CH123048A - Schaltuhr. - Google Patents

Schaltuhr.

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CH123048A
CH123048A CH123048DA CH123048A CH 123048 A CH123048 A CH 123048A CH 123048D A CH123048D A CH 123048DA CH 123048 A CH123048 A CH 123048A
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lever
circuit
dependent
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pawl
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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Description


      Schaltuhr.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Schaltuhr derjenigen speziellen, Art, bei  welcher     mittelst    mit einer Tagesscheibe in  Verbindung stehender     Mitnehmer    Schaltun  gen bewirkt     werden,    wobei jedem     Mitnehmer     eine     bestimmte    Schaltung zugeordnet ist.  



  Gemäss der Erfindung sind zwei mit den       Mitnehmern    in Wirkungsverbindung ste  hende Hebel vorgesehen, von welchen He  beln der eine die dem gerade zur Wirkung       kommenden        Mitnehmer    entsprechende Schal  tung vorbereitet, wogegen der andere die       Schaltung    bewirkt.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht des ersten Aus  führungsbeispiels von vorn gesehen;       Fig.    2 ist -eine Seitenansicht, und       Fig.    3 eine Draufsicht hierzu; die       Fig.    4 und 5 veranschaulichen verschie  dene Stellungen der Hebel und Schaltglieder  nach diesem ersten     Ausführungsbeispiel;    die       Fig.    6 zeigt das zweite Ausführungs  beispiel in Ansicht, wozu       Fig.    7 eine Draufsicht, und     die          Fig.    8 und 9 Ansichten in andern Stel  lungen .darstellen.

      Auf der Zeichnung ist von der Schaltuhr  selbst nur das dargestellt, was zum Ver  ständnis der Erfindung     notwendig    scheint.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist 1  eine     Platine    der Schaltuhr, an welcher ein  eine Tagesscheibe 2 tragender Bolzen 3 fest  sitzt. Die Tagesscheibe 2 ist auf dem Bolzen  3 drehbar und ist     mittelst    eines     Getriebes    4  von einer Welle 5 des Uhrwerkes angetrie  ben. In .der Tagesscheibe 2 sind in einem  zum     Scheibenmittelpunkt'    konzentrischen       greis    Gewindelöcher 6 vorgesehen, in welche  drei verschieden lange Stifte 7, 8, 9 ge  schraubt sind, wobei die Stifte entsprechend  den gewünschten- Schaltzeiten in den Lö  chern verteilt werden.  



  An der     Platine    1 ist mit dem Teil 10 eine  winkelförmig gebogene Platte 10, 11 ange  schraubt, an deren Teil 10 ein Bolzen 12  und ein Bolzen 13 sitzen. Auf dem Bolzen  12 ist ein Hebel 14 drehbar, der unter dem       Einfluss    einer     Torsionsfedler    15 steht, die  denselben stets gegen den Bolzen 13 anlie  gend zu halten, sucht.

   Auf dem Bolzen- 12  ist ein weiterer     Hebel    16, 16'     drehbaff,    der  ebenfalls unter der Wirkung einer Feder 17      an dem Bolzen 13 anzuliegen     sucht.    Die An  ordnung der Hebel 14 und 16, 16' ist so,       .dass    der kürzeste Stift 7 nur mit :dem Hebel  14, der mittellange Stift 8 mit dem Hebel  14 und dem Teil 16 des Hebels 16, 16' und  der längste Stift 9 mit dem Hebel 14 und  den beiden Teilen des Hebels 16; 16' in  Wirkungsverbindung kommt. Die Hebel 14,  16, 16' weisen     Anlaufbahnen    14'     bezw.    16"       bezw.    16"' auf, die sich in verschiedenen  Ebenen befinden.

   Der Hebel 14, welcher da  zu dient, die Schaltung zu bewirken, ist  gegenüber dem zur Vorbereitung der Schal  tung dienenden Hebel 16, 16' so angeord  net, dass er von den Stiften 8 und 9 zuerst  betätigt und auch zuerst wieder freigegeben  wird. Die     Anlaufbahn    16" ist kürzer als  diejenige 16"', so dass der auf sie wirkende  Stift 8 den Hebel 16, 16' weniger weit  nach unten drückt als der auf die Anlauf  bahn 16"' wirkende Stift 9.  



  An einem     Arm    18 des Hebels 14 ist ein  Hebel 19 aasgelenkt, der drei Stossfinger 20,  21, 22 aufweist und .der mit einem An  schlag 23 auf einer     Rast-    oder Gleitbahn 24  des     Hebels    16, 16' liegt.  



  25 ist eine vorzugsweise aus Isoliermate  rial bestehende Scheibe, welche einerseits in  einer Spitze 26, anderseits mittelst einer aus  zwei Teilen     bestehenden    Achse 27, 27' in  einer Pfanne 28 gelagert ist. Diese Pfanne  ist in einem Lagerarm 29 der Platte 10, 11  geführt und steht unter dem Einfluss einer  Feder 30. Die Verbindungsstelle der Teile  27, 27' ist zu einem Universalkniegelenk 31  ausgestaltet. Die beschriebene     Ausgestaltung     bewirkt,     .dass    die Scheibe 25 durch die Feder  30 stets in einer gekippten Lage zu halten  gesucht     wird.     



  Die     Kipplage    der Scheibe 25 wird durch  die Köpfe .32 von drei Stossstangen 33, 33'  und     33f'        bestimmt,    welche     Stossstangen    hori  zontal liegend     in    dem Teil 11 der Platte 10,  11     geführt    und     im    Kreis um die Achse 27,  27', parallel zur Mittelstellung derselben,  angeordnet sind.

   (Durch die Punkte I,     ZI     und     III        in        Fig.    2 angedeutet.) Jede der    Stossstangen     33,    33',<B>33"</B> kann je nach der  Winkellage des ein Steuerglied darstellenden  Hebels 19 mit     einem    der Stossfinger 20, 21,  22 in Wirkungsverbindung kommen.  



  Gleichachsig zu den Stossstangen 33, 33'  liegen auf der andern Seite der Scheibe 25  Köpfe 34, 35, welche an Kontaktfedern 36,  37 sitzen. Die Kontaktfeder 36 wirkt mit  dem Kontaktstift 38 einer Kontaktfeder 39,  und .die Kontaktfeder 37 wirkt mit dem  Kontaktstift 40 einer Kontaktfeder 41 zu  sammen.    Die     Wirkungsweise    des beschriebenen  Ausführungsbeispiels ist folgende:  Angenommen, der längste Stift, 9, komme  auf die Hebel 14 und 16, 16' zur Wirkung.  Der Stift 9 drückt zunächst den Hebel 14  nach unten, wodurch der Hebel 19 mit dem  Stossfinger, welcher vorher die Schaltung  bewirkt hatte, von der entsprechenden Stoss  stange abgehoben wird.

   Kurz nachdem der  Stift 9 an der Anlaufbahn 14' zu gleiten  begonnen hat, trifft er auch auf die Anlauf  bahnen 16", 16"' des Hebels 16, 16' und  drückt diesen, indem er     biss    zum Ende der  Bahn 16"' auf den Hebel 16, 16' wirkt, in  die tiefste Lage, so dass dieser Hebel den  Hebel 19 in seine tiefste Winkellage einstellt,  in welcher sein     Stossfinger    21 der Stoss  stange 313 gegenüber zu liegen kommt.  



  An die Anlaufbahn 16"' schliesst sich  eine Stirnfläche des Hebelteils 16', die beim       Darübergleiten    des Stiftes 9 vorübergehend  die Beibehaltung der augenblicklichen Lage  des Hebels 16, 16' zur Folge hat. Bevor der  Stift 9 ausser Wirkung auf den Hebel 16,  16' kommt, verlässt er die Anlaufbahn 14'  und damit den Hebel 14, so dass die Feder  15 zur Wirkung kommend den Hebel 14  nach oben wirft und ihn an dem Bolzen 13  zur Anlage bringt. Hierdurch wird der He  bel 19 in der Richtung gegen die Scheibe  25 hin bewegt, und der Stossfinger     21'schiebt     die Stossstange 33 gegen die Scheibe 25 hin,  diese, am Punkt I     (Fig.    2) angreifend, aus  ihrer vorhergehenden Lage um die Spitze 26  in die aus     Fig.    1 ersichtliche -Lage kippend.

        Hierdurch wird die Kontaktfeder 36     mit-          telst    des Kopfes 34 mit dem Kontaktstift  38 und der Kontaktfeder 39 in Verbindung  gebracht, so     dass    ein durch diese     Teile    ge  hender Stromkreis geschlossen, zum Beispiel  ein Einschalten von Lampen,     Apparaten    oder  sonst einer     elektrischen        Einrichtung    erzielt  wird.  



       Nachdem    der Stift 9 ausser Wirkung auf  den Hebelteil 16' gekommen ist, bleiben  hauptsächlich unter dem Druck -der Feder  15, :die .stärker als die, den Hebel 16, 16'       beeinflussenide    Feder 17 ist,     did    Hebel 16, 16'  und 19 in der zuletzt     erwähnten    Lage.  



  Kommt im Verlaufe der Drehung der       Tagesscheibe    2 ein anderer Stift, beispiels  weise     .derjenige    8, mit dem Hebel 14 in Be  rührung, so wird beim Niederdrücken die  ses Hebels zunächst der     Druck,der    Feder 15  auf den Hebel 19 aufgehoben, so dass .dieser  mit; dem Hebel 16, 16' unter     dem    Einfluss  der Feder 17 in seine höchste Lage gehoben  wird.

   Da der Stift 8 jedoch, kurz nachdem  die     Bewegung    des Hebels 14 begonnen hat,  mit der Anlaufbahn 16" des Hebelteils  16 in     Berührung    kommt, wird der He  bel 16, 16'     wieder    nach unten gedrückt,  jedoch nur so. weit, bis der Stift 8 von  der Anlaufbahn 16" auf eine sich an  diese anschliessende Stirnfläche     übergleitet,     welche     Stirnfläche    die Beibehaltung der Lage  der Hebel 16, 16' und 19 sichert.

   Dieser  Lage entsprechend liegt der     Stossfingetr    22  der Stossstange 33" gegenüber, so     @dass    beim  Abschnappen des     Hebels    14 von dem Stift  8 die Stossstange 33" die Scheibe 25 am  Punkt     III    angreifend in die     in        Fig.    4 an  gedeutete     Stellung    kippt. Dadurch wird der  Schalter 36, 38, 39 ausgeschaltet.  



  Kommt der kürzeste Stift 7 zur Wirkung,  so werden wieder kurz nach dem Abheben  des Hebels 14 von dem Bolzen 13 die Hebel  16, 16' und 19 frei und in ihre höchste Lage  geschwungen. Da aber dieser     Stift    7 den  Hebel 16, 16' unberührt lässt, bleibt dieser  mit dem Hebel 19 in der Ruhelage, in wel  cher der     Stossfinger    20 der Stossstange 33'    gegenüberliegt.

   Schnappt nun der Hebel 14  vom Stift 7 ab, so greift der Kopf 32 der  Stossstange 33' am Punkt     II    der Scheibe 25  an und kippt diese in die in     Fig.    5 ange  deutete Lage,     wobei    zwischen den Teilen 37,  40, 41 Kontakt gemacht; das heisst ein an  der.er Stromkreis geschlossen     wird    als bei der       ersterwähnten    Stellung der' Scheibe 25.  



  Es geht also     aus    dem Beschriebenen her  vor,     odass    der Hebel 16, 16' die Schaltung,  welche     bewirkt    werden soll, vorbereitet, wäh  rend der Hebel 14 die Schaltung selbst be  wirkt.  



  Die Schaltuhr nach. diesem     Ausführungs-          beispiel    kann als     Dreifachtarifuhr    Verwen  dung finden, wobei je eine der Kontaktein  richtungen 36, 38, 39     bezw.    -37, 40, 41     das     Relais eines Zählwerkes schaltet.

   Es wäre je  doch auch möglich, mehr als drei Stossstan  gen im Kreis verteilt vorzusehen, so dass  die     Scheibe    in mehr als drei Kipplagen ge  bracht werden kann und demnach mehr Kon  takteinrichtungen als bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel angeordnet sein können: Zu  diesem Zwecke müssten entsprechend mehr  verschieden lange     Mitnehmerstifte    vorhanden  sein, ebenso müsste der Hebel 16, 16' mit ent  sprechend     vielen;    Anlaufbahnen versehen  sein und das auf den Schalter wirkende  Glied (Hebel 19) müsste eine der Anzahl der  Stossstangen entsprechende Anzahl Stoss  punkte oder Stossfinger besitzen.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist die  Anordnung der Stifte 7, 8, 9 die gleiche       wie    beim ersten Ausführungsbeispiel. Bei  diesem zweiten Beispiel ist an der     Platine     der Schaltuhr eine Platte 42 befestigt. An  dieser sitzen zwei Bolzen 43,     44,*    von denen  derjenige 43 zwei Hebel 45 und 46 trägt,  welche den     ,Hebeln    14 und 16, 16' im ersten  Ausführungsbeispiel entsprechen. Die Hebel  45, 46 liegen von oben auf dem Bolzen 44  und Anlaufbahnen 47, 48, 49 derselben 'bil  den die     Stirnflächen    von hakenförmigen En  den der Hebel 45, 46.

   Der Hebel 45 ist       U-förmig    gebogen und trägt an seinem     hin-          tern    Ende eine Klinke 50, welche hier das      zur Vorbereitung der Schaltung dienende,  vom zweiten Hebel (46) gesteuerte Glied  darstellt.  



  Die Klinke 50 ist durch einen Lenker 51  mit einem Arm 52 des Hebels 46 verbunden.  Der Lenker 51 liegt hierbei in einem kleinen  Schlitz 53 der Klinke, so dass er mit Spiel  an der Klinke angreift und eine Feder 54,  welche einerseits an einem Auge 51' der  Klinke, anderseits am Arm 52 angehängt ist,  sucht den Lenker 51 stets, am rechten Ende  des Schlitzes 53 anliegend zu halten.  



  Die Klinke 50 ist unten in zwei An  schläge 55, 56 gegabelt, welche Anschläge  mit     Flächen    57, 58 der Wippe 59 eines Kipp  schalters zusammenwirken. Die Wippe 59  hat zwei Kontakte 60, 61, die je mit einem  festen Kontakt 62     bezw.    63 zusammenwir  ken. Eine Verlängerung 64 der Wippe 59  steht in Wirkungsverbindung mit einem  Klotz 65, der an einer Blattfeder 66. sitzt  und zwischen zwei     Schrägflächen    eine Rast  in Form einer Vertiefung 67 aufweist.  



  Kommt bei diesem Ausführungsbeispiel  der längste Stift 9 zur Wirkung, so hebt er  ausser dem Hebel 45 auch den Hebel 46, und  zwar, indem er auf der Anlaufbahn 49 des  selben gleitet, in seine     höchte    Lage, wo  durch der     Lenker    51 der     Klink-e'5    0 nach links       schwenkt.    Fällt nun der Hebel 45 von dem  Stift 9 ab, so trifft der rechte Anschlag 56  der sich dadurch senkenden Klinke 50 auf  die Fläche 58 und bewegt die Wippe 59 so,  dass- die Kontakte 61 und 63 aneinander zu  liegen kommen     (Fig.    9).  



  Tritt der Stift 8 mit den Hebeln 45 und  46 in Wirkungsverbindung; so hebt er, an  der Anlaufbahn 48 gleitend, den Hebel 46 so  hoch, dass der Lenker 51 die Klinke 50 in  ihre     Mittellage    steuert, so dass beim Abfallen  des Hebels 45 beide Anschläge 55, 56 auf  die     Flächen    57, 58 auftreffen und die Wippe  59 in ihre Mittellage gebracht wird, in der  keiner der Kontakte 60, 61, 62, 63 mit einem       andern    in Berührung ist     (Fig.    6).  



  Der kleinste Stift 7 hebt nur den Hebel  45: Durch die tiefste Läge, die hierbei der    Hebel 46 beibehält,     bezw.    in die er hierdurch  beim Anheben des Hebels 45 gelangt, wird  die Klinke 50 nach rechts geschwenkt, so  dass beim Abfallen des Hebels 45 der linke  Anschlag 55 auf die Fläche 57 trifft     und    die  Wippe 59 in ihre linke Stellung     schwingt,     die Kontakte 60, 62 miteinander in Verbin  dung bringend     (Fig.    8).  



  In der Mittellage der Wippe 59 liegt  deren Verlängerung 64 in der Rast 67, so  dass sie, währenddem eine neue Schaltlage  vorbereitet wird (also währenddem die  Klinke von den Flächen 55, 56 der Wippe  59 abgehoben ist), in dieser Lage gesichert  ist. Ebenso ist die eine oder andere Schräg  lage der Wippe 59 jeweils durch eine der       Schrägflächen    des Klotzes 65 gesichert.  Dieser Klotz 65 stellt also in Verbindung mit  der Verlängerung 64 eine Einrichtung dar,  welche den Kippschalter auch ohne die Ein  wirkung der Anschläge der Klinke in seiner  Mittellage zu sichern     bezw.    in ihre     Kipp-          lagen    zu bringen sucht.  



  Die Anordnung des Schlitzes. 53 gestat  tet eine Bewegung der Klinke 50 und des       Lenkers    51 zueinander, ohne dass die Klinke  augenblicklich ihre Lage zu der Wippe 59  verändern müsste. Demzufolge wird die  zwangsläufige Änderung der Lage der  Klinke 50 erst dann bewirkt, wenn die  Anschläge 55, 56 der Klinke sich ausser dem  Einfluss der     Flächen    57, 58     befinden,    und es       wird    dadurch ermöglicht, dass der die Schal  tung vorbereitende Hebel 46 und der die  Schaltung ausführende Hebel 45 gleichzei  tig oder annähernd gleichzeitig angehoben  werden können, das heisst das Intervall der  Schaltzeiten denkbar klein gehalten werden  kann.

      Auf der Basis der beiden Hebel, von       denen,der    eine die Schaltung vorbereitet und  der andere dieselbe bewirkt, sind noch an  dere als die beschriebenen Ausführungsbei  spiele möglich, so könnten die Hebel die nach  .dem ersten Ausführungsbeispiel den Hebel  19 steuern,     Anlaufbahnen    aufweisen, die in  einer zur Ebene der Tagesscheibe parallelen    
EMI0005.0001     
  
    Ebene <SEP> liegen.

   <SEP> Dementsprechend <SEP> könnten <SEP> die
<tb>  Mitnehmerstifte <SEP> gleich <SEP> lang <SEP> sein, <SEP> müssten
<tb>  aber <SEP> in <SEP> verschiedenen <SEP> Kreisbahnen <SEP> liegen,
<tb>  das <SEP> heisst <SEP> für <SEP> jeden <SEP> Mitnehmer <SEP> müsste <SEP> in <SEP> der
<tb>  Tagesscheibe <SEP> ein <SEP> eigener <SEP> Kranz <SEP> von <SEP> Ge  windelöchern <SEP> oder <SEP> andern <SEP> Befestigungsmit  teln <SEP> vorgesehen <SEP> sein.       Bei     Verwendung    einer Kippscheibe, wie  sie das erste Ausführungsbeispiel zeigt, kann  die Reihenfolge der     Schaltungen,    ganz belie  big gewählt werden, das heisst es     kann    jede  Schaltung direkt erreicht werden, ohne auch  nur vorübergehend eine andere als die im  Augenblick gewünschte Schaltung bewirken  zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltuhr, bei welcher mittelst mit einer Tagesscheibe in Verbindung stehender Mit nehmer Schaltungen bewirkt werden, wobei jedem Mitnehmer eine bestimmte Schaltung zugeordnet ist, gekennzeichnet durch zwei mit den Mitnehmern in Wirkungsverbindung stehende Hebel, von welchen der eine die dem gerade zur Wirkung kommenden Mit nehmer entsprechende Schaltung vorbereitet, wogegen der andere die Schaltung bewirkt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Schal tung vorbereitende Hebel ein Glied steuert, das bei Betätigung des zweiten Hebels je nach der Lage in die es ge steuert wurde, mit einem Schalter bezw. einem einen Schalter beeinflussenden Organ zusammenwirkt und hierdurch die gewünschte Schaltung ausführt. 2. Schaltuhr nach dem.
    Patentanspruch und ,dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass einer der Mitnehmer mit einer Anlaufbahn des ,die Schaltung müs- führenden Hebels zusammenwirkt und we nigstens zwei weitere Mitnehmer ausser mit der genannten Anlaufbahn je mit einer Anlaufbahn des die Schaltung vor- bereitenden Hebels zusammenwirken, welche Anlaufbahnen den Hebel und da durch das von diesem beeinflusste, auf den. Schaler wirkende Glied je in eine- @andere Winkellage,
    das heisst in anderer Weise auf- den Schalter zur Wirkung bringen, das. Ganze derart, dass die noch mit einer der Anlaufbahnen des die Schaltung vorbereitenden Hebels zusam menwirkenden Mitnehmer, jeweils nach gängig ,der Beeinflussung, des die Schal tung ausführenden Hebels. in bezw. ausser Einfluss auf den die Schaltung vorberei tenden. Hebel kommen.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, bei wel cher die Mitnehmer in die Tagesscheibe einschraubbare Stifte sind, dadurch ge kennzeichnet; dass die Anlaufbahnen der Hebel sich in verschiedenen Ebenen be finden und die dementsprechend ver schieden langen Stifte in ein und dersel ben Kreisbahn liegen. 4.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, :dass die Anlaufbahnen der Hebel in ein und :derselben zur Ebene der Tagesscheibe parallelen Ebene lie gen und dementsprechend die Mitnehmer gleich 'lang sind, jedoch in verschiedenen Kreisbahnen liegen. 5. Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hebel um die gleiche Achse drehbar sind und das von dem die Schaltung vorbereiten den Hebel gesteuerte Glied an einem Arm des die Schaltung ausführenden Hebels angelenkt ist. 6.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 5, da durch gekennzeichnet, dass das von dem die Schaltung vorbereitenden Hebel -ge steuerte Glied ein mit mehreren Stoss fingern versehener Hebel ist, dessen Stossfinger je mit einer einen Kontakt beeinflussenden Stossstange in Wirkungs verbindung stehen. 7.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die Stossstan gen horizontal liegend auf Kontaktein richtungen wirken und das von dem die Schaltung vorbereitenden Hebel ge steuerte Glied mit einem Anschlag auf einer Rast dieses Hebels liegt und mit- telst desselben in diejenige Winkellage gebracht wird, die das Betätigender dem augenblicklich wirkenden Stossfinger ent- sprechenden Kontakteinrichtung zur Folge hat. B.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, und 5 bis 7 ; dadurch gekennzeichnet; @dass die Stoss stangen parallel zur Mittelstellung der Achse einer Scheibe im Kreis um diese Achse angeordnet sind, welche Scheibe zur Übermittlung der Bewegungen der Stossstangen auf die Kontakteinrichtun gen dient, um ihren Mittelpunkt nach allen Seiten kippbar ist und stets eine durch die Stellung der Stossstangen be stimmte Kipplage einzunehmen sucht, so dass sie bei Betätigung einer der Stoss stangen aus der Lage, die sie vorher ein nahm,
    in eine andere gekippt wird, hier bei eine Änderung in der Schaltung der Kontakteinrichtungen bewirkend. 9. Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe einerseits in einer Spitze, anderseits mit telst einer ein Universalkniegelenk auf weisenden Achse in einer federnden Pfanne gelagert ist, so dass die federnde Pfanne die Scheibe stets in gekippter Lage zu halten sucht.
    10. Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem die Schaltung vorbereitenden Hebel ge steuerte Glied eine mit zwei Anschlägen versehene Klinke ist, die mit einem Kippschalter zusammenwirkt, derart, dass je nach der Steuerung oder Klinke diese mit ihren Anschlägen den Kippschalter in die eine oder andere Schaltstellung bezw. in die Mittellage bewegt. 11.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 5 und 10, da durch gekennzeichnet, dass die Klinke mittelst eines Lenkers gesteuert wird und ihre Anschläge mit Flächen des beweg lichen Teils des Kippschalters zusam menwirken, derart, dass in der tiefsten Lage des Klinkensteuerhebels die Klinke in die eine (rechte) Endstellung;
    in der Mittel- und andern (linken) Endlage des Klinkensteuerhebels die Klinke in ihre Mittel- bezw. andere Endstellung ge steuert wird, so dass im ersten Fall der eine (linke), im zweiten Fall beide An schläge und im dritten Fall der andere (rechte) Anschlag auf die genannten Flächen zur Wirkung kommen. 12.
    Schaltuhr nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 5, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenker mit Spiel an der Klinke angreift und letztere unter dem Einfluss einer Feder steht, derart, dass die Klinke hinsicht lich der Einwirkung der mit ihr in Wir- kungsverbindung befindlichen Flächen des Kippschalters nachgiebig mit dem die Schaltung vorbereitenden Hebel ver bunden ist, zum Zweck,
    das Intervall der Schaltzeiten auf ein kleinstmögliches Mass herabsetzen zu können, indem ein gleichzeitiges oder annähernd gleichzei tiges Anheben des die Schaltung vorbe reitenden und des die Schaltung bewir kenden Hebels eine zwangsläufige Ver änderung der Lage der Klinke gegenüber den Flächen des Kippschalters erst dann bewirkt, wenn die Anschläge der Klinke sich ausser dem Einfluss dieser Flächen befinden. 13. Schaltuhr nach dem Patentanspruch und .den Unteransprüchen 1, 2, 5 und 10 bis 12, gekennzeichnet durch Mittel, welche den Kippschalter auch ohne die Einwir kung der Anschläge der Klinke in seiner Mittellage sichern bezw. in ihre Kipp- lagen zu bringen suchen.
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