CH123289A - Verfahren zur Herstellung von eisernen Spundwänden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von eisernen Spundwänden.

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CH123289A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/02Sheet piles or sheet pile bulkheads
    • E02D5/03Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles
    • E02D5/04Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles made of steel
    • E02D5/06Fitted piles or other elements specially adapted for closing gaps between two sheet piles or between two walls of sheet piles
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von eisernen     Spundwänden.            Gegenstand.    der     Erfindung        ist    ein Ver  fahren zur     Herstellung    von     eisernen    Spund-.  wänden.

   Dasselbe zeichnet sich dadurch     aus,     dass zwei     Einzelwellenprofile    mit Klaue und       Zapfenverschluss    vor dem Rammen     ineinau-          dorgefügt,        durch    Anwendung von     Quer-          kräften    gegen den     Verschlussteil    zu einem       Doppelwellenprofil    verbunden und dann ge  meinsam     gerammt        werden:

       Die     Erfindung    ist im folgenden anhand       einer        Zeiohnung        beschrieben,,    die     beispiels-          weise    die     Vereinigung    von     Einzelwellenpro-          filen    nach dem vorliegenden Verfahren ver  anschaulicht.  



  Es zeigt die     Fig.    l einen     Querschnitt     durch ein     Einzelwellenprofil;          Fig.    2 zeigt einen gleichen     Schnitt    durch  zwei zu     eines    Doppelwelle verbundene     Ein-          zelweslenprofil.e    in der     Form,    in welcher die  Bohlen     gemeinsam    gerammt werden;       Fig.    3     zeigt    eine Aufsicht auf die Dop  pelbohle gemäss     Fig.    2 in Richtung des  Pfeils gesehen.  



  Die zur     Herstellung    der     Spundwand    nach  dem vorliegenden Verfahren erforderlichen    Einzelbohlen a. werden in .der zum Beispiel  aus     Fig.    1 ersichtlichen Weise mit Halb  rundzapfen b auf der einen ' Seite und offe  ner     Klaue    c auf der andern Seite gebildet.

    Beim Walzen können zweckmässig in geeig  neten Abständen     zwischen    den eigentlichen  Wellenprofilen<I>a</I> und     dien    Zapfen<I>b</I> Quer  vorsprünge     d    angebracht     werden,    in solcher  Art, dass sie .das     Überschieben    der Klaue c  nicht     verhindern.    Es     werden    zwei     derartige     Bohlen a     ineinander    gefügt, so dass die  Klaue c an der einen Bohle den Zapfen b der  andern Bohle umgreift, und     es    wird nun  mehr auf den äussern Rand der umgreifen  den Klaue c,     insbesondere    auf den Rand  teil e,

   ein Seitendruck ausgeübt, der den  Rand e um den Zapfen b     herumlegt    und da  mit einen Verschluss bildet. Dieses Herum  ziehen kann sowohl im Werk, wie auch auf  der     Baustelle        unmittelbar    vor der Verwen  dung durch beliebig geeignete Mittel, wie       Luftdruckhämmer    oder dergleichen, erfol  gen.     Des    Rand e umfasst dabei insbeson  dere auch die Quervorsprünge d an den       Wulsträndern    b, so dass     ausser    der Reibungs  verbindung .der, beiden Bohlen     eine    unmit-           telbare    Verriegelung entsteht.

   Die Rippen  und die gegebenenfalls nicht dargestellten,  mit ihnen     zusammenarbeitenden    Nuten im       Schlossteil    c können mit einfachen, für den  Fachmann ohne weiteres gegebenen Mitteln  beim Walzen der Profile angebracht wer  den. Die Form der Vorsprünge, sowie die  Form der Profile<I>a</I> und der     Schlossteile   <I>b</I>  und c ist nicht wesentlich für vorliegende  Erfindung. Es kann von den dargestellten  Formen abgewichen werden, ohne dass damit  der Bereich der Erfindung verlasen     wird.     



  Wichtig ist, dass das aus zwei einzelnen  Bohlen     a    zusammengesetzte Doppelwellen  profil gemäss     Fig.    2 vor dem Rammen ge  bildet und in dieser     Form    zu einer Spund  wand gerammt wird. Je nach der Lage der  vorher hergestellten Wand umfasst dabei der       Schlossteil    c der neu zu rammenden Doppel  bohle den     Wulstrand    b der schon geramm  ten Wand oder es greift der Teil b der frisch  zu     rammenden        Bohle    in den entsprechenden       Schlossteil    c der schon stehenden Wand ein.  



  Ausgedehnte Versuche haben gezeigt,  dass mittelst dieses     Verfahrens    sehr lange  Bohlen sich mit besonderer Leichtigkeit  rammen lassen, ohne dass die Nachteile ein-    treten, die beim Rammen der bekannten  Profile aufgetreten sind,     insbesondere    ohne       da.ss    die Gefahr des     Ausknickens,        Aussprin-          gens    oder     Mitnehmens    vorliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von eisernen Spundwänden, darin bestehend, dass zwei Einzelwellenprofile mit Klaue und Zapfen verschluss vor dem Rammen ineinanderge- fügt, durch Anwendung von Querkräften gegen den Verschlussteil zu einem Doppel wellenprofil verbunden und dann gemeinsam gerammt werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von eisernen Spundwänden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwendung der Querkräfte gleichzeitig auch Teile der Klauen über an den zum Eingriff bestimm ten Teilen angeformte Quervorsprünge ge presst werden.
CH123289D 1926-10-20 1926-10-20 Verfahren zur Herstellung von eisernen Spundwänden. CH123289A (de)

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