CH124360A - Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken. - Google Patents
Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken.Info
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Description
Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Anbringen von Auf drucken auf Buchrücken.
Bei der Maschine obiger Art wird das Buch unbeweglich festgehalten und werden die Werkzeuge hin- und herbewegt. Die Neuerung liegt nun darin, dass die den Auf druck bewirkenden Werkzeuge so angeord net sind, dass sie von Hand gegen die Buch haltemittel und von ihnen weg beweglich sind, so dass der Druck der Werkzeuge der vorzunehmenden Arbeit angepasst werden kann. Zweckmässig sind die Werkzeuge an einem am einen Ende angelenkten Rahmen angebracht, welcher sich quer über die Ma schine erstreckt und an seinem freien Ende von Hand betätigbar ist.
Ferner sind zweck mässig Mittel zum Heizen der Werkzeuge, zum Einfärben der Werkzeuge und zum Auf bringen von Buchbindergold (Blattgold) an gebracht. Die Maschine kann auch durch mechanische Kraft angetrieben werden, ohne den Druck der Werkzeuge von Hand zu stö ren.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes. Fig. 1 ist ein Schaubild einer Maschine mit Handantrieb zum Aufdruck von Linien; Fig. 2 ist ein Längsschnitt der Maschine; Fig. 3 ist eine Ansicht von Einzelheiten; Fig. 9: ist eine Teilansicht der Maschine, mit Farbauftragmitteln versehen; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V--V in Fig. 4; Fig. 6 ist ein Aufriss eines Trägers für Druckorgane;
Fig. 7 ist eine Stirnansicht zu Fig. 6; Fig. 8 ist ein Längsschnitt des Typenträ gers; Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie IX-IX (Fig. 6) ; Fig. 10 und 11 sind Seitenansichten einer Type; Fig. 12 ist eine Seitenansicht eines Fest stellblockes für den Typensatz; Fig. 13 ist eine teilweise Seitenansicht eines Typenträgers;
Fig. 14 ist ein Grundriss einer elektri schen Heizvorrichtung für die Werkzeuge; Fig. 15 ist ein Aufriss dieser Vorrichtung, analer Maschine angebracht; Fig. 16 und 17 sind ein Aufriss und ein Grundriss einer Vorrichtung zum Gebrauch bei Blattgoldaufdruck; Fig. 18 ist eine teilweise Seitenansicht, die Anwendung der Vorrichtung nach Fig. 16 und 17 an der Maschine darstellend, und F ig. 19 und 20 sind eine Seiten- und eine.
Rückansicht einer Maschine mit Kraftan trieb; Fig. 21 und 22 zeigen Einzelheiten.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Maschine zum Aufdruck von Linien besitzt einen recht eckigen, kastenartigen Hauptrahmen 1 mit zwei Klemmbacken 2 und 3 zum Festhalten eines Buches 4. Eine dieser Backen ist mit- telst einer starksteigenden Schraubenspindel 5 mit Handrad 6 verstellbar. Ein an den Klemmbacken angebrachtes Zeichen 7 ge stattet das richtige Einstellen des Buches in bezug auf die Werkzeuge.
Auf der obern Seite des Rahmens 1 sind auf der einen Seite desselben zwei Lager 8 befestigt, in denen Lagerzapfen 9a einer Stange 9 gelagert sind, die einem flachen. rechteckigen Führungsrahmen 10 als Dreh achse dient. Dieser Rahmen erstreckt sich von der hintern Seite der Maschine über den Oberteil des 'Hauptrahmens und ist am vor- dern Ende 11 frei.
Auf dem Führungsrahmen 10 ist ein Schlitten 12 mit abwärtsragenden Vorsprün gen 13 (Fig. 1, 2 und 3) verschiebbar ange ordnet, welche Vorsprünge eine Spindel 14 tragen, auf der eine Reihe von die Linien aufdruckwerkzeuge bildenden Scheiben 15 an gebracht ist. Wie Fig. 3 zeigt, ist die Spindel 14 mittelst eines festen Vorsprunges 13a auf der einen Seite und eines beweglichen Vor sprunges 13b auf der andern Seite wegnehm- bar angeordnet.
Die Vorsprünge 13a, 13b greifen in Ver senkungen 14a der Spindel 14. Der Vor sprung 13b ist auf einer Schraube 13c ange bracht, so dass er zurückgezogen und so die Spindel 14 leicht entfernt und ersetzt wer den kann. Zum Aufdruck von blinden , das heisst durch Politur erzeugten Linien sind die Druckscheiben 15 mittelst Schrauben 16 (Fig. 2) auf der starren Spindel befestigt, so da,ss sie sich nicht drehen; für den Aufdruck von Linien mit Blattgold oder Farbe da gegen können sieh die Scheiben 15 drehen.
Der Schlitten 12 hat auf jeder Seite eine Stift- und Schlitzverbindung mit einem Hebelähnlichen Rahmen und ist die Q,uer- stange "7 6 des Schlittens mit vorspringenden Endstiften 17 versehen, welche in Schlitze 18 im Hebelrahmen ein=reifen. Dieser Rah men besteht aus zwei Armen 19, welche auf jeder Seite des Hauptrahmens um Zapfen 20 drehbar sind. Die Arme sind aufwärts ge richtet und mit zwei in verschiedenen Ab ständen von den Drehzapfen 20 angebrachten Griffstangen 21, 22 für den Arbeiter verse hen.
Der Führungsrahmen 10 ist mit rück wärts gerichteten Spindeln 23 versehen, auf denen Gegengewichte 24 mittelst Stell schrauben 24a einstellbar sitzen. Die Gegen gewichte bezwecken die Ausbalancierung des Gewichtes des Werkzeugschlittens und an derer auf genanntem Rahmen montierter Teile. Der Schlitten 12 mit den Linienaufdruck werkzeugen ist derart angeordnet, dass er durch die Wirkung des Hebelrahmens auf dein Führungsrahmen verschoben und so von einer Seite der Klemmbacken auf die andere bewegt werden kann.
Beim Ruhezustand der Linienaufdruckwerkzeüge, zum Beispiel wenn vor dem Linienaufdruclz ein Buch in die Klemmbacken eingespannt wird, liegen die Werkzeuge auf der hintern Seite der Klemm backen über einer Reihe von Gasbrennern 25 oder anderer Heizvorrichtungen, durch wel che die Werkzeuge geheizt werden können.
Zur Regelung des Druckes der Linienauf- druck.werkzeuge beim Bewegen über das Buch kann das freie Ende 11 des Führungs rahmens mit der erforderlichen Stärke von Hand heruntergedrückt werden.
Fig. 4., 5 und 21 zeigen einen Apparat zum fortlaufenden Auftragen von Farbe auf die Werkzeuge. Dieser Apparat besitzt ein in einem Halter 81 untergebrachtes Farbkis sen 80, welches von einer Platte 78 über deckt, durch eine durch einen Stift 83 ge- stützte Flachfeder 79 abwärts gegen eine in nere Randflansche 84 des Halters 81 gepresst wird. ][)er Halter 81 ist mittelst seitlicher Arme 85 auf einer in Vorsprüngen 87 einer an der Querstange 76 befestigten Platte 89 befestigten Stange 86 drehbar angeordnet. Im Gebrauchszustande der Maschine ruht das Farbkissen auf den Werkzeugen, so dass bei der Drehung der Werkzeuge die Farbe auf diese aufgetragen wird.
Das Farbkissen 80 erstreckt sich über die verschiedenen Li- nienauftragwerkzeuge.
Zum Aufdruck von Aufschriften oder Verzierungen sowohl als auch von Linien, wird der zylindrische Typenträger, Fig. 6 bis ), statt der Scheiben 15 angewendet. Der selbe besitzt einen Zylinder 30 mit einer An zahl Ringrippen 31, deren jede einen seitli chen Flansch 32 auf der einen Seite besitzt. Jeder Flansch erstreckt sich auf etwas mehr als die Hälfte des Rippenumfanges, während der Rest der Rippen keinen Flansch auf weist. Am Zylinder 30 kann ein aus einzelnen Typen 33 zusammengesetzter Typensatz an gebracht werden. Die gegenüberliegenden Seitenflächen 34, 35 jeder Type 33 (Fig. 6 bis 8, 10 und 11) konvergieren und besitzt die eine Schmalseite 36 jeder Type eine Kerbe 37.
Jede Type ist so gebaut, dass sie zwischen die flanschenlosen Seitenflächen zweier Rippen radial einwärts und dann in der Umfangsrichtung der Rippen 31 in die Stellung nach Fig. 7 geschoben werden kann, wobei die Flansche 32 in die Kerben 37 der Typen greift und diese festhält. Der Typen satz wird mittelst Blöcken 40 (Fig. 7 und 12), welche ähnlich den Typen, aber kürzer als diese ausgebildet sind, in Stellung gehal ten. Jeder Block 40 besitzt einen Seitenarm 41 mit einer auf die benachbarte Rippe press= baren Schraube 42 (Fig. 6 und 12), um die Blöcke auf den Rippen festzustellen.
In je den Block 40 ist eine Pressschraube 43 ge schraubt, und pressen je zwei Schrauben 43 die Typen eines Satzes gegeneinander.
Zum Aufdruck von Linien oder Ornamen ten werden einen grossen Winkel umspan nende Typen 44 (Fig. 9) benützt. Da die Rippen auf dem untern Teil des Typenhal ters auf beinahe der Hälfte ihres Umfanges flanschenlos sind, können die Typen 44 zwi schen je zwei Rippen 31 eingeführt werden, wie in Fig. 9 in strichpunktierten Linien an gedeutet ist. Alsdann werden sie in die in Fig: 9 vollausgezogene Stellung herumge dreht. Die Typen 44 sind ähnlich wie die Typen 33 geformt und genutet und genügend lang, um eine Linie oder ein Ornament auf den Buchrücken aufdrucken zu können.
Infolge der Rippenflanschen 32 ist ein verkehrtes Einsetzen der Typen in den Ty penträger ausgeschlossen. Auf den Umfang der Rippen sind Linien eingraviert, um die Einstellung der Typen auf denselben zu er leichtern.
Der Typenträger hat eine zentrale Boh rung 46 zum Aufstecken auf die Spindel 14 und kann mittelst Schrauben 47 auf dieser befestigt werden.
Eine Anschlagplatte 48 (Fig. 8 und 13) ist zwischen die flanschenlosen Teile zweier Rippen 31 in der Längsmitte des Typenträ gers 30 radial und wegnehmbar eingesetzt und bestimmt, mit ihrer rechten Seitenfläche an das zugespitzte Ende einer am Schlitten 12 befestigten Schraube 49 anzuschlagen. Da der Zylinder 30 auf der Spindel 14 drehbar ist, dienen die Platte 48 und die Schraube 49 dazu, zu bewirken, die mittlere Type des Typensatzes in eine zentrale Stellung zum Buchrücken zu bringen und einen symmetri schen Aufdruck zu erreichen.
Nach Einstel lung des Typenträgers wird die Schraube 49 aus dem Anschlagbereich der Anschlagplatte 48 herausgezogen, um den Typenträger sieh frei abwälzen zu lassen. Bei der Hin- und Herbewegung des Schlittens 12 auf dem Rah men 10 wird dem Typenträger 30 samt der Welle 14 infolge der Berührung des Typen satzes mit dem Buchrücken eine Schwingbe wegung erteilt.
Um zu bewirken, dass der Aufdruck auf Bücher verschiedener Dicke symmetrisch plaziert wird, ist ein mit Eintei lung versehener Teil 50 mit Büchse 51 und Stellschraube 52 vorgesehen, mittelst welcher Schraube der Teil 50 auf dem Rahmen 10_be- festigt werden kann. Die Vorderkante 53 des Schlittens 12 dient als Anzeigernarke, um zu sammen mit dem 'feil 50 die der betreffen den Buchdicke entsprechend vorzunehmende Einstellung des Schlittens 12 leicht vorneh men zu können.
Im dargestellten Beispiel ist ein Buch von 50,8 mm (2"e) in Stellung ge klemmt und ist demgemäss der Schlitten 12 soweit verschoben, dass die Kante 53 der 2" Marke der Skala gegenüber steht, worauf der Typensatz richtig über dem Buchrücken steht. Beim Gebrauch wird der Typensatz auf genannte Weise eingestellt, während der Rahmen 10 sich in seiner hochgeschwenkten Stellung befindet, worauf dann der Rahmen gesenkt wird, um den Typensatz mit dem Buchrücken in Berührung zu bringen. Her nach wird der Schlitten hin- und herbewegt, um den Typenträger samt dem Typensatz nach jeder Seite von der Mittelstellung aus über den Buchrücken zu schwingen. Die Schwingbewegung kann aber auch auf einer Seite beginnen und auf der andern endigen, was unter gewissen Umständen vorzuziehen ist.
Fig. 14 und 15 zeigen eine elektrische Heizvorrichtung für die Werkzeuge. Diese besitzt zwei Widerstandsdrähte 54, welche auf Kerne 55 aus Isoliermaterial 55 ge wickelt und an einer isolierenden Unterlage 56 befestigt sind. Letztere ist an einem Me tallrahmen 57 befestigt, der an der Maschine so montiert ist, dass er eine ähnliche Stellung wie der Gasbrenner einnimmt, jedoch gegen die Werkzeuge und von ihnen weg einstell bar ist. Der Metallrahmen wird in der einge stellten Lage mittelst Schrauben 58 festge halten. Die Widerstandsdrähte sind durch ei nen Schalter mit einer Stromquelle verbun den, mittelst welchem die Drähte einzeln, in Serie oder parallel geschaltet und so drei Heizgrade erreicht werden können.
Bei der Anwendung der Maschine für Blattgoldaufdruck wird die Maschine durch Mittel zum Auftragen von Blattgold ergänzt. Diese Mittel sind in Fig. 16 bis 18 und 22 dargestellt. Der in Fig. 16, 17 und 22 dargestellte Apparat enthält zwei zueinander parallele Traversen 60 und 61, zwischen welchen eine Anzahl Lager, von denen drei gezeigt sind, angeordnet sind. Jedes Lager besitzt eine fixe Platte. 63 mit Vorsprüngen 64, 64a und eine bewegliche Platte 65 mit Schlitzen 66, in welche die Vorsprünge 64 eingreifen und längs welchen die Platte 65 relativ zur zu gehörigen Platte 63 verschiebbar ist.
Zwei Schrauben 6 7 durchziehen frei Löcher in der einen Platte und sind in die andere Platte eingeschraubt, so dass die Platten durch Dre hung der Sehrauben einander genähert oder voneinander entfernt. werden können. Die Schrauben 67 tragen kurze Zylinder 68, 69, welche als Distanzstücke für die Platten die nen.' Der Zylinder 68 trägt eine Rolle 70 auf Gewebe aufgezogenen Buchbindergoldes (Blattgoldes), während der andere Zylinder 69 eine Rolle 7 2 trägt, um welche das freie Ende des (las Burhbindergold tragendes Ge webes gewickelt und auf der dieses Ende be festigt ist.
Die Anordnung ist derart, dass das Buchbindergold samt seinem Traggewebe fortwährend von der Rolle 70 nach Massgabe des Verbrauches von Blattgold abgewickelt wird.
Die Vorsprünge 64a greifen einstellbar in Schlitze 71 der Traversen 60 und 61. Die die Lager für die Blattgoldrollen bildenden Plat ten 63 und 65 sind zwecks Anpassung an verschiedene Breiten von Blattgoldrollen re lativ zueinander einstellbar.
Die Traversen 61_l, 61 sind zwischen Klemmplatten 73 (Fig. 18) eingeklemmt, welche ihrerseits mittelst Klemmplatten 73a am Schlitten 1.2 der Maschine festgeklemmt sind.
Die Blattgoldrollen 70 werden in die Be wegungsebene der Werkzeuge zum Auf drucken der Linien, Aufschriften, Verzierun gen eingestellt und werden diese Rollen über den Rücken der Bücher vor den genannten Werkzeugen geschwungen, en, um einen Strei-21 fen Blattgold auf den Buchrücken zu legen. Hernach werden die genannten, genügend er hitzten genannten Werkzeuge über die ge- nannten Blattgoldstreifen bewegt, um den Buchrücken zu bedrucken, worauf das über schüssige Blattgold in üblicher Weise ent fernt wird.
Die beschriebene Maschine ist einfach im Bau und sicher in der Wirkung, da das Buch ganz starr festgehalten wird und der Druck auf die Werkzeuge im gewünschten Mass ge regelt werden kann.
Bei der Maschine mit mechanischem An trieb nach Fig. 19 und 20 bezeichnet 100 eine hinten in der Maschine gelagerte Treib welle, auf welcher die beim Betrieb der Ma schine von einem Motor und 'einem nicht ge zeichneten Riemen ständig angetriebene An triebsscheibe 101 lose sitzt. Eine Kupplungs muffe 103 sitzt auf der Antriebswelle 100 axial verschiebbar, jedoch in der Drehrich tung fest und kann mit der Antriebscheibe 101 gekuppelt werden. Auf der Welle<B>1.00</B> sitzen zwei Zahnkolben 105, welche zwei im Oberteil der Maschine gelagerte Zahnräder 106 antreiben.
Pleuelstangen 107 verbinden an den Rädern<B>106</B> angebrachte Kurbel zapfen mit dem aufrechtstehenden Hebelrah men 19, um ihm Schwingungen zu erteilen. Ein bei 109 gelagerter, mit Gewicht 110 oder Feder belasteter Hebel 108 ist bestrebt, die Kupplung 103 auszurücken. Zur Einrückung der Kupplung dient ein vorn an der Maschine auf einer Kurbelwelle 112 befestigter Hand hebel<B>111.</B> Wird dieser Hebel gedreht, so wird das belastete Ende des Hebels 108 ge hoben und die Kupplung 103 eingerückt; der Hebelrahmen 19 beginnt zu schwingen und der Schlitten 12 hin- und herzulaufen.
Letz terer besitzt einen Fortsatz 114, welcher be- stimmt ist, auf einen auf der Antriebswelle 100 schwingbar sitzenden Kontrollhebel 115 zu wirken. Das untere Ende des Hebels 115 trägt einen so angeordneten Vorsprung 116, dass er beim Beginn der Bewegung des Schlit tens unter den Kupplungshebel greift und ihn in der gehobenen Lage hält.
Der Schlit ten vollzieht nun seinen Vorwärts- und sei nen Rückwärtslauf und kurz vor Ende sei nes Rücklaufes dreht der Fortsatz 114 den Kontrollhebel 115 so, dass der Kupplungshe- bel frei wird, und das Gewicht 110 die Kupp lungsmuffe 103 auszurücken vermag. Auf diese Weise macht der Schlitten 112 einen Vor- und einen Rückwärtslauf und steht dann automatisch still; im übrigen arbeitet die Maschine genau in der beschriebenen Weise.
Unter den Klemmbacken 2 und 3 (Fig. 19) ist ein vertikal einstellbarer Tisch 120 für das Buch vorgesehen und durch Lenker 121 an den Ecken getragen. Die Lenker sind so mit einer Links- und Rechtsgewindespin- del 122 verbunden, dass der Tisch, je nach der Drehrichtung dieser. Spindel, gehoben oder gesenkt wird. Durch den Tisch wird die Einstellung des Buches in der Maschine er leichtert, was besonders für schwere Bücher vorteilhaft ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Anbringen von Auf drucken auf Buchrücken, bei welcher das Buch unbeweglich gehalten wird und die den Aufdruck bewirkenden Werkzeuge hin- und herbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge so angeordnet sind, dass sie von Hand gegen die Buchhaltemittel und von ihnen weg beweglich sind, so dass der Druck der Werkzeuge der vorzunehmenden Arbeit angepasst werden kann. UNTERANSPRüCI_IE 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge auf einem um das eine Ende schwenkbaren, sich über den Buchaltemitteln quer über die Maschine erstreckenden, am freien Ende zur Bewegung der Werkzeuge ge gen das Werkstück und von diesem weg von Hand betätigbaren Führungsrahmen angebracht sind. 2.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite der Buchhaltemittel in einer Stellung unter halb der auf dieser Seite in ihrer End stellung befindlichen Werkzeuge eine ortsfeste Heizvorrichtung angeordnet ist, zum Zwecke, die Werkzeuge in ihrer Ruhestellung zu heizen und für soforti gen Gebrauch in erhitztem Zustande zu erhalten. 3. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nebst dem Rahmen zum Tragen der Werkzeuge zu deren Bewegung zum Werkstück und von ihm weg noch ein Rahmen zur Hin- und Herbewegung der Werkzeuge auf dem erstgenannten Rah men vorgesehen ist. 4.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Verschiebrahmen als Hebel ausgebildet und am Unterteil der Maschine gelagert ist, sich aufwärts er streckt und in verschiedenen Abständen von seiner Drehachse Griffstangen zum Betätigen unter Anwendung verschiede ner Hebelarme besitzt. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der die Werkzeuge tra gende Rahmen ausbalanziert ist, um die Werkzeuge gewöhnlich in ihrer Ruhe lage zu halten, jedoch durch Druck auf das Rahmenende die Senkung der Werk zeuge in ihre Arbeitslage zu gestatten. 6.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen blin der , das heisst polierter Linien nicht drehbare Werkzeuge verwendet werden. 7. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Auflegen eines Blattgoldstreifens vor den Werkzeugen angeordnet ist, der art, dass zuerst das Blattgold aufgelegt und dieses sodann durch die Werkzeuge eingepresst werden kann. B. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Auflegen von Blattgold an einem die Werkzeuge tra genden Rahmen abnehmbar befestigt ist. 9.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zum Auf- legen von Blattgold zwei parallele Tra versen und mindestens ein auf diesen Tra versen derart einstellbares Lager besitzt, dass es in Flucht zu einem Aufdruck werkzeug eingestellt werden kann, wobei das Lager in seiner Breite einstellbar und zur Aufnahme von Mitteln geeignet ist, welche einen Streifen Blattgold zu tragen und auf den Buchrücken aufzu bringen vermögen. 10.Maschine nach Patentanspruch und Un.- terans prüchen 7, 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte Lager einen Zylinder zur Aufnahme einer auf Gewebe geklebten Blattgoldrolle, sowie eine drehbare Rolle trägt, auf welche das Gewebe mit dem Blattgold aufzulaufen vermag und durch welche das Blattgold beim Abrollen der Rolle auf dem Buch auf fts letztere aufgebracht werden kann. 11. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug durch mindestens einen Typensatz gebildet und von einem Träger getragen wird. 12.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Typensatz von einem Zylinder mit ringsum laufenden Ringrippen getra gen wird, wobei Mittel vorgesehen sind, welche den Typensatz zwischen diesen Rippen in Stellung festhalten. 1.3. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, da,ss die Rippen einen seit lichen Flansch besitzen und jede Type auf einer Seite eine Kerbe aufweist, in welche der Flansch eingreift. 14. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, gekennzeichnet durch eine auf den Typenträger setzbare, mit einer ortsfesten Schraube zusammenwirkende Anschlagplatte zur Erleichterung der Einstellung des Typenträgers. 15.Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel zum Einstellen der Werkzeuge bei Büchern verschiede ner Dicke. 16. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel zum Einfärben der 'erkzeuge. <B>17.</B> Maschine nach Patentanspruch und Un- tür < < nspruch 16, dadurch gekennzeichnet, class als Einfärbemittel ein Farbkissen dient und Mittel vorgesehen sind, um die ses Kissen so an der Maschine festzule gen, dass es mit den Werkzeugen in Kon takt bleibt. 18.Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum motori schen Hin- und Herbewegen der Werk zeuge vorgesehen sind. 19. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel für die Werk zeuge so gebaut sind, dass letztere einen Vor- und Rückwärtslauf ausführen und dann automatisch stillgesetzt werden. 20.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel eine dauernd an zutreibende Scheibe, eine Kupplungs- muffe zum Kuppeln und Entkuppeln dieser Scheibe mit der Antriebswelle der Maschine, von der Antriebswelle aus be- tätigbare Organe zum Hin- und Herbe wegen eines Werkzeugschlittens, einen die Kupplungsmuffe beherrschenden An lasshebel und einen Kontrollhebel besitzt, welcher bei Beginn des Schlittenvorlau fes die Kupplungsmuffe in der Einrück stellung zu halten und kurz vor Ende seines Rückläufes die Kupplungsmuffe auszurücken und die Maschine abzustel len vermag. 21.Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen vertikal einstellba ren Tisch für das Buch. 22. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, gekennzeichnet durch eine elektrische Heizvorrichtung für die Werkzeuge.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH124360T | 1926-12-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH124360A true CH124360A (de) | 1928-02-01 |
Family
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| CH124360D CH124360A (de) | 1926-12-02 | 1926-12-02 | Maschine zum Anbringen von Aufdrucken auf Buchrücken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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1926
- 1926-12-02 CH CH124360D patent/CH124360A/de unknown
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