CH124446A - Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische Schwingungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische Schwingungen.

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CH124446A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer     Schwingungen    in mechanische Schwingungen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  <B>zur</B> Umwandlung elektrischer Schwingungen  in mechanische     Schwingungen,    zum Beispiel  in Schallschwingungen und insbesondere eine  solche, bei der die elektrischen Schwingungen  auf ein in einem magnetischen Feld beweg  liches,     ferromagnetisches    Element polarisierend  wirken.  



  Die Erfindung besteht darin, dass dem       Element    ausschliesslich längs der Polschuhe  des     ssIagnetfeldes    Bewegungsfreiheit gegeben  wird, so dass die Breite der zwischen dem  Element und diesen Polschuhen befindlichen  Luftspalte konstant bleibt.  



  Diese Vorrichtung gewährt den Vorteil,  dass man die erwähnten Luftspalte überaus  eng halten     kann,    so dass bereits eine ver  hältnismässig kleine     magnetomotorische    Kraft  zum Hervorrufen starker anziehender be  ziehungsweise abstossender     Wirhuiigen    zwi  schen den Magneten und dem beweglichen  Element genügt. Ferner ist auch die     Bewe-          gungsmöglichkeit    des Elementes nicht me  chanisch durch die Breite der Luftspalte  begrenzt.

      Dem Element kann in der Weise eine  geradlinige Bewegungsfreiheit gegeben wer  den, dass es zum Beispiel zwischen zwei mit  den ungleichnamigen Polen einander gegen  über angeordneten Magneten angeordnet wird,  wobei dann die Richtung der Verbindungs  linien der Pole dieser Magnete der Bewe  gungsrichtung des Elementes parallel ist.  



  Auch kann das Element zwischen den  nach konzentrischen     Zylinderflächen        gearbei-          teteii    Polschuhen zweier Magnete drehbar  angeordnet werden, die mit den gleichnami  gen Polen einander gegenüber angeordnet sind.  



  Schliesslich können als Magnete permanente  Magnete angewendet werden, da die geringe  Breite, die man den Luftspalten geben kann,  eine hinreichend kräftige Wirkung ermöglichen.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ausführung, bei<I>der</I> das  Element geradlinig beweglich ist;       Fig.    2 zeigt eine Ausführung, bei der das  Element drehbar angeordnet ist.      In     Fig.    1 sind zwei     Magnete    1 und     ?,     die sowohl Elektromagnete, als auch perma  nente Magnete sein können, mit den un  gleichnamigen Polen einander gegenüber all  geordnet. Die     Mitten    dieser     Magnete    sind  durch ein     magnetisch    leitendes Joch 3 ver  bunden.  



  In dem zwischen den Polschuhen der  Magnete befindlichen Raum ist ein     H-förrniger     Anker beweglich, dessen Schenkel 4 und 5  zwischen beziehungsweise vor den Polschuhen  der Magnete 1 beziehungsweise 2 liegen. Die       .Mitten    der Schenkel 4 und 5 sind durch ein  eisernes Joch verbunden, das von einer festen  Drahtspule 7 mit einigem Raum umgeben  ist, so dass der Anker frei ist, Schwingungen  um seine Gleichgewichtslage     auszuführen.     



       All    beiden Enden des Ankers greifen  leichte Stangen 8 an, die durch Führungen  9 hindurchgehen, so dass der Anker frei ist,  sich in der Richtung der Verbindungslinie   der Führungen 9 zu bewegen. Eine der  Stangen 8 trägt an ihrem Ende einen leichten  Hohlkegel, zum Beispiel aus Papier, der die  mechanischen Schwingungen des Ankers in  Luftschwingungen umwandelt.  



  Die     vorherer    wähnte Verbindungslinie der  Führungen 9 läuft den nach innen gewandten  Flächen der Polschuhe der Magnete 1 und  parallel, so dass die zwischen diesen Flächen  und den Aussenwänden des     Ankers    befind  lichen Luftspalte bei Bewegung des Ankers  nicht weiter oder enger werden. Dies gibt  die Möglichkeit, die Luftspalte sehr eng, zum  Beispiel 0,1 mm oder kleiner, zu wählen, so  dass auch bei Verwendung permanenter  Magnete schor, eine hinreichend kräftige Wir  kung erzielt werden kann.  



  In     Fig.    ?, in der gleichwertige Teile     reit     den gleichen     Bezugsziffern    bezeichnet sind,  stehen die Magnete 1 und 2 mit den gleich  namigen Polen einander gegenüber auf einer  magnetisch leitenden Fussplatte 3. Die     Innen-          flächen    der Polschuhe sind zylindrisch ab  gedreht und im Innern bewegt sich der     Dop-          pel-T-Anker,    der aus Segmenten 4 und 5  besteht, deren Mitten durch ein magnetisches    Joch     (3    verbunden sind, dessen .litte auf  einer senkrecht zur Zeichnungsebene stehenden  Spindel 11 befestigt ist.

   Das Joch 6 wird  durch zwei     Drahtspulen    7 magnetisiert,  zwischen denen die Spindel 11 frei hindurch  gehen kann.  



  Es ist einleuchtend, dass auch bei dieser  Ausführung, etwa in noch grösserem Masse  als bei der nach     Fig.    1, der Luftspalt sehr  eng gemacht werden kann, was einer kräftigen  elektromagnetischen Wirkung der Magnete  auf den Anker förderlich ist.     Demgegenüber     stellt, dass wenn es um eine geradlinige Be  wegung zu tun ist, diese bei der Bauart nach       Fig.    1 ohne weiteres vom Anker hergeleitet  werden kann, während bei der Bauart nach       Fig.    2 die Schaukelbewegungen des Ankers  mit Hilfe eines der zu diesem     Zwecke    be  kannten Mittel in eine geradlinige Hin- und       Herbewegung    umzuwandeln sind.  



  Bei     Lautsprechern,    bei denen diese Er  findung     anwendbar    ist, kann das sogenannte       "Umströmen"    der Luft     am    besten vermieden  werden, wenn das die Luft in Schwingung  versetzende Organ eine     gei-adliuige    Bewegung  ausführt, so dass aus diesem     Grunde    für Laut  sprecher die Bauart nach     Fig.    1 der nach       Vig.    2 vorzuziehen sein dürfte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische Schwingungen urit Hilfe eines von den elektrischen Schwin gungen polarisierten, in einem magnetischen Feld beweglichen ferromagnetisclren Ele,nents, dadurch gekennzeichnet, dass das Element ausschliesslich längs der Polschuhe des Mag netfeldes beweglich ist, so dass die Breite der zwischen dem Element und diesen Pol schuhen befindlichen Luftspalte konstant bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Element zwischen zwei mit den ungleichnamigen Polen ein ander gegenüber angeordneten Magneten in einer den Verbindungslinien der Pole dieser Magnete paralleler) Richtung be weglich ist. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Element zwischen den nach konzentrischen Zylinderflächen gearbeiteten Polschuhen zweier mit den gleichnamigen Polen einander gegenüber angeordneten Magnete drehbar angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der das 1VIagnetfeld durch permanente Magnete gebildet wird.
CH124446D 1926-04-10 1927-03-14 Vorrichtung zur Umwandlung elektrischer Schwingungen in mechanische Schwingungen. CH124446A (de)

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