CH123370A - Selbstschliessendes Schnepperschloss für Bijouterieartikel. - Google Patents
Selbstschliessendes Schnepperschloss für Bijouterieartikel.Info
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Description
Selbstschliessendes Schnepperschloss für Bijonterieartikel. Bei vorliegender Erfindung handelt es sich um ein selbstschliessendes Schnepper schloss für Bijouterieartikel, wie zum Bei spiel Halsketten, Armbänder und dergleichen, bei welchen im Schlossgehäuse parallele Führungsleisten angeordnet sind, zwischen denen ein längsgespaltener, mit zwei federn den Schenkeln versehener Schnepper geführt ist, wobei mindestens einer der .Schnepper- schenkel mit mindestens einem widerhaken- artigen Zahn versehen ist,
welcher beim Einschieben des Schneppers zwischen die Führungsleisten hinter einen Sperrteil ein schnappt, und wobei zur Auslösung der Sperrung ein aus dem Gehäuse heraustreten der Egzenterhebel dient.
Die beigefügte Zeichnung stellt beispiels weise drei Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes dar.
Es zeigen: die Fig. 1 bis 3 eine Aus führungsform mit einseitig mehrrastigem Schnepper, Die Fig. 4 bis 6 eins Ausführungs form mit Innenrastenschnepper und Arretier keil, Die Fig. 7 bis 10 Ausführungen mit Schnepper, mit Rasten auf beiden Seiten. Das Schlossgehäuse a, welches von be liebiger Form_ sein kann, besitzt bei allen dargestellten Ausführungen im Innern, an der Schnepper-Eintrittsstelle, zwei Füh rungsleisten b zur zwangsläufigen Führung des eigentlichen Schneppers c.
Dieser ist bis zu seinem hintern, starken Ende gespalten - und seine Schenkel erhalten dadurch eine starke Federung. Bei der ersten Ausführung nach den Fig. 1 bis 3 ist der obere Schenkel durch einen Rasteneinschnitt in zwei wider hakenartige Zähne d geteilt, derart, dass sich der hintere Zahn beim Einschieben des Schneppers in das Schlossgehäuse hinter einen Stift e legt, wodurch der Verschluss'- teil c vor dem Herausziehen gesichert wird.
Des leichteren Einführens wegen trägt auch der untere Schenkel des Verschlussteils c, ähnlich wie der obere, eine Verjüngung. Neben dem Stift e ist ein Egzenterhebel f um einen Drehpunkt schwingbar so gelagert, dass sein oberes, längeres Ende aus dem Ge häuse a herausragt und sich in einem Schlitz zwangsläufig führt, während der untere Teil des Hebels mit den widerhakenartigen Zäh nen d des obern Schnepperschenkels c in Berührung kommt.
Damit die beiden Schnepperschenkel zu sammengedrückt werden können, um das Schloss zu öffnen, braucht der aus dem Schlossgehäuse heraustretende Teil des He bels f nur nach links geschwenkt zu wer den, wie es die Fig. Z darstellt. In dieser Endstellung legt sich der kurze Schenkel des Hebels f in die Raste zwischen den beiden Zähnen d ein, infolge seiner Exzen trizität, den obern Schenkel des Schneppers niederdrückend, worauf derselbe vom Arre- tierstift e freigegeben wird und unbehindert aus dem Schloss herausgezogen werden kann.
Bei der zweiten Ausführung nach Fig. 4 bis 6 trägt der obere Schenkel des Schnep- pers c einen nach innen gerichteten wider hakenartigen Zahn dl, während der untere Schenkel keilförmig zugespitzt ist. An Stelle des Arretierstiftes e ist in diesem Falle der Keilsteg g vorgesehen, dessen Spitze dem Schnepper c zugekehrt ist. Beim Einführen des letzteren gehen dessen Schenkel ausein ander, bis der Widerhakenzahn d' hinter den Keilsteg g einschnappt.
Bei dieser Ausfüh rung besitzt der Exzenterhebel feine wulst artige Nase f <B>l.</B> Bei der Linksschwenkung dieses Hebels (nach Eig. 6) hebt die Nase <I>f '</I> den Zahn d' bezw. dessen Schenkel in die Höhe, so dass er aus dem Bereiche des Keilsteges herauskommt, und es kann in die ser Stellung der Schnepper c aus dem Schloss herausgezogen werden.
Bei der dritten Ausführung nach den Fig. 7 bis 9 sind beide Schenkel des Schneppers c mit nach aussen gerichteten Widerhakenzähnen d2 versehen. In diesem Falle sind die Führungsleisten b entspre chend der Länge der Schnepperschenkel ver längert, so dass die Zähne des völlig ein geschobenen Schneppers hinter die Leisten b einschnappen (Feg. 7). Der Hebel f besitzt bei dieser dritten Ausführung zwei in ge- wissem Abstande voneinander stehende An sätze f2.
Während bei den beiden ersten Ausfüh rungsarten beim Entsichern eine Links bewegung des Hebels ausgeführt werden muss, wird bei der dritten Ausführung der Hebel f nach rechts geschwenkt. Dadurch werden, wie die Fig. 8 zeigt, die beiden Schnepperschenkel von den Ansätzen f2 zu sammengedrückt, so dass sie aus dem Be reiche der Leisten b heraustreten und der Schnepper c nunmehr aus dem Schloss her ausgezogen werden kann.
Nach der Fig. 10 können die Leisten b an ihren Enden auch noch keilförmige An sätze b' tragen, die sich einander gegen überstehen. Der Hebel f ist in diesem Falle derselbe, ivie in den Fig. 7 bis 9 dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbstschliessendes Schnepperschloss für Bijouterieartikel, dadurch gekennzeichnet, dass im Schlossgehäuse parallele Führungs leisten angeordnet sind, zwischen denen ein längsgespaltener, mit zwei federnden Schen keln versehener Schnepper geführt ist, wobei mindestens einer der Schnepperschen- kel mit mindestens einem widerhakenartigen Zahn versehen ist, welcher beim Einschieben des Schneppers zwischen die Führungs leisten hinter einen Sperrteil einschnappt,und wobei zur Auslösung der Sperrung ein aus dem Gehäuse leeraustretender Exzenter- hebel dient. UNTERANSPRÜCHE: 1. Selbstschliessendes Schnepperschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass ein Schenkel des Schneppers -zwei nach aussen vorspringende widerhaken- artige Zähne trägt, wovon der eine beim Einschieben des Schneppers hinter einem Stift einschnappt.Selbstschliessendes Schnepperschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schenkel des Schneppers einen nach innen vorspringenden Wider- hakenzahn mit nach innen gerichteter Raste trägt.welcher Zahn beim Ein- >chieben des Schneppers hinter die senk- reehtt- Kante eines Keilsteges einschnappt, wobei zwecks Lösens der Arretierung der Exzenterhebel einen abgerundeten Ansatz besitzt, der bei Verschwenkung des Hebels auf den mit Zahn versehenen Schenkel einwirkt. 3.Selbstschliessendes Schnepperschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss beide federnde Schenkel des Schnep- pers je einen nach aussen gerichteten Widerhakenzahn tragen, die hinter die Führungsleisten einschnappen, wobei die Schenkel durch zwei an dem Egzenter- liebel angebrachte abgerundete Ansätze beim Ausschwenken des Hebels zusam mengedrückt und dadurch von den Lei- sten gelöst werden können. 4.Selbstschliessendes Schnepperschloss nach Unteranspruch 3,. dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleisten an ihren Enden keilförmige Spitzen tragen, die gegenein ander gerichtet sind und hinter welche die Zähne der Schenkel greifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE123370X | 1926-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH123370A true CH123370A (de) | 1927-11-16 |
Family
ID=5657776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH123370D CH123370A (de) | 1926-10-25 | 1926-10-29 | Selbstschliessendes Schnepperschloss für Bijouterieartikel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH123370A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3432168A1 (de) * | 1983-09-06 | 1985-03-21 | Jenkins Metal Corp., Gastonia, N.C. | Schnappverschluss fuer das loesbare verbinden zweier gegenstaende |
-
1926
- 1926-10-29 CH CH123370D patent/CH123370A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3432168A1 (de) * | 1983-09-06 | 1985-03-21 | Jenkins Metal Corp., Gastonia, N.C. | Schnappverschluss fuer das loesbare verbinden zweier gegenstaende |
| US4547937A (en) * | 1983-09-06 | 1985-10-22 | Gerber Legendary Blades | Snap lock connector with push-button release |
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