CH124327A - Verfahren und Vorrichtung zum Zwirnen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Zwirnen.Info
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- XYSQXZCMOLNHOI-UHFFFAOYSA-N s-[2-[[4-(acetylsulfamoyl)phenyl]carbamoyl]phenyl] 5-pyridin-1-ium-1-ylpentanethioate;bromide Chemical compound [Br-].C1=CC(S(=O)(=O)NC(=O)C)=CC=C1NC(=O)C1=CC=CC=C1SC(=O)CCCC[N+]1=CC=CC=C1 XYSQXZCMOLNHOI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
Verfabren und -Vorrichtung zum Zwirnen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zwirnen, und zwar zur gerstellung mehrfachen, doppelt gedrehten, insbesondere vierfachen Zwirnes. Dieser wurde bisher in der Weise hergestellt, dass man von zwei Strängen oder Spulen gefachten Garnes zunächst jeden Strang für sich im gleichen Drehsinne zu einem Faden vor- zwirnte und dann die beiden vorgezwirnten Fäden in einem dritten Arbeitsgang im ent gegengesetzten Drehsinne ihrer Verzwirnung miteinander verzwirnte.
Die Erfindung bezweckt, einen der drei Arbeitsgänge zu erübrigen. Sie besteht darin, dass vorgezwirnter Faden und gefachtes Garn gleichzeitig an einen rotierenden Halteputikt einer Spindel in deren Achsriebtung zuge leitet werden, und zwar Faden von einem mit der Spindel umlaufenden Träger und Garn von einem ortsfesten Haltepunkt aus, und dass im gleichen Arbeitsgang beide Ele mente von dem rotierenden Haltepunkt der Spindel aus über einen gemeinsamen, der Zuleitung achsial gegenüberliegenden, orts festen Haltepunkt nach- der Aufwickelspule geleitet werden,
so dass in einem und demselben Arbeitsgang auf dem Zuleitungswege zum rotierenden Haltepunkt an der Spindel vor- gezwirnter Faden unverändert bleibt und ge- fachtes Garn vorgezwirnt -wird, während hin ter dem Haltepunkt an der Spindel beide vorgezwirnten Elemente im entgegengesetzten Drehsinne ihrer eigenen Verzwirnung mit einander verzwirnt werden.
Ein Aus<B>'</B> führungsbeispiel einer Vorrichtung <B>zur</B> Ausführung des Verfahrens ist in der Zeichnung in einem Längsschnitt dargestellt.
Die Spule a mit dem vorgezwirnten Faden b besitzt eine zentrische Höhlung und ist auf eine Spindel c aufgesteckt und dureh eine Nase<B>d</B> an der Spindel und eine entsprechende Kerbe an der Spule mit der Spindel gekup pelt, so dass sie mit der Spindel umläuft. Die Spindel<B>o</B> ist hohl und an einem Ende in Kugellagern e gelagert. Sie wird an der Rolle<B>f</B> angetrieben. Der Zwirn<B>b</B> wird an einem Ende der Hohlspindel<B>o</B> in diese ein gezogen, so dass er dieselbe in der Achsrich tung durchdringt.
Das gefachte, ungezwirnte Garn<B>g</B> wird von einer Spule h über einen ortsfesten Haltepunkt i, der bei einer Füh rungsrolle gebildet ist, geleitet und ebenfalls neben dem Zwirn durch die hohle Spindel geführt. An der Hohlspindel c, in der Nähe des der Einführungsmündung gegenüberlie genden Endes, befindet sich ein mit der Spindel rotierender Haltepunkt k für den zu geleiteten Zwirn<B>b</B> und zugleich für das zu geleitete Grarn <B>q.</B> Dieser Haltepunkt<B>k</B> be findet sich bei einer Öffnung, durch die der Faden und das Garn quer durch die Wan dung der Spindel gezogen werden.
Von diesem rotierenden Haltepunkt<B>k</B> aus sind beide Fäden<B>b</B> und gl an einen gemeinsamen, orts festen Haltepunkt in geführt, der ausserhalb der Spindel, aber der Zuleitung achsial ge genüber und ebenfalls bei einer Führungs rolle liegt, von der aus der fertige Zwirn<B>q</B> zur Aufwicklungsspule n geleitet ist.
Damit die erforderliche Spannung im Faden ei-halten wird, sind beide Fäden<B>b</B> und gl hinter der Öffnung<B>k</B> durch eine zweite Öffnung o wieder in das Innere der Spindel zurückgeführt, und von dieser Öffnung o führen die Fäden zum Haltepunkt ni. Die Aufwicklungsspule it ist hängend angeordnet Lind liegt gegen eine Druckrolle<B>_p</B> an, welche umläuft und den erforderlichen<B>Zug</B> zum Fördert) des fertigen Fadens q bewirkt.
2- ist ein Gehänse zum rmgrenzen des durch den Faden<B>b</B> bei seiner Abwicklung durch das Schleudern bewirkten sogenannten Fadenballons.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Angenommen, die Spindel c läuft in der Pfeilrichtung s (von rechts nach links) um; da die Zwirnspule<I>(a,<B>b)</B></I> mit der Spindel c umläuft, kann der Zwirn<B>b</B> innerhalb der Hohlspindel c keine Veränderung erleiden. Dagegen liegt der Zuleitungsteil des Grarnes <B>9</B> zwischen zwei Haltepunkten i und<B>k</B> und wird deshalb, wenn die Spindel von rechts .nach links umläuft, in der Richtung von links nach reehts verzwirnt. Der verwendete Zwirn<B>b</B> ist ein ebensolcher, von links nach rechts verzwirnter.
Von dem Haltepunkt<B>k</B> führen demnach zum Haltepunkt 2n zwei im gleichen Drehsinne gezwirnte Zwirnfäden <B>b</B> und gl, und da beide auf diesem Ableitungs- wege zwischen zwei Haltepunkten<B>k</B> und in, oder o und )a liegen, werden auf diesem Teil des Weges beide Zwirne<B>b</B> und y' init- einander verzwirnt, und zwar weil diese Weg strecke der Zuleitungsstrecke von) Haltepunkt <B>k</B> aus aelisial gegenüberliegt,
im entgegen gesetzten Drelisinne ihrer eigenen Verzwir- nung, also von rechts nach links. Den eiit- standenen Zwirn bezeichnet man als doppelt gedrehten Zwirn und, wenn jeder der beiden Zwirne b und<B>y'</B> aus zwei Garnfäden besteht, als vierfachen, doppelt gedrehten Zwirn. Man kann auch zwei oJer nielir vorgedrehte Zwirne <B>b</B> von der Spule ableiten Lind mit einem Garn <B>g</B> nach dem Verfahren verarbeiten.
Andere bekannte Spindelformen können zu dein Verfahren ebenfalls verwendet werden.
Claims (1)
- PATE'.',#'TAlN- S PRü <B>C</B> IJ <B>E:</B> I. Verfahren zum Zwirnen mehrfachen,<B>dop-</B> pelt gedrehten, insbesondere vierfaehen Zwirnes,dadurch gekennzeichnet, dass vor- gezwirnter Faden und gefachtes Garn gleichzeitig an einen rotierenden Halte punkt einer Spindel in deren Achsriehtung zugeleitet werden, und 7war Faden von einem mit der Spindel umlaufenden Träger und Garn von einem ortsfesten Halte punkt aus,und dass im gleichen Arbeits gang beide Elemente von dem rotierenden Haltepunkt der Spindel aus über einen gemeinsamen, der Zuleitung achsial ge genüberliegenden ortsfesten Haltepunkt <B>Z)</B> nach der Aufwickelspule geleitet werden, so dass in einein und demselben Arbeits gang auf dem Zuleitungswege züm rotie renden Haltepunkt an der Spindel vor- gezwirnter Faden unverändert bleibt und gefachtes Garn vorgezwirnt wird,wäh rend hinter dem Haltepunkt an der Spindel beide vorgezwirnten Elemente im ent- Uegengesetzten Dreh.-inne ihrer eigenen Verzwirnung miteinander verzwirnt wer den.<B>11.</B> Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch <B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der rotierende Halte punkt an einer Hohlspindel bei einer Off- nung in der Wandung der Hohlspindel gebildet ist, durch welche der ihr zuge leitete vorgezwirnte Faden und das ge- faebte Gart) durchgezogen werden, wobei zwecks Erzielung der erforderlichen An spannung die beiden Fäden durch eine zweite Öffnung der Wandung wieder in das Innere der Hohlspindel eingezogen sind und von hier aus nach dem zweiten ortsfesten Haltepunkt für das Verzwirnen der beiden Zwirne führen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH124327T | 1926-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH124327A true CH124327A (de) | 1928-01-16 |
Family
ID=4382971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124327D CH124327A (de) | 1926-11-08 | 1926-11-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Zwirnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH124327A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285372B (de) * | 1960-07-12 | 1968-12-12 | Fouvez & Fils S A A | Verfahren zum Spinnen und Zwirnen |
-
1926
- 1926-11-08 CH CH124327D patent/CH124327A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285372B (de) * | 1960-07-12 | 1968-12-12 | Fouvez & Fils S A A | Verfahren zum Spinnen und Zwirnen |
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