CH123221A - Vakuumgefäss mit ringförmigen Elektrodendurchführungen. - Google Patents

Vakuumgefäss mit ringförmigen Elektrodendurchführungen.

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CH123221A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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      Vakaumgefäss    mit     ringförmigen        Elektrodendurehführungen.       Bei der technischen Herstellung von elek  trischen Entladungsgefässen mit einer Gefäss  wandung aus einem Isolierstoff wie Glas oder  einer keramischen Masse machen bekannt  lich die vakuumsicheren Durchführungen der  Elektroden besondere Schwierigkeiten. Man  hat mit Erfolg versucht, Kappen aus dünn  ausgewalztem Metall mit Glas zu verschmel  zen und diese Kappen für die Stromdurch  führung zu benutzen. Diese Kappe besitzt  etwa die Form eines an einem Ende ge  schlossenen Rohres, das am andern Ende       zugeschärft    und mit einem Glasstutzen ver  schmolzen ist. An dem geschlossenen Ende  ist der metallische Leiter für die Stromdurch  führung angebracht.

   Man muss infolgedessen  für jede einzelne Stromdurchführung einen  Glasstutzen im Vakuumgefäss anbringen und  kommt,. falls die Notwendigkeit mehrerer ge  trennter Durchführungen vorliegt, zu glas  technisch nicht immer sicheren Konstruk  tionen. Vor allem müssen grössere Entladungs  kolben eine Anzahl dieser Ansätze tragen,    wodurch ihre Festigkeit sehr beeinträchtigt  wird.  



  Bei dem Vakuumgefäss gemäss der Erfin  dung wird dieser Nachteil vermieden. Erfin  dungsgemäss sind zur Herstellung mehrerer  elektrischer Durchführungen mehrere Metall  ringe durch Stutzen aus einem Isolationsstoff  voneinander getrennt hintereinander ange  ordnet.  



  Jeder einzelne Metallring kann an der  Innenseite mit einer geeigneten Klemmvor  richtung mit der Elektrode verbunden sein;  an seiner Aussenseite ebenfalls zum Beispiel  mit einer Schelle mit der äussern Zuführung.  Ein Entladungsgefäss mit derartigen     Elek-          trodendurchführungen    braucht also nur mit  einem     Anschlussstutzen    versehen zu sein. Da  durch wird eine geringere     Breitenausdehnung     der     Elektrodendurchführungen    erreicht, aller  dings auf Kosten einer etwas grösseren Aus  dehnung in     achsialer    Richtung, die aber in  den meisten Fällen keine Schwierigkeiten  bereitet.

        In der     Abb.    1 ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    veranschau  licht. 1 ist die aus Glas bestehende Wan  dung eines elektrischen     Entladungsgefiisses,     das zur Einführung der Elektroden mit einem  ebenfalls aus Glas bestehenden     rohrartigen     Stutzen 2 versehen ist. Der Stutzen ist mehr  mals durch die ringartigen Stromdurchfüh  rungen 3 und 4 unterbrochen. Die Strom  durchführungen bestehen aus beiderseits zu  geschärftem dünnem Blech, das an den En  den mit dem Glasstutzen verschmolzen ist.  



  Es ist vorteilhaft, den     Metallring    der       Elektrodendurchführung    aus einem dünnen  Blech herzustellen, um     einegenügende    Elastizi  tät des Ringes bei Wärmeausdehnungen zu  erreichen und so ein     Undichtwerden    der Ver  schmelzungsstelle infolge Springen des Glases  hintan zu halten. An einem     derartigen    dünnen  Blechring bereitet nun die Befestigung der  elektrischen Zu- und Ableitungen erhebliche  Schwierigkeiten.     Abb.    2 der Zeichnung zeigt  eine Anordnung, wie die Befestigung der  Zu- und Ableitungen in vorteilhafter Weise  erreicht werden kann. Der Blechring 3 wird  zwischen einer den Ring umfassenden Schelle 5  und einem Stützkörper im Innern des Ringes  festgeklemmt.

   Die Schelle besitzt einen  Schraubenbolzen 6 zum Festklemmen, all  dem auch die Stromableitung angeschlossen  werden kann. Der     Abstützkörper    im Innern  des Blechringes besteht aus zwei einen Doppel  konus bildenden Teilen 7 und 8, deren     Ko-          nusflächen    sich an die     Einschnürung    in der  Mitte des Blechringes anlegen. Die     beiden     Teile 7 und 8 sind in Richtung der gemein  samen     Konusacbse    gegeneinander verschraub  bar, um die Einführung des Doppelkonus in    das Innere des Blechringes und die Fest  klemmung an diesem zu ermöglichen. 9 ist  die an dem einen     Konusteil    festgeschraubte  Stromzuführung.

   Die beiden     Konusteile    könn  ten selbstverständlich auch in anderer Weise  als durch Verschraubung, zum Beispiel durch  Verschiebung, in     aclisialer    Richtung einander  genähert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vakuumgefäss mit ringförmigen Elektro- dendurchführungen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung mehrerer elektrischer Durchführungen mehrere Metallringe durch Isolationsstutzen voneinander getrennt hinter einander angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vakuumgefäss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Befesti gung der Zu- und Ableitungen jeder Metall ring zwischen einer den Ring umgebenden Schelle und einem Abstützkörper im Innern des Ringes festgeklemmt ist. 2.
    Vakuumgefäss nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Abstütz- körper aus zwei einen Doppelkonus bil denden Teilen besteht, die in Richtung der gemeinsamen Konusachse verschiebbar sind. 3. Vakuumgefäss nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch aus dünnem Blech bestehende Metallringe.
CH123221D 1925-10-03 1926-09-23 Vakuumgefäss mit ringförmigen Elektrodendurchführungen. CH123221A (de)

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