CH124444A - Uhr mit Münzenauslösung. - Google Patents

Uhr mit Münzenauslösung.

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CH124444A
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disk
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Uhrenfab Hamburg-Amerikanische
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Hamburg Amerikanische Uhrenfab
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Description


  Uhr mit     1Vlünzünauslösung.       Die Erfindung betrifft eine Uhr mit       Münzenauslösung,    bei der die in einen       Münzenkanal    eingeworfene Münze von einer  in einen seitlichen     Ausschnitt    des Kanals  eingreifenden, sieh langsam drehenden Scheibe  aufgefangen wird. Das Wesen der     Erfindung     besteht darin, dass die Münze vor dem Auf  fallen auf diese Scheibe von einem zweiten,  ebenfalls in den Ausschnitt des Münzen  kanals eingreifenden Organ .aufgehalten  wird, das zunächst von der zwei- oder mehr.

         armigen    Scheibe in der Fangstellung gehalten  wird und nach einer gewissen Drehung der  Scheibe unter der Wirkung einer Feder in       einen    Ausschnitt zwischen zwei Armen der  Scheibe einfällt und dadurch die Münze frei  gibt, worauf diese sich auf eine Kante eines  Armes der Scheibe legt und bei deren Dre  hung weiter wandert, während der in der  Drehrichtung der Scheibe nachfolgende Arm  derselben das zweite Fangorgan in die Fang  stellung zurückbewegt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1    das Uhrwerk bei Freigabestellung des     Auf-          halteorganes,    und     Fig.    2 den Münzkanal mit  den beiden Fangorganen bei anderer Stellung  derselben als in     Fig.    1.  



  An der Rückseite des Münzkanals     a    ist  bei b ein Sperrhebel c, d schwingbar ge  lagert. Der nach vorn umgebogene ge  schweifte Teil e des Hebelarmes c greift in  einen seitlichen Ausschnitt<I>f</I> des Kanals<I>a</I>  ein. Der seitwärts ragende Ausläufer g des       Hebelarmes    d wirkt auf eine Sperrvorrich  tung des Gangwerkes ein, die hier von einer  am Träger     ä    des Kanals<I>a</I> gelagerten  Schwinge     h    mit einem federnden Haken i  gebildet wird.

   Befindet sich im Kanal a  keine Münze, so lässt der Hebel<I>c, d</I> die       Schwinge        h    unter der     Einwirkung    einer Fe  der     1c    sich so einstellen, dass der Haken<I>i</I>  in den Weg eines .an der Unruhe     l    sitzenden  Stiftes m ragt und so die Unruhe anhält.  Wird aber eine Münze n eingeworfen, so  bringt diese, indem sie herabfallend sich       zwischen    den Hebelteil e und den gegenüber  liegenden Kanalrand     zwängt,    den Hebel<I>c, d</I>      in die gezeichnete Freigabestellung, bei der  er die Schwinge h in solcher Lage hält, dass  der Haken<I>i</I> die Unruhe<I>l</I> frei schwingen  lässt.  



  Die Vorrichtung, welche die eingeworfene  Münze     n    auffängt und während einer ge  wissen Zeit im Kanal a zurückhält,     besteht     aus einer Scheibe o mit vier Armen und       reit    vier     zwischen    diesen befindlichen, im  wesentlichen rechtwinkligen Ausschnitten,  und aus einem Hebel s, t. Die Scheibe o  ist auf einem Zahnrad p     befestigt,    das durch  einen Trieb q des Gangwerkes in der Pfeil  richtung langsam gedreht wird, und greift  in einen .dem Ausschnitt f gegenüber liegen  den Ausschnitt<I>r</I> des Kanals<I>a</I> ein.

   Der He  bel s, t ist bei     u    an der Vorderseite des Ka  nals a schwingbar gelagert; der eine Hebel  arm s greift mit seinem rückwärts ragenden  Ende ebenfalls in den     Ausschnitt        7-    und     wird     durch eine am andern Arm angreifende Fe  der v beständig an den Umfang der Scheibe o  angedrückt.  



  Bei der Stellung der Teile nach     Fig.    1       legt    sich die eingeworfene Münze     n    mit  einem Punkte ihres Umfanges auf das Ende       des    Hebelarmes s. Nach einer gewissen     Dro-          liung    der Scheibe o fällt aber der Hebel s,     l     unter der Einwirkung der Feder v     finit    dem  Ende des Armes s in den nächsten Ausschnitt.

    der Scheibe ein, wobei die Münze     7t    von die  sem Hebelende herabfällt und sich ebenfalls  mit einem Punkt ihres Umfanges auf die un  tere der von diesem Ausschnitt mit dem Um  fang der Scheibe gebildeten zwei Ecken legt       (sielte        Fig.    2). Auf dieser Ecke bleibt die       Münze    liegen, bis die Scheibe sich nahezu  um<B>90'</B> gedreht hat, also wieder nahezu in  die Stellung nach     Fig.    1, jedoch mit dein  nächsten Arm in den Ausschnitt r eingrei-         fend,    gekommen und ihre genannte Ecke  so weit abwärts gewandert ist, dass die  Münze herabfallen kann.

   Der Hebel s, t ist  unterdessen durch diesen Arm der Scheibe o  ebenfalls in die     Stellung    nach     Fig.    1 zu  rückbewegt worden, so dass' er, wenn sich  eine weitere Münze im Kanal a befindet,  diese     auffangen    kann. Befindet sich keine  weitere Münze im Kanal, so schwingt beim  Herausfallen der ersten Münze     ia    der  Sperrhebel c,     d    und mit ihm auch die  Schwinge     lt    zurück, wobei der Haken<I>i</I> die  Unruhe     l    wieder anhält, so dass das     Ulir-          werk    zum Stehen kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Uhr mit Nünzenauslösung, bei der die in einen Münzenkanal eingeworfene Münze von einer in einen seitlichen Ausschnitt des Kanals eingreifenden, sich langsam drehen den Scheibe aufgefangen wird, dadureli ge kennzeichnet, dass die Münze vor dem Auf fallen auf diesF Scheibe von einem zweiten,
    ebenfalls in den Aussclinii.t des Münzen- hanals ein-@rcifendi#n Or;an aufgehalten wird, das zuniiehst von der zwei- oder mehrarmigen Seheibe in der Farmstellung gehalten wird iind nach einer oc -is.:
    .n Dre- hung der Scheibe miter der @Firlzung einer Feder in einen _lti!sselinitt zwi-zchen zwei Armen der Scheibe einfällt und dadurch die Münze freigibt, worauf diese sich auf eine Kante eines Armes der Scheibe legt und bei deren Drehung -eiter wandert,
    während der in der Drehrichtung der Scheibe nachfol- gende Arm derselben das zweit(- Fangorgan in die Fan;stellun- zurückbewegt.
CH124444D 1926-05-06 1927-02-09 Uhr mit Münzenauslösung. CH124444A (de)

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