CH123960A - Widerstand, besonders für Brücken- und Kompensationsmessungen. - Google Patents

Widerstand, besonders für Brücken- und Kompensationsmessungen.

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CH123960A
CH123960A CH123960DA CH123960A CH 123960 A CH123960 A CH 123960A CH 123960D A CH123960D A CH 123960DA CH 123960 A CH123960 A CH 123960A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Widerstand,     besonders    für Brücken- und     Kompensationsmessungen.       Es ist bekannt, bei Brückenanordnungen  mit     Messdraht    einen Teil des     Messdrahtes     durch Widerstandsspulen zu ersetzen, um  Raum zu- sparen. Die Anordnung muss dabei  so getroffen werden, dass der     Messdraht    in  der Reihe der     Spulenwiderstände    an jeder  Stelle eingeschaltet werden kann, an der es  bei der jeweiligen     Messung    die Stellung des  Schleifkontaktes erfordert.

   Zu diesem Zweck  ist bereits vorgeschlagen worden, die sämtli  chen     Spulenwiderstände    umschaltbar anzu  ordnen, so dass eine beliebige 'Anzahl von  ihnen vor den     Messdraht,    der Rest hinter den       Messdraht    geschaltet werden kann. Dabei  müssen die beiden Enden jeder Spule mit  Kontakten versehen werden, und man erhält  so eine Schaltung mit sehr vielen Kontakt  stellen, deren Widerstände für die Messung  in Frage kommen.  



  Gemäss der Erfindung wird der gleiche  Zweck, innerhalb einer Reihe unter sich  gleicher     Spulenwiderstände    einen     Messdraht     an beliebiger Stelle einzuschalten, mit zwei    Kontakten erreicht, indem die Reihe der  Spulen verdoppelt wird.  



       Abb.    1 zeigt schematisch ein Ausführungs  beispiel eines gemäss der Erfindung gebauten  Widerstandes in Anwendung für eine     Brük-          kenmessung.    Mit dem als     Messdraht    dienen  den Schleifdraht 5 sind     beiderends    desselben  je vier Spulen 1, 2, 3, 4 und 6, 7, 8, 9 von  dem gleichen Widerstand wie der     Messdraht     in Reihe geschaltet. Diese Spulen bilden mit  dem     Messdraht    zusammen zwei Seiten des  Brückenviereckes.

   Die andern beiden Seiten  werden durch Widerstände 10 und 11 ge  bildet und sind zwischen zwei Kontakten 12  und 13 an die     Spulenreihe    1-9 angeschaltet,  wobei die Kontakte 12, 13     durch    eine starre  Verbindung 14 in konstantem Abstand von  einander gehalten werden. Das Kontaktpaar  12, 13 lässt sich an den beiden Reihen der  Widerstände entlang derartig anschliessen,  dass es entweder die Widerstände 1-5, 2-6  (wie in der Abbildung), 3-7, 4-8 oder  5-9 einschliesst.

   Es sind also in jeder Stel-           lung    fünf Widerstandseinheiten insgesamt  angeschlossen, und das durch den Schleif  draht     ä    gebildete Fünftel des zwischen den       Kontakten    12 und 13 liegenden Gesamt  widerstandes kann an jede mögliche Stelle  dieses     Gesamtwiderstandes    gelegt werden.  Die Zuführung des Stromes geschieht an dein  Schleifkontakt 15 und dem gegenüberliegen  den Eckpunkt     lfr    zwischen den     Widerständen     10 und 11 des     Brückenviereckes.    Das Gal  vanometer 17 ist an die Endpunkte 18, 19  der gesamten Widerstandsreihe 1-9 ange  schlossen.

   Die als     Messwiderstand    nicht be  nutzten Spulen, im Beispiel die Spulen 1,  7, 8, 9 dienen dabei als     Vorschaltwiderstand     für das Galvanometer. Dieser     Vorschaltwider-          stand    besteht bei jeder Stellung der     Kon-          takte    12, 13 aus derselben Anzahl Spulen,  hat also eine konstante Grösse.  



       Bekannterweise    kann der Ort von Strom  quelle und Anzeigegerät vertauscht werden,  und die Schaltung ist für Wechselstrom     rnit     Telephon als Anzeigegerät ebenso verwend  bar, wie für Gleichstrom.  



       Abb.    2 zeigt in einem Ausführungsbei  spiel,     dass    der Widerstand auch für Kom  pensationsmessung brauchbar ist. Die grössere  Spannung 20 ist an die     Kontakte    12, 13  gelegt. Der Kompensationszweig, enthaltend  die zu kompensierende Spannung 21 und des  Galvanometers 22, wird einerseits an einem  der Endpunkte 18 oder 19, anderseits an  dem     Schleifkontakt    15 angeschlossen. Je  nachdem man die     Kontakte    12, 13 anschliesst,  kann man den Schleifdraht in jedes     Fünftel       des zwischen den Kontakten 12, 13 befind  lichen -Widerstandes legen.

   Der Schleifdraht  der gezeichneten Beispiele kann gegebenen  falls auch in     an    sich bekannter Weise durch  einen     Schleifdraht        reit    parallelem     Widerstand     ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Widerstand, besonders für Brücken- und Kompensationsmessungen, dadurch gekenn zeichnet, dar an einem als 1lessdraht dienen den Schleifdraht beiderends desselben eine gleiche Anzahl von Spulen von je gleichem Widerstand wie der Schleifdraht angeschaltet sind und ein Kontaktpaar vorgesehen ist, das sieh an diese Widerstandsreihe in verschie denen Stellungen so anschliessen lässt, dass jedesmal der Schleifdraht und ein bestimmter Teil der Spulenwiderstände von ihnen einge schlossen wird,
    und dass je nach dem Ort des Anschlusses der Schleifdraht verschie dene Stellungen innerhalb der von dein Kon- taktpaar eingeschlossenen Widerstandsreihe einnimmt. UNTERANSPRUCH: Widerstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontakte des Kontaktpaares (12, 13) durch eine starre Verbindung in konstantem Abstand vonein ander gehalten werden.
CH123960D 1925-12-23 1926-11-29 Widerstand, besonders für Brücken- und Kompensationsmessungen. CH123960A (de)

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CH123960A true CH123960A (de) 1928-01-02

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CH123960D CH123960A (de) 1925-12-23 1926-11-29 Widerstand, besonders für Brücken- und Kompensationsmessungen.

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