CH124380A - Verfahren und Vorrichtung zum episkopischen Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage befindlichen Bildern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum episkopischen Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage befindlichen Bildern.

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CH124380A
CH124380A CH124380DA CH124380A CH 124380 A CH124380 A CH 124380A CH 124380D A CH124380D A CH 124380DA CH 124380 A CH124380 A CH 124380A
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CH
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image
reflector
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Radio-Projektor-Konsortium
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Radio Projektor Konsortium
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  • Projection Apparatus (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     episkopischen    Projizieren von auf undurchsichtiger  Unterlage befindlichen Bildern.    Es ist bekannt, für die Herstellung von  Projektionsbildern durchsichtige     und    daher       durchleuchtbai,e    Bildträger     (Fil        ine,    Glasplatten)  zu verwenden, welche den Vorteil haben,  dass sie, wenn seitenverkehrt zwischen Licht  quelle und Objektiv gebracht, ein seiten  richtiges Projektionsbild ergeben. Es ist ferner  bekannt, undurchsichtige Gegenstände unter  Zuhilfenahme reflektierter Lichtstrahlen zu  projizieren, wobei die Projektionsvorrichtung  eines Spiegels oder dergleichen bedarf, um  das vom Objektiv erzeugte, seitenverkehrte Bild  seitenrichtig auf die Projektionsfläche zu  bringen.

    



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  besteht nun darin, einerseits die     teuern,        durch-          leuchtbaren    Bildträger, wie zum Beispiel Glas  oder Zelluloid, zu ersparen, anderseits die  von undurchsichtigem Stoffe, zum Beispiel  Papier; getragenen Bilder, unter Vermeidung  eines die     Anschaffungskosten    wesentlich er  höhenden bildumkehrenden Elementes in der  Projektionsfläche seitenrichtig auf die Projek  tionsfläche zu werfen.

   Das Verfahren be-    steht darin, dass Bilder, die spiegelverkehrte  Abbildungen der darzustellenden Objekte  sind, unter Vertauschung von oben mit unten  in die     Projektionsvorrichtupg    eingebracht wer  den, so dass in der Projektion seitenrichtige  Bilder erhalten werden, ohne Anwendung  eines bildumkehrenden Elementes in der  Projektionsvorrichtung.  



  Durch den Wegfall eines Umkehrungs  elementes in der Projektionsvorrichtung, so  wie durch eine nach Möglichkeit gedrängte  Anordnung der Projektionsvorrichtung, unter  Verwendung eines besonders gestalteten Re  flektors kann erreicht werden, dass mit Licht  quellen das Auslangen gefunden wird, die  einen Bruchteil an Kerzenstärken betragen,  die bei den bekannten Vorrichtungen für  Projektion undurchsichtiger Gegenstände er  forderlich sind.  



  Auf der Zeichnung ist eine zur Ausübung  des Verfahrens ausgestattete Projektionsvor  richtung in beispielsweiser Ausführungsform  veranschaulicht; und zwar zeigt     Fig.    1 einen  Vertikalschnitt der Vorrichtung und     Fig.    2      einen Horizontalschnitt nach der Linie     II-II     der     Fig.    1.  



  Die Vorrichtung weist     zweckmässig    ein  zweiteiliges Gehäuse auf, dessen Teile leicht  voneinander lösbar sind. Der eine Teil be  steht aus einem Sockel     a,    in welchem die  Lichtduellen b eingesetzt sind und der die  Gehäuserückwand c trägt. In dieser ist eine       Ausnehmung    d vorgesehen, an welcher der  die bildlichen Darstellungen aufweisende Bild  träger e aus undurchsichtigem Material, zweck  mässig Papier, unter     Mitwirkung    von Füh  rungsrollen f vorbeigeführt werden kann.  Die Bilder auf der undurchsichtigen Unter  lage e sind Spiegelbilder der zur Darstellung  auf der Projektionsfläche bestimmten Originale  und können durch ein photographisches oder  anderweitiges graphisches Verfahren herge  stellt sein.

   Sie werden gestürzt (oben mit  unten vertauscht) vor die     Ausnehmung        cl     gebracht.  



  Der zweite Gehäuseteil g, der mit denn  ersteren zum Beispiel durch     (Tleitführungen    6c  verbunden ist, enthält einen Reflektor i,, der  die Form eines reit der Höhlung der Aus  nehmung d zugewendeten     Rotationskörpers     hat und zweckmässig ehre Kugel mit irr der  Bildmitte liegendem Mittelpunkt ist, um eine  möglichst gleichmässige Lichtverteilung über  das Bild zu erreichen. Nächst den     Reflektor-          rändern    können die Luftzirkulation unter  stützende     Ausnehmurigen    vorgesehen sein.

    In der Verlängerung der im Bildmittelpunkt  auf der Bildebene errichteten Normalen ist  der     Reflektor        i    mit einem festen Tubus       versehen,    irr welchem ein beweglicher Tubus 1  zwecks scharfer Einstellung des Projektions  bildes verschiebbar ist.  



  An die Gehäuserückwand c können Kühl  kammern     in    grenzen, welche gegen eine all  fällige Überhitzung im     (gehäuseinnern    schützen.  Eine solche Überhitzung ist jedoch in An  betracht der erforderlichen geringen Kerzen  stärken (50-100 Kerzen) kaum zu befürchten.  



  Das vor die     Ausnehmung    d gebrachte  Bild wird von den ausserhalb der optischen  Achse und zwischen dem Bild und dem  Reflektor gelegenen Lichtquellen,     -als        welche       zweckmässig die zur     Sofittenbeleuchtung    ge  eigneten, röhrenförmigen, elektrischen Lampen  angewendet werden, direkt und durch die  vom Reflektor zurückgeworfenen Strahlen zu  gleich indirekt beleuchtet. Das     dieserart    be  strahlte, gestürzte Spiegelbild eines Originale,  ergibt durch den Strahlengang des Projek  tionsobjektives ein mit dem Original gleich  liegendes Bild.  



  Das für die Projektion stehender Bilder  dargestellte Ausführungsbeispiel kann selbst  verständlich auch für die Projektion beweg  licher Bilder sinngemäss abgeändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum episkopischen Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage be findlichen Bildern, dadurch gekennzeichnet, dass Bilder verwendet werden, die spiegel verkehrte Abbildungen der darzustellen den Objekte sind, und dar diese Bilder unter V ertausehung von oben mit unten, dem Projektionsobjektiv zugewendet, in die Projektionsva-i-richtung eingebracht werden, @o dal)
    bei der episkopischeri Projektion aufrechte und seitenriehtige Projektionsbilder ohne Verwendung eines bil(lunikehrenden Elementes in der Projek tionsvorrichtung erhalten werden.
    II. Vorrichtung zur Ausübung <B>des</B> Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das zu projizierende Bild im Mittelpunkt eines kugelschalenförmigen Reflektors liegt und direkt und indirekt durch seitliche Liehtquellen beleuchtet ist, die ausserhalb der optischen Achse des Projektionsobjektives zwischen dem Bild und denn Reflektor angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE: 1..
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- durch gekennzeichnet, dass das Projek tionsobjektiv vom Reflektor getragen wird, und dass es denselben mit durch den Mittelpunkt des Bildes gehender, senkrecht zur Bildfläche stehender .Achse durchsetzt.
    ?. NTorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Gehäuse aufweist, welches aus zwei voneinander lösbaren Teilen besteht, von denen der eine mit Einrichtungen versehen ist, die ein Vorbeiführen des Bildes an der Stelle der Vorrichtung ermöglichen, die das Bild bei der Projektion desselben einzunehmen hat, und dass dieser . Teil des Gehäuses ausserdem mit den Licht quellen versehen ist, wogegen der andere Teil den Reflektor samt der optischen Einrichtung trägt.
CH124380D 1926-01-11 1926-11-30 Verfahren und Vorrichtung zum episkopischen Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage befindlichen Bildern. CH124380A (de)

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