CH123397A - Reguliertransformator. - Google Patents
Reguliertransformator.Info
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Description
Reguliertr ansformator. Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur annähernd stetigen Regelung der Span nung verschiedener Stromkreise unter Ver meidung der in Ohmschen Widerständen auf tretenden Verluste. Eine solche wird, wie bekannt ist, für einen einzelnen greis durch Anschluss an einen Transformator erzielt, des sen äusserste Windungslage mit einer Bahn für einen Schleifkontakt versehen ist. Ander seits ist auch bekannt, im Innern der Wick lung Anzapfungen anzuordnen.
Durch Kom bination des Gebrauches der Anzapfungen mit der annähernd stetigen Regelung durch den Schleifkontakt ist man in der Lage, Span nungsbereiche herzustellen, die über einen mehr oder weniger grossen Teil ihrer Ausdeh nung annähernd stetig regelbar sind.
Der Fall, .dass die gleichzeitige Speisung mehrerer Stromkreise aus einem Transforma tor gewünscht ist, tritt zum Beispiel auf bei Schaltungen von Vakuumröhren, etwa einer Schaltung einer Röntgenröhre mit verschiede nen Ventilröhren, wo ausser der Hauptstrom- bahn noch die Heizstromkreise aller vorhan denen Röhren zu speisen sind.
Die Erfindung löst die Aufgabe, mit Hilfe eines einzigen Transformators mehrere Strom kreise mit verschiedenen Spannungen gleich zeitig zu speisen und annähernd stetig zu regeln. Zu diesem Zweck sind auf der äussern Windungslage des Transformators parallele Bahnen für mehrere voneinander unabhängige Schleifkontakte angeordnet.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel des neuen Regulier transformators. Die gesamte Wicklung, die eine Sekundärwicklung darstellen möge, na türlich kann gegebenenfalls die Anordnung auch bei einem Spartransformator angewen det werden; zerfällt in drei Teile<I>a, b, c,</I> von denen der mittlere Teil a durch die Aussen windungen der Wicklung gebildet ist. Auf ihm schleifen in parallelen Bahnen Bürsten 1, 2, 3. Die zweckmässig beiderseits an den Teil a angeschlossenen Innenwindungen<I>b</I> und c sind mit Anzapfungen 4, 5, 6 und 7, 8, 9 versehen.
Der Grad der Regelbarkeit eines Stromkreises richtet sich darnach, ein wie grosser Teil des Kreises auf die Innenwin dungen<I>b, c</I> und die Aussenwindungen<I>a</I> fällt. Wird beispielsweise der Stromkreis -I an den Anfangspunkt 10 der Wicklung b und den Schleifkontakt 1 gelegt, so ist die Regelbar keit durch das Verhältnis der Windungszahl des Teils a zu der (xesamtwindurrgszahl der Teile a und<I>b</I> gegeben.
Der regelbare Teil wird einen grösseren Teil der Gesamtheit bil den, wenn, wie im Stromkreis II, der feste Anschluss nicht der Endpunkt 10, sondern eine der Anzapfungen, zum Beispiel 5 ist.
Die Ausbildung der Führungen für die parallel laufenden Gleitkontakte richtet sich nach der Form der Wicklung. Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei Ausführungsbeispiele, das eine, Fig. 2, einen Ringtransformator, bei dem die Bahn 11 jedes Schleifkontaktes 1, 2, 3 ein Kreis ist, Fig. 3 einen Kerntransformator, bei dem die Bahnen 11 Gerade sind. Die Bahnen für die Gleitkontakte sind in be kannter Weise durch Abschleifen der Isola tion an dem zu bestreichenden Teil der Wick <B>lung</B> a hergestellt. Die Kontaktbürsten 1, 2, 3 sind, um die Ströme in den kurzge schlossenen Windungen gleich zu halten und grössere Spannungsbeanspruchung zulassen zu können, aus Kohle hergestellt.
In dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die leitenden Träger 12 der einzelnen Bürsten an konzentrischen, teilweise im Schnitt ge zeichneten Büchsen 13 und 14, sowie deren Achse 15 isoliert befestigt, die mittelst der Handräder 16 einzeln gedreht werden können. Die äussere, annähernd stetig regelbare Win- dungslage zeigt eine Unterbrechung, die von dem Klemmenbrett 17 belegt wird. Von die sem sind die obern drei Klemmen 18 mit den leitenden Kontaktbürstenträgern 12 mittelst biegsamer Leitungen 19 verbunden, während die untern Klemmen 20 dem Anschluss der festen Anzapfungen dienen.
Der Transfor mator ruht mit Füssen. 21 auf dem Boden eines Rahmens 22, der zugleich für das in nerste und äusserste der Rohre in Boden und Deckel die erforderliche Führung gibt. In Fig. 3 sind die Schleifkontakte mittelst Schraubenspindeln und Muttern verstellbar. Die Führung des einen Schleifkontaktes 1, 2, 3 wird durch Schienen 23 gebildet, in denen der Träger 24 der Kontaktbürste reit einer Mutter auf der Schraubenspindel 25 beweglich angeordnet ist. Die Schleifkontakte sind auf zwei Wicklungshälften verteilt.
In den dargestellten Beispielen ist für jeden Schleifkontakt eine besondere Bahn vorgesehen. In manchen Fällen, in denen die praktisch verwendeten Bereiche der Kontakt bürsten sich nicht überschneiden, kann man diese Bürsten auch an ein, und derselben Kontaktbahn anordnen. Dies kann man auch dann tun, wenn die Bereiche sich wohl über schneiden, aber die eine Bürste der andern stets vor- oder stets nachläuft. Besteht eine solche Abhängigkeit der beiden Bürstenwege, so ist es manchmal möglich, die Schaltung so einzurichten, dass beide Bürsten gleiche Verschiebung erhalten ; dann kann man die Bürstenträger miteinander kuppeln und beide Bürsten durch Bedienung eines einzigen Hand griffes verstellen.
Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn die eine Bürste für die Re gelung der Spannung, die andere für die Regelung der Stromstärke des Heizstromes einer Glühkathode bestimmt ist.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel einer Ausführung, bei der zwei Kontaktbürsten 26 und 27 auf derselben Kontaktbahn 28 laufen, während ein dritter Kontakt 29 auf einer andern Kon taktbahn 30 schleift. Die zu den Kontakt bürsten 26, 27 gehörigen Handgriffe 31 und 32 sind an sich unabhängig verstellbar, kön nen aber durch eine Kupplung 33 miteinander verbunden werden. Beispielsweise sind beide Handgriffe mit einer Reihe achsenparalleler Bohrungen 34 versehen, in die die beiden Enden eines Bügels 33 eingesetzt werden können. Natürlich kann eine solche Kupplung zweier Kontakte auch dann stattfinden, wenn die Kontakte auf getrennten Bahnen schleifen.
Die beschriebene Anordnung mehrerer Kontakte auf derselben Bahn ist auch bei einer Ausführung entsprechend Fig. 3 möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regulierungstransformator mit innern Win- dungslagen und einer der annähernd stetigen Regelung dienenden äussern W indungslage, dadurch gekennzeichnet, dass diese von meh reren voneinander unabhängigen Schleifkon takten in parallelen Bahnen bestrichen wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Reguliertransformator nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Schleifkontakt eine besondere Kontakt bahn vorgesehen ist. 2. Reguliertransformator nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif kontaktstücke in einander parallelen Kreis bögen geführt sind. 3.Reguliertransformator nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass für einen Teil ' der Schleifkontakte eine gemeinsame Kontaktbahn vorgesehen ist. 4. Reguliertransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Schleifkontakte untereinander mechanisch koppelbar sind. 5. Reguliertransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trans- formator ausser der annähernd stetigen Regelung noch stufenweise Regelung durch Anzapfungen besitzt. 6. Reguliertransformator nach Patentanspruch mit Ringwicklung, dadurch gekennzeich net, dass die Bahnen der Kontaktbürsten sich längs des Umfanges der Wicklung erstrecken und dass Anfang und Ende durch ein Anschlussklemmenbrett gebildet sind.7. Reguliertransformator nach Patentanspruch mit rechteckigem Kern, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kontaktbürsten auf achs- parallelen Bahnen schleifen und mittelst Schraubspindeln und Mutter verstellbar sind. B. Reguliertransformator nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die der stufenweisen Regelung dienenden Wick lungsteile beiderseits an den der annähernd stetigen Regelung dienenden Wicklungs teil angeschlossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE123397X | 1925-12-24 |
Publications (1)
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| CH123397A true CH123397A (de) | 1927-11-16 |
Family
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|---|---|---|---|
| CH123397D CH123397A (de) | 1925-12-24 | 1926-12-23 | Reguliertransformator. |
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|---|---|
| CH (1) | CH123397A (de) |
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1926
- 1926-12-23 CH CH123397D patent/CH123397A/de unknown
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