CH123014A - Schaltvorrichtung an einer elektrisch angetriebenen Sprechmaschine. - Google Patents

Schaltvorrichtung an einer elektrisch angetriebenen Sprechmaschine.

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CH123014A
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Wilhelm Urban
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      Sehaltvorriehtung    an einer elektrisch     angetriebenen        Sprechmaschine.       Die Erfindung betrifft eine Schaltvor  richtung an einer elektromotorisch angetrie  benen Sprechmaschine mit Münzeinwurf  und ist gekennzeichnet durch einen Hand  hebel, der nach dem Einwurf einer Münze  in die Sprechmaschine durch Vermittlung  der eingeworfenen Münze auf einen mit  einem Kontaktteil verbundenen     Schaltbolzen     wirkt.  



       Fig.    1 der Zeichnung zeigt ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt       ,gezeichnet;        Fig.    2 ist ein Querschnitt nach  der Linie     A--B    der     Fig.    1 und zeigt die  Schaltvorrichtung in ausgeschalteter Stel  lung, während in     Fig.    3 ein     gleicher,Quer-          s   <B>s</B>       chnitt    der Schaltvorrichtung, jedoch bei  eingeschalteter Stellung dargestellt ist.  



  In den kleinen Lagerböcken 1 der Platte 2  der elektromotorisch angetriebenen Sprech  maschine ist der Schaltbolzen 3 verschieb  bar gelagert, der durch eine Feder 4     mit-          telst    des Hebels 5 stets in seine Ausschalt  stellung gedrückt wird. Am Bolzen 3 ist    isoliert die Kontaktrolle 6 befestigt, die  sich in der Einschaltstellung gegen die bei  den am Lagerbock 1' fest angeordneten Kon  taktfedern 7 legt, die ihrerseits mit den An  schlussklemmen 8 für die elektrische Lei  tung verbunden sind. Die Maschine weist  einen     Münzeinwurf    10 auf. Wird eine  Münze 9 in den Schlitz 10 der Platte 2 ein  geworfen, so bleibt sie zwischen einem ein  stellbaren Kopfstück 11 des Bolzens. 3 und  einem an der Platte 2 drehbar gelagerten  Handhebel 12 stecken.

   Durch Bewegung des  den Schlitz 10 nach oben durchdringenden  Hebels in Richtung des Pfeils 18 wird der  Bolzen 3     vorgedrückt,    wodurch die Rolle 6  die Kontaktfedern 7 leitend verbindet. Bei  dieser Bewegung greift die Spitze 5' des He  bels 5 über die Nase 14 einer bei 1 federnd  gelagerten Sperrstange 15, wodurch der  Bolzen 3 in seiner Einschaltstellung     (Fig.        3)     festgehalten wird. Mit ihrem freien Ende  16 ragt die Stange 15 in das Schallrohr 17,  das oben in den drehbaren Tonarm 18 über  geht. Die mit dem Tonarm 18 festverbun  dene Drehachse 19 trägt unten ein Sperrad      2-0 und eine Zunge 21, die auf der Achse 19  etwas schwer drehbar angeordnet ist.

   Fer  ner ist um einen in der Platte 2 befestigten  Bolzen 22 eine Scheibe 23 drehbar, die einen  Anschlagstift 24 und einen     gleichfalls    in  das Schallrohr 17 hineinragenden Hebel 25  trägt.  



  Die Wirkungsweise der Schaltvorrich  tung ist die folgende: Beim Spiel läuft der  Tonarm nach innen und die Zunge 21 be  wegt sich in Richtung des Pfeils 26     (Fig.    3).  In der innern Endstellung des Tonarmes  legt sich die Zunge 21 gegen das Ende 16  der Stange 15, wodurch die Nase 14 etwas  zurückgezogen wird und infolgedessen die  Spitze 5' des Hebels freigegeben wird, so  dass der Bolzen 3 zurückschnellt und den  Strom unterbricht. Damit die Zunge 21  stets in der Endstellung des Tonarmes die  Stange 15 beeinflusst, ist sie auf der Achse  19 schwer drehbar, so     da.ss    sie durch ihren  Anschlag gegen die Stange 15, 16 ihre  Lage zur Achse 19 nicht verändert.

   Zwecks  Einstellung der Ausschaltung auf das Spiel  ende ist dagegen die Zunge 21 in bezug auf  die Achse 19 einstellbar, indem die Zunge  bei grösserer Drehung des Tonarmes durch  den Anschlag 27     bezw.    durch die Stange  15, 16 an ihrer weiteren     Mitdrehung    gehin  dert; wird.  



  Wird nun versucht, den Tonarm vor  Erreichung seiner     innern    Endstellung und  der     regelmässigen    Ausschaltung beim Spie  len     zurückzudrehen,    so erfolgt sofort gleich  falls die Ausschaltung. Bei Drehung der       Achse    19 in der Richtung des Pfeils 28       (Fig.    3) greift nämlich das Sperrad 20 in  den Hebel 25 ein, der bei richtigem Ablauf  der Platte frei über die Zähne des Rades 20  weggleitet. Durch den Eingriff wird die  Scheibe 23 etwas gedreht, wodurch sich  ihr Stift 24 gegen die Stange 15 legt und  diese etwas beiseite drückt, so dass die Sper  rung des Bolzens 3 aufgehoben wird und  Stromunterbrechung stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltvorrichtung an einer elektro motorisch angetriebenen Sprechmaschine mit Münzeinwurf, gekennzeichnet. durch einen Handhebel, der nach dem Einwurf einer Münze in die Sprechmaschine durch Ver mittlung der eingeworfenen Münze auf einen mit einem R'ontaktteil verbundenen Schaltbolzen wirkt. UNTERANSPRüCHE: 1. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt bolzen in seiner Einschaltstellung durch eine federnd gelagerte Stange gesperrt wird, deren freies\ Ende in das Schall rohr hineinragt. 2.
    Schaltvorrichtung naeli Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausschaltung der Sperr stange duren den Tonarm erfolgt, und zwar durch die Bewegung des Tonarmes sowohl nach der einen, als auch nach der andern Richtung. 3. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 2. gekennzeichnet durch eine auf der Dreh achse des Tonarmes angeordnete Zunge, die durch ihren Anschlag gegen die Sperr stange die Stromunterbrechung bewirkt. 4. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge zwecks Einstellung der Ausschaltung auf der Achse einstellbar, jedoch schwer drehbar angeordnet ist. 5.
    Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch ein auf der Achse des Tonarmes befestigtes Sperrad, das bei Riickbewegung des Tonarmes die Auslösung der Schaltvorrichtung bewirkt, indem es eine um einen Bolzen drehbare Scheibe durch Vermittlung eines Hebels dreht, wodurch ein Anschlagstift der Scheibe durch Druck auf die Sperrstange die Auslösung veranlasst.
CH123014D 1925-11-27 1926-10-14 Schaltvorrichtung an einer elektrisch angetriebenen Sprechmaschine. CH123014A (de)

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