CH123986A - Vorrichtung zum Verschliessen und Abdichten von Gefässen, in denen erhöhte Temperatur und Über- oder Unterdruck herrscht. - Google Patents
Vorrichtung zum Verschliessen und Abdichten von Gefässen, in denen erhöhte Temperatur und Über- oder Unterdruck herrscht.Info
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Description
Vorrichtung zuin Verschliessen und Abdichten -von Gefässen, in denen erhöhte Temperatur und Über- oder Unterdruck herrscht. Clegenstind vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, um Druckgefässe, Dampf fässer, Dampfdesinfektionskammern, Dampf- sterilisierapparate, allgemein Kammern und Gefässe, die bei höherer Temperatur einen Überdruck oder Unterdruck aufweisen, selbst tätig abzudichten und zu verschliessen.
Die bisher angewandten Vorrichtungen zum Verschliessen und Abdichten solcher Kammern, Gefässe oder Schränke unter Druck oder Vakuum sind mit grossen Nachteilen behaftet. Uni eine sichere Abdichtung der allgemein gesagt Jammern" zu erhalten, wird eine Dichtung zwischen Kammerrand und Verschlussdeckel bezw. Tür gepresst. Diese Dichtungen bestehen aus einer dehnbaren Dichtungswasse, z. B. Gummi, mit oder ohne E'inlage, Asbest, Klingerit, oder auch aus einem weichen Metall, meistens Blei.
Der gebräuchliste Verschluss ist der Schrauben- verschluss, bei diesem wird die Dichtung durch eine rechnerisch festgelegte Anzahl von Schrauben zwischen Kammerrand und Dek- kelrand gepresst. Da konstruktiv die Teilung der festen oder klappbaren VerseWussschrauben möglichst weit gewählt wird, um bei wieder holtem Öffnen des Apparates die tägliche Arbeitsleistung des Personals zu verringern,
kann besonders bei Apparaten mit grosser Öffnung die Anzahl der Verschlussschrauben nur auf ein bestimmtes Mass beschränkt werden und sind bei Apparaten mittlerer Grösse für jede Beschirkung und Entnahme mindestens 20 bis<B>30</B> Muttern abzuziehen bezw. zu lösen.
Dabei kommt noch in Be tracht, dass durch das Anziehen der Aluttern bei den Druckstellen das Diehtungsmaterial mehr gepresst wird als zwischen denselben, dass die Beanspruchung der Schrauben eine übergrosse ist und die Tür, uni eine sichere Abdichtung auch zwischen den Schrauben zu erzielen, sehr stark dimerisioniert -werden muss. Die angeführten Übelstände des Schrau- benverschlusses wurden schon seit langer Zeit erkannt und durch sogenannte Zentralver schlüsse. zu beseitigen versucht.
Dies gelang bis zu einer gewissen Grenze durch einen auf der Tür oder am Kammerrand angeord- neten Heben- bezw. Ketten- und Nocken- Verschluss, welcher von einer einzigen Stelle aus mittelst Handrand den Verschluss tätigte und eine genügende Pressung des imnier not wendigen Dichtungsmaterials hervorzurufen imstande war. Auch dieses System hat<B>je-</B> doch sehr grosse Nachteile, durch Anwendung komplizierter Mechanismen, sowie durch die bedingt schwere Ausführung derselben und der Türen, welche die Kosten der Apparate wesentlich erhöhen.
Dieses System erfordert auch zur Erreichung einer absoluten Dichtig keit eine sehr grosse Präzision, um alle die von einer Stelle aus bewegten Verschluf)- riegel oder Schrauben gleichmässig auf das Dichtungsmaterial wirken zu lassen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Dichtungs- inaterial in seiner Struktur sehr verschieden ist und durch Temperatureinflüsse sehr be- einflusst wird.
Die vorliegende neue Erfindung hilft allen Übelständeil der bisherigen Verschlüsse voll ständig dadurch ab, dass zwischen den abzu dichtenden Stellen ein geschlossener, ex- pans#onsfähiger Hohlkörper als Dichtung ein- uele,olt wird, der mit einer unterhalb der temperatur siedenden Flüssigkeit ge Irbeit- füllt ist. Als Ausdehnungsflüssigkeit kann <B>je</B> nach der im abzudichtenden Gefäss hert- sehenden Temperatur z. B. Äther, Spiritus, Petroleum verwendet werden.
Es ist einleuchtend, dass selbst bei un ebenen und robgearbeiteten Dichtungsflächen diese Abdiehtung, die eine expansible Mem bran sein, eine oder mehrere expansible <B>1</B> Membi -anwandungen haben kann, und zweck- mässig stets einen höheren Innendruck wie die abzudichtenden Kammern aufweist, sieh zwischen Kammern und abgeriegelte Türen derart gleichmässig presst,
dass eine absolute Dielitigkeit gewährleistet wird.
r-m eventuell eine Dichtigkeit schon vor der<B>U,</B> rwärmung der Membrane zu erzielen, steht dieselbe zweckmässig mit einer zweiten ausserhalb des Dichtungsbereiches liegenden Druckmeinbran in Verbindung, welche beim Verriegeln des Deckels oder der Türen ge- presst wird und, den Inhalt ihrer Ausdelinungs- flüssigkeit ihrerseits in den Dielltungskörper presst und auf diese Weise die vorthermische Dichtigkeit er7eugt und es weiter ermöglicht,
beim Offnen der Kanunern vor der Rück kühlung den Druck in der Menibrandiebtung aufytilieben.
Eine beispielsweise Ausführungsforin des ErfindungsgegIenstandes ist in den Fig. <B>1</B> und 2 der zugehörigen Zeichnung dargestellt.
a ist der Deckel eine, <B>c</B> der Zentralversehluss. Zwischen a, und<B>b</B> ist der ringfürmige Holilki*)i-pei, unausweiell- bar eingelegt. Dieser Hohlkörper aus dünnein Metall hat expansible Wandung und ist mit einer leichtsiedenden Flüssigkeit gefüllt. Er ist mit einem weiteren zusanimendrückbaren H.ohlk;ipper e durch das Rohr f' verbunden.
Nach Einlecun- des Dichtungsk;ii-pers und Auflegen des Deckels wird zunächst durch Betätigung des Zenti.#alverschlusses die Ver riegelung durchgeführt und dabei eventuell gleichzeitig der 11-ohll##i-pei- zusammenge drückt. Dadurch -,iird, noch vor der Erwär- inung der Deckel zunächst auf dein GTefäss abgedichtet. Wird nun beheizt, so steigt der Druiek im Dielitungskörper <B>(1</B> und damit die Sicherheit der Abdichtung.
Claims (1)
- PATENTANISPRUCH: Vorrichtung zum Verschliessen und<B>Ab-</B> dichten von Gefässen, in denen erhöhte Tein- peratur und Über- oder Unterdruck herrscht, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den ab- I <B>,</B> expan zudichtenden Stellen ein geschlossener - sionsfähiger Hohlkörper als Dichtung einge legt wird, der mit einer unterhalb der Arbeits temperatur siedenden Flüssigkeit gefüllt ist.I UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der expansible Dich tungskörper init den) zusaiiiiiiendriiehbaren Behälter verbunden ist. 2. Vorrichtung, nach Patentansprueb, dadurch gekennzeichnet, dass der expansible Dich- tungskürper aus Metall besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE123986X | 1925-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH123986A true CH123986A (de) | 1928-01-02 |
Family
ID=5658035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH123986D CH123986A (de) | 1925-12-24 | 1926-12-20 | Vorrichtung zum Verschliessen und Abdichten von Gefässen, in denen erhöhte Temperatur und Über- oder Unterdruck herrscht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH123986A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2524430A (en) * | 1948-03-02 | 1950-10-03 | Elizabeth E Dixon | Locking closure |
| US2673107A (en) * | 1950-07-28 | 1954-03-23 | Herbert L Cornelison | Safety cover for extractor cylinders |
| US2875918A (en) * | 1954-11-16 | 1959-03-03 | Baumier Marius | Reinforced locking device for covers for receptacles |
-
1926
- 1926-12-20 CH CH123986D patent/CH123986A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2524430A (en) * | 1948-03-02 | 1950-10-03 | Elizabeth E Dixon | Locking closure |
| US2673107A (en) * | 1950-07-28 | 1954-03-23 | Herbert L Cornelison | Safety cover for extractor cylinders |
| US2875918A (en) * | 1954-11-16 | 1959-03-03 | Baumier Marius | Reinforced locking device for covers for receptacles |
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