CH123753A - Lesekasten. - Google Patents

Lesekasten.

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CH123753A
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Inventor
Co R Th Hauser
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R Th Hauser & Co
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      Zesehasten.       Die Erfindung bezieht sich auf einen Lese  kasten, Solche Kästen dienen bekanntlich  dazu, die in die Lese- und Schreibkunst ein  zuführenden kleinen Schüler mit den Buch  staben und dem Zusammensetzen der Buch  staben zu Worten bekanntzumachen. Statt  der üblichen Lesekästen, bei denen die Buch  staben und Zahlen in     Gefachen    untergebracht  sind, ähnlich wie die Typen bei Setzkästen,  hat die Benutzung von Würfeln als Träger  für die Buchstaben den Vorteil, dass die  Buchstaben und Zahlen auf kleinerem Raum  zusammengedrängt sind, und dass der Schüler  zum schnellen Auffinden eine gewisse kleine  Gedankenarbeit aufwenden muss, die das  Arbeiten zum Spiel macht und seinen Geist  schult.  



  An sich bekannt ist es, Würfelklötze mit  Zahlen und Buchstaben zu versehen, um dem  Kinde durch Spielaufgaben das     Buchstaben-          und    Zahlenbild einzuprägen. Auch das Zu  sammenfügen der auf den Würfelflächen dar  gestellten Schriftzeichen zu Zahlen, Worten  und Sätzen ist nicht neu.

   Schwierigkeiten  bereitet es aber, neben den kleinen Buch-         staben,    die der deutschen Schriftsprache  eigentümlichen grossen Buchstaben und Buch  stabenverbindungen wie st, ä, ö, ü,     sch,    ss,       ck,        tz,    nicht nur zur Verfügung zu halten,  sondern in solcher Anzahl zu bieten, dass sie  zur Bildung gebräuchlicher Worte und von  Sätzen     ausreichen.     



  Gemäss der     Erfindung    sind zum Zusam  mensetzen von Worten und mehrstelligen  Zahlen dienende Buchstaben und Zahlen auf  36 Würfeln angebracht, derart, dass auf die  216 Flächen die Zahlen 0 bis 9 einmal, die  grossen Buchstaben zweimal und die kleinen  Buchstaben viermal vorkommen, wobei auf  zwei ferneren Flächen zwei weitere Nullen  vorgesehen sind.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Lesekastens, und zwar  zeigen       Fig.    1 und 2 den Würfel, der sich gemäss       Fig.    3 im gasten in der linken Ecke der  dem Beschauer abgekehrten Würfelreihe be  findet, und zwar im Blick von vorn und von  hinten ;           Fig.    3 zeigt die im Blickfeld liegenden  36 Würfelflächen, wie sie im Kasten zum  Arbeiten mit den grossen Buchstaben einge  ordnet werden;       Fig.    4 zeigt die Standflächen der     Würfel     auf dem Boden des Kastens bei der in     Fig.    3  vorhandenen Würfellage;

         Fig.    5 zeigt die Würfel in ihrer Lage  zum Arbeiten mit den kleinen Buchstaben,  wobei die einzelnen Buchstabenreiben aus der  Lage gemäss     Fig.    3 durch Umkippen um eine  Achse nach der Linie     III-IV    in     Fig.    3 um  <B>900</B> in die neue Stellung gebracht sind;       Fig.    6 zeigt das Schema der alsdann vor  handenen Verteilung der kleinen Buchstaben  in bezug auf zwei senkrechte, sich rechtwinklig  kreuzende     Symmetrieebenen    des Kastens.  



  Der Würfel in     Fig.    1 zeigt den Buchsta  ben A, der sich im Kasten bei der Anord  nung nach     Fig.    3 in der linken Ecke der  dem Beschauer abgekehrten     Würfelreihe    be  findet und der in diesem Blick ferner die  Buchstaben<I>eh,</I> s zeigt. Derselbe Würfel zeigt  gemäss     Fig.    2 im Blick von hinten den Buch  staben     a,    die Zahl 1 und den Buchstaben f.  



  Anhand der     Fig.    3-6 ergibt sich, wie  auf den 216 Flächen der 36 Würfel die Zahlen  0-9 nebst zwei weiteren Nullen einmal,  die grossen Buchstaben zweimal und die  kleinen Buchstaben mit Doppelbuchstaben  viermal für die Wortbildung und für die  Zahlenbildung angeordnet sind. In     Fig.    3 sind  die 36 Würfel zum Beispiel in einem Kasten  derartig     zusammengesetzt,    dass das grosse  Alphabet in der dem Beschauer abgekehrten  Reihe beginnend und je von links nach rechts  fortschreitend bis zur fünftuntersten Reihe  zur Verfügung steht, während sich in der  dem Beschauer     zunächstliegenden    Würfelreihe  alsdann im Blickfeld die Zahlen 7, 8, 9 und  drei Nullen befinden.  



  Um nun die zweite Serie der grollen  Buchstaben und die Zahlen 1-6 leicht finden  zu können, befinden sich dieselben auf der  dem Blick abgekehrten Standfläche der Würfel.  Das einfachste wäre, den Buchstaben A in  der linken, dem Beschauer abgekehrten Wür  felreihe gemäss     Fig.    3 auch auf der darunter    befindlichen     Standfläche    anzuordnen, so dass  der Würfel nur herausgenommen werden  braucht.

   Da aber dann auf demselben Würfel  zweimal der Buchstabe A vorhanden wäre,  so dass die Buchstaben A nicht     nebeneinan-          derliegend    benutzt werden könnten, ist die  zweite Serie dieser grossen Buchstaben da  durch leicht auffindbar gemacht, dass auf der  Standfläche der Würfel das grosse Alphabet  ebenfalls von links nach rechts aneinander  gereiht, aber von der dem Beschauer zunächst  liegenden Würfelreihe beginnend und je von  links nach rechts fortschreitend angeordnet  ist. Nimmt das Kind infolgedessen in     Fig.    3       denjenigen    Würfel heraus, der im Blickfeld  liegend mit der Zahl 7 versehen ist, dann  befindet sich bei demselben auf der Stand  fläche des Würfels der zweite Buchstabe A.

    Auf dem mit der Zahl 8     versehenen    Würfel  befindet sich der Buchstabe B, während sich  anderseits auf     dein    Würfel, der im Blickfeld  den     Buchstaben    F aufweist, auf der Stand  fläche die Zahl 6 befindet. Die Anordnung  der grossen Buchstaben und der restlichen  Zahlen 1 bis 6, wie sie über die Standflächen  der in     Fig.    3     ini    Blickfeld liegenden Würfel  verteilt sind, ergibt sich aus     Fig.4,    wo die  im Blickfeld gemäss     Fig.    3 liegenden Würfel  auf das Gesicht gestellt,     nunmehr    ihre Stand  fläche im Blickfeld darbieten.

   Das Kind hat  infolgedessen keine grosse Gedankenarbeit  aufzuwenden, um ein Wort aus grossen Buch  staben zu bilden.  



  Desgleichen lassen sich Zahlenreihen mit  dieser Anordnung leicht bilden, denn das  Kind weiss zum Beispiel, dass sich unter der  Würfelfläche, die mit C im     Bliekfeld    nach       Fig.    3 dargestellt ist, die Zahl 3 befindet,  wenn es diese Würfel heraushebt und um  180   dreht.  



  Um nun Wortbilder mit kleinen Buch  staben herzustellen ist es infolge der nach  stehend beschriebenen Verteilung der     kleinen     Buchstaben und Doppelbuchstaben leicht mög  lich, durch eine einfache Umstellung der  Würfel auch diese zu finden. Wie anhand  von     Fig.    3 und 4 ausgeführt wurde, befinden  sich auf den in     Fig.3    im Blickfeld und           gemäss        .f        niit    den Standflächen dargestellten       Würfelflächen    die grossen Buchstaben in zwei  facher Ausfertigung und die Zahlen von  0-9 mit weiteren zwei Nullen in einfacher  Ausfertigung.

   Auf den die     Blickfeldflächen     der Würfel und die Standflächen der Würfel  verbindenden Seitenflächen sind nun die  kleinen Buchstaben und die kleinen Doppel  buchstaben verteilt angeordnet. Die Vertei  lung dieser 144 kleinen Buchstaben und       Doppelbuchstaben    ist nun eine derartige, dass  das Kind sie nach einer einfachen Regel auf  finden kann.  



  Zum Arbeiten mit den kleinen Buchstaben  werden die gemäss     Fig.    3 zusammengesetzten  Würfel in ihren sechs Würfelreihen zuerst  um 90       verschwenkt,    in der Weise, dass jede  Würfelreihe parallel zum Beschauer gemäss  der Mittellinie     III-IV    in     Fig.    3 um 90   ge  kippt wird. Sobald diese Bewegung bei den  sämtlichen sechs Reihen durchgeführt ist,  verwandelt sich das     Blickfeldbild    nach     Fig.    3  in dasjenige nach     Fig.    5. In diesem Blick  feldbild ist das kleine Alphabet von links  nach rechts mit der dein Beschauer abge  kehrten Würfelreihe beginnend mit allen  Doppelbuchstaben vorhanden.

   Zugleich sind  aber alsdann die weiteren drei Serien kleinen  Buchstaben durch ein einfaches Schema auf  findbar gemacht, das in     Fig.    6 durch symbo  lische Zeichen veranschaulicht ist. In     Fig.    5  befinden sich um den Mittelpunkt des Blick  feldquadrates auf den vier     Würfelflächen    die  Buchstaben     o,-p,   <I>t</I> und     ac    abgebildet. Das  Kind findet nun auf diesen vier um den     l'Iit-          telpunkt    herumliegenden Würfelkörper auch  die drei übrigen Ausfertigungen der Buchsta  ben<I>o,</I>     P,   <I>t</I> und     zc,    und zwar jeden Buchstaben  auf einem andern Würfel.

   In     Fig.    6 sind  diese vier um den Mittelpunkt des Blickfeld  quadrates liegenden Würfelkörper durch einen       Halbkreis    dargestellt. Rechts und links sowie  oben und unten von diesem in der Mitte  liegenden, aus vier     Würfelflächen    gebildeten  Quadrat finden sich nun acht Würfel, von  denen vier mit einem Kreuz und vier mit  einem Dreieck gekennzeichnet sind. Auf den  mit Kreuz bezeichneten vier Würfeln finden    sich in     Fig.    6 die Buchstaben     i,   <I>j,</I> z und<I>ei.</I>  Auf diesen vier Würfeln finden sich diese  vier Buchstaben in weiteren drei Ausferti  gungen abgebildet und " auf verschiedenen  Würfelkörpern aufgedruckt.

   Auf den in     Fig.    6  mit den Dreiecken versehenen Würfelkörpern  finden sich in     Fig.6    die Buchstaben n,     st,    p  und v. Diese vier Buchstaben finden sich  ebenfalls auf den mit den Dreiecken symbo  lisch bezeichneten Würfelkörpern in drei wei  teren Ausfertigungen auf verschiedenen Wür  felkörpern angebracht vor. In gleicher Weise  ist dies bei den symmetrisch zu den Ebenen       I-1    und     II-II    liegenden horizontalen und  vertikalen Reihen.

   Diagonal zum Mittelpunkt  der Quadratfläche orientiert     finden    sich dann  ferner um das mit den Halbkreisen bezeichnete  mittlere Quadrat einerseits noch die vier  Würfel, die symbolisch mit     iS'    und die sym  bolisch mit einem x versehenen Würfel.

   Die  mit     S    in     Fig.6    versehenen Würfelkörper       tragen    auf der Darstellung nach     Fig.    6 die  Buchstaben     h.,   <I>7c,</I>     Ö    und     y.    Auch diese Buch  staben finden sich in dreifacher     Ausfertigung     auf verschiedenen Würfelkörpern auf den  symbolisch     .S    in     Fig.6    gekennzeichneten  Würfeln.

   Auf den in     Fig.    6 mit einem     x-          Zeichen    versehenen Würfeln, deren im Blick  feld     liegenden    Flächen in     Fig.    5 mit<I>a, f, s</I>  und eh bezeichnet sind, finden sich diese  Buchstaben ebenfalls in weiteren drei Ausfer  tigungen auf verschiedene Würfelkörper ver  teilt.  



  Das Kind hat es also, nachdem es die  Umwandlung in der Stellung der Würfelkörper  aus     Fig.    3 in diejenige nach     Fig.    5 vollzogen  hat, verhältnismässig leicht, zu jedem einzel  nen alsdann im Blickfeld liegenden kleinen  Buchstaben und Doppelbuchstaben eine oder  sämtliche der weiteren Darstellungen dieses       Buchstabens    aufzufinden.  



  Um das Einordnen der Würfel in solcher  Anordnung zu     ermöglichen,    dass aus der  Stellung der Würfelkörper gemäss     Fig.    3 alle  übrigen grossen und kleinen Buchstaben und  Zahlen gefunden werden     hönnen,    ist es vor  teilhaft, die zu einem Blickfeld gehörigen  Buchstaben und Zahlen mit einem gleichlie-           genden    Zeichen zu kennzeichnen, zum Bei  spiel mit einem Punkt in der linken Ecke  bei den in das Blickfeld nach     Fig.    3 gehöri  gen Würfelflächen, wobei die beiden Nullen  in der rechten unteren Ecke mit zwei,     bezw.     drei Punkten zu versehen sind, sofern man       alsdann'auch    die 2-,

   3- und     4-fachen    Ausferti  gungen der     betreffenden    Buchstabenbilder mit  2, 3 und 4 Punkten beziehungsweise Nullen  kennzeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lesekasten, bei welchem die grossen und kleinen Buchstaben des Alphabets sowie die Zahlen auf den Flächen von Würfeln ange bracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass 36 Würfel benutzt sind, die auf ihren 216 Flächen die Zahlen einmal, die grossen Buch staben zweimal und die kleinen Buch- staben und Doppelbuchstaben viermal und dazu auf zwei ferneren Flächen zwei weitere Nullen aufweisen, wobei diese Buchstaben und Zahlen auf die Würfelflächen derart verteilt sind, dass, wenn die 36 Würfel zu einem Quadrat zusammengestellt sind und auf ihrer Oberseite die eine Serie der grossen Buchstaben und einen Teil der Zahlen in der durch Fig. 3 veranschaulichten Anordnung zeigen,
    die andere Serie der grossen Buch staben und die übrigen Zahlen sich in der Anordnung gemäss Fig. 4 auf der Unterseite der Würfel befinden, während auf den Seiten flächen der Würfel die kleii:en Buchstaben und Doppelbuchstaben in der durch die Fig. 5 und 6 angegebenen Weise angeordnet sind.
CH123753D 1926-05-17 1926-11-01 Lesekasten. CH123753A (de)

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DE123753X 1926-05-17

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ID=5657930

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CH123753D CH123753A (de) 1926-05-17 1926-11-01 Lesekasten.

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