CH123404A - Tieffassung für Elektroden bei geschlossenen elektrischen Öfen. - Google Patents

Tieffassung für Elektroden bei geschlossenen elektrischen Öfen.

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CH123404A
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CH
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electrode
electrodes
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/103Mountings, supports or terminals with jaws
    • H05B7/105Mountings, supports or terminals with jaws comprising more than two jaws equally spaced along circumference, e.g. ring holders

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Description


      Tieffassung    für Elektroden bei     geschlossenen    elektrischen Öfen.'    Die übliche Fassung von Elektroden,  insbesondere von     Kohlenelektroden    in elek  trischen Öfen, ist diejenige, dass die Elek  troden an dem der     Hitzeentwicklung    (z. B.  Lichtbogen) entgegengesetzten Ende durch  irgendwelche Mittel mit den metallischen  Stromzuführungen verbunden werden, wie  zum Beispiel durch     Vernippelung,    durch       Press-        oder-Klemmbacken    und dergleichen.  



  Erst in neuerer Zeit hat man bei     offenen     Öfen, von denen der     Karbidofentyp    in erster  Linie erwähnt sei, es unternommen den  grössten Teil des     Elektrodenwiderstandes,    den  die     Kohlenelektrode    innerhalb der Strecke  zwischen Fassung und heissem Ende besitzt,  zu überbrücken oder auszuschalten, und ist  dabei auf eine Ausbildung der Fassung ge  kommen, bei der die Klemmbacken möglichst  tief, das heisst nahe dem Reaktionsherd, auf  der Elektrode aufsitzen; der Verbrennung  der hierbei stark exponierten Metallteile wird  dadurch vorgebeugt, dass diese Metallteile  durch einen Wasserstrom von innen her  stark gekühlt werden.

   Es taucht somit aus    den gekühlten Klemmbacken unmittelbar die  kurze Strecke der glühenden Elektrode in  das Reaktionsgut hinein, der obere Teil der  Elektrode ist der Kühlung durch Abstrah  lung und Luftströmung ausgesetzt.  



  Für geschlossene Öfen mit nach oben  freiem Herd sind in der Regel derartige  Massnahmen nicht notwendig, weil die von  aussen durch das Gewölbe des Ofens durch  tretende Elektrode auf ihrer ganzen Länge  bis zum Herd hinab durch Strahlung und  durch die hohe Temperatur der den Ofen  erfüllenden Gase genügend heiss, das heisst  in der Regel mindestens auf Rotglut gehalten  wird, so dass bei     Kohlenelektroden    der Wi  derstand durch die erhöhte Wärme wesent  lich vermindert wird.  



  Es gibt jedoch auch Fälle der Verwen  dung von geschlossenen Öfen, bei denen eine  solche     Beheizung    des in den Ofen ragenden       Elektrodenteils    nicht erfolgt, weil die Elek  trode mehr oder weniger vollständig von  verhältnismässig kalter und schwach leitender  Beschickung umgeben ist.

   In Rücksicht auf      das Erfordernis der     Durchfübrung    der Elek  trode durch eine gegebenenfalls abzudichtende  Öffnung in der Decke des Ofens, in der  Grössenordnung des     Elektrodendurchniessers,     und weiter in Rücksicht auf die unbehinderte  Beweglichkeit der Elektrode innerhalb der       Schützung    der Beschickung     kann    aber hier  eine Fassung nach Art der eingangs für       Karbidöfen    geschilderten nicht verwendet wer  den.  



  Es ist nun gefunden worden, dass das  Problem, in geschlossene, mit Beschickung  gefüllte Öfen eine tief sitzende Elektroden  fassung ohne Schwierigkeit einzuführen und  leicht regelbar in Betrieb zu halten, gemäss  Erfindung gelöst werden kann. Die Erfin  dung besteht darin, dass bei der Tieffassung  der Elektrode die Gesamtheit der die Strom  zuführung vermittelnden Bauteile, soweit sie  innerhalb des Ofens liegen, von einem Schutz  mantel umgeben ist. Als Schutzmantel wird  in der Regel ein Rohr aus einem für den  gegebenen Fall geeigneten Metall sich ver  wenden lassen, doch können auch Rohre aus  Graphit und andere in Frage kommen.

   Da  bei kann     sich.    der Schutz des gegebenenfalls  kühlbaren Mantels sowohl gegen die Einwir  kung der Gase bezüglich einer chemischen  Reaktionsfähigkeit oder ihrer Temperatur,  wie auch gegen die Einwirkung richten, die  aus einer unmittelbaren Berührung der Elek  trode reit der Beschickung sich ergeben  könnte.    Tieffassungen dieser Art können natur  gemäss auch in geschlossenen Öfen mit mehr  oder weniger freier     Herdoberfläche    Verwen  dung finden. Man kann Tieffassungen gemäss       Erfindung    für Elektroden jeder bekannten  Art anwenden.  



  In der Zeichnung sind als Beispiele  einige Ausführungen für Tieffassungen ge  mäss Erfindung dargestellt. Hiervon     betreffen     die Ausbildung der Fassung nach dem Prin  zip des losen Keils:     Abb.    1 und 2 linke  Hälfte; des einfachen Hebels: rechte Hälfte;  der Keilbacken:     Abb.    3 und 4; des Tor  sionshebels :     Abb.    5 und 6.

      Gemäss     Abb.    1 und 2, linke     Iiä        lfte    ist  eine     Kohlenelektrode    a in ein Metallrohr b  eingeschoben, welches an seinem untern Ende  den nach innen     vorspringenden,    hohlen     wasser-          durchflossenen    Kopf c trägt, der die Elek  trode mit geringem Spiel umschliesst. Dicht  über diesem Kopf c wird die .Elektrode von  einer Anzahl, z. B. 4, Klemmbacken     d    ge  fasst.

   Jede Klemmbacke d wird durch einen  Keil     k,        -der    sich an ein Gegenlager<I>f</I> an  legt, gegen die Elektrode gepresst, wobei  jeder Keil     1c    durch eine Zugstange e gehalten  wird, die in einem das obere Ende des  Rohres b abschliessenden Deckel i drehbar  ist. Letzterer ist     zweckmässig    als Stopf  büchse ausgebildet;     gi    ist eine zum Drehen  der Zugstange e     dienende    Mutter.

   Die Strom  zufuhr zu den Backen     d    erfolgt von nicht  gezeichneten Kabeln und Klemmen über  Stangen     h.,    die mit den Backen     d    leitend  verbunden sind und gleichzeitig zur Auf  hängung der Elektrode dienen können. Inner  halb des Rohres b sind auch noch (nicht  gezeichnete) Rohre angebracht, die nach und  von dem Kopf     c    führen und die     Wasserzu-          beziehungsweise    -abfuhr     eimöglichen.    Ebenso  können auch Kühlwasserleitungen für die  Klemmbacken d vorgesehen sein.  



  Die zweite Ausführungsform     (Abb.    1 und 2  rechte Hälfte) unterscheidet sich von der  ersten dadurch, dass an Stelle der Keile,  Hebel ei treten, die innerhalb des Rohres b  über Drehpunkte f     i    hochgeführt sind und  am obern Ende von b durch Schraubenspin  deln     gi    von aussen her gesteuert werden. Es  kann auf diese Weise der     Pressdruck    der  Klemmbacken auf der Elektrode nach Be  lieben geregelt werden.

   Auch zu den Backen     d,     erfolgt innerhalb Rohr b die Stromzufuhr  mit Hilfe von Stangen, analog den Stangen     lz     der ersten     Ausführringsforin,    und von nicht  gezeichneten Kabeln, welche gegebenenfalls  gleichzeitig die Aufhängung der Elektrode in  irgend einer Weise gestatten. Die fertig auf  gebaute Elektrode samt Schutzmantel kann  in den Ofen durch eine     Stoffbüchse    soweit  eingeführt werden, dass die Schrauben g       bezw.        gi    noch     bedienbar    bleiben.

   Durch      Lockern der     Klemmbacken    wird die Elek  trode frei gegeben, so dass sowohl sie selbst  wie auch die gesamte     Elektrodenfassung    un  abhängig voneinander eingestellt werden  können.  



  In den     Abb.    3 und 4 sind die Klemm  backen     d2    von Zugstangen es gehalten, die  von Distanzrohren 1 umgeben sind. Diese  Rohre können gleichzeitig auch als Zu- und  Ableitungen von     Kühlwasser    für die Klemm  backen dienen.     g2    und     g3    sind Schrauben,  die zum Pressen und zum Lösen der Fassung  dienen. f 2 sind Gegenlager für die Klemm  backen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Abb.    5  und 6 ist jede Klemmbacke durch einen  Arm o mit einer Welle es verbunden. Jede  Welle es ist im Deckel i und in einer Kon  sole p des Rohres b drehbar. Nahe dem  obern Ende des Rohres b sitzt auf jeder  Welle es ein Arm n fest; durch Schrauben     g4     können diese Arme und mit ihnen die Wellen es    im Sinne der Lösung oder des Festpressens  der Klemmbacken     ds    betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tieffassung für Elektroden, bei geschlos senen elektrischen Ofen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gesamtheit der die Strom zuführung vermittelnden Bauteile, soweit sie innerhalb des Ofens liegen, von einem Schutz mantel umgeben ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Tieffassung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzmantel kühlbar ist. 2. Tieffassung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschluss des Mantels als Kühlvorrichtung ausgebildet ist.
CH123404D 1925-12-28 1926-11-09 Tieffassung für Elektroden bei geschlossenen elektrischen Öfen. CH123404A (de)

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DE123404X 1925-12-28

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CH123404A true CH123404A (de) 1927-11-16

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CH123404D CH123404A (de) 1925-12-28 1926-11-09 Tieffassung für Elektroden bei geschlossenen elektrischen Öfen.

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