeigt ein Blatt in auseinander  gebreitetem Zustande, und       Fig.    3 eine weitere Ausführungsform mit  besonders wirksamem Männerschutz.  



  Das Blatt der     Feig.    2 weist die Form eines       Rechteckes    auf und ist derart gestaltet, dass  es den Klosettsitz     über2.ii    gut abdeckt. Der  mittlere Teil a ist hier als längliches Sechs  eck ausgebildet, dessen beide Endkanten b, b  parallel zu den kürzeren     Seiten    c des     Recht-          eckes    verlaufen. Die Längsrichtung des      Sechseckes verläuft also parallel zu den  längeren Seiten des Rechteckes, und das  Papierblatt wird so auf die Brille gelegt,  dass die eine Schmalkante c vorne liegt und  die andere Schmalkante c hinten.  



  Hat man das     Schutzblatt    einem Auto  maten entnommen, so reisst man den mitt  leren Teil a heraus, damit er die Rolle des  gewöhnlichen Klosettpapiers übernehmen  kann, und     legt    den übrigen Teil auf die  Brille.  



  Der übrige Teil besitzt nun Perforationen       e,    welche ungefähr radial verlaufen, aber  nicht ganz bis zu den Randlinien des  Sechseckes     f    und<I>b</I> gehen, sondern kurz  davor enden. Hierdurch wird erreicht,     da.ss     man den mittleren Teil a gut herausreissen  kann, ohne dass zunächst eine Trennung an  den Perforationsstellen e stattfindet. Diese  Trennung tritt erst auf, wenn die     Person     sich hinsetzt, so dass die einzelnen Lappen  sich nunmehr nach der innern Form der  Brille krümmen und das ganze Blatt dicht  anliegt.

   Gegenüber den Rändern b, b sind  die durch die Perforation gebildeten Lappen  erheblich breiter als die seitlichen Lappen,  und hierdurch wird erreicht, dass der eine  Lappen     g    den vordern Teil der Brille sehr  tief nach unten wirksam abdeckt und so  einen     wirksamen    Männerschutz bildet.  



  Ausserdem besitzt das Blatt an den Ecken  Perforationen     lt,    was zur Wirkung hat, dass  diese Eckteile i sich ebenfalls gut an den  Aussenumfang der Brille anlegen, so     da.ss    das  Schutzblatt hierdurch unverrückbar wird.  Diese Teile können erforderlichenfalls nach  her ebenfalls noch abgerissen werden, um  die Rolle von Klosettpapier zu erfüllen.  



  Bei der Ausführungsform der     Fig.    3 ist  der Männerschutz in ganz     besonderer    Weise  wirksam gestaltet, indem der Lappen<B>k -</B>  noch weit in den mittleren Teil     a    hinein  ragt, welcher, soweit er herausgerissen wird,       schraffiert    ist. Dieser Teil ragt also in der  Gebrauchsstellung der     Fig.    1 tief in das  Innere des     Klosettes    hinein und deckt voll  kommen nicht nur die Ränder der Brille,  sondern auch die darunter liegenden Teile    des Klosettinnern ab, welche bekanntlich be  züglich der     Lbertraggung    von Verunreini  gungen besondere Gefahren bezüglich der       Möglichkeit    von Ansteckungen bieten.

    



  Dieses Schutzblatt hat also die     Wirkung,          da.ss    eine gute Abstützung an! Innenkranz  der Brille und auch am Aussenkranz der  Brille erfolgt, so dass das Blatt unverrückbar  auf der Brille liegt. Erforderlichenfalls  könnte der mittlere Teil     a    auch oval ge  staltet sein, doch ist die     länglich-sechseckige          A.usbildung        a.us    den oben angegebenen  Gründen vorteilhafter.  



  Die perforierten Ecken     i.    (es können alle  oder nur einige perforiert sein) können zur  Verhinderung des     Abgleitens    unter den  Sitz geklemmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzblatt für Klosettsitze, bei wel chem im Gebrauchszustande radiale, nach unten abgebogene, vorher durch Perforierung markierte Lappen den Rand des K'losettsitz- loches abdecken, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung eines in bekannter Weise infolge Perforierung herausreissbaren grö sseren, als Klosettpapier zu benutzenden 1Zittelteils die die Lappen begrenzenden,
    im wesentlichen radial verlaufenden Per- forierungen in genügendem Abstande von der Perforierungskontur des Mittelteils en den, um ein Herausreissen des letzten zu er möglichen, ohne ein unbeabsichtigtes Zer reissen der Lappen herbeizuführen. UNTERANSPRUCH: Schutzblatt nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss am vordern Teil ein Lappen ausgebildet ist, der mit seiner Perforierung um einen erheblichen Betrag in das herauszureissende Mittelstück hinein ragt.
CH122787D 1925-11-26 1926-11-13 Schutzblatt für Klosettsitze. CH122787A (de)

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CH122787D CH122787A (de) 1925-11-26 1926-11-13 Schutzblatt für Klosettsitze.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908667C (de) * 1951-09-28 1954-04-08 Dr Med Ditmar Hinrichsmeyer Auflegeblatt fuer Abtrittsitze
DE8709714U1 (de) * 1987-07-15 1987-10-22 Walter, Paul, 2282 List Hygieneschutz für den Toilettensitz

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DE908667C (de) * 1951-09-28 1954-04-08 Dr Med Ditmar Hinrichsmeyer Auflegeblatt fuer Abtrittsitze
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