CH123336A - Verfahren zur Herstellung eines streufähigen, nicht hygroskopischen Mischdüngers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines streufähigen, nicht hygroskopischen Mischdüngers.

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CH123336A
CH123336A CH123336DA CH123336A CH 123336 A CH123336 A CH 123336A CH 123336D A CH123336D A CH 123336DA CH 123336 A CH123336 A CH 123336A
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diammonium phosphate
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     streufähigen,    nicht hygroskopischen     111ischdüngers.       Man hat schon vorgeschlagen, die explo  siven und hygroskopischen Eigenschaften  von     Ammonnitrat    dadurch     herabsusetzen,     dass man dieses mit andern Salzen, wie zum  Beispiel Chlorkali oder     Ammoniumsulfat,     mischte; hierdurch wurde durch Umsetzung       bezw.    Reaktion .des     Ammonnitrates    mit den       beigemischten,    Salzen eine gute     Lagerungs-          und    Streufähigkeit des     Düngmittels    erreicht.  



  Es wurde nun gefunden,     .dass        überraschen-          derweise    auch     lagerungs-    und streufähige  Mischdünger mit     Ammonnitrat    gewonnen  werden, wenn man dieses mit     Diammonium-          phosphat    vermischt.

   Man erhält hierbei  einen Mischdünger, der selbst bei langer La  gerung weder feucht wird noch erhärtet, und  der als     stickstoffphosphörsäurehaltiger    Dün  ger, der beide Komponenten in vollkommen  wasserlöslicher Form gleichzeitig enthält,  für die Landwirtschaft von ganz besonderer       Bedeutung    ist, besonders da die Verwendung  von Superphosphat seiner sauren Eigen=  schaffen wegen zu Mischungen mit     Ammon-          nitrat    nicht in Frage kommt.    Wie sich fernerhin gezeigt hat, können  auch noch     ka.li-    oder kalkhaltige Salze zuge  setzt werden, wodurch die gute Beschaffen  heit des Mischdüngers in keiner Weise un  günstig     beeinflusst    wird.

   Man erhält auf  diesem Wege ein gut verwendbares, Stick  stoff, Phosphorsäure und Kali     bezw.    Kalk  enthaltendes Produkt, bei dem das Verhält  nis Stickstoff, Phosphorsäure, Kali und  Kalk beliebig geändert werden kann. Die  Herstellung des Mischdüngers geschieht so,  dass entweder die festen Salze,     Diammonium-          phosphat    und     Ammonnitrat,    zum Beispiel in  dem Verhältnis 100 Teile     Diammoniumphos-          phat    und 88 Teile     Ammonnitrat    innig ge  mischt werden, wobei ein Dünger mit rund  27 % Stickstoff und zirka 27 % Phosphor  säure gewonnen wird, oder die Salze werden  in irgend einem andern beliebigen Verhält  nis gemischt,

   wie zum Beispiel 100 Teile       Diammoniumphosphat    und 150 Teile Am  moniumnitrat mit einem     Stickstoffgehalt     von zirka 29 % und einem Phosphorsäure  gehalt von zirka 20 %. Auch Zusätze an-      derer Salze, wie zum Beispiel Ammonium  sulfat, erweisen sich für diese Mischung ab  solut nicht schädlich, so wurde zum Beispiel  eine Mischung von 100 Teilen     Diammoniuni-          phospha.t,    110 Teilen     Ammonnitrat    und 7 0  Teilen     Ammoniumsulfat    mit zirka 26      @     Stickstoff und zirka 18 % Phosphorsäure  hergestellt, die sich völlig trocken und streu  fähig verhält.

   Als     ternäre        Mischung    erhält  man ein sehr gutes Produkt, wenn man zum  Beispiel 100 Teile     Diammoniumphosphat     mit 100 Teilen     Ammonnitrat    und 150 'feilen  Chlorkali beziehungsweise 100 Teilen     Di-          ammoniumphosphat    mit 86 Teilen     Ammo-          niumnitrat    und 224 Teilen Chlorkali mischt.

    Es gelingt auch, die Mischdünger so zu ge  winnen, dass man in eine heisse     konzentrierte          Ammonnitratlauge    das     Diammoniumphos-          phat    oder in eine heisse konzentrierte     Di-          ammoniumphosphatlauge    das     Ammonnitrat     und gegebenenfalls eine oder mehrere andere  der zur Vermischung     bestimmten        Komponen-,          ten    in fester oder gelöster Form einträgt und  entweder durch Abkühlen oder durch Ver  spritzen oder auf andere Weise den Dünger  in gebrauchsfertiger trockener Form erhält.

    Bei der Herstellung kann     unter    Umständen  auch die     Ammonnitratlauge    und die zur Mi  schung kommende Komponente getrennt. ver  spritzt werden.  



       Beispiel   <I>Z:</I>  140 Teile zirka 95      /aige        Ammonnitrat-          lauge    werden mit 230 Teilen Chlorkali mit  50 %     K20    und 100 Teilen     Diammönphosphat     in einer Mischschnecke vermischt.

   Man er  hält ein trockenes streufähiges     Produkt        von     der ungefähren Zusammensetzung    14 %     N2     <B>10</B>     %        P20,   <B>und</B>  25 %     K20.            Beispiel   <I>2:</I>  100 Teile 95     %ige        Ammonnitratlauge     werden mit 115 Teilen einer 85     %igen        Di-          a.mmonphosphatlauge    und 160 Teilen Chlor  kali oder     Kaliumsulfat    mit 50 %     KLO    ver-    mischt.

   Die noch etwas feuchte Masse wird  in einem Trockenofen nachgetrocknet und       inan    erhält ein streufähiges Produkt von     clt,r     ungefähren     Zusammensetzung     15      iö        NZ     <I>15</I>     io        M,.,    und       ?2    %     K20.       <I>Beispiel 3:

  </I>  140 Teile zirka 95      'oige        Ammonnitrat-          lauge    werden mit<B>10</B> 'feilen Chlorkali oder       Kaliumsulfat    mit 50      ö        K20        bezw.    mit 200  Teilen Chlorkali oder     Kaliumsulfat    mit  40 %     K20    in einer Mischschnecke verrührt  und der erhaltenen     -vlischung    100 Teile festes       Diammoniumphosphat    zugesetzt.

   Es wird  ein unmittelbar streufähiges Produkt erhal  ten, von der     ungefähren    Zusammensetzung    16 %     N2     12     9ö        P205    und  20 %     K20.       Die in den     Beispielen    angegebenen     3Ii-          seliungsverhältnisse    können in weiten     CTrell-          zen        variiert    werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRL CII Verfahren zur Herstellung eines streu fähigen, nicht hygroskopischen Mischdün gers, dadurch gekennzeichnet, dass man Am monnitrat mit Diammoniumphosphat mischt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass man noch andere stickstoffhaltige Salze zugibt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man noch kalihaltige Salze zugibt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Uil- teransprüehen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass man noch kalkhaltige Salze zugibt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und En- teransprücllen 1 his 3, dadurch gekenn zeichnet, d < iss nian das Ammonnitrat in EMI0003.0001 Form <SEP> einer <SEP> heissen, <SEP> konzentrierten <SEP> Lauge <tb> mit <SEP> dem <SEP> Diammoniumphosphat <SEP> mischt. <tb> 5.
    <SEP> @Ti@i-lfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un ter < in@priichen <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 4, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zc-iclinet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> das <SEP> Diammoniumphos- phat in Form einer heissen konzentrierten Lauge mit dem Ammonnitrat mischt.
CH123336D 1925-08-14 1926-07-29 Verfahren zur Herstellung eines streufähigen, nicht hygroskopischen Mischdüngers. CH123336A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1590329B1 (de) * 1966-01-21 1972-05-04 Ellison George Ltd Elektrische Verteilereinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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