CH123553A - Zylindrisches Bohrwerkzeug. - Google Patents

Zylindrisches Bohrwerkzeug.

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CH123553A
CH123553A CH123553DA CH123553A CH 123553 A CH123553 A CH 123553A CH 123553D A CH123553D A CH 123553DA CH 123553 A CH123553 A CH 123553A
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Inventor
Werkzeugmaschinenfabrik Sasse
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Wilhelm Sasse Werkzeugmaschine
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  Zylindrisches Bohrwerkzeug.    Die bisher gebräuchlichsten zylindrischen  Bohrwerkzeuge mit mindestens zwei Schnei  den und je -einer zugehörigen schraubenför  migen     Spanführungsnut    haben den Nachteil,  dass beim Bohren tieferer Löcher die Bohr  späne sich sehr schnell im Bohrloch fest  setzen und die     Spanführungsnuten    verstop  fen. Das Bohrwerkzeug muss daher von Zeit  zu Zeit aus .dem Loche herausgezogen und  gereinigt werden, wodurch das     Böhren        tiefer     Löcher sehr verzögert und     verteuert    wird.  



  Die     Erfindung    bezieht sich nun auf ein  zylindrisches Bohrwerkzeug mit     Spiralnuten     und besteht darin, dass     die        Spiralnuten,    die  zwischen an ihrem untern Ende mit Schneid  kanten     versehenen        Schneidrippen    angeordnet  sind, durch je eine Führungsrippe in je eine       Spanentfernungsnut    und eine Leerkammer  geteilt sind, wobei die     Spanentfernungsnuten     sich nach oben erweitern und durch den     Boh-          rerhalterkopf    hindurchgeführt sind,

       während     die Leerkammern an ihrem obern Ende durch  eine Endwand geschlossen sind.    Hierdurch     wird    ein Verstopfen der Span  abführungsnuten durch die Späne verhindert,  so. dass in einem     Arbeitsgang    der Länge des  Bohrers entsprechende tiefe Löcher gebohrt  werden können, ohne dass in der selbsttätigen       Hera-usbeförderung    der Bohrspäne durch den  Bohrer Stockungen     eintreten.     



  In .der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    veran  schaulicht, und zwar zeigt:       Abb.    1 einen Bohrer gemäss der Erfin  dung mit einem Bruchstück seines Halters,  in Seitenansicht,       Abb.    2 einen     Grundriss    des Bohrers ohne  Halter,       Abb.    3 eine Draufsicht auf den Bohrer  gegen die Spitze gesehen,       Abb.    4 einen Schnitt durch den Bohrer  mit Halter nach Linie     A-B    der     Abb.    2,       Abb.    5 einen entsprechenden Schnitt nach  Linie     C-D    der     Abb.    2,

         Abb.    6" einen Halter des Bohrers von der  Seite aus gesehen, an die sich der Bohrer  anlegt.      Bei dem dargestellten     Ausführungsb:i-          spiel    besitzt der Bohrer zwei Rippen a. Die  Rippen<I>a</I> endigen in     Schneidflä,ehen   <I>f,</I> so  dass sie als     Schneidrippen    a bezeichnet wer  den können.     Gwischen    diesen     Schneidrippan     a sind Führungsrippen b zur Führung des  Bohrers in dem     Bohrloche    vorgesehen, die  parallel zur     Bohrerachse    gestellt, aber auch  verwunden sein können.

   Ihre Winkelstellung  zu den     Schneidrippen    kann verschieden ge  wählt werden. Die Rippen a und b schlie  ssen zwei schraubenförmig gewundene Span  führungsnuten     r    und zwei Kammern s ein.  



  Die     Spanführungsnuten    des Bohrwerk  zeuges werden von den Schneid- und Füh  rungsrippen so begrenzt, dass sie sich von der       Bohrerspitze    aus gegen den Halter hin     .:r-          weitern,    ihr Querschnitt sich also stetig ver  grössert. Dadurch wird ein Festpressen der  Späne im Bohrloch vermieden und eine  schnelle unbehinderte     Spanabführung    er  reicht.  



  Die Schneid- und Führungsrippen endi  gen oben in einer     Stirnwand    c, die einen       Zentrierzapfen    d, sowie zwei     Mitnehmer-          knaggen    e trägt     und    als Anlage für den  Halter dient.  



  Die     Schneidkanten    des Bohrers können       senkrecht    zur     Bohrerachse,    aber auch unter  einem beliebigen Winkel geschliffen sein.  Bei grösseren     Bohrerdurchmessern    erhalten  die     Schneidfläohen    f     Spanbrechernuten    o.  Von den Schneiden aus ist der Bohrer hin  terschliffen. Die     Schneidrippen    a erhalten,  zwecks Verringerung der Reibung längs  ihrer     Verwindung    an der Vorderseite eine       Abschrä-gung    g.

   Die Führungsrippen b sind  gleichfalls     hinterschliffen,    so dass sie gleich  zeitig zur Führung dienen und als     Reibahle     wirken. Der Halter h ist mit dem Bohrer  beispielsweise durch Schrauben p lösbar ver  bunden. Der     Ilalterkopf    i ist dem Bohrer  querschnitt angepasst, derart, dass sich die       Spanführungsnuten    des Bohrers bei     t    durch  den Kopf hindurch fortsetzen. Dadurch  werden Stauungen der Späne vermieden.  Aussparungen k in der Stirnfläche des Hal-         terkopfes        i        (Abb.    G) dienen zur Aufnahme  der     Knaggen    e des Bohrers und zur Mit  nahme desselben.  



  Ferner ist der     Halterkopf    i an seiner  Stirnfläche mit einer zentralen Aussparung  für den     Zentrierzapfen    d des Bohrers ver  sehen. Der Schaft des Halters     k    ist tunlichst  schwach gehalten, damit .die Späne in     dem     ihn umgebenden Ringraum freie Abfuhr er  halten.  



  Der zweckmässig möglichst kurz gehal  tene Bohrer selbst ist vorteilhaft aua hoch  wertigem     Schnellarbeitsstahl    hergestellt. Der  in     seiner    Länge der     Bohrlochtiefe    entspre  chend bemessene Halter kann dagegen aus  geringwertigerem Stahl hergestellt sein. Der  Vorteil des beschriebenen Bohrwerkzeuges,  der     -darin    besteht, Löcher von grosser Tiefe,  das heisst von mindest einem Meter in einem  Zuge aus dem vollen Material in verhältnis  mässig kurzer Zeit bohren zu können, wird  noch mehr durch eine besondere Leitung für  Kühl- und Schmiermittel gesichert.  



  Das Kühl- und     Schmiermittel    wird in an  sich bekannter Weise möglichst nahe zur       Bohrerspitze    geleitet.     Dementsprechend    ist  der Bohrer bei dem gewählten Ausführungs  beispiel von der Spitze aus nach dem Schaft  ende zu zweimal     durchbohrt.    Diese Kanäle l  des Bohrers erhalten Verbindung mit im  Halter vorgesehenen Längskanälen     73t,    durch  welche das Kühl- und Schmiermittel unter  Mitwirkung einer Druckpumpe der Bohrer  spitze     zugeführt    wird. Die     Kanäle        l    sind  mit seitlichen Abzweigungen q versehen.

    Durch diese Seitenkanäle wird den Bohrer  schneiden das Schmiermittel bis zum     völli-en     Durchbohren des     Bohrlochgrundes    zugeführt.,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zylindrisches Bohrwerkzeug mit Spiral- nuten, dadurch gekennzeichnet, dass die Spi- naInuten, die zwischen an ihrem untern Ende mit Schneidkanten versehenen Schneidrippen angeordnet sind, durch je eine Führungs rippe in je eine Spanentfernungsnut und eine Leerkammer geteilt sind, wobei die Spanent- f ernungsnuten sich nach oben erweitern und durch den Bohrerhalterkopf hindurchgeführt sind,
    während die Leerkammern an ihrem obern Ende durch eine Endwand geschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs rippen mit seitlichen Schneidkanten ver- sehen sind, die eine Reibahlenwirkung bedingen: 2. Bohrwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bohrer spitze führende Hauptschmierkanäle vor gesehen sind, von denen Zweigkanäle in die Leerkammern führen, die zwischen den Spanentfernungsnuten angeordnet sind.
CH123553D 1925-09-26 1926-09-06 Zylindrisches Bohrwerkzeug. CH123553A (de)

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CH123553A true CH123553A (de) 1927-12-01

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ID=5657854

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CH123553D CH123553A (de) 1925-09-26 1926-09-06 Zylindrisches Bohrwerkzeug.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289386B (de) * 1962-04-25 1969-02-13 Maynard Harlan James Bohrer mit im Bohrerkoerper angeordneten Kuehlmittelkanaelen
DE3309860A1 (de) * 1983-02-08 1984-08-09 Fa. Gottlieb Gühring, 7470 Albstadt Bohrwerkzeug
JP2008137125A (ja) * 2006-12-04 2008-06-19 Mitsubishi Materials Corp ドリル

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289386B (de) * 1962-04-25 1969-02-13 Maynard Harlan James Bohrer mit im Bohrerkoerper angeordneten Kuehlmittelkanaelen
DE3309860A1 (de) * 1983-02-08 1984-08-09 Fa. Gottlieb Gühring, 7470 Albstadt Bohrwerkzeug
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