CH124211A - Hochspannungskabel und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Hochspannungskabel und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH124211A
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CH
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pressure
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cable
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Inventor
Naamlooze Vennoots Corporation
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Handelm Nv
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      Hochspannungskabel    und Verfahren zu seiner Herstellung.    Die Betriebssicherheit eines elektrischen  Kabels hinsichtlich der Spannungsbeanspru  chung wird erhöht, wenn man sein Isolations  znaterial unter Druck setzt. Dies wird da  durch erreicht, dass man in dem Kabel, ge  trennt von seiner elektrischen Isolations  schicht, Röhren mit durchlässigen Wandun  gen zur Aufnahme und     Fortleitung    eines  flüssigen oder     gasförmigen    Druckmittels an  ordnet, in denen das Druckmittel an geeigne  ten Stellen durch äussere     mechanische        Mittel     unter Druck gesetzt wird.  



  Die durchlässigen Wandungen gestatten  eine freie und unmittelbare     Entwicklung    des  hydrostatischen Druckes der Druckflüssigkeit  auf alle Punkte der     innern    oder äussern Ober  fläche der Aderisolation und auch die Trän  kung des schon mit dem äussern Schutzmantel       versehenen    Kabels von diesen Röhren aus.  Dadurch, dass Druck- und Isoliermaterial  bleibend miteinander verbunden sind, wie es  bei der Anordnung mit durchlässigen Wan  dungen der Fall ist, ergeben sich gewisse  Schwierigkeiten.    Das isolierende     Tränkmaterial    muss, wie  das Druckmittel, bei den niedrigsten Betriebs  temperaturen noch flüssig sein.

   Dies ist aus  elektrischen Gründen vielfach     unerwünscht.     Die Druckrohre müssen ferner im allgemeinen  vor dem Versand der Kabel in der Fabrik  entleert werden. Hierdurch verliert auch die  Aderisolation ganz oder teilweise ihr Im  prägniermittel. Es ist daher eine zweite Im  prägnierung nach Verlegung des Kabels er  forderlich, die     zeitraubend    und     weniger    zu  verlässig ist. Die Imprägnierung vor Aufbrin  gen des Bleimantels nach dem allgemein  üblichen Verfahren und unter Benutzung der  überall vorhandenen     Betriebseinrichtungeu     ist mit dem flüssigen Druckmittel kaum  durchführbar.

   Die     Verwendung    eines vom  Druckmittel verschiedenen, zum Beispiel dick  flüssigen     Imprägniermittels    ist sehr schwie  rig, weil die beiden Mittel später, insbeson  dere bei höheren Betriebstemperaturen, sich  in     unkontrollierbarer    Weise vermischen. Au  sserdem bietet die Imprägnierung von mehr  adrigen Kabeln nach der     Verseilung    der      Adern grosse Schwierigkeiten: die Adern  müssten einzeln vor dem     Vorseilen    impräg  niert werden.  



  Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung ge  lingt es, diese Schwierigkeiten zu beseitigen.  Die Erfindung bietet daher grosse Vorteile  bei der Anwendung von künstlichem Druck  in Kabeln, insbesondere für Kabel üblicher  Herstellungsart mit gewöhnlicher, vom     Druclz-          inittel    verschiedener Imprägniermasse.  



  Die Erfindung beruht auf der     Erkenntnis.     dass es nicht erforderlich ist, die     Druckflüs-          sigkeit    in körperlicher Berührung mit dem       Imprägniermittel    der Isolationsschicht zu  halten, sondern, dass die günstige     Wirkung     des Druckes auf die Erhöhung der Betriebs  sicherheit des Kabels auch dann eintritt,  wenn zwischen Druckmittel und Isolation  eine Membran geschaltet wird.

   Diese muss je  doch genügend undurchlässig sein, um eine  dauernde Trennung zwischen dem Impräg  niermittel und     denn.    Druckmittel aufrecht zu  erhalten, und sie muss genügend geschmeidig  sein, "um die Übertragung des Druckes     voni          Druckmittel    auf die Isolation möglichst an  allen Punkten, und zwar gleichmässig, zu ge  statten.  



  Gemäss der Erfindung ist zwischen dein       zur    Aufnahme und     Fortleitung    des Druck  mittels dienenden Kanal und     dein    aktiven  Isoliermaterial eine Schicht von solcher Un  durchlässigkeit und Geschmeidigkeit ange  ordnet,     da,ss    einerseits die Trennung des  Druckmittels von dem Imprägniermittel und  anderseits die Übertragung des Druckes vom  Druckmittel auf die Isolation gewährleistet  <B>ist.</B>  



  Auf der Zeichnung sind     beispielsweise     mehrere Ausführungsformen des Gegenstan  des der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeit im, Querschnitt ein     Einlei-          terkabel    mit .einer undurchlässigen Schicht  am hohlen Kupferleiter;       Fig.    2 zeigt im Querschnitt ein     verseiltes          Dreileiterkabel    mit metallisierten Adern, wo  bei eine undurchlässige Schicht (Membran)  bei dem hohlen Kupferleiter jeder Ader ange  ordnet ist;         Fig.    3 ist ein     Quei-achnitt    durch ein Ka  bel, mit vollen Kupferleitern, bei dem die  Druckkanäle in den     Beilaufzwickeln    ange  ordnet sind.

   Die     undurchlässige    Schicht be  findet sich an der Oberfläche der Isolation  der Adern;       Fig.        .I    veranschaulicht einen     Querschnitt     durch ein     verseiltes        Dreileiterkabel    mit Gür  telisolation und Druckkanälen     besonderer          Form    an Stelle des     Beilaufmaterials;

            Fig.    5     zeigt    den     Querschnitt        eines        F.in-          leiterkabels    mit der     3,1embarn    an der Isola  tionsoberfläche und dem Druckkanal zwi  schen dieser     Oberfläche    und dem äussern  Schutzmantel;       Fig.    G zeigt     einen        Längsschnitt    hierzu;       Fig.    7 ist ein     Querschnitt    eines     armierten          Einleiterkabels    mit metallisierter Isolation.

    Membran und einem gemäss     Fig.    5 beschaffe  nen Druckkanal ;       Fig.    8 zeigt ein     verseiltes        Dreileilerkabel     mit metallisierten     Adern.    Membran an der  Oberfläche des     Ka.belctuersclinittes    und  Druckkanal     zwischen        dieser        Oberfläche    und  dem äussern     Schutzmantel;

            Fig.    9 zeigt ein     verseiltes        Dreileiterkabel     mit metallisierten Adern ähnlich wie     Fig.    2  mit hohlen Leitern, wobei jedoch     die    Druck  kanäle nicht im     Innern    der Leiter liegen, son  dern den Raum der     Beilaufzwickel    einneh  men. Die Membran liegt     ein    den Aderoberflä  chen.  



  Das     Einleiterkabel    gemäss F     ig.    1 besteht  aus dem Metalleiter     a.    der Isolation<I>b</I> und  dem Bleimantel e. Der Leiter a     isi    hohl, der  Innenraum d dient als Druckkanal. Die ak  tive Isolation b ist gegen den Metalleiter hin  durch eine Membran x     abgeschlossen.     



  Die Herstellung     dieses    Kabels und seine  Verlegung kann in der allgemein üblichen  Weise erfolgen, das heisst es wird auf den       I%upferleiter        a        eine    Membran<I>.x,</I> aufgebracht,  und das Isolationsmaterial b     aufgesponnen,     worauf das Kabel in beliebiger Imprägnier  masse getränkt werden kann. Hierauf wird  der Bleimantel e angebracht.  



  Die Membran x kann in verschiedener  Weise aus einer     oder        mehreren    Schichten aus-      geführt werden, wenn sie nur einerseits eine  Mischung des     Tränkmaterials    in der Isola  tion<I>b</I> und des     Druckmittels    in dem Kanal<I>d</I>  verhindert und anderseits die Übertragung  des Druckes vom Druckmittel auf die Isola  tion gewährleistet ist. Diese Membran x kann  also aus leitendem oder nicht leitendem Mate  rial bestehen; sie kann die Form eines dün  nen Zylinders mit oder ohne Naht, oder die  Form eines aufgewickelten Bandes haben. Im  letzteren Fall wählt man vorteilhaft ein Band  aus Papier oder Gewebe, das mit syntheti  schem Harz oder einem ähnlichen Körper ge  tränkt ist.

   Hierdurch nämlich wird das     Band     und die von ihm gebildete Membran undurch  lässig, auch an den überlappten Rändern des  Bandes, weil dieselben bei der Anwendung  von Hitze während des     Trocknens    der Iso  lierschicht b vor deren     Tränkung    zusammen  kleben. Man erhält so eine undurchlässige  Schicht, die sich vollkommen geschmeidig  als undurchlässige Membran an die Innen  fläche der Aderisolation b anlegt.  



  Nachdem dieses Kabel in der bekannten  Weise hergestellt ist, unterscheidet es sich  von     einem    gewöhnlichen     Einleiterkabel    nur  durch die eingefügte Membran x und den  Hohlraum d. Nach der Verlegung kann der  Hohlraum d leicht mit dem Druckmittel, zum  Beispiel einem dünnflüssigen Öl, gefüllt wer  den, nachdem gegebenenfalls     durch    Anwen  dung von Vakuum und Wärme oder einfach       durch        die     Luft, die au  haftende Feuchtigkeit entfernt wurde.  



  In den Kabelmuffen wird zweckmässig  eine durchgehende Verbindung des Druckka  nals d auf die gewünschte Streckenlänge her  gestellt. Die äussern Druckorgane, zum Bei  spiel Druckpumpen, Batterien von Gasfla  schen oder dergleichen, durch welche der  Druck des Druckmittels erzeugt wird, werden  zweckmässig dort angeschlossen, wo     Kabel-          endverschlüsse    vorhanden sind.  



       Fig.    2 zeigt den Querschnitt eines     verseil-          ten        Dreileiterkabels    mit metallisierten Adern,  wobei jede Ader nach     Fig.    1 aufgebaut ist.  f ist die doppelte     Bandeisenarmierung,        g    die  elektrisch leitende Schicht der Aderober-         flächen;    diese kann zum Beispiel nach be  kannten Verfahren metallisiert sein, um     das     Kabel strahlungsfrei zu machen.

   Diese     Metal-          lisierung    ist vorteilhaft durchlässig, um die  Imprägnierung zu gestatten.     h    sind die Bei  laufzwickel, die in üblicher Weise .mit Jute  oder anderem Stoff ausgefüllt sind.  



  Die Herstellung des gesamten Kabels er  folgt genau wie bei     Fig.    1 in der üblichen.  Weise, das heisst die hohlen Kupferleiter     a     werden mit der Membran x und dem Isolier  material b     besponnen,    miteinander und mit  dem Material h trocken     verseilt,    imprägniert,  mit Blei     umpresst    und armiert. Die Verlegung  und Unterdrucksetzung erfolgt ebenfalls  sinngemäss wie bei der Ausführungsform ge  mäss     Fig.    1 beschrieben.  



  Die Membran x verhindert während des       Tränkens    ein Eindringen der     Tränkrnasse    in  die Kanäle d, sowie im Betrieb eine Diffu  sion zwischen den Massen in<I>b</I> und<I>d.</I> Sie  überträgt aber .mechanisch den Druck auf d  und b, wodurch die Erhöhung der . Durch  schlagsfestigkeit der Isolation b herbeige  führt wird.  



  Die Anordnungen nach     Fig.    .1 und 2 ha  ben den Nachteil, dass das Druckmittel un  ter Hochspannung steht, so dass also an den  äussern Druckerzeugern entsprechende Vor  kehrungen getroffen werden müssen. Dieser  Nachteil ist bei den Ausführungsformen ge  mäss     Fig.    3, 5, 6, 7, 8 und 9 vermieden, da die  Wandungen des Druckkanals an Erde liegen.  Bei der Anordnung gemäss     Fig.        .1    führen die  Druckkanäle nur einen gewissen Bruchteil  der     Betriebsspannung.     



       Fig.    3 zeigt ein     verseiltes        Dreileiterkabel     mit metallisierten Adern und vollen Leitern,  wobei die     Zwickelräume    als Druckkanäle die  nen, und die vorgesehene Membran x. an den  Aderoberflächen angeordnet ist. In den     Zwik-          kelräumen    sind biegsame und für das Druck  mittel durchlässige Röhren c angeordnet, die  beispielsweise aus schraubenlinienförmig ge  wundenem Draht bestehen können, und Raum  für die     Fortleitung    des Druckmittels längs  der Kabelstrecke bieten. Der verbleibende  Raum der Zwickel enthält in der üblichen      Weise Füllmaterial.

   Jedoch sind die durch  lässigen Röhren     und    das Füllmaterial bei  der Durchführung der Erfindung nicht nötig.  Die     Anordnung    im Innern der     Beilaufzwickel     kann auch anders sein, zum Beispiel wie in       Fig.   <B>9</B>     bezeigt    , wo die     Beilaufzwickel    gänz  lich mit dem Druckmittel angefüllt sind.  



  Die Herstellung des Kabels nach     Fib.     ei-folgt in     anderer    Weise als die     Herstellun-          der    Kabel gemäss     Fig.    1 und ?. Die mit der  Isolation b     versehenen    Leiter a. werden zu  nächst als Einzeladern     imprägniert    und     nach     dem Verlassen der     Impräbnierunbsbefässe    mit       der    undurchlässigen     Membran    x versehen.

    Diese Membran kann in verschiedener Weise       ausgeführt    werden, zum Beispiel     auch    so, dass  sie     bleichzeitig    den Zweck. der     Metallisierunb          erfüllt.    In diesem Fall, der in     Fib.    3     darge-          -stellt    ist, können die     Adern        urimetallisiert     imprägniert und nachher mit einem metalli  sierten Papierband     umwickelt    werden, dessen  Metallschicht nicht perforiert, also dicht ist,

    und wobei das Papier ausserdem mit     sy        nthe-          tischem    Harz bestrichen oder getränkt sein  kann, so dass die überlappt aufgebrachte     Be-          wicklung    mit diesem Material bei der späte  ren Erwärmung an den überlappten Rän  dern zusammenklebt und eine völlig     dielite,     fest     anhaftende    und     gleichzeitig    dem     Strah-          lunbssehutz    dienende Membran bildet.

   Das  Zusammenkleben der Ränder ist jedoch nicht       unbedingt    erforderlich, um eine     genübend        un-          durehlä.ssibe    Schicht zu verwirklichen.  



  Die Membran kann auch in     anderer        Weise     aus Metall herbestellt werden.  



       Im    andern Fall, das heisst wenn die     Adern     schon im metallisierten Zustand, also     finit     durchlässigen Metalloberflächen, imprägniert  werden, wird die undurchlässige Schicht nach  der     Imprägnierung    zum Beispiel in der     Weise          aufgebracht,    dass man die Adern durch eine  entsprechende Flüssigkeit oder Paste zieht,  die später erhärtet. Man kann auch zum  Beispiel über die durchlässige     Metallisierun-          e'in    mit     synthetischem    Harz     getränktes    Pa  pierband oder Textilband wickeln.  



  Wenn man den leitenden Kontakt zwi  schen den metallisierten     Aderoberflächen            und    dem     Bleimantel        @iufreclit        erhalten    will,  so     nüissen    im     zweiteee    Fall     entsprechende     Vorkehrungen betroffen werden.

   Zum Bei  spiel kann man     die,        auf@gelirachti.        Flüssigkeit     oder Paste     na;@h    der     Iniprägnierunb    von der       Ader    an     dcn,

  jeniben    Stellen     abstreifen.        welche     durch die überlappte     Bespinnunb        der        1'1letalli-          siernnb        etwas        liervorraben.        Wenn    ein beson  deres     getränktes        Bind        auf;

  7esponnen        wird.    so  kann     dasselbe    in     bekannter    Weise durch     fa-          denfÜrinibeeta.lIeinlaben    den     gewünschten     Kontakt herstellen.  



  Drei oder     mehr    so     fertigbestellten        Ein-          zeladern    werden     nun    mit dem     Beilaufinate-          ria.l    h, und den Röhren     c        verseilt,    und hier  auf wird der Bleimantel e und die Armie  rung     /'    aufgebracht.  



  Das auf diese      'cis,        her < .restellte        Ii < ebcl     wird nach dem     Verleben    ähnlich behandelt  wie oben     beschrieben.        -Nj'enn    das     Beilaufma-          terial        h,    nicht     hy@groskopisclt    ist oder     beim          Verseilen    schon     getränkt    war, so ist aus den       Drurlikanälen    nur     @;

  -eitib        Feuchti--keit        zii     entfernen, ihre     Tro;#hntui"        und        Fialenb        naeli     erfolgter     Montage        de\        Kabels    ist also sehr  einfach.  



  In     Fig.    4 ist ein     g(-wtIlutliches        verseiltes          Dreileiterkabel        niit        Gürtelisolation        i    und       Drahtarmierung    /'     dargestellt,    bei dem     die-          Druckkanäle    durch     undurchlässige    biegsame  Röhren x begrenzt werden.

   welche die     Forin     der     Beilaufzwiekel    haben     fand    deren     Rauei     einnehmen, so dass     -anderes        Beila.ufmaterial    in       @@'ebfall    kommt.

   Die Dreckröhren x     können     natürlich ihren Zweck nicht völlig erfüllen,  da. sie nur auf einen Teil der Isolationsober  flä.che     anliegen,        anderseil.,        kann    dieses     Kabel,     in     der        üblicheie        Weise        herbestellt    und im  prägniert werden.  



       Das        Kabel        bemäl@        Fib.    5 und     G    ist nicht  armiert; da,     I"inleiterkabel        :gemäss        Fib.        i          1rä.b1        dagegen    doppelte     Bandarmierung.        Fig.     5 zeigt eine undurchlässige Membran :r an  der     Oberfläche    der Isolation;

   der     Druelzkanal          d    befindet sieh zwischen     dieser    Membran und  dem Bleimantel     e    und     wird    durch eine  aus     genübend        festen-        Material    bestehende  Schraube c für das Druckmittel freibehalten.      Bei der     Fig.    7 ist angenommen;     da.ss    das       Einleiterkabel    strahlungsfrei ist, das     heisst     ausser der Membran x eine     Metallisierung        g     besitzt.  



  In     Fia.    8 ist dasselbe wie in     Fig.    7, je  doch für ein armiertes     Dreileiterkabel    mit  metallisierten Adern<I>a, b,</I>     g    dargestellt, wo  bei die Membran x an der Oberfläche der       (v < iiizen    Kabelseele vorgesehen ist. Der Druck  kanal d befindet sich wieder zwischen der  aus den eben genannten Adern bestehenden  Seele und dem Bleimantel e, freigehalten  durch die Schraubenwindungen     e.     



  Die Kabel gemäss     Fig.    5 bis 8 können in  gewöhnlicher Weise hergestellt und impräg  niert werden, das Aufbringen der Membran  erfolgt nach der Imprägnierung. Nachdem  der Leiter oder die Leiter mit der Membran  versehen worden ist     bezw.    sind,     umpresst    man  sie in der üblichen Weise mit Blei, wobei zu  beachten ist,     da.ss        ausser    dem Blei und der  Membran ein Raum freigelassen wird für die       Aufnahme        und        Fortleitung        der     gemäss dem vorhergehend beschriebenen  Verfahren. Die     Armierung    erfolgt in der ge  wöhnlichen Weise.

   Die Behandlung nach der  Verlegung geschieht in der oben beschriebe  nen Weise.  



  In     Fig.    9 ist endlich eine weitere Abände  rung eines     armierten        verseilten        Dreileiterka-          bels    mit metallisierten Adern, ähnlich wie in       Fig.    3, dargestellt. Seine Druckkanäle d neh  men den ganzen Raum der     Beilaufzwickel     ein und sind begrenzt durch die metallisier  ten Membranen x an den Oberflächen der  Adern und durch den Bleimantel e. Die  Kupferleiter a sind hohl.  



  Nach Fertigstellung dieses Kabels kann  man die Adern b von den hohlen     l-letalleitern     aus trocknen und imprägnieren, und zwar  gleichzeitig oder auch nicht mit der Füllung  der Druckkammern d. Das Imprägniermittel  für die Isolation b kann identisch mit oder  verschieden von dem Druckmittel in den Ka  nälen d sein.  



  Diese Ausführungsform bietet also grosse  Freiheit bezüglich der Wahl der Imprägnier-    und Druckmittel und ermöglicht die Aus  übung des Druckes von beiden Seiten der Iso  lation aus, von aussen und von innen,     wenn     man im Hohlleiter     cc    ebenso wie in den Ka  nälen d ein genügend dünnflüssiges Mittel  verwendet. Diese Ausführungsform hat aller  dings im letzteren Fall die Nachteile der  zweiten Imprägnierung nach der     -Montage.     Wenn man dagegen in den hohlen Leitern     a     den üblichen     Imprägniercompound    verwen  det, so fällt dieser Nachteil weg.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsfor  men     nimmt    die     Armierung    f den vom Druck  mittel nach aussen hin ausgeübten Druck auf.  Bei fehlender Armierung muss der Bleiman  tel e gegebenenfalls durch Legierung so  widerstandsfähig ausgeführt sein, dass er die  sem Druck standhält, wenn das Kabel nicht  in genügend widerstandsfähige Rohre einge  zogen wird.  



  Die Druckkanäle d der Ausführungsfor  inen gemäss     Fig.    3, 5, 6, 7, 8 und 9 bedürfen  keiner besonderen     Verbindung    in den Muf  fen, sondern sie können mit dem Innenraum  der letzteren einfach frei in Verbindung  stehen, wenn dieser Innenraum der Muffen  mit dem Druckmittel angefüllt ist. Die  Muffen müssen dann nach aussen eben  falls drucksicher ausgeführt sein, was für  ihre eigene Betriebssicherheit von demselben  Vorteil ist wie für das eigentliche Kabel  selbst.  



  In der vorstehenden Beschreibung ist mit  Bezug auf gewisse Figuren der beiliegenden  Zeichnung von der Verwendung der Erfin  dung für Kabel gesprochen, die nach bekann  ten Verfahren metallisiert sind. Es ist indes  sen zu betonen, dass die Erfindung allgemeine  Bedeutung hat, und dass sie für alle Hoch  spannungskabel benutzt werden kann, gleich  gültig, wie deren Zusammensetzung oder Her  stellungsverfahren beschaffen ist, sofern nur  die Isolation unter Druck steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1: Hochspannungskabel, dessen Isolation. unter Druck steht, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem zur Aufnahme und Fort- leitun' des Druckmittels dienenden Kanal und dem aktiven Isoliermaterial eine Sehicht von solcher Undurchlässigkeit und Ge- schmeidibkeit angeordnet ist. dass einerseits: die Trennung des Druckmittels von dem Im prä.bniermittel und anderseits die Überfra.- -inb des Druckes vom Druckmittel auf die Isolation gewährleistet ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochspannungskabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Druclz- kanal sich im Aletalleiter, die undurchläs sige Schicht zwischen letzterem und dem Isoliermaterial befindet. ?. Hochspa.nnunbskabel nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck kanal zwischen den isolierten Leiter und dem äussern Schutzmantel angeordnet ist, während die undurchlässige Schieht sieh an der Oberfläche der Isolation des Lei ters befindet. ;.
    Mehradriges Hochspa.nnunbshahel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass sich die Drucklranä.le in Beilauf- räumen, die undurchlässigen Schichten auf den Isolationen der Einzeladern be finden. -1. Mehradriges Hochspannungskabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass die Druckl.:anäle als undurchläs sige, biegsame Röhren von der Form von Beilaufräumen ausgeführt sind.
    d. Hochspannungskabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die un durchlässigen Schichten aus einer bandför migen Bew icklunb bestehen. die synthe tische Harze enthält. 6. Hochspannungskabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da,ss der Teil des Kabels, welcher mit einer undurchläs sigen Schicht versehen ist, mit einer zii- hen Flüssigkeit getränkt ist.
    7. Hochspannungskabel nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die uii- durchlässibe, Schicht gleichzeitig als Strahlungsschutz ausgebildet ist.
    B. Hochspannungskabel nach Patentanspruch I, dadurch belzeniizeielinet, dass die akti ven Isolationsschiehten mit einem 1Vlate- rial imprägniert sind, welches von dein als Füllung für die Druckkanäle dienen den Material verschieden ist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Hoclispan- nu@bska.belngemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Imprägnie rung der. elektrisch wirksamen Isolations schichten des Kabels und die Füllung der Druekkanä.le in von einander unabhängigen Arbeitsvorgängen erfolgen.
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