Heisslufttrockeneinrichtung an Papiermaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Heiss lufttrockeneinrichtung an Papiermaschinen.
Gemäss der Erfindung sind mit Heissluft zu speisende, während des Betriebes rotierende Rohre angeordnet, die in ihren Wandungen Schlitze besitzen zum Zwecke, durch diese die Heissluft in infolge der Rotation der Rohre kreisenden Strahlen austreten zu lassen, die dazu dienen, die Papierbahn und die Filze zu trocknen und die Dünste aus der Maschine zu entfernen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen stand beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine schematische'Seitenan- sicht des die Trockenzylinder. enthaltenden Teils einer Papiermaschine, welcher beson dere Heissluftrohre, sowie als solche ausge bildete Filzleitwalzen aufweist; Fig. 2 und 3 sind Draufsichten von zwei verschiedenen Heissluftrohren, und Fig.4 ist ein Längsschnitt durch eines der Rohre.
In Fig. 1 bedeuten a die Trockenzylinder., b die Papierbahn, c die Trockenfilze, d die Filzleitwalzen, die als Heissluftrohre ausge- bildet sind, und f' besondere, quer zur Pa pierbahn angeordnete drehbare Heissluftrohre, die während des Betriebes zum Beispiel von den Trockenzylindern a aus mittelst eines Riementriebes oder einer sonstigen Antriebs vorrichtung in Rotation versetzt werden. Die Pfeile zeigen; wie die aus den Rohren be ziehungsweise Filzleitwalzen austretenden Luftströme auf die Oberflächen der Papier bahn und Filze auftreffen, wodurch ein Trocknen des Papieres und der Filze bewirkt wird.
Durch die Blaswirkung der Luftströme oder- strahlen und ihre durch die Rotation der Rohre bewirkte kreisende Bewegung findet gleichzeitig eine Verdrängung der Dünste aus der Maschine statt.
Bei dem Heissluftrohr gemäss Fig. 2 sind die Schlitze auf einer um das Rohr verlaufen den Schraubenlinie angeordnet. Bei dieser Ausbildung der Rohre werden die Dünste von den durch die Schlitze austretenden Heissluft strahlen, die dann . um die Rohre eine Art Schraubengang bilden und infolge der Drehung der Rohre ähnlich wie eine Förderschraube wirken, nach der einen Seite der Papier- maschine fortgeschafft. Diese Form der An ordnung der Schlitze ist dann zu wählen, wenn man zum Beispiel die Dünste seitwärts abbewegen will, sei es um das Bedienungs personal, welches nur an einer Seite der Ma schine zu arbeiten pflegt, vor der Hitze und den Dünsten zu schützen, sei es,
dass man eine besondere Abzugsvorrichtung für die aus der Maschine gedrängten Dünste an einer Seite der Maschine einrichten will.
Die Zuführung der heissen Luft in die Rohre erfolgt an dem einen Ende bei x, während das andere Ende der Rohre ge schlossen ist. Jedes Rohr ist, wie in Fig. 4 gezeigt, in seinem Innern mit einem kegel förmigen Körper y versehen. Die Luft spült aussen um diesen Kegel. Der Luftraum das Rohres wird also nach der dein Lufteintritt entgegengesetzten Seite verengt. Diese all mählich zunehmende Verengung des Rohr- querschrnitts nach dem geschlossenen Rohrende hin entspricht dem Mass der Zunahme an Querschnittsfläche der Luftaustrittsschlitze, in derselben Richtung gemessen.
Dadurch ist es möglich, die durchströmende Luft im Rohr bis an dessen geschlossenes Ende unter gleicher Strömungsgeschwindigkeit zu halten.
Wenn nur die Filzleitwalzen als Heiss luftrohre ausgebildet werden, was in manchen Fällen hinreichend ist, kommen nicht nur neue Organe oder Maschinenteile in Fortfall, vielmehr übernehmen Filzleitwalzen dann auch noch die Funktion der Heisslufrohre. Sie sind geheizt und lassen die warme Luft be sonders an die Stellen gelangen, welche arn schwersten zu erreichen sind. Dass bei den Filzleitwalzen einige der Schlitze von dem darüber laufenden Filz verschlossen sind, ist nicht von Belang, da die Walzen genügend Schlitze haben und durch die nicht vom Filz bedeckten die Luft immer austreten kann.
Die Ausbildung der Filzleitwalzen zu Heissluftrohren ermöglicht es auch, die neue Einrichtung ohne Schwierigkeiten in alte bestehende Maschinenanlagen einzubauen. Bei der Ausführungsform des Heissluft rohres gemäss Fig. 3 sind die Luftarrstritts- schlitze auf zwei gegenläufigen Schrauben linien angeordnet, die sich von der Mitte aus zu den entgegengesetzten Enden des Rohres erstrecken. In einer mit solchen Rohren aus gerüsteten Trockenpartie werden die auf steigenden Dünste nach beiden Seiten der Papiermaschine abbefördert.
Die beschriebenen Rohre oder Walzen können auch zum Trocknen vorn andern Faserstofbahnen verwendet werden.
Hot air drying device on paper machines. The invention relates to a hot air drying device on paper machines.
According to the invention, pipes that are to be fed with hot air and rotate during operation are arranged, which have slots in their walls for the purpose of letting the hot air escape through them in jets circling as a result of the rotation of the pipes, which serve to push the paper web and the felts to dry and remove the fumes from the machine.
The subject of the invention is shown in the drawing, for example.
1 shows a schematic side view of the drying cylinder. containing part of a paper machine, which has special hot air pipes and felt guide rollers formed as such; Figures 2 and 3 are plan views of two different hot air tubes, and Figure 4 is a longitudinal section through one of the tubes.
In Fig. 1, a denotes the drying cylinder, b the paper web, c the drying felts, d the felt guide rollers, which are designed as hot air pipes, and f 'special rotatable hot air pipes arranged transversely to the paper web, which during operation, for example, from the drying cylinders a are set in rotation by means of a belt drive or other drive device. The arrows show; how the air streams emerging from the tubes or felt guide rollers impinge on the surfaces of the paper web and felts, causing the paper and felts to dry.
Due to the blowing effect of the air currents or jets and their circular movement caused by the rotation of the tubes, the fumes from the machine are simultaneously displaced.
In the hot air tube according to FIG. 2, the slots are arranged on a helix running around the tube. With this design of the tubes, the vapors will radiate from the hot air exiting through the slots, which then. Form a kind of screw thread around the tubes and, as a result of the rotation of the tubes, act like a conveyor screw, carried away to one side of the paper machine. This form of arrangement of the slots should be selected if, for example, you want to move the vapors sideways, be it to protect the operating staff, who only work on one side of the machine, from the heat and the vapors, be it,
that you want to set up a special extraction device for the vapors pushed out of the machine on one side of the machine.
The hot air is fed into the tubes at one end at x, while the other end of the tubes is closed. Each tube is, as shown in Fig. 4, provided in its interior with a conical body y. The air washes around this cone outside. The air space of the pipe is therefore narrowed towards the side opposite to your air inlet. This gradually increasing narrowing of the pipe cross-section towards the closed pipe end corresponds to the extent of the increase in the cross-sectional area of the air outlet slots, measured in the same direction.
This makes it possible to keep the air flowing through the pipe at the same flow speed up to its closed end.
If only the felt guide rollers are designed as hot air pipes, which is sufficient in some cases, not only do new organs or machine parts become obsolete, but felt guide rollers also take over the function of the hot air pipes. They are heated and allow the warm air to reach the areas that are hardest to reach. The fact that some of the slots in the felt guide rollers are closed by the felt running over them is irrelevant, as the rollers have enough slots and the air can always escape through those not covered by the felt.
The formation of the felt guide rollers into hot air pipes also makes it possible to install the new device in old, existing machine systems without difficulty. In the embodiment of the hot air pipe according to FIG. 3, the air access slots are arranged on two counter-rotating helical lines which extend from the center to the opposite ends of the pipe. In a dryer section equipped with such tubes, the rising vapors are carried away to both sides of the paper machine.
The pipes or rollers described can also be used for drying the other fibrous webs.