CH124327A - Verfahren und Vorrichtung zum Zwirnen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zwirnen.

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CH124327A
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Alois Hirsch
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Alois Hirsch
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/26Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
    • D02G3/28Doubled, plied, or cabled threads
    • D02G3/283Doubled, plied, or cabled threads using hollow spindles through which one yarn is running

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Verfabren    und -Vorrichtung zum Zwirnen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Vorrichtung zum Zwirnen, und zwar zur       gerstellung    mehrfachen, doppelt gedrehten,  insbesondere vierfachen Zwirnes. Dieser wurde  bisher in der Weise hergestellt,     dass    man  von zwei Strängen oder Spulen gefachten  Garnes zunächst jeden Strang für sich im  gleichen Drehsinne zu einem Faden     vor-          zwirnte    und dann die beiden     vorgezwirnten     Fäden in einem dritten Arbeitsgang im ent  gegengesetzten Drehsinne ihrer     Verzwirnung     miteinander verzwirnte.  



  Die Erfindung bezweckt, einen der drei  Arbeitsgänge zu erübrigen. Sie besteht darin,       dass        vorgezwirnter    Faden und gefachtes Garn  gleichzeitig an einen rotierenden     Halteputikt     einer Spindel in deren     Achsriebtung    zuge  leitet werden, und zwar Faden von einem  mit der Spindel umlaufenden Träger und  Garn von einem ortsfesten Haltepunkt aus,  und     dass    im gleichen Arbeitsgang beide Ele  mente von dem rotierenden Haltepunkt der  Spindel aus über einen gemeinsamen, der  Zuleitung     achsial    gegenüberliegenden, orts  festen Haltepunkt nach- der     Aufwickelspule     geleitet werden,

   so     dass    in einem und demselben    Arbeitsgang auf dem Zuleitungswege zum  rotierenden Haltepunkt an der Spindel     vor-          gezwirnter    Faden unverändert bleibt und     ge-          fachtes    Garn     vorgezwirnt    -wird, während hin  ter dem Haltepunkt an der Spindel beide       vorgezwirnten    Elemente im entgegengesetzten  Drehsinne ihrer eigenen     Verzwirnung    mit  einander verzwirnt werden.  



  Ein Aus<B>'</B>     führungsbeispiel    einer Vorrichtung  <B>zur</B> Ausführung des Verfahrens ist in der  Zeichnung in einem Längsschnitt dargestellt.  



  Die Spule a mit dem     vorgezwirnten    Faden       b    besitzt eine zentrische Höhlung und ist auf  eine Spindel     c    aufgesteckt und     dureh    eine  Nase<B>d</B> an der Spindel und eine entsprechende  Kerbe an der Spule mit der Spindel gekup  pelt, so     dass    sie mit der Spindel umläuft.  Die Spindel<B>o</B> ist hohl und an einem Ende  in Kugellagern e gelagert. Sie wird an der  Rolle<B>f</B> angetrieben. Der Zwirn<B>b</B> wird an  einem Ende der Hohlspindel<B>o</B> in diese ein  gezogen, so     dass    er dieselbe in der Achsrich  tung durchdringt.

   Das gefachte,     ungezwirnte     Garn<B>g</B> wird von einer Spule h über einen  ortsfesten Haltepunkt i, der bei einer Füh  rungsrolle gebildet ist, geleitet und ebenfalls      neben dem Zwirn durch die hohle Spindel  geführt. An der Hohlspindel c, in der Nähe  des der Einführungsmündung gegenüberlie  genden Endes, befindet sich ein mit der  Spindel rotierender Haltepunkt k für den zu  geleiteten Zwirn<B>b</B> und zugleich für das zu  geleitete     Grarn   <B>q.</B> Dieser Haltepunkt<B>k</B> be  findet sich bei einer Öffnung, durch die der  Faden     und    das Garn quer durch die Wan  dung der Spindel gezogen werden.

   Von diesem  rotierenden Haltepunkt<B>k</B> aus sind beide  Fäden<B>b</B> und     gl    an einen gemeinsamen, orts  festen Haltepunkt in geführt, der ausserhalb  der Spindel, aber der Zuleitung     achsial    ge  genüber und ebenfalls bei einer Führungs  rolle liegt, von der aus der fertige Zwirn<B>q</B>  zur     Aufwicklungsspule    n geleitet ist.

   Damit  die erforderliche Spannung im Faden     ei-halten     wird, sind beide Fäden<B>b</B> und     gl    hinter der  Öffnung<B>k</B> durch eine zweite Öffnung o wieder  in das Innere der Spindel zurückgeführt, und  von dieser Öffnung o führen die Fäden     zum     Haltepunkt     ni.    Die     Aufwicklungsspule        it    ist  hängend angeordnet Lind liegt gegen eine  Druckrolle<B>_p</B> an, welche umläuft und den  erforderlichen<B>Zug</B> zum Fördert) des fertigen  Fadens     q    bewirkt.

   2- ist ein     Gehänse        zum          rmgrenzen    des durch den Faden<B>b</B> bei seiner  Abwicklung durch das Schleudern bewirkten       sogenannten    Fadenballons.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende:  Angenommen, die Spindel     c    läuft in der  Pfeilrichtung s (von rechts nach links) um;  da die Zwirnspule<I>(a,<B>b)</B></I> mit der Spindel     c     umläuft, kann der Zwirn<B>b</B> innerhalb der  Hohlspindel c keine Veränderung erleiden.  Dagegen liegt der Zuleitungsteil des     Grarnes   <B>9</B>  zwischen zwei Haltepunkten i und<B>k</B> und  wird deshalb, wenn die Spindel von rechts  .nach links umläuft, in der Richtung von  links nach     reehts        verzwirnt.    Der verwendete  Zwirn<B>b</B> ist ein     ebensolcher,    von links nach  rechts verzwirnter.

   Von dem Haltepunkt<B>k</B>  führen demnach zum Haltepunkt 2n zwei im  gleichen Drehsinne gezwirnte     Zwirnfäden   <B>b</B>  und     gl,    und da beide auf diesem     Ableitungs-          wege    zwischen zwei Haltepunkten<B>k</B> und in,    oder o und     )a    liegen, werden auf diesem  Teil des Weges beide Zwirne<B>b</B> und     y'        init-          einander    verzwirnt, und zwar weil diese Weg  strecke der     Zuleitungsstrecke        von)    Haltepunkt  <B>k</B> aus     aelisial    gegenüberliegt,

   im entgegen  gesetzten     Drelisinne    ihrer eigenen     Verzwir-          nung,    also von rechts nach links. Den     eiit-          standenen    Zwirn bezeichnet     man    als doppelt  gedrehten Zwirn und, wenn jeder der beiden  Zwirne     b    und<B>y'</B>     aus    zwei Garnfäden besteht,  als vierfachen, doppelt gedrehten Zwirn.     Man     kann auch zwei     oJer        nielir    vorgedrehte Zwirne  <B>b</B> von der Spule ableiten Lind mit einem Garn  <B>g</B> nach dem Verfahren verarbeiten.  



  Andere bekannte     Spindelformen    können  zu dein Verfahren ebenfalls verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATE'.',#'TAlN- S PRü <B>C</B> IJ <B>E:</B> I. Verfahren zum Zwirnen mehrfachen,<B>dop-</B> pelt gedrehten, insbesondere vierfaehen Zwirnes,dadurch gekennzeichnet, dass vor- gezwirnter Faden und gefachtes Garn gleichzeitig an einen rotierenden Halte punkt einer Spindel in deren Achsriehtung zugeleitet werden, und 7war Faden von einem mit der Spindel umlaufenden Träger und Garn von einem ortsfesten Halte punkt aus,
    und dass im gleichen Arbeits gang beide Elemente von dem rotierenden Haltepunkt der Spindel aus über einen gemeinsamen, der Zuleitung achsial ge genüberliegenden ortsfesten Haltepunkt <B>Z)</B> nach der Aufwickelspule geleitet werden, so dass in einein und demselben Arbeits gang auf dem Zuleitungswege züm rotie renden Haltepunkt an der Spindel vor- gezwirnter Faden unverändert bleibt und gefachtes Garn vorgezwirnt wird,
    wäh rend hinter dem Haltepunkt an der Spindel beide vorgezwirnten Elemente im ent- Uegengesetzten Dreh.-inne ihrer eigenen Verzwirnung miteinander verzwirnt wer den.
    <B>11.</B> Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der rotierende Halte punkt an einer Hohlspindel bei einer Off- nung in der Wandung der Hohlspindel gebildet ist, durch welche der ihr zuge leitete vorgezwirnte Faden und das ge- faebte Gart) durchgezogen werden, wobei zwecks Erzielung der erforderlichen An spannung die beiden Fäden durch eine zweite Öffnung der Wandung wieder in das Innere der Hohlspindel eingezogen sind und von hier aus nach dem zweiten ortsfesten Haltepunkt für das Verzwirnen der beiden Zwirne führen.
CH124327D 1926-11-08 1926-11-08 Verfahren und Vorrichtung zum Zwirnen. CH124327A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1285372B (de) * 1960-07-12 1968-12-12 Fouvez & Fils S A A Verfahren zum Spinnen und Zwirnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1285372B (de) * 1960-07-12 1968-12-12 Fouvez & Fils S A A Verfahren zum Spinnen und Zwirnen

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