CH123065A - Vorrichtung zum Wellen von Haaren. - Google Patents

Vorrichtung zum Wellen von Haaren.

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CH123065A
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Hedberg Leonore Fre Wilhelmina
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Hedberg Leonore Frederika Clar
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Description


  Torrichtung zum Wellen von Haaren.    Es ist bereits bekannt, Vorrichtungen  zum Ondulieren oder Wellen der Haare aus  einer Anzahl löffelförmiger Hohlkörper zu  bilden, in welche .die Haare durch entspre  chend gestaltete Formkörper     eingepresst    wer  den.  



  Weiterhin ist es bekannt, bei     Ondula-          tionsapparaten    anderer Systeme Heizmittel,  beispielsweise elektrische Heizkörper, einzu  bauen.  



  Die Vorrichtung zum Wellen von Haaren  gemäss der Erfindung besitzt sowohl eine  Anzahl löffelförmiger Hohlkörper und in  dieselben     eingreifende    Formkörper, als auch  Heizmittel; eine besondere Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes besteht darin,       dass    eine zur Befestigung der     löffelförmigen     Hohlkörper dienende Grundplatte als Heiz  körper ausgebildet ist.  



  Nach einer weiteren Ausführungsform  verjüngen sich löffelförmige, parallel neben  einander liegende     Hohlkörper    in der Längs  richtung und sind     abwechselnd    mit den    schmalen und breiten Enden nebeneinander  angeordnet.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie  gender Zeichnung in zwei Ausführungsbei  spielen     veranschaulicht.     



       Fig.    1     zeigt    die eine Ausführungsform in  Drauf sieht;       Fig.    2 ist eine Vorderansicht zu     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    1  nebst teilweisem Schnitt;       Fig.    4 zeigt die Draufsicht auf eine  zweite     Ausführungsform;          Fig.    5 ist ein Querschnitt nach Linie       II-II    der     Fig.    4;       Fig.    6 ist die Stirnansicht zu     Fig.    4.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der     Fig.    1  bis 3 besitzt die Vorrichtung drei     löffelför-          mige    Hohlkörper 1, welche sich in der Längs  richtung verjüngen und abwechselnd mit den  schmalen und     breiten    Enden nebeneinander  liegend angeordnet sind     (Fig.    1). Die Hohl  körper 1, welche am besten aus Metall, zum  Beispiel aus Aluminium, ausgeführt sind,  werden .durch Bügel 2, zweckmässig aus dem-      selben Material, getragen, die durch Schar  niere 3 gelenkig und leicht lösbar miteinan  der verbunden sind. Anden Unterseiten sind  die Bügel 2 mit einem Wärmeschutz 4 aus  Asbest oder dergleichen ausgerüstet.

   Die  Kanten der Hohlkörper 1 sind nach Art von  Kämmen mit Zähnen 5 versehen, mit deren  Hilfe das Haar leichter in Ordnung gebracht  und gehalten werden kann.  



  Mit den     Hohlseiten    der Körper 1 kommen  Formkörper 6 in Eingriff, die als Heizkör  per mit im Innern     angeordneten    Reizwider  ständen ausgebildet sind. Die Anordnung  wird hierbei zweckmässig so getroffen, dass  die erzeugte Temperatur 125   C nicht über  steigt und die Gefahr des Verbrennens des  Haares auch bei längerer Benutzung des Ap  parates vermieden ist. Für die Stromzufüh  rung ist jeder Heizkörper mit     Anschlussklem-          nien    7 ausgerüstet.

   Die Befestigung und Si  cherung der Form- oder Heizkörper 6 in den  Hohlkörpern 1 erfolgt an einem Ende durch  a     .n    den Heizkörpern 6 befestigte federnde Ha  ken 8, welche bei Einführung .der Heizkör  per in die Hohlkörper über den Rand der  letzteren greifen     (Fig.    3). Am     andern    Ende  tragen die Hohlkörper 1 Schliessvorrichtun  gen, bestehend aus Gelenkhebeln 9 und 10,  von denen erstere bei 11 an die Hohlkörper 1       angelenkt    sind und letztere durch     Zugfedern     12     (Fig.    3) mit den Gelenkpunkten 11 in  Verbindung stehen.

   Die Gelenkhebel 10 sind  mit Löchern 13 versehen, welche, wie aus       Fig.    3 hervorgeht, über die an den Oberseiten  der Heizkörper 6 befestigten Knöpfe 14 grei  fen, so dass die     Heizkörper        unverschieblich     in den     Hohlkörpern    1 festgehalten sind. Die  Gelenkhebel 10 tragen ringförmige Griffe  15, welche zum     Offnen    und Schliessen der       Verschlusseinrichtung    dienen.  



  Die Handhabung der Vorrichtung nach       Fig.    1 bis 3 ist folgende:  Der Apparat wird nach Bedarf mit Hilfe  von Bändern 16 am Kopf befestigt, wobei  das Haar geordnet quer über die Hohlkörper  1 gelegt wird. Hierauf werden die     Form-          oder    Heizkörper 6 in die Hohlkörper einge-    führt und gesichert, wobei das Haar     zwi-          sehen    den Schalen und den Heizkörpern ein  geklemmt ist. Sodann werden die Heizkör  per 6 an Strom gelegt. Die Zeit der Heizung  ist abhängig von dem gewünschten Grad der       Wellung        (Ondulierung)    und der Stärke der  Heizung.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der     Fig.4     bis 6 sind nicht die Formkörper selbst als  Heizkörper ausgebildet, vielmehr ist die       Heizvorrichtung    in eine     Giaindplatte    einge  baut, auf der die löffelartigen Hohlkörper  gelagert sind.  



  ' In den     Fig.    4 bis 6 bezeichnet 17 eine  hohle, mit einem wärmeisolierenden Hand  griff 18 versehene Metallplatte, in der ein  elektrisches Widerstandselement 19     (Fig.    5)  angebracht ist, welchem der Strom mittelst  eines durch den Handgriff 18 gezogenen Lei  ters 20 zugeführt wird. An der Platte 17 ist  eine Anzahl löffelförmiger Hohlkörper 25  aus Metall befestigt, welche, wie bei der vor  her beschriebenen Ausführungsform, an dem  einen Ende schmaler als am     andern    und in  ihrer Längsachse zueinander parallel ange  ordnet sind, wobei die schmäleren und brei  teren Enden abwechselnd nebeneinander lie  gen.

   An der     Platte    17 sind U-förmige Hal  ter 26 befestigt, an welchen Formkörper<B>227</B>  aus     Metall    von derselben Form, wie die  Hohlkörper 25, schwingbar     gelagert    sind, so  dass sie in der     Gebrauehslage    sich auf diesel  ben legen. Die U-förmigen Halter 26 bilden,  wie aus     Fig.    5 hervorgeht, zugleich Begren  zungsanschläge für die Körper 27 in deren       Offenstellung.    An den breiteren     Eikien    der  Formkörper 2 7 sind Zungen 28 angeordnet.  Schliessvorrichtungen in der Form von dreh  baren Haken 29 sind an der Platte 17 be  festigt.

   Dadurch, dass die Zungen 28 der       Foiznkörper    27 unter die Haken 29 greifen,  werden die Formkörper mit dem erforder  lichen Druck gegen die Hohlkörper 25     ge-          presst.     



  An den Aussenseiten der beiden äussern  Hohlkörper 25 sind Schienen 30     schwinbhar     gelagert, welche in der     dargestellten    Ver-           schlusslage    durch drehbare Schliesshaken 31  festgehalten werden. Zwischen den Schie  nen 30 und den     Rändern    der äussern Hohl  körper wird das Haar     hindurchgeführt.     



  Die Handhabung des Apparates nach     Fig.     4 bis 6 ist im wesentlichen die gleiche wie  bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 bis  3. Das Haar     wird    quer über die parallelen  Hohlkörper 25 gelegt, worauf die Formkör  per 27 in die Hohlkörper     gelegt    und mittelst  der Haken 29 f     estgespannt    werden. Gleich  zeitig     werden    die Schienen 30 nach     innen     gegen die Ränder der äussern Hohlkörper ge  schwungen und     mittelst    der Haken 31 fest  gespannt. Hierauf wird der elektrische  Strom eingeschaltet.  



  In der     Ausführungsform    nach     Fig.    4 bis  6 sind     die    Hohlkörper 25 in der Längsrich  tung parallel mit dem Handgriff 18 angeord  net; aus praktischen Gründen ist diese Aus  führungsform vorzuziehen, doch ist es offen  sichtlich, dass die Hohlkörper auch in anderer  Richtung, wie zum Beispiel winkelrecht zum  Griff,     angeordnet    werden können.  



  Die Anzahl der Hohlkörper kann nach  Belieben verändert werden. Die Art der Ver  bindung der Hohlkörper untereinander     bezw.     mit der     Grundplatte        könnte    auch anders sein  als bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  bis 3     bezw.    4 bis 6.  



  Die Hohlkörper können an den beim Ge  brauch der Vorrichtung mit dem Kopf in  Berührung kommenden Stellen mit einer  wärmeisolierenden     Schutzschicht    versehen  sein.  



  Die Heizung braucht nicht notwendiger  weise auf elektrischem Wege zu erfolgen; sie  kann auch durch     Ga.s,    Spiritus oder derglei  chen vorgenommen werden. Es können auch  die Hohlkörper selbst oder Teile derselben  als Heizkörper ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Wellen von Haaren, ge kennzeichnet durch eine Anzahl löffelförmi- ger Hohlkörper und in dieselben eingreifende Formkörper, sowie durch Heizmittel. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass jeder Form körper für sich als Heizkörper ausge bildet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Hohl körper für sich als Heizkörper ausgebil= det ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch,, da durch gekennzeichnet, dass eine zur Be festigung der Hohlkörper dienende Grundplatte als Heizkörper ausgebildet ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass die Hohlkör per parallel nebeneinander liegen, sich in der Längsrichtung verjüngen und ab wechselnd mit den schmalen und breiten Enden nebeneinander angeordnet sind. - 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da ,durch gekennzeichnet, dass die Hohlkör per gelenkig miteinander verbunden sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hohlkör per an den beim Gebrauch der Vorrich tung mit dem Kopf in Berührung kom menden Stellen mit einer wärmeisolie renden Schutzschicht versehen sind. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da .durch gekennzeichnet, .dass die Verbin dungsglieder der Hohlkörper an den beim Gebrauch der Vorrichtung mit dem Kopf in Berührung kommenden Stellen mit einer wärmeisolierenden Schutzschicht versehen sind. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Kanten der Hohlkörper kammähnlich mit Zäh nen ausgerüstet sind. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Formkör per an einem Ende an der Grundplatte schwingbar befestigt und an dem ent gegengesetzten Ende mit einer Befesti gungsvorrichtung versehen sind, .die zur Einspannung des Formkörpers in dem Hohlkörper dient. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Gelenk verbindungen der Formkörper mit der Grundplatte zugleich als Anschläge zur Begrenzung der Öffnungsbewegung der Formkörper ausgebildet sind. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass an der Aussen seite der beiden äussern Hohlkörper aus- lösbare und feststellbare Schienen ange- ordnet sind, die in der Verschlusslage die Haare zwischen sich und dem Rande des benachbarten Hohlkörpers festhalten. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch einen Handgriff hindurch eine elektrische Zu leitung zu einer in der Grundplatte un tergebrachten elektrischen Heizvorrich tung erfolgt.
CH123065D 1925-12-21 1926-07-20 Vorrichtung zum Wellen von Haaren. CH123065A (de)

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