CH123322A - Vorrichtung zum ununterbrochenen Buttern. - Google Patents
Vorrichtung zum ununterbrochenen Buttern.Info
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Description
V orriehtung zum ununterbrochenen Buttern. Im allgemeinen werden zur Herstellung von Butter Vorrichtungen benutzt, die inso fern in einem unterbrochenen. Arbeitsgang zur Wirkung kommen, als sie mit dem zu verarbeitenden Rahm gefüllt und so lange bewegt werden, bis sich die Fetteilchen aus der Emulsion ausgeschieden und zu Butter klumpen vereinigt haben, worauf dann eine Entleerung des Butterungsgefässes und ein darauffolgendes Neubeschicken desselben stattfindet.
Es sind auch bereits zur Erzielung des Butterns in einem ununterbrochenen Arbeits vorgang Vorrichtungen nach Art der Scheidezentrifugen aufgebaut worden. Diese Vorrichtungen haben aber keine grössere An wendung gefunden, weil sie in ihrem Auf bau und in ihrer Bedienung zu umständlich
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iin(1 <SEP> aiiss(,rrlpm <SEP> auch <SEP> zu <SEP> teuer <SEP> sind.
<tb> Die <SEP> vorliegende <SEP> Erfindun- <SEP> hat <SEP> sich <SEP> die
<tb> ,@.llf <SEP> q'a@lr@ <SEP> q@et@llt, <SEP> Pin <SEP> nuntprltroden <SEP> vor rahmungsvorgang erforderlichen Trommel eingesetzt werden können, so dass die An schaffungskosten der Einrichtung wesent lich geringer werden und die Bedienung derselben von jedem,
der mit einer Scheide zentrifuge umzugehen weiss, durchgeführt werden kann.
Zur Erreichung dieses Zweckes ist ge mäss der Erfindung eine Vorrichtung vor gesehen, mittelst welcher die zu bearbeitende Flüssigkeit ununterbrochen in ein stillste hendes Butterungsgefäss mit darin schnell rotierendem Butterungsorgan eingeführt, durch letzteres bearbeitet und hierauf die be arbeitete Masse durch einen engen Hohl- räum zwischen Butterungsgefäss und But- terungskörper hindurchgedrückt werden kann, so dass sich die gebildeten flockenartigen Fettklümpchen zusammenballen, ehe sie aus dem Butterungsgefäss abgeführt werden.
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zur <SEP> @tf@i@rrlln <SEP> rlpr <SEP> @@'irhtln@; <SEP> Können <SEP> die
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Zweckmässigerweise ist das Butterungs- organ hohl und dient zur Einleitung der Sahne in das stillstehende Butterungsgefäss. Die Zeichnung zeigt:
In Fig. 1 ein Scheidezentrifugengestell mit eingesetzter Butterungsvorrichtung in schematischer Darstellung, teils in der An sicht und teils im Schnitt in kleinerem Massstabe; Die Fig. 2 bis 5 und 6 bis 15 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der But- terungsvorrichtung, teils im Schnitt, teils in verschiedenen Ansichten.
In Fig. 1 ist 1 das Scheidezentrifugen gestell, 2 die Trommelspindel, 3 der in das Zentrifugengestell fest eingesetzte festste hende Buferungsteil, 22 das mit dem regeI- baren Abschlussorgan 21 versehene Zulauf rohr, welches von dem den zu verbutternden Rahm aufnehmenden Gefäss 20 abzweigt.
Die Butterungsvorrichtung besitzt ein feststehendes, in einem kreisförmigen Plat tenkörper 9 sitzendes Gehäuse 3, 15, 10, 14, welches in den obern Rand 5 des Gestell topfes, der nach bisheriger Art zur Auf nahme einer Zentrifugentrommel bestimmt war, fest eingeklemmt ist, und ferner aus einem drehbaren Körper, der seinerseits in ähnlicher Weise wie eine Zentrifugentrom- mel mit seinem Stützkörper 8 auf die Zen trifugenspindel 2 aufgesetzt und durch einen in diese eingreifenden diametralen Bolzen 7, eventuell auch durch andere Mittel, mitge nommen wird.
Das feststehende Gehäuse 3, 15, 10, 14 ist auf der Grundplatte 9 in ir gend einer Weise, beispielsweise durch eine in 9 verschraubbare Büchse 11, befestigt, wobei zwischen Gehäuse und Grundplatte ein Dichtungsring angeordnet sein kann, Die Teile 10 und 14 des Gehäuses sind innen mit Rippen 18 bezw. 13 versehen.
Das :drehbare Butterungsorgan, welches im wesentlichen die Form des Gehäuses hat, ist .hohl gestaltet und besitzt in seinem obern Teil eine rohrförmige Verlängerung 19, die in Fig. 3 im Schnitt dargestellt isst, und eine Einlauföffnung für den Rahm oder, falls Vollmilch direkt verbuttert werden soll, für diese bildet.
Im untern Teil besitzt das But- terungsorgan ebenfalls eine rohrförmige Ver längerung 23, welche einerseits -die Spindel 2 umgibt und die anderseits durch eine Öff nung 24 der Grundplatte 9 hindurehtritt. Die durch 19 eingeführte und zu verbut- ternde Flüssigkeit wird durch zum Beispiel radial verlaufende, rippenartig gestaltete Mitnehmer 25 ergriffen und der Bodenplatte 9 entlang unter dem rohrartigen Fort#atz 26 ausserhalb dieses geleitet, wo sie zwischen den Mitnehmern 25 und den vorerwähnten Leisten 13 des Gehäuseteils 14 bearbeitet wird.
Durch die @@Tirkung der Schleuderkraft wird die flüssige Substanz auch daran ge hindert, durch den kleinen Zwischenraum, den der rohrartige Fortsatz '23 und die Grund platte bei 24 bilden, hindurchzulecken. Durch den Zentrifugaldrucli auf die in Be arbeitung befindliche flüssige Substanz wird diese längs der zylindrischen Wandung 14 des Gehäuses nach oben bewegt, auf welchem Wege sie mit dem scheibenförmigen Teil 2 7 des Butterungsorganes in Berührung kommt,
der radial weiter nach aussen reicht als die Mitnehmer 25 und auf seinem Umfange mit Rippen oder dergleichen 28 versehen ist, die noch mit dem obern Teil der Rippen 13 zu sammenarbeiten. Nun wird die flüssige Sub stanz gezwungen, einen horizontalen Weg nach innen zwischen dem seheibenförmigen Teil 27 und dem Gehäuseteil 10 zurückzu legen und darauffolgend nach oben zu stei gen. Zwischen 27 und 10 wird sie durch un gefähr radial gestaltete Rippen 29 des schei benförmigen Körpers 27 und 18 des Ge häuseteils 10 weiter bearbeitet.
Dadurch, dass die Substanz gezwungen wird, von aussen nach innen, also der Wirkung der Zentri- fu-alli:ra.ft, entgegengesetzt si^h zu bewegen, wird die Butterung sehr wirkungsvoll.
Lber dem scheibenförmigen Teil 27 des Butte- rungsgefässes sitzt der nach oben konisch ver laufende Teil desselben, dessen unterer Ab schnitt 30 aussen keine Rippen trägt, sich aber möglichst eng an die Gehäusewandung 15 anschliesst, so dass die in der Buttermilch flockig ausgeschiedenen Butterteilchen beim Hindurchgehen durch den Zwischenraum zwischen 30 und 15 miteinander verbunden bezw. verdichtet werden und grössere Butter teile bilden.
Oberhalb des glatten Mantelteils 30 ist der Teil 6 des Butterungsorganes wie derum etwas eingeengt und mit Mitnehmer- leisien oder dergleichen 31 versehen, die dazu dienen, die Buttermasse in den Auslauf 16 zu befördern. Das obere Ende des Butte rungsorganes ist mit radialen Leisten 32 ver sehen, die von dem Einlassrohr 19 ausgehen und durch ihre mitnehmende Wirkung ver hindern, dass irgend ein Teil der gebutterten Masse oder der Buttermilch durch die obere Öffnung des Gehäuses herausdringt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 ist das Rahmgefäss 20 nicht seitlich von der Butterungsvorrichtung, sondern un mittelbar .darüber angeordnet, und es wird durch ein rohrförmiges Stützorgan 34 oder dergleichen gehalten.
Das drehbare Butte rungsorgan ist mit der Spindel 2 nicht fest ";ekuppelt, sondern wird lediglich durch Rei bung zwischen dem Spindelkonus 36 und einem Stützkörper der Hülse 23 mitgenom men, und es besteht bei diesem Ausführungs beispiel aus einem mehrfach konisch abge setzten Hohlkörper 38, welcher in seinem Innern mit radialen Mitnehmerflügeln 25, im obern Teil mit radialen Mitnehmerflügeln 39 und im untern Teil ebenfalls wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 mit radia len Rippen 28, 29 versehen ist.
Die Rahm zuführung vom Gefäss 20 in das Innere des Butterungsorgänes erfolgt durch ein am Ge fäss sitzendes Rohr 40, dessen Durchgang durch einen ventilartig wirkenden Schrau benbolzen 41 geregelt werden kann. Die Hülse 23 ist mit einem Schwungkörper 42 versehen. Zwecks Abdichtung des ringförmi gen Spaltes 24 zwischen der Grundplatte 9 und der Hülse 23 ist im Schwungkörper eine Kautschukhülse 50 eingeklemmt, die unter Wirkung der Zentrifugalkraft sich trichter förmig etwas nach aussen biegt und dadurch von der Grundplatte loskommt, so dass die Reibung zwischen der Gummihülse und der Grundplatte aufgehoben wird.
Die Ablauf rinne 16 ist mit einer um 51 schwingenden, entsprechend schweren Klappe 52 versehen, die auf den aus Butterflocken und Butter milch bestehenden Brei drückt und dadurch die Butterflocken weiter zusammenballt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 ist der Butterungskörper 38 insofern weiter vereinfacht, als die konische Form seines Körpers nicht gebrochen ist. vielmehr gerade verläuft, aber in seinem untern Teil die Mitnehmerflügel 25 besitzt. Ferner sitzt er in dem stillstehenden Gehäuse 3 nicht - wie in den Fig. 2 und 6 - zen trisch, sondern exzentrisch, so dass die von dem in schneller Umdrehung befindlichen Butterungskörper 38 unten herausgeschleu derte Masse nicht in einen konzentrischen, sondern exzentrischen Raum gelangt, wo sich die erste Stufe der Butterung vollzieht.
Die Rippen 13 des feststehenden Gehäuse teils 14 sind zweckmässig wulstförmig ge macht, weil dadurch die sich bildenden Fett- Flocken besser darüber gleiten und zusam menballen.
Dieser exzentrische Arbeitsraum hat die folgende Wirkung: Versuche haben ergeben, dass beim But tern die Scheidung zwischen Fettkügelchen und der sie umhüllenden Flüssigkeit um so rascher vor sich geht, je mehr die Flüssig keit mit Luft gemischt wird, weil die Luft die Umhüllungshaut der Fettkügelchen zer reisst und sie dadurch frei werden und sich untereinander verbinden.
Lässt man zwischen dem Rahmzuführungsrohr und dem obern Hals 19 des Butterungskörpers einen ent sprechend grossen Ringraum 53 frei, dann saugt der Butterungskörper durch seine Schleuderkraft eine entsprechende Menge Luft an, die sich mit der in Umbildung be griffenen Substanz innig mischt und die die Fettkügelchen umhüllende Flüssigkeitshaut zerreisst. Hierbei hat die mitLuftbläschen ge mischte Substanz in dem radial weiteren Raum zwischen Butterungskörper und Ge fäss 3 Zeit genug, die Wirkung durch die An ivesenheit der Luft vor sich gehen zu lassen.
Um die Arbeitsfläche des konischen But- terungskörpers 38 bei unveränderter Höhe und gleichbleibendem äussersten Durchmes ser vergrössern zu können, ist die Kegelform gemäss Fig. 6 gebrochen, das heisst der Ke gelmantel begrenzt Kegelflächen verschie dener Konizität. Man kann aber selbstver ständlich -dasselbe auch dadurch erzielen, dass man den Kegelmantel hinsichtlich sei ner äusseren Begrenzungsfläche konvex oder gemäss der Ausführungsform nach Fig. 9 konkav macht.
Um eine solche Butterungsvorrichtung in einem Gestell mit Antrieb für Milch schleudern gebrauchen zu können, genügt es, wenn, wie bereits erwähnt, die Vorrichtung in den Gestelltopf 5 eingesezt und auf die Spindel 2 aufgesetzt wird.
Weil aber bei den verschiedenen Gestellen die Spindel dicke oft verschieden ist, so soll gemäss Fig. 9 der schnell umlaufende Butterungs- körper mit einer auswechselbaren Büchse 55 versehen werden, die in den Butterungskör- per eingeschraubt oder sonstwie befestigt wird, so dass der Butterungskörper mit die ser Büchse auf die Spindel aufgesetzt wird.
Ist die Spindel der Schleudermaschine dün ner, dann braucht man nur die Büchse 55 gegen eine solche von kleinerem Innendurch messer, wie zum Beispiel in Fig. 9 punktiert angegeben, auszuwechseln; es erleichtert also eine solche Auswechslung der Büchse 55 den Gebrauch der Butterungseinrichtung bei bestehenden Milchschleudergestellen.
Man kann aber den verschieden dicken Spindeln auch dadurch Rechnung tragen, dass man, wie bereits in Fig. 6 gezeigt ist, die Büchse 23 mit einer entsprechend grossen Bohrung versieht, in welche die Spindel 2 lose eingreift und nur mit ihrem Konus 36 den Butterungskörper unterstützt. Ist die Spindel dicker, dann hat sie bis zum innern Durchmesser der Büchse 23 Raum. Die als Durchlassventil wirkende Regu lierschraube 41 kann gemäss,den Fig. 10 und 11 mit der Klappe 52 durch Zahneingriff so in Verbindung gebracht werden, da.ss ent sprechend dem Heben und Senken der Klappe auch die Regulierschraube geregelt wird.
Zu diesem Zweck versieht man die Regulier schraube 41 mit einem Zahnrad 56, welches in ein auf der Achse 51 der Klappe 52 sit zendes Zahnsegment 57 eingreift.
Um aber bei geschlossener Klappe 52 eine gewisse Öffnung des hinlaufkanals 40 frei halten und diese Öffnungsgrösse einstellen zu können, ist es zweckmässig, das Zahnrad 56 auf dem Schaft 41a der Regulierschraube verschiebbar zu machen und dasselbe unter die Einwirkung einer Schraubenfeder 58 zu bringen, so dass man bei Veränderung der Durchgangsgrösse des Kanals 40 und noch geschlossener Klappe 52 das Zahnrad 56 nur vorzuziehen und die Regulierschraube ent sprechend einzustellen braucht.
Es wird bei einer solchen Einstellung der Schraube sich beim Anlassen der Butterungsvorrichtung das Gefäss 3 allmählich; mit Rahm oder Voll milch füllen und der Butterungsvorgang nach und nach einsetzen. Erst von da ab, wo die Buttermasse mit Magermilch durch die Rinne 16 herausgepresst wird, wird sich die Klappe 52 heben und dementsprechend auch der Durchgangsquerschnitt im Zuführungs kanal 40 vergrössern.
Die Klappe 52 kann auch durch eine regelbare Feder 60 belastet werden.' Man kann ferner eine solche Butterungs- vorrichtung anstatt auf einer stehenden Spindel auch auf einer hängenden Spindel gemäss Fig. 12 anordnen, indem der Butte- rungskörper 38, ähnlich wie dies bei Milch zentrifugen zu geschehen pflegt, in eine hän gende, schnell in Umlauf gebrachte Spindel 59 eingehängt wird. Das Zuführungsgefäss 20 wird in diesem Falle seitlich angeordnet.
Endlich kann man gemäss Fig. 13 die ganze Anordnung des Gefässes 3 und des Butterungskörpers 38 umgekehrt, aber trotz dem hängend anordnen, in welchem Falle das Zuführungsgefäss 20 sich unten befindet. und die Mündung des Butterungskörpers 38 in den in 20 befindlichen Rahm eintaucht und denselben ansaugt. Der Butterungsvor- gang geht genau so vor sich wie bei den Ausführungsformen mit stehender Welle.
Bildet die Grundplatte 9 des Butterungs- gefässes einen U-förmigen Ring, wie in den Fig. 12 und, 13 gezeigt, dann kann der Hohl raum 9a desselben zur Aufnahme von Eis stücken oder Kühlwasser dienen.
Die in Fig. 6 gezeigte selbsttätige Dichtung 50 kann gemäss den Fig. 14 und 15 auch da durch gebildet werden, dass auf der nach un ten verlängerten Büchse 23 des Butterungs- körpers ein Ring 62 fest und darüber ein Ring 63 lose angeordnet ist und beide Ringe gemäss Fig. 14 durch einen Schlauch 64 oder gemäss Fig. 15 durch Blattfedern 65 verbunden sind. Die Federn können noch mit Schwungkörpern 66 versehen werden.
Der bewegliche Ring 63 trägt einen ringförmigen Dichtungskörper 67, der sich bei stillstehen dem Butterungskörper gegen 9 stützt und die ringförmige Öffnung 24 nach aussen ab schliesst. In dem Masse, wie die Umlaufge schwindigkeit des in Drehung versetzten Butterungskörpers zunimmt, baucht sich der Schlauch 64 bezw. jede Feder 65 unter Wir kung der Schleuderkraft nach aussen, und diese verursacht eine Verkürzung des Schlauches bezw. der Federn in der Achsen richtung, so dass der Ring 63 mit dem Dich tungskörper 67 sich abwärts bewegen muss;
er wird somit von 9 abgehoben und wirkt nicht mehr bremsend auf den Gang des But- terungskörpers.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum ununterbrochenen But tern, gekennzeichnet durch ein in einem still stehenden Butterungsgefäss angeordnetes, schnell rotierendes Butterungsorgan und einen engen Hohlraum zwischen Butterungs- gefäss und Butterungsorgan, zwischen wel chen die zu verarbeitende Masse hindurchge drückt wird, so dass sich die gebildeten flok- kenartigen Fettklümpchen zusammenballen, ehe sie aus dem Butterungsgefäss abgeführt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Butte rungsorgan hohl ist und zur Einleitung der zu bearbeitenden Flüssigkeit in das stillstehende Butterungsgefäss dient. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, um in die- zu bearbeitende Flüssigkeit atmo sphärische Luft einführen und mit ihr mischen zu können, um ein leichteres Springen der die Emulsionsfettkügelchen einhüllenden Flüssigkeitshaut und daher schnelleres Zusammenballen der Fett- partikelchen herbeizuführen. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das hohle Butterungsorgan an jenem Ende, an welchem der Übertritt der -Sahne in das stillstehende Butte- rungsgefäss erfolgt, mit Mitnehmern ver sehen ist, durch welche die Sahne gegen die Gefässwand geschleudert wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der zu schnellem Um lauf bestimmte Butterungskörper auf seiner äussern Umfläche Rippen besitzt, die mit Rippen des feststehenden Ge häusekörpers zusammenarbeiten. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass innerhalb der Auslauf rinnen des feststehenden Butterungsge- fässes eine gewichtsbelastete Klappe an geordnet ist, durch welche der Auslauf der Buttermasse gebremst und ein wei teres Zusammenballen der Fettflocken gesichert wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil des schnell umlaufenden Butterungskörpers mit einem schwungradartigen Körper versehen ist, der den gleichmässigen Umlauf des Butterungskörpers bei hoher Umdrehungszahl sichert. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen dem feststehenden Butterungsgefäss und dem schnell umlaufenden Butterungskör- per zwecks Einstellung des letzteren beim Überschreiten seiner kritischen Um drehungszahl erforderliche ringförmige Spielraum nach aussen beim Stillstand der Butterungsvorrichtung durch eine Dichtung abgedichtet wird, die mit der Welle so verbunden ist, dass sie sich bei steigender Umdrehungszahl selbsttätig von dem Boden des feststehenden Ge fässes abhebt.tS. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 33 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dichtung durch eine die Antriebswelle umgebende Gummitülle gebildet wird, deren freies, sich gegen den Boden des Gefässes stüt zendes Ende durch die Wirkung der Zen trifugalkraft trichterförmig erweitert und dadurch vom Boden des Gefässes ab gehoben wird. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dichtung auf einem auf der Achse gleitenden Ring sitzt, der mit einem auf der Spindel fest sitzenden Ring durch ein elastisches Or gan in Verbindung steht, wobei durch die Wirkung der Schleuderkraft das ela stische Organ ausgebaucht wird und die Dichtung mit dem Ring vom Boden des Gefässes abgehoben wird.<B>10.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil des feststehenden Gefässes den schnell um laufenden Butterungskörper exzentrisch umgibt und zwischen dem Einlaufrohr und dem Hals des Butterungskörpers ein ringförmiger Lufteinlass angeordnet ist. um ein Mischen der Butterungsflüs- sigkeit mit der angesaugten Luft zu er möglichen. 11.Vorrichtung naeh Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und J), dadurch ge kennzeichnet, dass der konische Mantel des schnell umlaufenden Butterungskör- pers zwecks Vergrösserung der Mantel fläche stufenweise verschiedene Konizi- tät aufweist. 1?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet,dass der konische Mantel des schnell umlaufenden Butterungskör- pers zweck: Vergrösserung der Mantel fläche nach einer Kurve verläuft. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die über die Antriebs spindel greifende Büchse des Butterungs- körpers mit einer auswechselbaren Büchse versehen ist, deren Innendurch messer dem jeweiligen Spindelkopfdurch- messer entspricht. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Büchse einen gTö- sseren innern Durchmesser aufweist, um Spindeln von verschiedenem Durchmes ser aufnehmen zu können. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe mit der den Zufluss des Rahms oder der Voll milch regelnden Ventilschraube so in zwangsläufiger Verbindung steht, da.ss durch Heben oder Senken der Klappe gleichzeitig ein weiteres Öffnen oder Schliessen der Ventilschraube stattfindet. 16.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, ?, 3, 5 und 14, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung beider Teile durch Zahnräder be wirkt wird und das Zahnrad auf der V entilschraube verschiebbar ist, um diese unabhängig von der Klappe zw eck- mässig einstellen zu können. 17. Vorrichtung naeli Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 5 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Butterungskör- per in eine Hängespindel eingehängt ist.<B>18.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 5, 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Butte- rungskörper in die Hängespindel umge kehrt, also mit seinem Einlauf nach unten eingehängt und das Zuführungs gefäss unter demselben angeordnet ist., so dass .der Butterungskörper die zu ver- butternde Substanz nach oben ansaugt. 19.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 5, 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die in .den Gestellteil einsetzbare, das Butterungs- gefäss aufnehmende Tragplatte im Quer schnitt einen U-förmigen Ring bildet, dessen Hohlraum zur Aufnahme eines Kühlmittels dienen kann.
Applications Claiming Priority (3)
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Publications (1)
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