CH122819A - Verfahren zum Gerben tierischer Häute. - Google Patents

Verfahren zum Gerben tierischer Häute.

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CH122819A
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J R Geigy S A
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Geigy Ag J R
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  Verfahren zum Gerben tierischer Häute.    Es hat sich gezeigt, dass beim Gerben  tierischer Häute die     Kieselfluorwasserstoff-          säure    und ihre Salze eine besondere Einwir  kung auf die Blösse (vorbereitete Haut)  haben, indem sie eine schwache     Gerbung     herbeiführen; aber es ist mit diesen     Milteln     allein nicht möglich, ein marktfähiges Leder  zu erhalten.  



  Die Erfindung betrifft. nun ein Verfah  ren zum Gerben tierischer Häute, welches  darin besteht, dass man auf die Häute sowohl  ein     kieselfluorwasserstoffsaures    Salz, als  auch mindestens einen andern Gerbstoff,  der vegetabilischer, mineralischer oder syn  thetischer Natur sein und zum Beispiel in       sulfitiertem        Quebracho,    Alaun, basischen  Chrom-, Eisen- und Aluminiumsalzen,     Tan-          nin        etc.,    oder auch in     Sulfitlauge    bestehen  kann, einwirken lässt.

   Es zeigt sich     daboi     die überraschende Tatsache, dass der so ver  wendete Gerbstoff ausserordentlich rasch und  leicht und auch in richtiger Menge von der  vorbereiteten Haut aufgenommen wird und  zusammen mit der     Gerbung    durch das       kieselfluorwasserstoffsaure    Salz einen vor-         züglichen    und gleichmässigen     Gerbeffekt    er  gibt.

   Die     Gerbung    ist vollständiger und  erfolgt rascher als mit den üblichen     Gerb-          methoden.    Als zweiter sehr wesentlicher  Vorteil kommt noch hinzu, dass vermöge der  Behandlung mit einem     kieselfluorwasser-          stoffsauren    Salz beim Gerben mit dem  eigentlichen Gerbstoff eine sehr starke Auf  hellung des gegerbten Leders erfolgt, so dass  durch -die erwähnte Salzbehandlung der  Blösse gleichzeitig auch eine Art     Bleichurig     des Leders erzielt wird.

   Als dritter in Be  tracht kommender Faktor wäre noch die  reichliche     Gerbstoffaufnahme    zu     nennen,     welche Blössen zeigen, die mit einem     kiesel-          fluorwasserstoffsauren    Salz behandelt wer  den.  



  Die geschilderten Erfolge werden glei  cherweise erzielt, gleichgültig, ob man das       kieselfluorwasserstoffsaure    Salz vorher oder  gleichzeitig mit dem andern Gerbstoff auf  die Blössen einwirken lässt. Auch kann man  in Verbindung mit dem     kieselfluorwasser-          stoffsauren    Salz mehrere andere Gerbstoffe  in Mischung     verwenden,         Um die Schnelligkeit der     Durcligerbung     mit zum Beispiel einem     vegetabilischen     Gerbstoff nach einer     Vorbeliandlung    mit       Einem        kieselfluorwasserstoffsauren    Salz an  zudeuten, sei bemerkt,

   dass man nach     deni          be,chriebenen    Verfahren Schaffelle und  kleine     Ziegenfelle    in etwa drei Stunden,       Kalbfelle    in etwa sechs Stunden durch  gerben kann. Ohne jene     Vorbehandlung    sind  für dieselben     Gerbmethoden    bedeutend     län-          @ere    Zeiträume nötig, so zum Beispiel     fiii          Schaffelle    zwei bis drei     Tage,    für     Kalbfelle          zwei    bis vier Tage und länger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3. Verfahren zum Gerben tierischer Häute. dadurch gekennzeichnet, dass man auf die selben sowohl ein kieselfluorwasserstoff- sa.ures Salz, als auch mindestens einen an dern Gerbstoff einwirken lässt. UNTERANSPRtlCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gchennzeiehnet, dass man den andern Gerbstoff bleielizeitig mit dem kiesel- flzzorwas,erstoff,auren Salz auf die Häute einwirken lässt.
    ?. Verfahren nach Patentansprueli, darlurcli gekennzeichnet, dass man den andern Gerbstoff erst nach der Einwirkung des kie,elfliiorwasserstoffsa.uren Salzes auf die Häute einwirken lässt.
    Verfahren nach Patentanspruch, d:iclureli gchennzeiclinet, dass man ausser dein kie- selfluorwasserstoffsauren Salz mehrere andere Gerbstoffe in Ilisclrin, ziir An wendung bringt. -1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als andern Gerbstoff Sulfitlatige verwendet.
CH122819D 1925-08-05 1926-07-31 Verfahren zum Gerben tierischer Häute. CH122819A (de)

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