CH123205A - Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen.

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CH123205A
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Inventor
Acro Aktiengesellschaft
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Acro Ag
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  Brennstoffpumpe für     Brennkraftmascliinen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     Brennstoffpumpe    für     Brenrikraftma-          schinen,    bei welcher die Einspritzmenge ge  regelt wird durch     Zuräcklaufenlassen    eines  veränderlichen Teils des     Brennstoffes    über  einen Kanal, der am Einspritzende vermit  telst einer in der     Pumpenkolbenlauffläche     schräg angeordneten Steuerkante     geöffnet     wird.  



  Gemäss der Erfindung mündet dieser Ka  nal hinter dem Druckventil in die Drucklei  tung ein, so dass nach dem     Öffnen    des  Kanals die Druckleitung entlastet und das  Nachtropfen an der Düse verhindert wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes im Längs  schnitt dargestellt.  



  In dein zweiteiligen     Pumpengehäuse    1, 2  ist eine Welle 3 gelagert und auf ihr ein       Antriebsnocken    4 für einen Pumpenkolben 5  befestigt. Die Antriebsteile 6 für den Kolben  und der Kolben selbst werden durch eine    Bohrung 8 einer in das Pumpengehäuse ein  gesetzten Büchse 9 geführt. Diese Bohrung  ist auf der freien Seite durch einen Deckel  10 abgeschlossen, in -dem ein beim Druckhub  des Kolbens sich     öffnendes,    federbelastetes  Ventil 11     gleichaxig    zum Kolben unterge  bracht ist. Der Deckel 10 und die Büchse 9  werden durch eine     Abschlussschraube    12 in  dem Pumpengehäuse festgespannt, in welche  die zur flüssigkeitsgesteuerten Einspritzdüse  13 führende Druckleitung 14 eingeführt ist.  



  Die     Brennstoffzufuhr    zur Pumpe erfolgt  durch eine Leitung<B>15,</B> die mit einem Nippel  16 am Pumpengehäuse angeschlossen ist. In  der Büchse 9 ist eine Bohrung 17 vorge  sehen, welche die     Zylinderlauffläche    mit der       Zuleitung    15 verbindet und von dem Kolben  5 bei seiner Bewegung gesteuert wird. Ausser  dem steuert der Kolben den ebenfalls in die       Zylinderlauffläche    mündenden Kanal 21, der       finit    der Druckseite des Ventils 11 verbunden  ist, mittelst der schrägen Steuerkante 20 einer      der Zuleitung 15 verbunden ist.

   Sobald nun  bei der Kolbenbewegung die     Sseuerkante    20       den    Kanal 21 aufdeckt, ist die Druckleitung  der Pumpe über Kanal 21,     Il,ingrauni   <B>18,</B>  Kanal 19 und Bohrung 17 mit der Zuleitung  15 verbunden. Sogleich beim     Zustandekom-          men    der Verbindung     wird    die     Druckleitung     wirksam entlastet und die Düse kann sich  somit schnell und fest schliessen. All der von  dem Pumpenkolben im weiteren Verlauf des  Förderhubes     durch    das Druckventil gescho  bene Brennstoff flieht über die angegebene  Verbindung zur Zuleitung     zurück.     



  Da die Steuerkante 20 schräg     verläuft,     kann man durch Verdrehen des     Kolbens    er  reichen, dass der Kanal 21 in einem früheren  oder späteren Punkt des     Di-eckliubee    geöffnet  wird, so dass das Fördern     zur    Düse entspre  chend früher oder später     aufhört.     



  Die Stirnfläche 22 des Kolbens 5 ist  ebenfalls     abgeschrägt.    Beim Verdrehen des  Kolbens wird infolgedessen auch die Mün  dung der     Bobrun;;    17 in     eineue    früheren oder  späteren Teil     des        Kolbendruckhubes    abge  deckt und so der     Einspritzbeginn    verlegt. Die  Steuerkante 20 und die Stirnfläche 22 sind  so     angeordnet,    dass beim frühesten     Einspritz-          beginn    die grösste Menge eingespritzt wird  (gezeichnete Stellung).  



  Das Verdrehen des Kolbens geschieht  durch einen Hebel 23, der mit einer     dreh-          baren    Hülse 24 in nicht gezeichneter Weise  verbunden ist. Diese greift     mit    einem Schlitz  25     klauenartig    über einen ein Kolben be  festigten Querstift 26, so dass Hülse und  Kolben sich gegeneinander     verschieben        kön-          nen,    aber miteinander     drehen    müssen.  



  Der Schaft des     Druckventils    ragt soweit  in den     Pumpenzylinder    hinein,     dass    der Kol  ben gegen Ende des     Druckliebes    das Ventil  einwenig anhebt, so dass eine Entlüftung des       Pumpenzylinders        gewährleistet    wird.  



  In der     gezeichneten    Lage der     Brennstoff-          pumpe        kann    die     Ringnut        l8,    wenn sie ein  mal mit von der Druckleitung zurückgelau-    ganz dichtem Kolben die Ringnut sich ent  leeren könnte.

   So ist     ein < ,        :@itiV@tehe    und     sielier          wirkende    Abdichtung      t_.;        Druckraumes    der       Pumpe,        insbesondere    gegen Eindringen von  Luft entlang der     Kolbenwand    erzielt;  Um eine gute     Füllurig    des Pumpenzylin  ders auch bei schnellem Lauf der Pumpe zu  erhalten, ist der Nocken 4 so ausgebildet,  dass der Kolben 5 seinen Saughub noch ein       kleines        Stück    fortsetzt, wenn die Bohrung  17     sehon    ganz geöffnet ist.  



  Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel  sind die     Steuerkanten,    die den     Einspritzbe-          ginn    und das     Einspritzende        bestimmen    in  Ebenen angeordnet. Es ist     aber    selbstver  ständlich, dass das nicht nötig ist.  



  Die     Steuerkanten    20 und 22 sind beim       Ausführungsbeispiel    starr miteinander ver  bunden, so dass der     Einspritzbeginn    abhängig  ist von dem Einspritzende. Wenn aber die  beiden     Steuerkanten    an zwei unabhängig  gegeneinander     verdrehbaren    Teilen angeord  net sind, lässt sich der Einspritzbeginn     un-          abliäugig    vom Einspritzende verstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen, bei welcher die Einspritzmenge geregelt wird durch Zurücklaufenlassen eines veränderlichen Teils der Fördermenge über einen Kanal, der am Einspritzende von einer in der Pumpenkolbenlauffläche schräg angeordneten Steuerkante geöffnet wird, dadurch gekeuri- zeichnet, dass der Kanal hinter dem Druck ventil in die Druckleitung einmündet,
    so dass nach dem Öffnen des Kanals die Druckleitung entlastet und das Nachtropfen an der Düse verhindert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Brennstoffpumpe nach Patentanspruch, bei welcher eine schräge Kante am Kolben eine mit der Brennstoffzuleitung verbun dene Saugöffnung gegen Ende des Saug- hebes freilegt, so dass Brennstoff in den beherrschende Steuerkante verdreht wer den kann, um den Einspritzbeginn unab hängig von dein Einspritzende verstellen zu können. z.
    Brennstoffpumpe nach Patentanspruch, bei welcher hinter der das Einspritzende be stimmenden Steuerkante eine Ringnut im Kolben vorgesehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die einmal mit zurückge laufenem Brennstoff gefüllte Ringnut nicht mehr leerlaufen kann.
CH123205D 1926-01-02 1926-11-25 Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen. CH123205A (de)

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