CH124002A - Maschinengruppe mit einem synchronisierten Wechselstrom-Induktionsmotor. - Google Patents

Maschinengruppe mit einem synchronisierten Wechselstrom-Induktionsmotor.

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CH124002A
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/26Asynchronous induction motors having rotors or stators designed to permit synchronous operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Maschinengruppe mit einem synchronisierten Wechselstrom-Induktionsmotor.    Uniformergruppe, bestehend aus einem  synchronisierten Wechselstrom-Induktionsmo  tor und einem Gleichstromgenerator haben  bekanntlich den Nachteil, dass bei einer auf  Vollast des S.I.-Motors eingestellten Gleich  stromerregung dieses Motors die Verluste  annähernd konstant und unabhängig von der  mechanischen Leistungsabgabe sind.

   Arbeitet  der mit diesem Motor gekuppelte Gleich  strom-Generator zum Beispiel als     Compound-          Generator    mit konstanter Spannung aber  variabler Strombelastung, so arbeitet der auf  konstante Vollasterregung eingestellte     S.I.-          Motor    bei Unterlast des     Gleichstrom-Genera-          tors    unwirtschaftlich. Zur Verminderung der  Verluste des S.I.-Motors erscheint es zweck  mässig, die Erregung desselben so einzustellen,  dass bei variabler Last ein gewünschter Lei  stungsfaktor annähernd konstant gehalten wird.

    Zumal bei Gruppen, die mit stark veränder  licher Belastung und stossweiser Überlast  arbeiten, ist eine zwangsläufige Anpassung  der Erregung des S.I.-Motors erwünscht, ja  sogar erforderlich, um ein Aussertrittfallen in  den asynchronen Gang des S.I.-Motors zu    vermeiden. Im folgenden wird anhand der  beiden beiliegend schematisch gezeichneten  Ausführungsbeispiele des vorliegenden Erfin  dungsgegenstandes gezeigt, wie diese zwangs  läufige Anpassung ohne Schnellregler erreicht  werden kann.  



  In der Zeichnung bedeuten: N = Netz;  SIM = S.I.-Motor mit Stator St, Rotor R  und Erreger E.  



  Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird das Feld  des Erregers E in Abhängigkeit der Gleich  strombelastung eines Compound-Generators G  verstärkt durch eine Wicklung C. Dadurch  wird bei steigender Belastung der Rotorstrom  des S.I.-Motors erhöht und so der cos 9 in  den gewünschten Grenzen gehalten, und ein  Aussertrittfallen bei Stossbelastungen verhütet.  



  Obige Anordnung lässt sich analog auch  für Umformung von Gleichstrom in Wech  selstrom verwenden, indem durch Wachsen  der Belastung des     Wechselstromgenerators     .der zunehmende     Spannungsabfall    desselben  ausgeglichen werden kann.  



       Fig.    2 zeigt einen Umformer-Satz, be  stehend aus einem synchronisierten Asynchron-      Motor und einem Gleichstrom-Generator in  Ward-Leonard-Schaltung. Zur Erhöhrung der  Drehzahl des mit gleichbleibender Fremder  regung arbeitenden Motors M wird die Anker  spannung der Steuerdynamo D durch Ver  stärken der Fremderregung derselben mittelst  des Regulators Sp erhöht. Der Motor M gibt  seine mechanische Energie zum Beispiel an  eine Arbeitsmaschine mit annähernd konstantem  Drehmoment (Papiermaschine oder derglei  chen) ab. Die regulierbare Fremderregung  wird von der mit praktisch gleichbleibender  Spannung arbeitenden Erregermaschine E',  welche flachkompoundiert ist, geliefert.

   Der  je nach der gewünschten Tourenzahl des  Motors M einzuregulierende Erregerstrom  der Steuerdynamo D fliesst nun auch durch  die Wicklung C der Erregermaschine E und  verstärkt deren Feld, erhöht damit die An  kerspannung, wodurch die Erregung des syn  chronisierten Asynchron-Motors @LM steigt.    Dadurch, dass die Drehzahl des Motors M  erhöht wurde, steigt im vorliegenden Falle  dessen Leistungsaufnahme und somit auch  die Belastung der Gruppe beziehungsweise  des Motors @LM. Die zwangsläufig verstärkte  Erregung desselben verhütet selbsttätig des  sen Aussertrittfallen und hält gleichzeitig in  gewünschten Grenzen seinen Leistungsfaktor  konstant.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschinengruppe mit einem synchroni sierten Wechselstrom-Induktionsmotor, da durch gekennzeichnet, dass die Rotor-Erre gung des Synchron-Induktionsmotors durch Verstärken des Erregerfeldes des Erregers mittelst einer zusätzlichen Wicklung in Abhängigkeit der Belastung der Gruppe steht.
CH124002D 1926-11-25 1926-11-25 Maschinengruppe mit einem synchronisierten Wechselstrom-Induktionsmotor. CH124002A (de)

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