CH123208A - Gleichstrom-Spannungsumformer. - Google Patents
Gleichstrom-Spannungsumformer.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K47/00—Dynamo-electric converters
- H02K47/12—DC/DC converters
- H02K47/14—Motor/generators
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Description
Gleichstrom-Spanngsuiiiformer. Der vorliegende Erfindungsgegenstand ist ein Gleichstrom-Spannungsumformer, ins besondere zur Verwendung in Bahnanlagen, der bei wechselnder Belastunb und insbeson dere auch bei ,Schwankungen der Fahr-oder Primärspannung ohne Anwendung eines Spannungsreglers eine wenigstens angenähert konstante Verbraucher- oder Sekundärspan nung liefert. Dabei kann die Drehzahl die- ses Umformers innerhalb ziemlich weiten (grenzen variieren.
Dies ist deshalb sehr er wünscht, weil beispielsweise im Bahnbetrieb ein reiner Nebenschlussmotor für den An trieb eines solchen Umformers wegen der Runndfeuergefahr bei plötzlichen Spannungs änderungen gewöhnlich nicht in Frage kommt. Bei Verwendung von Kompound- motoren muss aber bei grösseren Schwankun gen der Primärspannung und der Belastung eine ziemlich grosse Drehzahländerung in Kauf benommen werden.
Fig. 1 zeigt ein beispielsweises Schal- 11T ist der Anker des Motors, S stellt eine Serie und W eine weitere Erregerwick lung desselben dar. Die Seriewicklung S ergibt einen guten Anlauf des Motors- -und schützt denselben bei plötzlichen Spannungs- schwankungen vor Rundfeuer. Die Erreger wicklung W hält die Drehzahl innerhalb den gewünschten Grenzen. Dieselbe kann als NebenschlusswicMung von der Primär oder von der Sekundär- (Generator-) Span nung gespeist werden; sie kann aber auch vorteilhaft als Kompoundwichlung vom Strom J4 der Hilfsdynamo oder vom Strom J' = J3 + J4, Strom der Nebenschlusswick lung des Generators, erregt werden.
Falls der Umformermotor mit Zentri- fugalgebläse gekuppelt werden kann, was bei elektrischen Triebfahrzeugen häufig der Fall ist, so ist unter Umständen die Wick lung W entbehrlich, weil das Drehmoment der Gebläse mit dem Quadrat der Drehzahl G ist der Anker des Generators, der den Strom<I>.I.,</I> führt.<I>N</I> ist: die vom Strom J:; durchflossene Nehenschlusswicklung dessel @en.
C.- ist eine Kompoundwicklung, die in feldscliwäcllenclem Sinne wirkt. 11 ist der Anker einer Hilfsdynamo die mit der Um formergruppe gekuppelt ist. I' stellt die Erregerwicklung dieser Hilfsdynamo dar. J, ist. der Ankerstrom und<I>7; =</I> J:, -f- <I>J.,</I> der Erregerstrom derselben wobei bei höheren Drehzahlen der Strom J, stark: überwiegt. R ist ein induktionsloser Widerstand, der ebenfalls den Strom J; führt.
Bei steigen- & r Drehzahl wächst gemäss der Charakte ristik der Hilfsdynamo der Strom J, lind erhöht den Spannungsabfall im Widerstand R und in der Wicklung E. Der Erreger strom J., muss infolgedessen abnehmen, weil die Stimme der Spannungsabfälle im Wider stand R, der Wicklung T und der Wicklung N gleich der wenigstens angenähert konstan ten Klemmenspannung des Genlrators ist. Da auch die Gegen-Komponndwicklung C_ den Strom J., führt, wird hierdurch eine weitere Scliwäcliung des Generatorfeldes erzielt.
Die Cegen-Kompoundwicklung C., des Ge- nerators, sowie auch die Kompoundwiehlung TV des Motors könnten, statt vom Strom J,, auch vom Strom J5 erregt werden.
Damit siele der Generator beim Anlauf sicher und leicht erregt. wird durch einen Kontakt Ki der Stromkreis der Hilfsclynamo erst geschlossen, wenn die Klemmenspannung des Generators angenähert ihren normalen Wert, oder wenn die Drehzahl eine gewisse Höbe erreicht hat. Im ersteren Falle kann dieser Kontakt durch einen Elektromagne ten gesehlossen werden, der an die Klein- menspannun- des Grenerators angesclilosscii ist; im letztern Falle hingeben kann ei, als Zentrifugalschalter ausgebilclet sein.
Wenn die Gegen-Kompoundwicklung C, so stark vorgesehen wird, dass sie allein für die notwendige Feldsehwächung genügt, so kann der induktionslose Widerstand R weg- und eventuell TV. Die Wicklung N wird hierbei als gewöhnliche Nebenschlusswick lung an die K@@mmenspannung des Genera- tors G gelegt.
hie erste Variante besitzt aber gegen über der letztgenannten den Vorteil, dass die Selbsterregung der Hilfsdynamo infolge der magnetisierenden Wirkung des Stromes J;, besser einsetzt und ein Ummangnetisieren verhütet. Ferner beansprucht die Wicklung C., bei der ersten Variante weniger Platz, da weniger Amperewindungen notwendig sind. Um dein erstgenannten Nachteil zu begegnen, könnte bei der zweiten Variante auf der Hilfsdvnamo noch eine leichte Zu satzerregung vorgesehen werden, die 711111 Beispiel vom Strom J, oder eventuell auch vom Strom J,
gespeist. wird.
Unter Umständen kann auch die Gegen- Kompoundwicklung C, des Generators weg- gehassen werden und die Feldschwächung nur durch die Schwächung des Stromes .1:., vermillelst Widerstand R und Strom J., erfolgen.
Die Ergebung der Hilfsdynamo muss, wenigstens zur Hauptsache, eine Selbst erregung sein. Hingegen kann diese Dynamo eine Serie-, eine Nebenschluss- oder eine Konipoundmaschine sein.
Es soll nun noch gezeigt werden, dass die ENK des Generators G bei veränderlicher Drehzahl innerhalb ziemlich weiten Grenzen praktisch konstant bleibt.
Da. die Verhältnisse bei der Variante ohne den induktionslosen Widerstand R am leielltesten zu übersehen sind. so sei dieselbe zu diesem Zweehe herausegriffen. Das un- gesehwächte Feld des Generators sei Bei 1ooo Umdrehungen pro Minute werde hc,i dies@m Feld die gewünschte EMK im Anker G erzeugt. , Die Kurve I in Fit-.
? zeit den Grad der Feldsell@i-ächung (in t des vollen Fel des) als Fiinhtion der Drehzahl 'z, damit die Bedill-iill 0' Kurve II stellt die Gegen-Ampere windungen (in % der positiven Erreger Amperewindungen) dar, welche für diese Feldschwächung notwendig sind. Da die Windungszahl der Wicklung C; konstant ist, so müsste der Strom J4 dieser Wicklung bei wachsender Drehzahl gemäss Kurve II ansteigen, um die Bedingung (P X n= kons@tant zu erfüllen.
Kurve III stellt die Charakteristik der passend gewählten Hilfsdynamo mit Serie erregung dar. (Strom derselben als Funk tion der Drehzahl n.) Da sich Kurve III von Drehzahl etwa<B>1100</B> bis 1420 mit Kurve II deckt, so heisst das, dass . bei richtiger Windungszahl der Wicklung C.. die EMK des Generators innerhalb dieser Drehzahl grenzen nicht ändert.
Soll die Klemmenspannung bei verschie denen Belastungen konstant gehalten werden, so kann der Generator auf bekannte Art noch mit einer vom Strom J., durchflossenen Kompoundwicklung ausgerüstet werden. Da sich aber ein Kompoundgenerator zum Beispiel für das Laden von Akkumulatoren batterien wegen der Ummagnetisierungs gefahr bei Rückstrom nicht eignet, so kann auch eine vom Motorstrom JI durchflossene Kompoundwieklung auf dem Generator vor gesehen werden. Dieselbe erfüllt angenähert den gleichen Zweck wie die vorerwähnte Wicklung, das heisst sie verstärkt das Ge neratorfeld bei zunehmender Belastung. Zudem hat sie noch den grossen Vorteil, dass sie beim Anlauf eine rasche und sichere Erregung des Generators gewährleistet.
Die Erregung der Wicklung W des Mo tors könnte auch, zwecks sehr wirksamer Einschränkung der Drehzahl, durch eine zweite, mit der Gruppe gekuppelte, selbst erregte Hilfsdynamo erfolgen, deren kri tische Drehzahl für die Selbsterregung höher liegt als diejenige der ersten. Ferner könnte die Anordnung mit der ursprüng lichen Wicklung T47 belassen werden, und die zweite Hilfsdynamo auf eine weitere Er- wiederum die zweite Maschine erst bei höherer Drehzahl erregt als die erste.
Ferner könnten die Wicklungen S und W des Motors gemäss Fig. 3 zu einer einzigen Wicklung W' vereinigt werden, die von den beiden Erregerströmen gleichsinnig durch flossen wird. Falls die eine der beiden Wick lungen mehr Windungen benötigt als die an dere, kann eine Anzapfung an der gemein samen Wicklung vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gleichstrom-Spannungsumformer, ins besondere für Bahnbetriebe, bestehend aus Motor. Generator und zwangsläufig gekup pelter Hilfsdynamo, dadurch gekennzeich net, dass das Feld des Generators bei zu- nehinender Drehzahl durch den Strom der wenigstens zum Hauptteil selbsterregten Hilfsdynamo geschwächt wird, und um wobei die Charakteristik der Hilfs dynamo so gewählt ist, dass innerhalb wei ten Drehzahlgrenzen die Generatorspannung praktisch konstant bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1.Gleichstrom - Spannungsumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldbeeinflussung des Generators. durch eine Gegen-Kompoundwicklung erfolgt, die vom Strom der Hilfsdynamo durchflossen wird. Gleichstrom -Spannungsumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldbeeinflussung des Generators durch einen induktionslosen Widerstand erfolgt, der vom Generator-Erregerstrom und vom Strom der Hilfsdynamo gleieb- sinnig durchflossen wird. 3.Gleichstrom-Spannungsuniformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldbeeinflussung des Generators durch Kombination der in den Unter ansprüchen 1 und 2 angegebenen Mittel erfolgt.4. Gleichstrom-Spannungsumfornner nach dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs dynamo noch eine Zusatzerregung er- h;ilt., um die Selbsterregung zu begün- Gleichstrom-Spannungsumformer nach Patentanspruch und Unteranspruch l), dadurch gekennzeiclinct, dass die Geben- I%ompoundwicklung des Generators nur vom Strom der Hilfsdynamo durchflos sen wird. 6.Glcichstrom-Spannunbsumformer nach Patenlanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegen- Kompoundwicklung des Generators vom Strom der Hilfsdynamo und dem Er- re < -erstrom des Generators durchflossen wird. 7. G@leichstrom-Spannungsumfomer nach Patentansprueh, wobei der Umformer motor ausser einer Seriewicklung noch eine Kompoundwicklung besitzt:, da- dureh gekennzeichnet:, dass letztere vorn Strom der Hilfsdvnamo durchflossen wird, um allzugrosse Schwankungen der Drehzahl zu vermeiden. .Gleielistrom-Spannungsumformer nach Patentanspruch, wobei der Umformer motor ausser einer Seriewicklung noch eine Kompoundwicklung besitzt. da durch gelzennzeiehnet, dass letztere vom Strom der Hilfsdynamo und dem Er- re-erstrom des Generators gleichsinnig durchflossen wird, um allzugrosse Schwankungen der Drehzahl zu. ver meiden. Gleiehstrom-Spannungstumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der Stromkreis der Hilfsdynamo erst beschlossen wird, wenn die Span nung des Generators einen gewissen <I>Wert</I> erreicht hat. 1o.Gleichstrom-Spannungsumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der Stromkreis der Hilfsdvnamo erst beschlossen wird, wenn die Dreh zahl des Umformer. einen gewissen Wert erreicht hat. 11.Gleiehstrom - Spannungsumformer nach Patentanspruch, Rohei der Umformer motor ausser einer Seriewicklung noch eine Kompoundwicklung besitzt, da durch gekennzeichnet, dass die beider, Erregerwicklungen des Motors zu einer einzigen vereinigt werden, die von den beiden Erregerströmen bleichsinnig durchflossen wird. <B>12.</B> Gleichstrom - Spannungsumformer mich Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass ausser der im Patentanspruch ge nannten Hilfsdvnamo noch eine weitere Hilfsdymamo angeordnet ist, zweels sehr wirksamer Einsehränkun- der nrfli zahl.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH123208D CH123208A (de) | 1926-11-29 | 1926-11-29 | Gleichstrom-Spannungsumformer. |
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1926
- 1926-11-29 CH CH123208D patent/CH123208A/de unknown
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