CH124360A - Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken. - Google Patents

Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken.

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CH124360A
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Hugh Dunn
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Hugh Dunn
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/24—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on flat surfaces of polyhedral articles

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Maschine zum     Anbringen    von Aufdrucken auf Buchrücken.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  eine Maschine zum Anbringen von Auf  drucken auf Buchrücken.  



  Bei der Maschine obiger Art wird das  Buch     unbeweglich    festgehalten und werden  die Werkzeuge hin- und herbewegt. Die  Neuerung liegt nun darin, dass die den Auf  druck bewirkenden Werkzeuge so angeord  net sind, dass sie von Hand gegen die Buch  haltemittel und von ihnen weg beweglich  sind, so dass der Druck der Werkzeuge der  vorzunehmenden Arbeit angepasst werden  kann.     Zweckmässig    sind die Werkzeuge an  einem am einen Ende     angelenkten    Rahmen  angebracht, welcher sich quer über die Ma  schine erstreckt und an seinem freien Ende  von Hand     betätigbar    ist.

   Ferner sind zweck  mässig Mittel zum Heizen der Werkzeuge,  zum Einfärben der Werkzeuge und zum Auf  bringen von     Buchbindergold    (Blattgold) an  gebracht. Die Maschine kann auch durch  mechanische Kraft angetrieben werden, ohne  den Druck der Werkzeuge von Hand zu stö  ren.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei bei  spielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes.         Fig.    1 ist ein Schaubild einer Maschine  mit Handantrieb zum Aufdruck von Linien;       Fig.    2 ist ein     Längsschnitt    der Maschine;       Fig.    3 ist eine Ansicht von Einzelheiten;       Fig.    9: ist eine Teilansicht der Maschine,  mit     Farbauftragmitteln    versehen;       Fig.    5 ist ein     Schnitt    nach der Linie       V--V    in     Fig.    4;       Fig.    6 ist ein Aufriss eines Trägers für  Druckorgane;

         Fig.    7 ist eine Stirnansicht zu     Fig.    6;       Fig.    8 ist ein Längsschnitt des Typenträ  gers;       Fig.    9 ist ein Schnitt nach Linie     IX-IX          (Fig.    6) ;       Fig.    10 und 11 sind Seitenansichten einer  Type;       Fig.    12 ist eine Seitenansicht eines Fest  stellblockes für den Typensatz;       Fig.    13 ist     eine        teilweise        Seitenansicht     eines Typenträgers;

         Fig.    14 ist ein Grundriss     einer    elektri  schen     Heizvorrichtung    für die Werkzeuge;       Fig.    15 ist ein Aufriss dieser     Vorrichtung,     analer Maschine angebracht;           Fig.    16 und 17 sind ein Aufriss und ein  Grundriss einer Vorrichtung zum Gebrauch  bei     Blattgoldaufdruck;          Fig.    18 ist eine teilweise Seitenansicht,  die     Anwendung    der Vorrichtung nach     Fig.    16  und 17 an der Maschine darstellend, und  F     ig.    19 und 20 sind eine Seiten- und eine.

    Rückansicht einer Maschine mit Kraftan  trieb;       Fig.    21 und 22 zeigen Einzelheiten.  



  Die in     Fig.    1 bis 3 dargestellte Maschine  zum Aufdruck von Linien besitzt einen recht  eckigen, kastenartigen Hauptrahmen 1 mit  zwei Klemmbacken 2 und 3 zum Festhalten  eines Buches 4. Eine dieser Backen ist     mit-          telst    einer starksteigenden Schraubenspindel  5 mit Handrad 6 verstellbar. Ein an den  Klemmbacken angebrachtes Zeichen 7 ge  stattet das richtige Einstellen des Buches in  bezug auf die Werkzeuge.  



  Auf der obern Seite des Rahmens 1 sind  auf der einen Seite desselben zwei Lager 8  befestigt, in denen Lagerzapfen 9a einer  Stange 9 gelagert sind, die einem flachen.  rechteckigen Führungsrahmen 10 als Dreh  achse dient. Dieser Rahmen erstreckt sich  von der hintern Seite der Maschine über den  Oberteil des 'Hauptrahmens und ist am     vor-          dern    Ende 11 frei.  



  Auf dem     Führungsrahmen    10 ist ein  Schlitten 12 mit     abwärtsragenden    Vorsprün  gen 13     (Fig.    1, 2 und 3) verschiebbar ange  ordnet, welche Vorsprünge eine Spindel 14  tragen, auf der eine Reihe von die Linien  aufdruckwerkzeuge bildenden Scheiben 15 an  gebracht ist. Wie     Fig.    3 zeigt, ist die Spindel  14 mittelst eines festen Vorsprunges 13a auf  der einen Seite und eines beweglichen Vor  sprunges 13b auf der andern Seite     wegnehm-          bar    angeordnet.  



  Die Vorsprünge 13a, 13b greifen in Ver  senkungen 14a der Spindel 14. Der Vor  sprung 13b ist auf einer Schraube 13c ange  bracht, so dass er zurückgezogen und so die  Spindel 14 leicht entfernt und ersetzt wer  den kann. Zum Aufdruck von  blinden , das  heisst durch Politur erzeugten Linien     sind    die  Druckscheiben 15 mittelst Schrauben 16         (Fig.    2) auf der starren Spindel befestigt, so       da,ss    sie sich nicht drehen; für den Aufdruck  von Linien mit Blattgold oder Farbe da  gegen können sieh die Scheiben 15 drehen.

    Der Schlitten 12 hat auf jeder Seite eine  Stift- und Schlitzverbindung mit einem  Hebelähnlichen Rahmen und ist die     Q,uer-          stange        "7    6 des Schlittens mit vorspringenden  Endstiften 17     versehen,    welche in Schlitze  18 im Hebelrahmen     ein=reifen.    Dieser Rah  men besteht aus zwei Armen 19, welche auf  jeder Seite des Hauptrahmens um Zapfen 20  drehbar sind. Die Arme sind aufwärts ge  richtet und mit zwei in verschiedenen Ab  ständen von den Drehzapfen 20 angebrachten  Griffstangen 21,     22    für den Arbeiter verse  hen.  



  Der Führungsrahmen 10 ist mit rück  wärts gerichteten Spindeln 23 versehen, auf  denen Gegengewichte 24 mittelst Stell  schrauben 24a einstellbar sitzen. Die Gegen  gewichte bezwecken die Ausbalancierung des  Gewichtes des Werkzeugschlittens und an  derer auf genanntem Rahmen montierter     Teile.     Der Schlitten 12 mit den Linienaufdruck  werkzeugen ist derart angeordnet, dass er  durch die Wirkung des Hebelrahmens auf  dein Führungsrahmen verschoben und so von  einer Seite der Klemmbacken auf die andere  bewegt werden kann.

   Beim Ruhezustand der       Linienaufdruckwerkzeüge,    zum Beispiel wenn  vor dem     Linienaufdruclz    ein Buch in die  Klemmbacken eingespannt wird, liegen die  Werkzeuge auf der hintern Seite der Klemm  backen über einer Reihe von Gasbrennern 25  oder anderer     Heizvorrichtungen,    durch wel  che die Werkzeuge geheizt werden können.  



  Zur Regelung des Druckes der     Linienauf-          druck.werkzeuge    beim Bewegen über das  Buch kann das freie Ende 11 des Führungs  rahmens mit der erforderlichen Stärke von  Hand heruntergedrückt werden.  



       Fig.        4.,    5 und 21 zeigen einen Apparat  zum fortlaufenden Auftragen von Farbe auf  die Werkzeuge. Dieser Apparat besitzt ein  in einem Halter 81 untergebrachtes Farbkis  sen 80, welches von einer Platte 78 über  deckt, durch eine durch einen Stift 83 ge-      stützte Flachfeder 79 abwärts gegen eine in  nere Randflansche 84 des Halters 81 gepresst  wird.     ][)er    Halter 81 ist mittelst seitlicher  Arme 85 auf einer in Vorsprüngen 87 einer  an der Querstange 76 befestigten Platte 89       befestigten    Stange 86 drehbar angeordnet.  Im     Gebrauchszustande    der Maschine ruht  das Farbkissen auf den Werkzeugen, so dass  bei der Drehung der Werkzeuge die Farbe  auf diese aufgetragen wird.

   Das Farbkissen  80 erstreckt sich über die verschiedenen     Li-          nienauftragwerkzeuge.     



  Zum Aufdruck von Aufschriften oder  Verzierungen sowohl als auch von Linien,  wird der zylindrische Typenträger,     Fig.    6 bis       ),    statt der Scheiben 15 angewendet. Der  selbe besitzt einen Zylinder 30 mit einer An  zahl Ringrippen 31, deren jede einen seitli  chen Flansch 32 auf der einen Seite besitzt.  Jeder Flansch erstreckt sich auf etwas mehr  als die Hälfte des Rippenumfanges, während  der Rest der Rippen keinen Flansch auf  weist. Am Zylinder 30 kann ein aus einzelnen  Typen 33 zusammengesetzter Typensatz an  gebracht werden. Die gegenüberliegenden  Seitenflächen 34, 35 jeder Type 33     (Fig.    6  bis 8, 10 und 11) konvergieren und besitzt  die eine Schmalseite 36 jeder Type eine  Kerbe 37.

   Jede Type ist so gebaut, dass sie  zwischen die     flanschenlosen    Seitenflächen  zweier Rippen radial einwärts und dann in  der Umfangsrichtung der Rippen 31 in die  Stellung nach     Fig.    7 geschoben werden kann,  wobei die Flansche 32 in die Kerben 37 der  Typen greift und diese festhält. Der Typen  satz wird     mittelst    Blöcken 40     (Fig.    7 und  12), welche ähnlich den Typen, aber kürzer  als diese ausgebildet sind, in Stellung gehal  ten. Jeder Block 40 besitzt einen Seitenarm  41 mit einer auf die benachbarte Rippe     press=     baren Schraube 42     (Fig.    6 und 12), um die  Blöcke auf den Rippen festzustellen.

   In je  den Block 40 ist eine     Pressschraube    43 ge  schraubt, und pressen je zwei Schrauben 43  die Typen eines Satzes gegeneinander.  



  Zum Aufdruck von Linien oder Ornamen  ten werden einen grossen Winkel umspan  nende Typen 44     (Fig.    9) benützt. Da die    Rippen auf dem untern Teil des Typenhal  ters auf beinahe der Hälfte ihres Umfanges       flanschenlos    sind, können die Typen 44 zwi  schen je zwei Rippen 31 eingeführt werden,       wie    in     Fig.    9 in strichpunktierten Linien an  gedeutet ist. Alsdann werden sie in die in       Fig:    9 vollausgezogene Stellung herumge  dreht. Die Typen 44 sind ähnlich wie die       Typen    33 geformt und genutet und genügend  lang, um eine Linie oder ein Ornament auf  den Buchrücken aufdrucken zu können.  



  Infolge der Rippenflanschen 32 ist ein  verkehrtes Einsetzen der Typen in den Ty  penträger ausgeschlossen. Auf den Umfang  der Rippen sind Linien eingraviert, um die  Einstellung der Typen auf denselben zu er  leichtern.  



  Der Typenträger hat eine zentrale Boh  rung 46 zum Aufstecken auf die Spindel 14  und kann mittelst Schrauben 47 auf dieser  befestigt werden.  



  Eine Anschlagplatte 48     (Fig.    8 und 13)  ist zwischen die     flanschenlosen    Teile zweier  Rippen 31 in der     Längsmitte    des Typenträ  gers 30 radial und     wegnehmbar    eingesetzt  und bestimmt, mit ihrer rechten Seitenfläche  an das zugespitzte Ende einer am Schlitten  12 befestigten Schraube 49 anzuschlagen. Da  der Zylinder 30 auf der Spindel 14 drehbar  ist, dienen die Platte 48 und die     Schraube     49 dazu, zu bewirken, die mittlere Type des  Typensatzes in eine zentrale Stellung zum  Buchrücken zu bringen und einen symmetri  schen Aufdruck zu erreichen.

   Nach Einstel  lung des Typenträgers wird die Schraube 49  aus dem Anschlagbereich der     Anschlagplatte     48 herausgezogen, um den Typenträger sieh  frei abwälzen zu lassen. Bei der Hin-     und          Herbewegung    des     Schlittens    12 auf dem Rah  men 10 wird dem Typenträger 30 samt der  Welle 14 infolge der Berührung des Typen  satzes mit dem Buchrücken eine Schwingbe  wegung erteilt.

   Um zu bewirken, dass der  Aufdruck auf Bücher verschiedener Dicke       symmetrisch        plaziert    wird, ist ein mit Eintei  lung versehener Teil 50 mit Büchse 51 und  Stellschraube 52 vorgesehen,     mittelst    welcher  Schraube der Teil 50 auf dem     Rahmen    10_be-      festigt werden kann. Die Vorderkante 53 des  Schlittens 12 dient als     Anzeigernarke,    um zu  sammen mit dem 'feil 50 die der betreffen  den Buchdicke entsprechend vorzunehmende  Einstellung des Schlittens 12 leicht vorneh  men zu können.

   Im dargestellten Beispiel ist  ein Buch von 50,8 mm (2"e) in Stellung ge  klemmt und ist demgemäss der Schlitten 12  soweit verschoben, dass die Kante 53 der 2"  Marke der Skala gegenüber steht, worauf der       Typensatz    richtig über dem Buchrücken  steht. Beim Gebrauch wird der Typensatz  auf genannte Weise eingestellt, während der  Rahmen 10 sich in seiner hochgeschwenkten  Stellung befindet, worauf dann der Rahmen  gesenkt wird, um den Typensatz mit dem  Buchrücken in Berührung zu bringen. Her  nach wird der Schlitten hin- und herbewegt,  um den Typenträger samt dem Typensatz  nach jeder Seite von der Mittelstellung aus  über den Buchrücken zu schwingen. Die  Schwingbewegung kann aber auch auf einer  Seite beginnen und auf der andern endigen,  was unter gewissen Umständen vorzuziehen  ist.  



       Fig.    14 und 15 zeigen eine elektrische  Heizvorrichtung für die Werkzeuge. Diese  besitzt zwei Widerstandsdrähte 54, welche  auf Kerne 55 aus Isoliermaterial 55 ge  wickelt und an einer isolierenden Unterlage  56 befestigt sind. Letztere ist an einem Me  tallrahmen 57 befestigt, der an der Maschine  so montiert ist, dass er eine ähnliche Stellung  wie der Gasbrenner einnimmt, jedoch gegen  die Werkzeuge und von ihnen weg einstell  bar ist. Der Metallrahmen wird in der einge  stellten Lage mittelst Schrauben 58 festge  halten. Die Widerstandsdrähte sind durch ei  nen Schalter mit einer Stromquelle verbun  den, mittelst welchem die Drähte einzeln, in  Serie oder parallel geschaltet und so drei       Heizgrade    erreicht werden können.  



  Bei der Anwendung der Maschine für       Blattgoldaufdruck    wird die Maschine durch  Mittel zum Auftragen von Blattgold ergänzt.  Diese Mittel sind in     Fig.    16 bis 18 und 22  dargestellt.    Der in     Fig.    16, 17 und 22 dargestellte  Apparat enthält zwei zueinander parallele  Traversen 60 und 61, zwischen welchen eine  Anzahl     Lager,    von denen drei gezeigt sind,  angeordnet sind. Jedes Lager besitzt eine  fixe Platte. 63 mit     Vorsprüngen    64, 64a     und     eine bewegliche Platte 65 mit Schlitzen 66,  in welche die Vorsprünge 64 eingreifen und  längs welchen die Platte 65 relativ zur zu  gehörigen Platte 63 verschiebbar ist.

   Zwei  Schrauben 6 7 durchziehen frei Löcher in der  einen Platte und sind in die andere Platte  eingeschraubt, so dass die Platten durch Dre  hung der Sehrauben einander genähert oder       voneinander        entfernt.    werden können. Die  Schrauben     67    tragen kurze Zylinder 68, 69,  welche als Distanzstücke für die Platten die  nen.' Der Zylinder 68 trägt eine Rolle 70  auf Gewebe aufgezogenen     Buchbindergoldes     (Blattgoldes), während der andere Zylinder  69 eine Rolle 7 2 trägt, um welche das freie  Ende des (las     Burhbindergold    tragendes Ge  webes gewickelt und auf der dieses Ende be  festigt ist.

   Die Anordnung ist derart, dass das       Buchbindergold    samt seinem Traggewebe  fortwährend von der Rolle 70 nach Massgabe  des Verbrauches von Blattgold abgewickelt  wird.  



  Die     Vorsprünge    64a greifen einstellbar in  Schlitze 71 der Traversen 60 und 61. Die die  Lager für die     Blattgoldrollen    bildenden Plat  ten 63 und 65 sind zwecks Anpassung an  verschiedene Breiten von     Blattgoldrollen    re  lativ zueinander einstellbar.  



  Die     Traversen    61_l, 61 sind zwischen  Klemmplatten 73     (Fig.    18) eingeklemmt,  welche ihrerseits mittelst Klemmplatten 73a  am Schlitten 1.2 der Maschine festgeklemmt  sind.  



  Die     Blattgoldrollen    70 werden in die Be  wegungsebene der     Werkzeuge    zum Auf  drucken der Linien, Aufschriften, Verzierun  gen eingestellt und werden diese Rollen über  den Rücken der Bücher vor den genannten  Werkzeugen geschwungen, en, um einen     Strei-21     fen Blattgold auf den Buchrücken zu legen.  Hernach werden die genannten, genügend er  hitzten genannten Werkzeuge über die ge-      nannten     Blattgoldstreifen    bewegt, um den  Buchrücken zu bedrucken, worauf das über  schüssige Blattgold in üblicher Weise ent  fernt wird.  



  Die beschriebene Maschine ist einfach     im     Bau und sicher in der Wirkung, da das Buch  ganz starr festgehalten wird und der Druck  auf die Werkzeuge im gewünschten Mass ge  regelt werden kann.  



  Bei der Maschine mit mechanischem An  trieb nach     Fig.    19 und 20 bezeichnet 100  eine hinten in der Maschine gelagerte Treib  welle, auf     welcher    die beim Betrieb der Ma  schine von einem Motor und 'einem nicht ge  zeichneten Riemen ständig angetriebene An  triebsscheibe 101 lose sitzt. Eine Kupplungs  muffe 103 sitzt auf der Antriebswelle 100  axial verschiebbar, jedoch in der Drehrich  tung fest und kann mit der     Antriebscheibe     101 gekuppelt werden. Auf der Welle<B>1.00</B>  sitzen zwei Zahnkolben 105, welche zwei     im     Oberteil der Maschine gelagerte Zahnräder  106 antreiben.

   Pleuelstangen 107 verbinden  an den Rädern<B>106</B> angebrachte Kurbel  zapfen mit dem     aufrechtstehenden    Hebelrah  men 19, um ihm     Schwingungen    zu erteilen.  Ein bei 109 gelagerter, mit Gewicht 110 oder  Feder belasteter Hebel 108 ist bestrebt, die  Kupplung 103 auszurücken. Zur Einrückung  der Kupplung dient ein vorn an der Maschine  auf einer Kurbelwelle 112     befestigter    Hand  hebel<B>111.</B> Wird dieser Hebel gedreht, so  wird das belastete Ende des Hebels 108 ge  hoben und die Kupplung 103 eingerückt; der  Hebelrahmen 19 beginnt zu schwingen und  der Schlitten 12 hin- und herzulaufen.

   Letz  terer besitzt einen     Fortsatz    114, welcher     be-          stimmt    ist, auf einen auf der Antriebswelle  100 schwingbar sitzenden Kontrollhebel 115  zu wirken. Das untere Ende des Hebels 115  trägt einen so angeordneten Vorsprung 116,  dass er beim Beginn der Bewegung des Schlit  tens unter den Kupplungshebel greift     und     ihn in der gehobenen Lage hält.

   Der Schlit  ten vollzieht nun seinen Vorwärts- und sei  nen     Rückwärtslauf    und kurz vor Ende sei  nes Rücklaufes dreht der     Fortsatz    114 den       Kontrollhebel    115 so, dass der Kupplungshe-         bel    frei wird, und das Gewicht 110 die Kupp  lungsmuffe 103 auszurücken vermag. Auf  diese Weise macht der Schlitten 112 einen  Vor- und einen     Rückwärtslauf    und steht  dann automatisch still; im übrigen arbeitet  die Maschine genau in der beschriebenen  Weise.  



  Unter den Klemmbacken 2 und 3     (Fig.     19) ist ein vertikal einstellbarer Tisch 120  für das Buch vorgesehen und durch Lenker  121 an den Ecken getragen. Die Lenker     sind     so mit einer Links- und     Rechtsgewindespin-          del    122 verbunden, dass der Tisch, je nach  der Drehrichtung dieser. Spindel, gehoben  oder gesenkt wird. Durch den Tisch wird die  Einstellung des Buches in der Maschine er  leichtert, was besonders für schwere Bücher  vorteilhaft ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Anbringen von Auf drucken auf Buchrücken, bei welcher das Buch unbeweglich gehalten wird und die den Aufdruck bewirkenden Werkzeuge hin- und herbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge so angeordnet sind, dass sie von Hand gegen die Buchhaltemittel und von ihnen weg beweglich sind, so dass der Druck der Werkzeuge der vorzunehmenden Arbeit angepasst werden kann. UNTERANSPRüCI_IE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge auf einem um das eine Ende schwenkbaren, sich über den Buchaltemitteln quer über die Maschine erstreckenden, am freien Ende zur Bewegung der Werkzeuge ge gen das Werkstück und von diesem weg von Hand betätigbaren Führungsrahmen angebracht sind. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite der Buchhaltemittel in einer Stellung unter halb der auf dieser Seite in ihrer End stellung befindlichen Werkzeuge eine ortsfeste Heizvorrichtung angeordnet ist, zum Zwecke, die Werkzeuge in ihrer Ruhestellung zu heizen und für soforti gen Gebrauch in erhitztem Zustande zu erhalten. 3. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nebst dem Rahmen zum Tragen der Werkzeuge zu deren Bewegung zum Werkstück und von ihm weg noch ein Rahmen zur Hin- und Herbewegung der Werkzeuge auf dem erstgenannten Rah men vorgesehen ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verschiebrahmen als Hebel ausgebildet und am Unterteil der Maschine gelagert ist, sich aufwärts er streckt und in verschiedenen Abständen von seiner Drehachse Griffstangen zum Betätigen unter Anwendung verschiede ner Hebelarme besitzt. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der die Werkzeuge tra gende Rahmen ausbalanziert ist, um die Werkzeuge gewöhnlich in ihrer Ruhe lage zu halten, jedoch durch Druck auf das Rahmenende die Senkung der Werk zeuge in ihre Arbeitslage zu gestatten. 6.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen blin der , das heisst polierter Linien nicht drehbare Werkzeuge verwendet werden. 7. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Auflegen eines Blattgoldstreifens vor den Werkzeugen angeordnet ist, der art, dass zuerst das Blattgold aufgelegt und dieses sodann durch die Werkzeuge eingepresst werden kann. B. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Auflegen von Blattgold an einem die Werkzeuge tra genden Rahmen abnehmbar befestigt ist. 9.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zum Auf- legen von Blattgold zwei parallele Tra versen und mindestens ein auf diesen Tra versen derart einstellbares Lager besitzt, dass es in Flucht zu einem Aufdruck werkzeug eingestellt werden kann, wobei das Lager in seiner Breite einstellbar und zur Aufnahme von Mitteln geeignet ist, welche einen Streifen Blattgold zu tragen und auf den Buchrücken aufzu bringen vermögen. 10.
    Maschine nach Patentanspruch und Un.- terans prüchen 7, 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte Lager einen Zylinder zur Aufnahme einer auf Gewebe geklebten Blattgoldrolle, sowie eine drehbare Rolle trägt, auf welche das Gewebe mit dem Blattgold aufzulaufen vermag und durch welche das Blattgold beim Abrollen der Rolle auf dem Buch auf fts letztere aufgebracht werden kann. 11. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug durch mindestens einen Typensatz gebildet und von einem Träger getragen wird. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Typensatz von einem Zylinder mit ringsum laufenden Ringrippen getra gen wird, wobei Mittel vorgesehen sind, welche den Typensatz zwischen diesen Rippen in Stellung festhalten. 1.3. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, da,ss die Rippen einen seit lichen Flansch besitzen und jede Type auf einer Seite eine Kerbe aufweist, in welche der Flansch eingreift. 14. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, gekennzeichnet durch eine auf den Typenträger setzbare, mit einer ortsfesten Schraube zusammenwirkende Anschlagplatte zur Erleichterung der Einstellung des Typenträgers. 15.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel zum Einstellen der Werkzeuge bei Büchern verschiede ner Dicke. 16. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel zum Einfärben der 'erkzeuge. <B>17.</B> Maschine nach Patentanspruch und Un- tür < < nspruch 16, dadurch gekennzeichnet, class als Einfärbemittel ein Farbkissen dient und Mittel vorgesehen sind, um die ses Kissen so an der Maschine festzule gen, dass es mit den Werkzeugen in Kon takt bleibt. 18.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum motori schen Hin- und Herbewegen der Werk zeuge vorgesehen sind. 19. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel für die Werk zeuge so gebaut sind, dass letztere einen Vor- und Rückwärtslauf ausführen und dann automatisch stillgesetzt werden. 20.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel eine dauernd an zutreibende Scheibe, eine Kupplungs- muffe zum Kuppeln und Entkuppeln dieser Scheibe mit der Antriebswelle der Maschine, von der Antriebswelle aus be- tätigbare Organe zum Hin- und Herbe wegen eines Werkzeugschlittens, einen die Kupplungsmuffe beherrschenden An lasshebel und einen Kontrollhebel besitzt, welcher bei Beginn des Schlittenvorlau fes die Kupplungsmuffe in der Einrück stellung zu halten und kurz vor Ende seines Rückläufes die Kupplungsmuffe auszurücken und die Maschine abzustel len vermag. 21.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen vertikal einstellba ren Tisch für das Buch. 22. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, gekennzeichnet durch eine elektrische Heizvorrichtung für die Werkzeuge.
CH124360D 1926-12-02 1926-12-02 Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken. CH124360A (de)

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CH124360D CH124360A (de) 1926-12-02 1926-12-02 Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken.

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