CH123111A - Anordnung zum Speisen einer Selbstinduktivität aus einer Wechselstromquelle mit einem Strom von beliebig einstellbarer Phasenverschiebung gegen die Spannung der Wechselstromquelle. - Google Patents
Anordnung zum Speisen einer Selbstinduktivität aus einer Wechselstromquelle mit einem Strom von beliebig einstellbarer Phasenverschiebung gegen die Spannung der Wechselstromquelle.Info
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Description
Anordnung zum Speisen einer Selbstinduktivität aus einer Wechselstromquelle mit einem Strom von beliebig einstellbarer Phasenverschiebung gegen die Spannung der wechselstr omquelle. Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Anordnung zum Speisen einer Selbst induktivität aus einer Wechselstromquelle mit einem Strom, der nahezu in Phase mit der Spannung der Wechselstromquelle ist.
Diese Anordnung besteht darin, dass der Selbstinduktivität Ohmsche und induktive Widerstände zugeordnet sind, deren eine Enden mit einem Ende der Selbstinduktivität und deren andere Enden mit andern Teil punkten der Wechselstromquelle als die .Selbstinduktivität verbunden sind.
Bei der Verwendung dieser Anordnung zur Erregung von Wechselstromkommutator- maschinen, insbesondere beim Nutzbremsen, hat es sich als notwendig erwiesen, dass die Phasenverschiebung zwischen dem die Er regerwicklung durchfliessenden Strom und der Netzspannung in feinen Stufen einstell bar ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine solche Ausbildung des Gegenstandes des 7Iauptpatentes, die diese Einstellbarkeit der Phasenverschiebung durch die Änderung der der Selbstinduktivität (Erregerwicklung) und den Hilfswiderständen zugeführten Span nung ermöglicht.
Dies kann dadurch er reicht werden, dass die Sekundärwicklung des die Anordnung speisenden Transforma tors mit Anzapfungen versehen wird. In den Fällen, wo das Herausführen zahlreicher An zapfungen aus dem Transformator Schwie rigkeiten bereitet, oder wo die Windungs- spannung des Transformators für die erfor derliche Feinheit der Regelung zu gross ist,
kann man einen mit Anzapfungen versehe- nen Voll- oder Spartransformator an passende Ausführungen des Haupttransformators an legen und alsdann den Anschluss der Selbst induktivität und gegebenenfalls des Ohm- sehen oder induktiven Widerstandes an die Anzapfungen des Hilfstransformators ver legen. Statt des Hilfstransformators kann man irgend einen andern Spannungsteiler, zum Beispiel einen Drehtransformator oder einen unterteilten Ohmsehen Widerstand, in entsprechender Weise verwenden.
Wenn die Nutzbremsung der Weclisel- strommaschine abwechselnd bei verschiede nen Geschwindigkeiten und verschiedenen N iitzlasten stattfinden muss, wird man den Anschluss an die Anzapfungen während des Betriebes regelbar machen. Falls jedoch die Nutzbremsung im allgemeinen bei etwa \.:leicher Geschwindigkeit und gleicher Nutz last. erfolgt, so wird es genügen, die An- schlüsse an die diesem Betriebszustand ent sprechenden Spannungen vorzunehmen und nur bei sich ändernden Betriebsverhältnissen die Anschlüsse zu ändern.
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. 1. ist die Wechselstromquelle, zum Beispiel die Sekundärwicklung des die Wechsel n speisenden Trans formators mit den drei ITerausführungen 2, 3 und 4. Zwischen den Herausführungen 3 und 4 ist der Spartransformator 5 ange schlossen, der in der Nähe seiner beiden An schlusspunkte mit Anza.pfungen versehen ist.
An eine der in der Nähe des Anschluss- punktes an 3 liegenden Anzapfungen ist die Selbstinduktivität 6, zum Beispiel die Er regerwicklung der Wechselstromkommutator- maschine, angeschlossen. Das andere Ende dieser Wicklung ist einerseits mit dem in duktiven Widerstand 7, anderseits mit dem Ohmschen Widerstand 8 verbunden.
Das freie Ende des induktiven Widerstandes 7 liegt an einer Anzapfung des Spartransfor mators in der Nähe von dessen Anschluss- punkt an den Punkt 4 der Wechselstrom quelle; das freie Ende des Ohmschen Wi- dentandes 8 ist nach dem Ausführungsbei- z#piel an einen festen Punkt 2 der Wechsel stromquelle 1 angeschlossen.
Unter Umstän den kann es vorteilhaft sein, statt des An schlusses des induktiven Widerstandes den des Ohmschen Widerstandes regelbar zu machen oder auch sowohl den Ohmschen, wie den induktiven Widerstand an feste Punkte der Wechselstromquelle anzulegen und nur den Anschluss der Selbstinduldivi- t.ät (der Erregertvichlung) veränderlich zu machen.
Mit der vorliegenden Anordnung ist. es möglich, die Selbstinduldivität mit einem Strom zu speisen, der in Phase mit der Span nung der Weehselstromquelle ist, oder der gegen diese Spannung eine bestimmte ein stellbare Phasenverschiebung besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Speisung einer Selbst induktivität aus einer Wechselstromquelle mit einem Strom von beliebig einstellbarer Phasenverschiebung gegen die Spannung der Wechselstromquelle durch Zuordnung Ohm- scher und induktiver Widerstände zu der Selbstinduktivitä.t, die mit ihr Strahlen eines Sternsystems bilden, dessen freie btrahlenenden an Teilspannungen der Weeb-- @@elstromquelle liegen,insbesondere für die Erregung von WecliscIstroml@ommutator- masehinen beim Nutzbremsen, dadureb ge kennzeichnet, dass Vorkehrungen getroffen sind, die eine Änderung der der Selbst induktivität und den zugeordneten Hilfs widerständen zugeführten Spannung er möglichen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Anordnung na.cli Patenta.nsprucli, ge kennzeichnet durch einen an Tcilpunlite der Wechselstromquelle angeschlossenen Spannungsteiler mit mehreren Anzap- fungen, an die die Selbstinduktivität und die ihr zugeordneten Hilfswiderstände wahlweise angeschlossen werden können.Anordnung nach Unteranspruch 1., ge kennzeichnet durch Verwendung eines mit Anza.pfungen versehenen Ohmschen Widerstandes als Spannungsteiler. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines Volltransformators mit mit Anzapfungen versehener Sehtindärwicli:lung zur Span nungsänderung. 4.Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Verwendung eines mit Anzapfungen versehenen Spartrans formators zur Spannungsänderung. 5. Anordnung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Verwendung eines mit Anzapfungen versehenen Drehtrans formators zur Spannungsänderung.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE123111X | 1925-10-16 | ||
| CH9637326 | 1926-09-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH123111A true CH123111A (de) | 1927-11-01 |
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ID=25738834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH123111D CH123111A (de) | 1925-10-16 | 1926-09-29 | Anordnung zum Speisen einer Selbstinduktivität aus einer Wechselstromquelle mit einem Strom von beliebig einstellbarer Phasenverschiebung gegen die Spannung der Wechselstromquelle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH123111A (de) |
-
1926
- 1926-09-29 CH CH123111D patent/CH123111A/de unknown
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