CH123322A - Vorrichtung zum ununterbrochenen Buttern. - Google Patents

Vorrichtung zum ununterbrochenen Buttern.

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CH123322A
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      V        orriehtung    zum ununterbrochenen Buttern.    Im allgemeinen werden zur Herstellung  von Butter Vorrichtungen benutzt, die inso  fern in einem unterbrochenen.     Arbeitsgang     zur Wirkung kommen, als sie mit dem zu  verarbeitenden Rahm gefüllt und so lange       bewegt    werden, bis sich die Fetteilchen aus  der Emulsion ausgeschieden und zu Butter  klumpen vereinigt haben, worauf dann eine  Entleerung des     Butterungsgefässes    und ein  darauffolgendes     Neubeschicken    desselben  stattfindet.  



  Es sind auch bereits zur Erzielung des       Butterns    in einem     ununterbrochenen    Arbeits  vorgang Vorrichtungen nach Art der  Scheidezentrifugen aufgebaut worden. Diese  Vorrichtungen haben aber keine     grössere    An  wendung gefunden, weil sie in ihrem Auf  bau und in ihrer Bedienung zu umständlich  
EMI0001.0010     
  
    iin(1 <SEP> aiiss(,rrlpm <SEP> auch <SEP> zu <SEP> teuer <SEP> sind.
<tb>  Die <SEP> vorliegende <SEP> Erfindun- <SEP> hat <SEP> sich <SEP> die
<tb>  ,@.llf <SEP> q'a@lr@ <SEP> q@et@llt, <SEP> Pin <SEP> nuntprltroden <SEP> vor            rahmungsvorgang    erforderlichen Trommel  eingesetzt werden können, so dass die An  schaffungskosten der Einrichtung wesent  lich geringer werden und die Bedienung  derselben von jedem,

   der mit einer Scheide  zentrifuge umzugehen weiss, durchgeführt  werden kann.  



  Zur Erreichung dieses Zweckes ist ge  mäss der Erfindung eine Vorrichtung vor  gesehen, mittelst welcher die zu bearbeitende  Flüssigkeit ununterbrochen in ein stillste  hendes     Butterungsgefäss    mit darin schnell  rotierendem     Butterungsorgan    eingeführt,  durch letzteres bearbeitet und hierauf die be  arbeitete Masse durch einen engen     Hohl-          räum    zwischen     Butterungsgefäss    und     But-          terungskörper    hindurchgedrückt werden kann,  so dass sich die gebildeten     flockenartigen     Fettklümpchen zusammenballen, ehe sie aus  dem     Butterungsgefäss    abgeführt werden.

    
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    zur <SEP> @tf@i@rrlln <SEP> rlpr <SEP> @@'irhtln@; <SEP> Können <SEP> die     
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           Zweckmässigerweise    ist das     Butterungs-          organ    hohl und dient zur Einleitung der  Sahne in das stillstehende     Butterungsgefäss.     Die Zeichnung zeigt:

    In     Fig.    1 ein     Scheidezentrifugengestell     mit eingesetzter     Butterungsvorrichtung    in  schematischer Darstellung, teils in der An  sicht und teils im     Schnitt    in kleinerem       Massstabe;     Die     Fig.    2 bis 5 und 6 bis 15 zeigen  verschiedene Ausführungsbeispiele der     But-          terungsvorrichtung,    teils im Schnitt, teils in  verschiedenen Ansichten.  



  In     Fig.    1 ist 1 das Scheidezentrifugen  gestell, 2 die Trommelspindel, 3 der in das       Zentrifugengestell    fest eingesetzte festste  hende     Buferungsteil,    22 das mit dem     regeI-          baren        Abschlussorgan    21 versehene Zulauf  rohr, welches von dem den zu verbutternden  Rahm aufnehmenden Gefäss 20 abzweigt.  



  Die     Butterungsvorrichtung    besitzt ein  feststehendes, in einem kreisförmigen Plat  tenkörper 9 sitzendes Gehäuse 3, 15, 10, 14,  welches in den     obern    Rand 5 des Gestell  topfes, der nach bisheriger Art zur Auf  nahme einer     Zentrifugentrommel    bestimmt  war, fest eingeklemmt ist, und ferner aus  einem drehbaren Körper, der seinerseits in  ähnlicher Weise wie eine     Zentrifugentrom-          mel    mit seinem Stützkörper 8 auf die Zen  trifugenspindel 2 aufgesetzt und durch einen  in diese eingreifenden diametralen Bolzen 7,  eventuell auch durch andere Mittel, mitge  nommen wird.

   Das feststehende Gehäuse 3,  15, 10, 14 ist auf der Grundplatte 9 in ir  gend einer Weise, beispielsweise durch eine  in 9     verschraubbare    Büchse 11, befestigt,       wobei    zwischen Gehäuse und Grundplatte  ein Dichtungsring angeordnet sein kann, Die  Teile 10 und 14 des Gehäuses sind innen mit  Rippen 18     bezw.    13 versehen.  



  Das :drehbare     Butterungsorgan,    welches  im wesentlichen die Form des Gehäuses hat,  ist .hohl gestaltet und besitzt in seinem     obern     Teil eine rohrförmige Verlängerung 19, die  in     Fig.    3 im Schnitt dargestellt     isst,    und eine       Einlauföffnung    für den Rahm oder, falls  Vollmilch direkt     verbuttert    werden soll, für    diese bildet.

   Im untern Teil besitzt das     But-          terungsorgan    ebenfalls eine rohrförmige Ver  längerung 23, welche einerseits -die Spindel  2 umgibt und die     anderseits    durch eine Öff  nung 24 der Grundplatte 9     hindurehtritt.     Die durch 19 eingeführte und zu     verbut-          ternde    Flüssigkeit wird durch zum Beispiel  radial verlaufende, rippenartig gestaltete       Mitnehmer    25 ergriffen und der Bodenplatte  9 entlang unter dem rohrartigen     Fort#atz    26  ausserhalb dieses geleitet, wo sie zwischen  den     Mitnehmern    25 und den vorerwähnten  Leisten 13 des Gehäuseteils 14 bearbeitet  wird.  



  Durch die     @@Tirkung    der     Schleuderkraft     wird die flüssige     Substanz    auch daran ge  hindert, durch den kleinen Zwischenraum,  den der rohrartige     Fortsatz    '23 und die Grund  platte bei 24 bilden,     hindurchzulecken.     Durch den     Zentrifugaldrucli    auf die in Be  arbeitung befindliche flüssige Substanz wird  diese längs der zylindrischen Wandung 14  des Gehäuses nach oben bewegt, auf welchem  Wege sie mit dem scheibenförmigen Teil 2 7  des     Butterungsorganes    in Berührung kommt,

    der radial weiter nach aussen reicht als die       Mitnehmer    25 und auf     seinem    Umfange mit  Rippen oder dergleichen 28     versehen    ist, die  noch mit dem obern Teil der Rippen 13 zu  sammenarbeiten. Nun wird die flüssige Sub  stanz gezwungen, einen horizontalen Weg  nach innen zwischen dem     seheibenförmigen     Teil 27 und dem Gehäuseteil 10 zurückzu  legen und darauffolgend nach oben zu stei  gen. Zwischen 27 und 10 wird sie durch un  gefähr radial gestaltete Rippen 29 des schei  benförmigen     Körpers    27 und 18 des Ge  häuseteils 10 weiter bearbeitet.

   Dadurch,  dass die Substanz gezwungen wird, von aussen  nach innen, also der Wirkung der     Zentri-          fu-alli:ra.ft,        entgegengesetzt        si^h    zu bewegen,  wird die     Butterung    sehr wirkungsvoll.

       Lber     dem scheibenförmigen Teil 27 des     Butte-          rungsgefässes    sitzt der nach oben     konisch    ver  laufende Teil     desselben,    dessen unterer Ab  schnitt 30 aussen keine Rippen trägt, sich  aber möglichst eng an die Gehäusewandung  15 anschliesst, so dass die in der Buttermilch      flockig ausgeschiedenen Butterteilchen beim  Hindurchgehen durch den Zwischenraum  zwischen 30 und 15 miteinander verbunden       bezw.    verdichtet werden und grössere Butter  teile bilden.

   Oberhalb des glatten Mantelteils  30 ist der Teil 6 des     Butterungsorganes    wie  derum etwas eingeengt und mit     Mitnehmer-          leisien    oder dergleichen 31 versehen, die dazu  dienen, die Buttermasse in den Auslauf 16  zu befördern. Das obere Ende des Butte  rungsorganes ist mit radialen Leisten 32 ver  sehen, die von dem     Einlassrohr    19 ausgehen  und durch ihre mitnehmende Wirkung ver  hindern, dass irgend ein Teil der     gebutterten     Masse oder der Buttermilch durch die obere  Öffnung des Gehäuses     herausdringt.     



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss       Fig.    6 ist das Rahmgefäss 20 nicht seitlich  von der     Butterungsvorrichtung,    sondern un  mittelbar .darüber angeordnet, und es wird  durch ein rohrförmiges Stützorgan 34 oder  dergleichen gehalten.

   Das drehbare Butte  rungsorgan ist mit der Spindel 2 nicht fest       ";ekuppelt,    sondern wird lediglich durch Rei  bung zwischen dem     Spindelkonus    36 und  einem Stützkörper der Hülse 23 mitgenom  men, und es besteht bei diesem Ausführungs  beispiel aus einem mehrfach konisch abge  setzten Hohlkörper 38, welcher in seinem  Innern mit radialen     Mitnehmerflügeln    25, im  obern Teil mit radialen     Mitnehmerflügeln     39 und im untern Teil ebenfalls wie beim       Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2 mit radia  len Rippen 28, 29 versehen ist.

   Die Rahm  zuführung vom Gefäss 20 in das Innere des       Butterungsorgänes    erfolgt durch ein am Ge  fäss sitzendes Rohr 40, dessen Durchgang  durch einen ventilartig wirkenden Schrau  benbolzen 41 geregelt werden kann. Die  Hülse 23 ist mit einem Schwungkörper 42  versehen. Zwecks Abdichtung des ringförmi  gen Spaltes 24     zwischen    der Grundplatte 9  und der Hülse 23 ist im     Schwungkörper    eine  Kautschukhülse 50 eingeklemmt, die unter  Wirkung der Zentrifugalkraft sich trichter  förmig etwas nach aussen biegt und dadurch  von der Grundplatte loskommt, so dass die  Reibung zwischen der Gummihülse und der    Grundplatte aufgehoben wird.

   Die Ablauf  rinne 16 ist mit einer um 51 schwingenden,  entsprechend schweren Klappe 52 versehen,  die auf den aus Butterflocken und Butter  milch bestehenden Brei drückt und dadurch  die Butterflocken weiter zusammenballt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    7 und 8 ist der     Butterungskörper    38  insofern weiter vereinfacht, als die konische  Form seines Körpers nicht gebrochen ist.  vielmehr gerade verläuft, aber in seinem  untern Teil die     Mitnehmerflügel    25 besitzt.       Ferner    sitzt er in dem stillstehenden Gehäuse  3 nicht - wie in den     Fig.    2 und 6 - zen  trisch, sondern exzentrisch, so dass die von  dem in schneller Umdrehung befindlichen       Butterungskörper    38 unten herausgeschleu  derte Masse nicht in einen     konzentrischen,     sondern exzentrischen Raum gelangt, wo  sich die erste Stufe der     Butterung    vollzieht.

    Die Rippen 13 des feststehenden Gehäuse  teils 14 sind zweckmässig     wulstförmig    ge  macht, weil dadurch die sich bildenden     Fett-          Flocken    besser darüber gleiten und zusam  menballen.  



  Dieser exzentrische Arbeitsraum hat die  folgende Wirkung:  Versuche haben ergeben, dass beim But  tern die Scheidung zwischen Fettkügelchen  und der sie umhüllenden Flüssigkeit um so  rascher vor sich geht, je mehr die Flüssig  keit mit Luft gemischt wird, weil die Luft  die Umhüllungshaut der Fettkügelchen zer  reisst und sie dadurch frei werden und sich  untereinander verbinden.

   Lässt man zwischen  dem     Rahmzuführungsrohr    und dem obern  Hals 19 des     Butterungskörpers    einen ent  sprechend grossen Ringraum 53 frei, dann  saugt der     Butterungskörper    durch seine  Schleuderkraft eine entsprechende Menge  Luft an, die sich mit der in     Umbildung    be  griffenen Substanz innig mischt und die die  Fettkügelchen umhüllende Flüssigkeitshaut  zerreisst. Hierbei hat die     mitLuftbläschen    ge  mischte Substanz in dem radial weiteren  Raum zwischen     Butterungskörper    und Ge  fäss 3 Zeit genug, die Wirkung durch die      An     ivesenheit    der Luft vor sich gehen zu  lassen.  



  Um die Arbeitsfläche des konischen     But-          terungskörpers    38 bei unveränderter Höhe  und gleichbleibendem äussersten Durchmes  ser vergrössern zu können, ist die Kegelform  gemäss     Fig.    6 gebrochen, das heisst der Ke  gelmantel     begrenzt    Kegelflächen verschie  dener     Konizität.    Man kann aber selbstver  ständlich -dasselbe auch dadurch erzielen,  dass man den Kegelmantel hinsichtlich sei  ner äusseren Begrenzungsfläche konvex oder  gemäss der Ausführungsform nach     Fig.    9  konkav macht.  



  Um eine solche     Butterungsvorrichtung     in einem Gestell mit Antrieb für Milch  schleudern gebrauchen zu können, genügt es,  wenn, wie bereits     erwähnt,    die Vorrichtung  in den     Gestelltopf    5     eingesezt    und auf die  Spindel 2 aufgesetzt wird.

   Weil aber bei  den verschiedenen Gestellen die Spindel  dicke oft verschieden ist, so soll gemäss       Fig.    9 der schnell umlaufende     Butterungs-          körper    mit einer auswechselbaren Büchse 55  versehen werden, die in den     Butterungskör-          per    eingeschraubt oder     sonstwie    befestigt  wird, so dass der     Butterungskörper    mit die  ser Büchse auf die Spindel aufgesetzt wird.

    Ist die Spindel der Schleudermaschine dün  ner, dann braucht man nur die Büchse 55  gegen eine solche von kleinerem Innendurch  messer, wie zum Beispiel in     Fig.    9 punktiert  angegeben, auszuwechseln; es erleichtert  also eine solche Auswechslung der Büchse 55  den Gebrauch der     Butterungseinrichtung    bei  bestehenden     Milchschleudergestellen.     



  Man kann aber den verschieden dicken  Spindeln auch dadurch Rechnung tragen,  dass man, wie bereits in     Fig.    6 gezeigt ist,  die Büchse 23 mit einer entsprechend grossen  Bohrung versieht, in welche die Spindel 2  lose eingreift und nur mit ihrem Konus 36  den     Butterungskörper    unterstützt. Ist die  Spindel dicker, dann hat sie bis zum     innern     Durchmesser der Büchse 23 Raum.    Die als     Durchlassventil    wirkende Regu  lierschraube 41 kann     gemäss,den        Fig.    10 und    11 mit der Klappe 52 durch Zahneingriff so  in Verbindung gebracht werden,     da.ss    ent  sprechend dem Heben und Senken der Klappe  auch die Regulierschraube geregelt wird.

   Zu  diesem     Zweck    versieht man die Regulier  schraube 41 mit einem     Zahnrad    56, welches  in ein auf der Achse 51 der Klappe 52 sit  zendes Zahnsegment 57 eingreift.  



  Um aber bei geschlossener Klappe 52 eine  gewisse Öffnung des     hinlaufkanals    40 frei  halten und diese     Öffnungsgrösse    einstellen zu  können, ist es zweckmässig, das Zahnrad 56  auf dem Schaft     41a        der    Regulierschraube  verschiebbar zu machen und dasselbe unter  die Einwirkung einer Schraubenfeder 58 zu  bringen, so dass man bei Veränderung der  Durchgangsgrösse des Kanals 40 und noch  geschlossener Klappe 52 das Zahnrad 56 nur  vorzuziehen und die     Regulierschraube    ent  sprechend einzustellen braucht.

   Es wird bei  einer solchen Einstellung der Schraube sich  beim Anlassen der     Butterungsvorrichtung     das Gefäss 3     allmählich;    mit Rahm oder Voll  milch füllen und der     Butterungsvorgang     nach und nach einsetzen. Erst von da ab, wo  die Buttermasse mit Magermilch durch die  Rinne 16     herausgepresst    wird, wird sich die  Klappe 52 heben und dementsprechend auch  der Durchgangsquerschnitt im Zuführungs  kanal 40 vergrössern.

   Die Klappe 52 kann  auch durch eine regelbare Feder 60 belastet  werden.'  Man kann ferner eine solche     Butterungs-          vorrichtung    anstatt auf einer stehenden  Spindel auch auf einer hängenden Spindel  gemäss     Fig.    12 anordnen, indem der     Butte-          rungskörper    38, ähnlich wie dies bei Milch  zentrifugen zu geschehen pflegt, in eine hän  gende, schnell in Umlauf gebrachte Spindel  59 eingehängt wird. Das Zuführungsgefäss  20 wird in     diesem    Falle seitlich angeordnet.  



  Endlich kann man gemäss     Fig.    13 die  ganze Anordnung des     Gefässes    3 und des       Butterungskörpers    38 umgekehrt, aber trotz  dem hängend anordnen, in welchem Falle  das Zuführungsgefäss 20 sich unten befindet.  und die Mündung des     Butterungskörpers    38  in den in 20 befindlichen Rahm eintaucht      und denselben ansaugt. Der     Butterungsvor-          gang    geht genau so vor sich wie bei den  Ausführungsformen mit stehender Welle.  



  Bildet die Grundplatte 9 des     Butterungs-          gefässes    einen     U-förmigen    Ring, wie in den       Fig.    12     und,    13 gezeigt, dann kann der Hohl  raum 9a desselben zur Aufnahme von Eis  stücken oder Kühlwasser dienen.

   Die in       Fig.    6 gezeigte selbsttätige Dichtung 50  kann gemäss den     Fig.    14 und 15 auch da  durch gebildet werden, dass auf der nach un  ten verlängerten Büchse 23 des     Butterungs-          körpers    ein Ring 62 fest und darüber ein  Ring 63 lose angeordnet ist und beide Ringe  gemäss     Fig.    14 durch einen Schlauch 64  oder gemäss     Fig.    15 durch Blattfedern 65  verbunden sind. Die Federn können noch mit       Schwungkörpern    66 versehen werden.

   Der  bewegliche Ring 63 trägt einen ringförmigen  Dichtungskörper 67, der sich bei stillstehen  dem     Butterungskörper    gegen 9 stützt und  die ringförmige Öffnung 24 nach aussen ab  schliesst. In dem Masse, wie die Umlaufge  schwindigkeit des in Drehung versetzten       Butterungskörpers    zunimmt, baucht     sich    der  Schlauch 64     bezw.    jede Feder 65 unter Wir  kung der Schleuderkraft nach aussen, und  diese verursacht eine Verkürzung des  Schlauches     bezw.    der Federn in der Achsen  richtung, so dass der Ring 63 mit dem Dich  tungskörper 67 sich     abwärts    bewegen muss;

    er wird somit von 9 abgehoben und wirkt  nicht mehr bremsend auf den Gang des     But-          terungskörpers.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum ununterbrochenen But tern, gekennzeichnet durch ein in einem still stehenden Butterungsgefäss angeordnetes, schnell rotierendes Butterungsorgan und einen engen Hohlraum zwischen Butterungs- gefäss und Butterungsorgan, zwischen wel chen die zu verarbeitende Masse hindurchge drückt wird, so dass sich die gebildeten flok- kenartigen Fettklümpchen zusammenballen, ehe sie aus dem Butterungsgefäss abgeführt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Butte rungsorgan hohl ist und zur Einleitung der zu bearbeitenden Flüssigkeit in das stillstehende Butterungsgefäss dient. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, um in die- zu bearbeitende Flüssigkeit atmo sphärische Luft einführen und mit ihr mischen zu können, um ein leichteres Springen der die Emulsionsfettkügelchen einhüllenden Flüssigkeitshaut und daher schnelleres Zusammenballen der Fett- partikelchen herbeizuführen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das hohle Butterungsorgan an jenem Ende, an welchem der Übertritt der -Sahne in das stillstehende Butte- rungsgefäss erfolgt, mit Mitnehmern ver sehen ist, durch welche die Sahne gegen die Gefässwand geschleudert wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der zu schnellem Um lauf bestimmte Butterungskörper auf seiner äussern Umfläche Rippen besitzt, die mit Rippen des feststehenden Ge häusekörpers zusammenarbeiten. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass innerhalb der Auslauf rinnen des feststehenden Butterungsge- fässes eine gewichtsbelastete Klappe an geordnet ist, durch welche der Auslauf der Buttermasse gebremst und ein wei teres Zusammenballen der Fettflocken gesichert wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil des schnell umlaufenden Butterungskörpers mit einem schwungradartigen Körper versehen ist, der den gleichmässigen Umlauf des Butterungskörpers bei hoher Umdrehungszahl sichert. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass der zwischen dem feststehenden Butterungsgefäss und dem schnell umlaufenden Butterungskör- per zwecks Einstellung des letzteren beim Überschreiten seiner kritischen Um drehungszahl erforderliche ringförmige Spielraum nach aussen beim Stillstand der Butterungsvorrichtung durch eine Dichtung abgedichtet wird, die mit der Welle so verbunden ist, dass sie sich bei steigender Umdrehungszahl selbsttätig von dem Boden des feststehenden Ge fässes abhebt.
    tS. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 33 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dichtung durch eine die Antriebswelle umgebende Gummitülle gebildet wird, deren freies, sich gegen den Boden des Gefässes stüt zendes Ende durch die Wirkung der Zen trifugalkraft trichterförmig erweitert und dadurch vom Boden des Gefässes ab gehoben wird. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dichtung auf einem auf der Achse gleitenden Ring sitzt, der mit einem auf der Spindel fest sitzenden Ring durch ein elastisches Or gan in Verbindung steht, wobei durch die Wirkung der Schleuderkraft das ela stische Organ ausgebaucht wird und die Dichtung mit dem Ring vom Boden des Gefässes abgehoben wird.
    <B>10.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der untere Teil des feststehenden Gefässes den schnell um laufenden Butterungskörper exzentrisch umgibt und zwischen dem Einlaufrohr und dem Hals des Butterungskörpers ein ringförmiger Lufteinlass angeordnet ist. um ein Mischen der Butterungsflüs- sigkeit mit der angesaugten Luft zu er möglichen. 11.
    Vorrichtung naeh Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und J), dadurch ge kennzeichnet, dass der konische Mantel des schnell umlaufenden Butterungskör- pers zwecks Vergrösserung der Mantel fläche stufenweise verschiedene Konizi- tät aufweist. 1?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet,
    dass der konische Mantel des schnell umlaufenden Butterungskör- pers zweck: Vergrösserung der Mantel fläche nach einer Kurve verläuft. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die über die Antriebs spindel greifende Büchse des Butterungs- körpers mit einer auswechselbaren Büchse versehen ist, deren Innendurch messer dem jeweiligen Spindelkopfdurch- messer entspricht. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Büchse einen gTö- sseren innern Durchmesser aufweist, um Spindeln von verschiedenem Durchmes ser aufnehmen zu können. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe mit der den Zufluss des Rahms oder der Voll milch regelnden Ventilschraube so in zwangsläufiger Verbindung steht, da.ss durch Heben oder Senken der Klappe gleichzeitig ein weiteres Öffnen oder Schliessen der Ventilschraube stattfindet. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, ?, 3, 5 und 14, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dung beider Teile durch Zahnräder be wirkt wird und das Zahnrad auf der V entilschraube verschiebbar ist, um diese unabhängig von der Klappe zw eck- mässig einstellen zu können. 17. Vorrichtung naeli Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 5 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Butterungskör- per in eine Hängespindel eingehängt ist.
    <B>18.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 5, 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Butte- rungskörper in die Hängespindel umge kehrt, also mit seinem Einlauf nach unten eingehängt und das Zuführungs gefäss unter demselben angeordnet ist., so dass .der Butterungskörper die zu ver- butternde Substanz nach oben ansaugt. 19.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 5, 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die in .den Gestellteil einsetzbare, das Butterungs- gefäss aufnehmende Tragplatte im Quer schnitt einen U-förmigen Ring bildet, dessen Hohlraum zur Aufnahme eines Kühlmittels dienen kann.
CH123322D 1925-12-14 1926-11-25 Vorrichtung zum ununterbrochenen Buttern. CH123322A (de)

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SE123322X 1925-12-14
SE311225X 1925-12-31
SE40526X 1926-05-04

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CH123322D CH123322A (de) 1925-12-14 1926-11-25 Vorrichtung zum ununterbrochenen Buttern.

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