CH123175A - Schallverstärker. - Google Patents

Schallverstärker.

Info

Publication number
CH123175A
CH123175A CH123175DA CH123175A CH 123175 A CH123175 A CH 123175A CH 123175D A CH123175D A CH 123175DA CH 123175 A CH123175 A CH 123175A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sound
funnels
amplifier according
funnel
housing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited Columbia Graph Company
Original Assignee
Columbia Graphophone Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Columbia Graphophone Co Ltd filed Critical Columbia Graphophone Co Ltd
Publication of CH123175A publication Critical patent/CH123175A/de

Links

Landscapes

  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description


      Schallverstärker.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  Schallverstärker zum Gebrauch bei Schall  wiedergabeapparaten,     Lautsprechtelephonen,     Lautsprechern für drahtlose     Telephonie,     Sprechmaschinen     ete.     



  Der Verstärker gemäss'' der Erfindung  weist ein in mehrere Abteilungen geteiltes  Gehäuse auf mit in jeder dieser Abteilungen  je mindestens eine ebene Wand aufweisenden       Schallverstärkungsmitteln,    die relativ zu  einander so angeordnet sind, dass eine Wand  eines dieser     Mittel    in einer Ebene liegt,  welche die Ebene der Wand eines der  andern Mittel innerhalb des Gehäuses  schneidet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist ein Aufriss eines ersten Bei  spiels, wobei der Verstärker in einem Ge  häuse untergebracht ist, wie es bei Phono  graphen und Sprechmaschinen üblich ist;       Fig.    2 ist-ein Vertikalschnitt durch den  obern Teil der Vorrichtung nach der Linie  2-2 in     Fig.    4;         Fig.    3 ist ein Vertikalschnitt durch den  untern Teil der Vorrichtung nach der Linie       3-3    in     Fig.    5;       Fig.    4 ist ein Querschnitt nach der Linie  4-4 in     Fig.    1;

         Fig.    5 und 6 sind analoge     Schnitte    nach  den Linien 5-5 und 6-6 in     Fig.    1;       Fig.    7 ist ein Schaubild .der     Scheidewand     des Verstärkers mit teilweisem Bruch;       Fig.    8 ist eine der     Fig.    1 ähnliche An  sicht einer     zweiten    Ausführungsform des  Apparates;       Fig.    9, 10 und 11 sind Schnitte nach  den Linien 9-9     (Fig.    10), 10-10     (Fig.    8)  und 11-11     (Fig.    10).  



  Beim ersten Beispiel nach     Fig.    1 bis 7  bezeichnet 16 ein in der Mitte seiner Höhe  durch eine Scheidewand 12 geteiltes Ge  häuse. Die Scheidewand 12 besitzt einen  Ausschnitt 13 zur Aufnahme eines Blockes  14     (Fig.    7), welcher einen     Y-förmigen    Kanal  15 von konstanter     Querschnttsfläche    besitzt.  Der eine der Arme dieses Kanals kommu  niziert mit einer Öffnung im Oberteil des  Blockes 14, -während der     andere    mit einer      ähnlichen Öffnung im Boden des Blockes  kommuniziert.

   Der Block besteht vorzugs  weise aus starrem, nicht in Schwingung ver  setzbarem Material (Holz oder- Metall) und  gibt den Schall in unveränderter Weise  durch seine Arme ab, wie er ihn erhalten  hat, und zwar mangels Resonanzwirkung  im Block, wodurch ein Verzerren des     Schal-          les    während des Durchganges durch den  Block vermieden wird. Beim Durchgang  durch den Block 14 wird der Schall     geteilt.     und der durch den Arm 17 passierende Teil  wird in einen obern, diagonal angeordneten  Trichter 19 übergeführt, während der durch  den Arm 18 passierende Teil einem untern,  diagonal angeordneten Trichter 20 zugeführt  wird. Die Trichter sind im rechten Winkel  zueinander angeordnet; doch kann ihre ge  genseitige Winkelanordnung auch eine andere  sein.  



  Jeder Trichter besitzt Ein Paar schwerer,  nicht in Schwingung versetzbarer, vonein  ander abstehender Blöcke 21 und 22, welche  so     geformt    sind, dass eine     vertikale    Aus  dehnung der Schallwellen von der Eintritts  stelle 23 in das Horn bis zur Austrittsstelle  aus demselben gestattet ist. Die     Seiten    der  Trichter werden durch verhältnismässig  starke, starre Bretter 24 gebildet, welche die  Blöcke 21 und 22 in gegenseitigem Abstand  halten.  



  Die Trichter können in beliebiger Weise,  zum Beispiel durch Leim, Bolzen     etc.,    an  den Seiten des Blockes 14 befestigt sein,  und, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist,  sind die Mündungen der Trichter gegen die  gegenüberliegenden, hintern     Ecken    des Ge  häuses 16 gerichtet, welche Anordnung die  Schaffung einer weiteren     Verstärkungs-          oder        Resönanzkammer    27     bezw.    28 über       bezw.    unter der     Scheidewand    12 gestattet.  Die Ebenen der Wände 24 der zwei Kam  mern schneiden sich innerhalb des Gehäuses.

    Zu diesem Zwecke ist eine gewölbte, re  flektierende Wand 26 nahe jener Ecke jeder  Abteilung angebracht, gegen welche der  Schall durch die Trichter 19 und 20 geleitet    wird, so dass der von den genannten Trich  tern kommende Schall gegen die betreffende  Wand 26 trifft und vorwärts durch die  Resonanz- oder zusätzliche Verstärkungs  kammer 27 in der obern Abteilung     bezw.    28  in der untern Abteilung geworfen wird.  Die Seite 29 der     obern    Abteilung bildet eine  Wand der Kammer 27 und die Seite 30  der untern Abteilung erfüllt dieselbe Funk  tion.

   Zur Vervollständigung dieser Resonanz  kammern nach der     Anbringung    der Trich  ter 19 und 20 hat man nur die gewölbten  Wände 26 in Stellung zu bringen und zu  befestigen und die     Ab.#chlussstücke    31 zwi  schen die     vordern    Ecken der Trichter 19  und 20 und die anliegenden, vordern Ecken  des Gehäuses einzusetzen. Nachdem die  Trichter so in Stellung gebracht sind, hat  man nur noch ein starres, nicht in Schwin  gung versetzbare:     Leitungsstücl@    32, zum  Beispiel aus Metall, in Stellung zu bringen.

    Das ist leicht vorzunehmen, da das vom  obern nach dem     unterm    Ende zunehmende     Leit-          stück    32 am untern Ende eine mit Schrau  benlöchern versehene Flansche 33 besitzt.  mittelst welcher das Stück 32 auf den Rand  der     Einlass'öffnung    34 an der Basis des  Stammes des     Y-förmigen    Kanals befestigt  werden kann.

   Das obere Ende des     Leit-          stückes    32 ist ebenfalls mit einer durch  bohrten Flansche versehen,     mittelst    welcher  das Stück 32 an ein Motorbrett oder der  gleichen     befestigt    werden kann, so     da.ss    bei  vollständig montiertem Phonographen das  innere Ende des Schallarmes mit dem obern  Ende des Leitungsstückes 32 kommuniziert.  Die beschriebene Anordnung der Trichter  ergibt einen Verstärker von grosser Länge  im Gehäuse.

   In jeder Abteilung findet eine  zweifache Schallverstärkung statt, erstens  durch den diagonalen Trichter 19     bezw.    20  und zweitens durch die Schallkammer 27       bezw.    28," in welchen der Schall wieder  nach vorn geworfen wird, und während die  Trichter 19 und 20 eine vertikale Ausdeh  nung des Schalles     gestatten,    ermöglichen die       Söhallkammern    27 und 28 eine seitliche.  Ausdehnung desselben, so     dass    auf diese      Weise eine richtige Ausdehnung des       Schalles    und gleichzeitig ein längerer Ver  stärkungsweg     in.    einem kleinen Raum er  reicht wird.  



  Der Schall tritt durch das starre, nicht  schwingende Leitungsstück 32 in     den:    Ver  stärker, gelangt durch die     Einlassöffnung    34  in den     Y-förmigen    Kanal 15, von wo ein  Teil des     Schalles    den Arm 17 und der Rest  den Arm 18 passiert. Der erstere Teil tritt  bei 23     (Fig.    2) in den obern Trichter,     wird     gegen die geschweifte     Reflektionswand    26  und von dieser durch die obere Kammer 27  nach aussen geworfen..

   In ähnlicher Weise  tritt der den Arm 18 des     Y-förmigen    Kanals  15 passierende Schall in den     untern,    diago  nalen Trichter 20, von wo er auf die     untere,     geschweifte     R,efektorfläche    26 geworfen und  von dieser wiederum durch die untere Schall  kammer 28 nach aussen geworfen wird.  



  Es ist ersichtlich, dass, nachdem der zu  verstärkende Schall einmal durch den     Y-          förmigen    Kanal 15 geteilt worden ist, er  in seinem geteilten Zustande verbleibt, bis  er schliesslich aus der obern und untern Re  sonanzkammer 27     bezw.    28 austritt.  



  Dieser innerhalb eines kleinen Raumes       beschränkte    Verstärker von grosser Länge  ergibt sehr gute Resultate, sowohl in bezug  auf das Volumen, als die Natürlichkeit des  verstärkten Tones. Diese Resultate erklären  sich aus der Länge des Schallweges, aus der  Art und Weise der Schallausdehnung und  aus der Freigabe des     -Schalles    in den Kam  mern 27 und 28, aus denen er in sich schnei  denden Ebenen entweicht, so dass die diver  gierenden Wege des Schalles bewirken, dass  er eher einen Horcher einschliesst, als dass  sie gegen ihn schlagen, wie es der Fall ist,  wenn der Schall in einer oder mehreren  Säulen austritt.  



       Fig.    8 bis 11 veranschaulichen eine ähn  liche Ausführungsform des Apparates wie  die bereits beschriebene. Erstere unterschei  det sich indes von letzterer dadurch, dass die  untere     AbteilungidesGehäums        erheblich    grösser    ist als die obere.     Ferner    ist der den     Y-förmigen     Kanal für die Teilung des Schalles enthal  tende Block 14 in kleinem     Abstande    vorn  und- unter dem Zwischenboden 12 angeord  net, wie aus     Fig.    9 und 11 ersichtlich ist.  



  Die Wirkungsweise dieser Ausführungs  form ist jener der erstbeschriebenen gleich.  Wie     Fig.    11 zeigt, gehen die Seitenwände  24 des Trichters 19 durch die Scheidewand  12 und ruhen auf der obern Fläche des Ar  mes 17 des Blockes 14, wobei der Block 22  des Trichters 19 ebenfalls: auf dem Arm 17  ruht.    Da die obere und die untere Schall  kammer 2 7 und 28 von verschiedener Grösse  sind, wird eine Verstärkung von hoben  oder schrillen Tönen und von tiefen. oder  Grundtönen mit gleicher     Getreulichkeit    er  reicht, und da ferner die Scheidewand 12  über dem Block 14 angeordnet ist, ist letz  terer verborgen, wobei der Arm 18 im  Hinterteil der Vorderwand 24 des untern  Trichters gänzlich verborgen ist, während  der Arm 17 vor - zufälliger Beobachtung  durch- die Zwischenwand 12 verborgen ist.

    In beiden Beispielen - kann das Gehäuse 16  zum Beispiel ein     Phonographenkasten    sein,  in welchen der grössere Teil des Verstärkers  eingebaut ist. Es kann aber auch als un  abhängiges, einen Teil des Verstärkers bil  dendes Stück ausgebildet sein, welches in  einen     Phönographenkästen    eingeschoben wer  den kann. Bildet das Gehäuse den     Phono-          graphenkasten,    so ist es mit Füssen 25 ver  sehen     (Fig.    8).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schallverstärker, gekennzeichnet durch. ein in mehrere Abteilungen geteiltes Ge häuse mit in jeder dieser. Abteilungen je mindestens eine ebene Wand aufweisenden Schallverstärkungsmitteln, die relativ zu einander so angeordnet sind, dass eine Wand eines dieser Mittel in einer Ebene liegt, welche die Ebene einer Wand eines der andern Mittel innerhalb des Gehäuses schneidet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schallverstärker nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Mittel zum Teilen des zu verstärkenden Schalles, einen Trichter auf jeder Seite des ge nannten Mittels zur Aufnahme des von der betreffenden Seite kommenden Schal les und ein Paar den Schall von den Trichtern aufnehmende Schallkammern, welche die im Patentanspruch erwähnten Schallverstärkungsmittel bilden. ?. Schallverstärker nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trichter von gleicher Grösse sind und sich vom Eintritt zum Austritt erweitern, während die Schall kammern von verschiedener Grösse sind. 3.
    Schallverstärker nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trichter so gegenein ander geneigt 'angeordnet sind, dass' sie den Schall auf die einander gegenüber liegenden hintern Enden des Gehäuses leiten. 4. Schallverstärker nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel zum Teilen des Schalles durch einen Körper mit Y- förmigem, mit einem Einlass und zwei Auslässen versehenen Kanal gebildet ist, wobei der eine Auslass nur mit einem der genannten Trichter und der andere nur mit dem andern Trichter kommuniziert. 5.
    Schallverstärker nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallkammern von verschiedener Grösse sind. 6. Schallverstärker nach Patentanspruch und U nteransprüclien 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kanal den Schall in den Körper mit dem Y-förmigen Na nal führt, dass die beiden Trichter über einander, und dass über dem untern Trich ter und im Abstand vom genannten Kör per eine Scheidewand angeordnet ist, welche den untern Teil des obern Trich ters umgibt, und dass die eine Schallkam mer über und die andere unter der ge nannten Scheidewand angeordnet ist.
CH123175D 1926-03-12 1926-12-01 Schallverstärker. CH123175A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US123175XA 1926-03-12 1926-03-12
US30726XA 1926-07-03 1926-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH123175A true CH123175A (de) 1927-11-01

Family

ID=26671263

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH123175D CH123175A (de) 1926-03-12 1926-12-01 Schallverstärker.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH123175A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69912416T2 (de) Vorrichtung mit einem gehäuse das einen tonwandler enthält und mit einer durchführung
EP0334843B1 (de) Lautsprecher-anordnung
DE1812596B2 (de) Lautsprechersystem für Stereoübertragung in geschlossenen Räumen
DE2446356A1 (de) Lautsprecheranordnung
AT149923B (de) Lautsprechergerät.
DE2718116C2 (de) Schallresonator zum Verstärken von einer Tonquelle, insbesondere einem Saiteninstrument, kommender Schallwellen
CH123175A (de) Schallverstärker.
DE863085C (de) Mit einem Lautsprecher ausgeruestete Tonfuehrung
DE2043319A1 (de) Schallwandler mit mindestens einem Schwingungssystem
DE419683C (de) Schalleitung, insbesondere fuer Sprechmaschinen
DE522363C (de) Vorrichtung zur akustischen Verstaerkung in Verbindung mit Lautsprechern
DE2638053C3 (de) Frei aufstellbare Lautsprecherbox, insbesondere zur Verwendung in Wohnräumen
DE3600968A1 (de) Anordnung fuer basslautsprecher mit einem exponentialtrichter
DE712580C (de) Lautsprecheranordnung
DE10028690C2 (de) Mikrofoneinsprache, insbesondere für einen Telefonhörer
DE575982C (de) Schalltrichter
AT132900B (de) Schalltrichter.
DE437216C (de) Schallverstaerker, Schalltrichter fuer Sprechmaschinen, Telephonlautsprecher o. dgl.
DE7821830U1 (de) Lautsprecherbox
DE506066C (de) Gegenlaeufig gekruemmte Schallfuehrung fuer kastenfoermige Lautsprecher aus Holz
DE545856C (de) Lautsprecherschalltrichter
DE1076741B (de) Zimmerlautsprecher
AT214991B (de) Fernsehempfänger mit Hochtonlautsprecher
DE2756299B2 (de) Lautsprecherbox
DE2832041A1 (de) Lautsprecherbox