CH123614A - Kesselwagen für Teer und andere Flüssigkeiten. - Google Patents

Kesselwagen für Teer und andere Flüssigkeiten.

Info

Publication number
CH123614A
CH123614A CH123614DA CH123614A CH 123614 A CH123614 A CH 123614A CH 123614D A CH123614D A CH 123614DA CH 123614 A CH123614 A CH 123614A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tank
track
barrels
attached
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Firma Eduard Li Kesselschmiede
Original Assignee
Linnhoff Eduard Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linnhoff Eduard Maschf filed Critical Linnhoff Eduard Maschf
Publication of CH123614A publication Critical patent/CH123614A/de

Links

Landscapes

  • Handcart (AREA)

Description


  Kesselwagen für Teer und andere Flüssigkeiten.    Bei Kesselwagen, die zum Beispiel zur  Beförderung von Teer dienen, ist es oft nicht  möglich, den Teer in den Kessel durch eine  Pumpe     hineinzubefördern,    da der Teer zu  zähflüssig ist und also nicht gepumpt werden  kann. Deshalb müssen die Fässer, in welche  der Teer handelsüblich abgefüllt ist, auf den  Kessel     gehoben    werden; der Teer läuft dann  nach dem Öffnen des     Spundlochverschlusses     von selbst aus.  



  Als Aufzugsvorrichtung ist hierbei be  sonders ein Drehkran verwendet worden, der  die Fässer von der Seite her hochzieht. Da  durch wird aber die Bauhöhe des Wagens  recht gross, so dass vor der Durchfahrt von  niedrigen Brücken gegebenenfalls erst der  Drehkran     abgenommen    werden muss. Dies  verursacht unerwünschte Verzögerungen.  Ausserdem führt der Drehkran, besonders bei  schiefer Stellung des Kesselwagens, leicht  ungewollte Bewegungen aus, wodurch das Be  dienungspersonal belästigt wird und beschä  digt werden kann.  



  Es sind auch Aufzugsvorrichtungen be-         kannt,    bei denen das Fass auf einer seitlich  angebrachten Rollbahn hochgezogen wird.  Diese Bauart hat sich für kleinere Wagen be  währt, bei denen die Füllung durch ein ein  ziges Fass für längere Zeit genügt. Bei gro  ssen Teerwagen ist es jedoch erwünscht, meh  rere Fässer gleichzeitig oder kurz nacheinan  der zu entleeren, da es zumal bei kühler Wit  terung recht lange dauert, bis ein Fass leer  gelaufen ist. Infolge der Verwendung einer  seitlichen Rollbahn lässt sich das Fass nur so  aufziehen, dass es auf dem Kessel in dessen  Längsrichtung liegt, wenn man nicht zu einer  verwickelten Bauart der Aufzugsvorrichtung  kommen will. Um auf dem Kessel mehrere  Fässer unterbringen zu können, müssen diese  aber quer zum Kessel liegen.  



  Nach der Erfindung sind die Nachteile  dieser Aufzugsvorrichtungen dadurch ver  mieden, dass die Bauart der Aufzugsvorrich  tung ermöglicht, die Fässer in der Längsrich  tung des Wagens in paralleler Lage zu den  Radachsen auf den Kessel zu heben. Es brau  chen dann die Fässer nur in ihrer Förderlage      auf den Kessel abgesetzt und in diesen ent  leert zu werden, wobei eine grössere Anzahl  Fässer Platz hat und daher gleichzeitig ent  leert werden kann. Dabei lässt sich die Auf  zugsvorrichtung so ausgestalten,     dass    sie die  Bauhöhe des Kesselwagens nicht vergrössert.  



  Vorteilhaft besteht die Aufzugsvorrich  tung aus einem in der Längsrichtung des  Kessels schwenkbaren Bügel, an dessen  freiem Ende das Fass mittelst Ketten oder  anderer biegsamer Zugorgane aufgehängt  wird. Bei der Fahrt des Kesselwagens kann  dann der Bügel so umgelegt werden, dass er  über die Wagen nach oben nicht     hervorragt.     



  Sollen die Fässer durch den Bügel auf  der ganzen Länge des Kessels abgesetzt wer  den, so erhält zweckmässig der Bügel eine  grosse Baulänge. Diese Länge kann dabei  dadurch auf ein Mindestmass gebracht wer  den, dass der schwenkbare Bügel am Kessel  wagen an einem Ende des Kessels angebracht  und auf dem Kessel in dessen Längsrichtung  eine Laufbahn für die Fässer vorgesehen ist.  Die Fässer werden dann durch den Bügel nur  auf das eine Kesselende aufgesetzt und an  ihre Entleerungsstellen mittelst der Laufbahn  befördert. Dabei sind vorteilhaft an diesen  Stellen der Laufbahn mit losen Rollen ver  sehene Querträger vorgesehen.  



  Um ein Wälzen der Fässer auf den Längs  trägern der Laufbahn zu vermeiden, können  ferner in der Laufbahn ein oder mehrere  Wagen laufen, auf die das Fass durch die  Aufzugsvorrichtung aufgesetzt wird. Es kann  dann das Fass in seiner     Förderlage    an die  Entleerungsstelle gefahren werden, wodurch  die Fässer geschont werden.  



  Das     Verschwenken    des Bügels erfordert  immerhin eine grössere Hubkraft, da der  Bügel von seiner     wagrechten    Ladestellung  aus     angehoben        werden:    muss. Der Kraftbedarf  zum Aufziehen der Fässer kann unter Wah  rung der Vorteile, die das Anheben der Fäs  ser in der Längsrichtung des Wagens bieten,  dadurch noch wesentlich verkleinert werden,  dass sich. an die auf dem Kessel indessen  Längsrichtung angebrachte Laufbahn für  die Fässer ein sich bis zur Ladehöhe abwärts    erstreckender Laufbahnteil anschliesst, der  entweder durch Zusammenschieben oder Zu  sammenlegen     verkürzbar    und auf den Kessel  klappbar oder     abnehmbar    ist.

   Es brauchen  dabei lediglich die Fässer auf dem schrägen  Laufbahnteil hochgezogen und auf der auf  dem Kessel angebrachten Laufbahn an ihre  Entleerungsstelle gerollt zu werden.     Wird     hierbei eine     Laufha.tze    benutzt, die sich auf  der Laufbahn führt, so ist auch der Kraftbe  darf der Winde wesentlich kleiner als bei  Anwendung des     schwenkbaren    Bügels. Da  bei gelangen die Fässer in ihrer Förderlage  auf den Kessel, und die Bauhöhe des Kessel  wagens ist durch die Aufzugsvorrichtung  nicht vergrössert, da nach Heraufziehen aller  Fässer der schräge Laufbahnteil zusammen  geschoben oder zusammengelegt und auf den  Kessel geklappt oder abgenommen wird, so  dass er zum Beispiel seitlich am Kessel ange  hängt werden kann.  



  Die     Abnehmbarkeit    des schrägen Lauf  bahnteils hat noch den weiteren Vorteil, dass  das Gewicht des     Kesselwagens    und damit  der Kraftbedarf für seine Vorwärtsbewegung  verringert wird, wenn man nach dem Her  aufziehen aller Fässer den abnehmbaren  Laufbahnteil an dem Lagerplatz der auf Vor  rat stehenden Fässer zurücklässt und ihn erst  wieder bei der folgenden Beschickung des  Wagens mit gefüllten Fässern anschliesst.  



  Um bei     Verwendung    einer Laufkatze  zum Aufziehen der Fässer diese an ihren  Entleerungsstellen leicht so drehen zu können,       da.ss    das Spundloch nach unten kommt, kön  nen ausserhalb der auf dem Kessel vorgesehe  nen Laufbahn für die Laufkatze an den Ent  leerungsstellen lose Rollen angebracht sein,  die über die Laufbahn hervorragen. Es wird  dann das Fass von der Laufkatze auf die  Rollen übergeführt.  



  Bei Anordnung der üblichen, im Kessel  vorgesehenen kleineren Füllöffnungen lässt  sich ein     Umherspritzen    von Teer nicht ver  meiden. Dieser Übelstand kann dadurch er  heblich gemildert werden, dass der Kessel mit  einem sich fast über seine ganze Länge er  streckenden Fülltrichter versehen ist. Hier-      durch ist für alle     Fässer    eine gemeinsame,  grosse     Einfüllöffnung    geschaffen.  



  Auf der Zeichnung sind drei beispiels  weise Ausführungsformen des Kesselwagens  nach der Erfindung für die Beförderung von  Teer dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Längsansicht einer ersten  Ausführungsform des     Teerkesselwagens;          Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der Linie       .1-B    der     Fig.    1, und     Fig.    3 ein Schnitt nach  der Linie     C        -D    der     Fig.    1 in grösserem     Mass-          stabe;        Fig.    4 ist eine Längsansicht     einer    an  dern Ausführungsform des     Teerkesselwagens;

            Fig.    5     zeigt    hiervon eine ähnliche Längsan  sicht bei einer andern Betriebslage der Teile;       Fig.    6 zeigt einen Teil der     Fig.    4 im Grund  riss und in grösserem     Massstabe;        Fig.    7 ist ein  Längsschnitt durch eine zweite Ausführungs  form des     Teerkesselwagens;        Fig.    8 ist der  Grundriss zu     Fig.    7, und     Fig.    9 die Rückan  sicht zu     Fig.    7;     Fig.    10     zeigt    einen Teil einer  weiteren Ausführungsform.  



  Bei den verschiedenen Ausführungsfor  men ist an dem Wagengestell 1 des Teer  wagens am hintern Ende des Kessels 2 um  parallel zu den Radachsen 3 liegende Bolzen  4 in seitlich vom Kessel angeordneten Lagern  5 ein Bügel 6 schwenkbar gelagert. Der Bü  gel ist so ausgebildet, dass er über den     hin-          tern    Teil des Kessels schlagen kann. An den  beiden Schenkeln des Bügels sind Seilrollen  7 angebracht, um die je ein Seil 8 gelegt ist,  dessen eines Ende am Wagengestell befestigt  ist, während das andere Ende über eine Rolle  9 läuft und     mittelst    einer Winde 10 auf- und  abgewickelt werden kann. Am freien Ende  (Steg) des Bügels 6 sind Ketten 11 ange  bracht, an deren Enden je ein Haken 12 zum  Einhängen eines Fasses 13 angeordnet ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 bis  3 sind auf dem Kessel 2 mittelst Stützen 14  zwei eine Schienenführung bildende Längs  träger 15 angeordnet, die durch drei Paare  von Querträgern 16 miteinander verbunden  sind. Auf diesen Trägern sitzen lose je zwei  Rollen 17     (Fig.        $).     



  Unterhalb der Längsträger 15 ist auf dem  Kessel 2 ein     Einfülltrichter    18 angeordnet,    .der sich     in    der Längsrichtung des Kessels 2  erstreckt, also im Grundriss eine rechteckige  Öffnung hat. Der in den Trichter fliessende  Teer fliesst in den Kessel 2 an dessen Mitte  durch die Öffnung 19 ein.  



  An den Trägern 15 sind seitlich An  schlagleisten 20 angebracht, die in die Bahn  des Bügels 6 hineinragen und dessen Aus  schlag kurz nach Überschreitung der senk  rechten     Totpunktlage    begrenzen. Die An  schlagleisten 20 sind abnehmbar oder längs  verschiebbar an den Trägern angebracht, um  den Bügel 6 noch weiter umlegen zu können.  Über die Träger 15 am hintern Ende vor  stehende Anschläge 21 dienen dazu, ein Her  unterfallen der Fässer 13 von der Schienen  führung zu verhüten. An jeder Seite des  Kessels 2 ist noch ein Trittblech 22 befestigt.  



  Die Wirkungsweise der Aufzugsvorrich  tung ist folgende:  Der Bügel 6 liegt bei der in     Fig.    1 mit  vollausgezogenen Linien dargestellten Lage  so, dass ein Fass 13     mittelst    der Ketten 11  und der Haken 12 an ihn angehängt werden  kann. Durch Aufwinden des Seils 8 mittelst  der Winde 10 wird dann der Bügel 6 um die  Zapfen 4 bis in die in     Fig.    1 mit gestrichel  ten     Linien    gezeichnete Lage geschwenkt, in  der er die senkrechte     Totpunktlage    über  schritten hat. Die Seile 8 werden dabei locker  und der Bügel 6 schlägt gegen die Anschlag  leisten 20. Dabei fassen nötigenfalls die Be  dienungsleute zu.

   Die Länge der Kette 11 und  des Bügels 6 ist nun so bemessen, dass beim  Anschlagen des Bügels das Fass 13 auf den  Rollen 17 des hintersten     Querträgerpaares    16  abgesetzt ist. Das Fass wird sodann auf den  Trägern 15 von den hintersten Rollen 17 weg  über die mittleren Rollen auf die vordersten  Rollen gerollt und zunächst so gedreht, dass  das Spundloch 23 oben liegt, wobei der Ar  beiter auf dem Trittblech 22 steht. Darauf  wird der     Spundlochverschluss    geöffnet und  das Fass um 180   gedreht, so     da.ss    der Teer  in den Trichter 18 ausläuft.

   Während dieses  Fass langsam     leerläuft,    werden nacheinander  zwei weitere Fässer 13 in entsprechender  Weise auf die Rollen 17, der andern beiden           Querträgerpaare    16 abgesetzt. Die leeren  Fässer werden dann leicht von Hand her  untergegeben.  



  Es können also hier drei Fässer 13 auf  den Kessel 2 kurz nacheinander gehoben wer  den und fast gleichzeitig auslaufen, so     dass          die    Füllung des Kessels schnell vor sich geht  und der Wagen in kurzer Zeit betriebsbereit  ist. Da die Fässer parallel zu den Radachsen  3 des Wagens auf die Schienenführung 15  abgesetzt werden, brauchen sie nicht erst oben  auf den Kessel in die Querlage gebracht zu  werden, in der sie den kleinsten Raum ein  nehmen. Das     Umherspritzen    von Teer beim  Auslauf ist durch die weite     O>ffnung    des  Trichters 18 verhütet.  



  Bei der Fahrt des Teerwagens werden die  Anschläge 20     abgenommen    oder     sonstwie          verschoben,    so dass der Bügel 6 auf den Kes  sel 2 gelegt werden kann, wie in     Fig.    1 mit  strichpunktierten Linien dargestellt ist. Der  Bügel 6 ragt daher nicht wesentlich über die       Sehienenführung15    hinaus, so dass     dieBauhöhe          (]es    Wagens 1     durch    die     Hebevorrichtung     nicht vergrössert ist.

   Dies ist     insbesondere    da  durch erreicht, dass der Bügel 6 nur eine ver  hältnismässig kurze Baulänge hat, da er am  hintern Ende des Kessels 2 aasgelenkt ist und  die Fässer 13 nur auf das hintere Ende der       Schienenführung    15 absetzt, während die  Förderung der beiden ersten Fässer an ihre       _-i,uslaufstellen    unter Benutzung der Schie  nenführung erfolgt.  



       Die    Fässer 13 können durch das Wälzen  auf den Längsträgern 15 über die Rollen 17  hinweg immerhin     beschädigt    werden. Bei der       Ausführungsform    des     Teersprengwagens     nach     Fig.    4 bis 6 ist dies dadurch vermieden,       rlass    an Stelle der Träger 15 Gleise 24 auf       dem    Kessel 2 angebracht sind     (Fig.    6), in  denen mit Rädern 25 drei kleine Wagen 26  laufen. Auf den beiden Radachsen 27 jedes  Wagens sitzen je zwei lose Rollen 28.  



  Die drei Wagen 26 werden zunächst am  hintern Ende der Gleise 24     zusammenge-          sehoben.    Darauf wird das erste Fass 13 auf  den vordersten Wagen 26 abgesetzt, wie     Fig.     4 zeigt. Das Spundloch 23 des Fasses 13 ist    dabei schon vor dem Hochziehen auf der  Strasse geöffnet worden. Dieser Wagen 26  wird dann mitsamt.     dein    Fass 13 an das vor  dere Ende des Trichters 18 verschoben, wie       Fig.    5 zeigt, und dis Fass herumgedreht.

    Der Umstand, dass     daSpundloch    23 bereits  unten vor dem Hochziehen geöffnet werden  kann, ist ein     wesentlicher    Vorteil, da das  Öffnen des     Spundlöchverschlusses    bei einem  oben auf dem     Kessel    2 liegenden Fass oft un  bequem ist, zumal wenn das Fass in üblicher  Weise angewärmt worden ist.

   Ein unbeab  sichtigtes     Verschieben    des Wagens 26 wäh  rend des     Drehens    des Fasses ist ausgeschlossen,       dsi    sich die grossen losen Rollen 28 viel leich  ter drehen als die kleinen, in den     U-eisenför-          migen    Gleisen 24 mit ziemlich viel     Reibung     laufenden Räder 25.  



  Das zweite     Fass   <B>1.3</B> wird auf den mittle  ren Wagen     und    das dritte Fass auf den hin  tersten Wagen aufgesetzt. Auch diese Wa  gen werden so verschoben, dass alle drei Fäs  ser nebeneinander über dem Trichter 18     li(-          gen    und     gleichzeitig        auslaufen    können. In  folge der     Verwendmrg    der Wagen 26 sind  also die Fässer 13 bei der Förderung an     ilirr     Auslaufstellen keinen Stössen ausgesetzt.  



  Zum Anheben des Bügels kann auch an  Stelle zweier Seile ein einziges durchlaufen  des Seil     verwendet        werden,    um eine etwa vor  kommende verschiedene Dehnung der Seile  zu vermeiden. Auch kann statt der Ketten  11 von unveränderlicher Länge gegebenen  falls ein     Flaschenzu-    angeordnet sein, der  einen Teil des Seilzuges bilden kann. Auch  kann natürlich statt des Seilzuges eine an  dere     Vorrichtung,    zum Beispiel ein     Kegelrad-          odf,r        Sehneckenradggetriebe    zum     Schwenken     des     Bügels    verwendet werden.  



  Bei den beiden Ausführungsformen     naelr          Fig.    7 bis 10 ragen die Gleise 24 mit ihren  hintern, etwas     abwärts    gekrümmten Enden  über die hintere     Stirnwand    des Kessels 2 hin  aus, wo sie noch durch besondere Träger 29        < tbbestiitzt    sind. An diesen Trägern sind  Ösen 30 angebracht, mit denen Haken 31' in  Eingriff gebracht: werden können, die am  obern Ende des geraden Laufbahnteils vorge-      sehen wird.     vier    aus zwei Gleisen 31 besteht,  die durch Querträger 32 miteinander verbun  den sind. Die Gleise 31 haben den gleichen  U-förmigen Querschnitt wie die Gleise 24  und den gleichen gegenseitigen Abstand.

   Der  Laufbahnteil 31, 32 erstreckt sich bis auf  den Boden, auf den er sich mit seiner Auf  lagefläche 33 abstützt.  



  In den Gleisen 31, 32 und 24 ist eine  Laufkatze 34 mit Rollen 35     verfa.hrbar,    die  mit Greifern 36 für die gute Lagerung der  aufzuziehenden Fässer 37 versehen ist. Die  Greifer bestehen aus kreisbogenförmigen  Winkeleisen, die so angeordnet sind, dass sie  bei der Ladestellung der Laufkatze 34 auf  der Strasse aufliegen und das     Fa.ss    37 auf dem  untern Teil umgreifen. An die Enden der  Greifer 36 ist eine Auflaufbahn 38 drehbar       angelenkt,    so dass das Fass 37 von der Strasse  aus in die Greifer hineingerollt werden kann.

    An die Laufkatze 34 greift ein Hubseil 39  an, .das über eine auf der hintern Stirnwand  ,des Kessels 2 angebrachte Rolle 40 geleitet  ist und zu einer am vordern     Wägenende    an  gebrachten     Windetrommel    41 führt. Die       Windetrommel    41 ist durch einen Ketten  trieb 42 mit einer Handkurbel 43 verbunden.  



  An der Aussenseite der Gleise 24 sind an  den Entleerungsstellen der Fässer 37 je zwei  Rollen     44    in Bügeln 45 so gelagert, dass sie  über die Gleise 24 nach oben vorstehen, um  das Fass an seiner Entleerungsstelle um seine  Achse drehen zu können. Unterhalb der Gleise  24 ist der     Einfülltrichter    18 angeordnet, der  sich in der Längsrichtung des Kessels 2 fast  über dessen ganze Länge erstreckt.  



  Die Wirkungsweise der zuletzt beschrie  benen Aufzugsvorrichtung ist folgend:  Zur Füllung des Kessels 2 wird der  schräge Laufbahnteil 31, 32 an die auf dem  Kessel angebrachte Laufbahn 24 angeschlos  sen, indem seine Haken 31' mit den Ösen  30 in Eingriff gebracht werden. Dabei  stützt sich der schräge Laufbahnteil unten  auf die Strasse. Es bilden dann die beiden  Laufbahnteile vom Boden bis zum vordersten  Ende des Kessels 2 eine durchgehende Lauf  bahn. .    Ist ein Fass 37 über die Anlaufbahn 38 in  die Greifer 36 hineingerollt, so wird es durch  Drehung der Kurbel 43 hochgezogen, bis es  mit der Laufkatze 34 dicht vor seiner Ent  leerungsstelle angelangt ist, die durch die  vordersten Rollenpaare 44 gekennzeichnet  ist. In     Fig.    7 ist diese Lage der Laufkatze  mit gestrichelten Linien dargestellt.

   Die  Laufkatze kann dahin gelangen, da die Rol  len 44 ausserhalb der Laufbahn 24 liegen und  das     Fa-ss    37 auf den Greifern 36 so erhöht  gelagert ist, dass es über die Rollen 44 hin  wegfährt. Das Fass wird nun auf das vor  derste     Stützrollenpaar    44     hinübergerollt    und  auf diesen Rollen so gedreht, dass sein Spund  loch nach unten zu liegen kommt. Der Teer  kann dann durch den Trichter 18 in den Kes  sel 2 fliessen.  



  Nach Herablassen der leeren Laufkatze  34 wird ein Fass 3 7 bis dicht vor die zweiten  Rollenpaare 44 gezogen und dieses Fass auf  das Rollenpaar     hinübergerollt,    worauf ein  drittes Fass in der gleichen Weise auf die  hintersten Rollenpaare 44 abgesetzt wird.  



  Es können also drei Fässer 3 7 auf den  Kessel 2 kurz nacheinander gezogen werden  und fast gleichzeitig auslaufen. Der Bedie  nungsmann der Winde 41, 43 hat dabei nur  eine verhältnismässig geringe Arbeit zu lei  sten, da das Hubseil 39 günstig an der Lauf  katze 34 angreift und nur diese mit dem Fass  37 aufzuziehen ist.  



  Der schräge Laufbahnteil 31, 32     wird    bei  der Fahrt des Wagens     ausgehackt    und kann  an der Seite des     Kessels    2 angehängt werden,  wo er nicht stört und insbesondere die Bau  höhe des     Teersprengwagens    nicht vergrössert.  Man kann aber auch diesen Laufbahnteil bei  den auf Vorrat liegenden Fässern belassen.  Es     wird    dann die Strasse ohne Mitnahme die  ses Laufbahnteils mit Teer besprengt, so dass  das Gewicht des Wagens kleiner ist und so  mit zum Beispiel die Zugtiere nicht so ange  strengt werden. Zur Wiederfüllung des Kes  sels 2 fährt dann der     Wagen    zum Stapelplatz  .der Fässer 37 zurück, wo sich der abnehmbare  Laufbahnteil 31, 32 befindet.

        Die Mittel zur leicht abnehmbaren Ver  bindung des schrägen Laufbahnteils mit der  auf dem Kessel angebrachten Laufbahn kön  nen natürlich in verschiedener Weise ausge  bildet sein.  



  Der Laufbahnteil, welcher sich au die auf  dem Kessel 2 angebrachte Laufbahn 24 an  schliesst, kann auch aus mehreren Teilen be  stehen, die     ineina,nderschiebbar    oder zusam  menlegbar sind, so dass sich seine Länge stark  verkürzt. Wird dann der so verkürzte Lauf  liahnteil über die Laufbahn 24 geklappt, so  wird auch die Bauhöhe des Wagens bei der  Fahrt durch die Aufzugsvorrichtung nicht  erhöht.  



  In     Fig.    10 besteht dieser     Laufbahnteil    aus  zwei Teilen 46, 47, die an ihren Stosskanten  durch ein Gelenk 48 miteinander verbunden  sind. Der obere Teil 46 ist durch ein Gelenk  49 mit dem hintern Ende der Laufbahn 24  verbunden. Bei der Fahrt wird der Gelenk  teil 47 an den Gelenkteil 46 geklappt und  beide Teile werden auf die Laufbahn 24 her  umgeklappt, wie in     Fig.    10 mit gestrichelten  Linien dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kesselwagen für Teer und andere Flüs sigkeiten, gekennzeichnet durch eine Auf zugvorrichtung, mittelst der die Fässer, in welche die Flüssigkeit abgefüllt ist, in der Längsrichtung des Wagens und parallel zu den Radachsen auf den Kessel gehoben wer den. UNTERANSPRttCHE: 1. Kesselwagen nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen in der Längs richtung des Kessels schwenkbaren Bügel, an dessen freiem Ende das Fa.ss mittelst biegsamer Zugorgane anhängbar ist.
    '. Kesselwagen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Bügel am Kessel- ,vagen am hintern Ende des Kessels ange bracht und auf dem Kessel in dessen Längsrichtung eine Laufbahn für die Fäs ser vorgesehen ist. Kesselwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Entleerungsstel len der Fässer mit losen Rollen versehene Querträger angebracht sind, die zur dreh baren Lagerung der Fässer dienen. 4.
    Kesselwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Laufbahn we nigstens ein Wagen verfahrbar ist, auf den das Fass durch die Aufzugsvorrichtung aufgesetzt wird. Kesselwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass sich an die auf dem Kessel in dessen Längsrichtung angebrachte Lauf bahn für die Fässer ein sich bis zum Boden abwärts erstreckender Laufbahnteil an schliesst, der in seiner wirksamen Länge verkürzbar und auf den Kessel aufklapp bar ist. 6.
    Kesselwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet, dass sich an die auf dem Kessel in dessen Längsrichtung ange brachte Laufbahn für die Fässer ein sich bis zum Boden abwärts erstreckender Laufbahnteil anschliesst, der am Kessel abnehmbar angeordnet ist. 7. Kesselwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Laufbahn zur Füh rung einer Laufkatze dient und auf dem Kessel ausserhalb der Laufbahn an den Entleerungsstellen der Fässer lose Rollen angebracht sind, die über diese Laufbahn hervorwagen. B.
    Kesselwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen sich fast über die ganze Länge des Kessels erstreckenden, unterhalb der Laufbahn angeordneten Fülltrichter.
CH123614D 1926-02-26 1926-12-06 Kesselwagen für Teer und andere Flüssigkeiten. CH123614A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE123614X 1926-02-26
DE140426X 1926-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH123614A true CH123614A (de) 1927-12-16

Family

ID=25750876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH123614D CH123614A (de) 1926-02-26 1926-12-06 Kesselwagen für Teer und andere Flüssigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH123614A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19623940A1 (de) Speicherwagen zur Speicherung von Schüttgut
DD208836A5 (de) Gleisverfahrbare anlage zum transport von schuettgut
EP0170661B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum entladen von schüttgut aus einem grossen behälter
DE3430642C2 (de) Verfahrbarer Schrägaufzug
CH123614A (de) Kesselwagen für Teer und andere Flüssigkeiten.
DE2412096A1 (de) Anordnung zum aufladen insbesondere von alt- bzw. abfallpapier, wie zeitungen bzw. zeitschriften u. dgl. auf fahrzeuge
DE3613038A1 (de) Vorrichtung zur probeentnahme von schuettguetern, insbesondere kohle
DE815028C (de) Aufzug fuer Betonmischmaschinen
DE2934C (de) Verbessertes System von Drahtbahnen
DE823537C (de) Kaefigbatterie fuer Gefluegelzucht
EP0780330A1 (de) Vorrichtung zum Ausgiessen von Flüssigkeit aus einem Fass
DE2521209A1 (de) Beladevorrichtung an schuettgutsammelbehaeltern, insbesondere muellsammelbehaeltern auf muellwagen
DE2432786A1 (de) Einrichtung auf fahrgestell zum aufnehmen, kippen und abrollen von behaeltern
DE631906C (de) Vorrichtung zum Entleeren von Eisenbahnwagen in Schiffe
DE1193418B (de) Hubkippvorrichtung zum Entleeren von Muellgefaessen in staubfreie Schuettvorrichtungen an Muellsammelwagen
DE450318C (de) Vorrichtung zum Umladen von Sturzguetern
DE529025C (de) Gefaessfoerderanlage
DE264765C (de) Strassenreinigungsmachine bei welcher der zusammengebürstete Müll in eine nach vorn geneigte Rinne geworfen und aus dieser durch eine Hebevorrichtung in einen anhebbaren und umlegbaren Müllkasten geführt wird
DE108529C (de)
DE809417C (de) Behaelterfoerderer
AT104180B (de) Aufzugvorrichtung für Fässer od. dgl. zum Füllen von Kesselwagen.
DE570053C (de) Abbaufoerdereinrichtung mit in waagerechter Ebene schwingbaren Kratzarmen
DE102023111664A1 (de) Schubboden mit Entleerungshilfe, und Laderaum
DE815622C (de) Ladevorrichtung fuer Fahrzeuge
DE853578C (de) Vorrichtung zum Foerdern und Verladen von Baggergut mit Hilfe von Schrappgefaessen