CH124576A - Vulkanisierform, besonders für die Herstellun von Schuhwerk. - Google Patents

Vulkanisierform, besonders für die Herstellun von Schuhwerk.

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CH124576A
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Frans Wilhelmi Dirk
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Frans Wilhelmi Dirk
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/0054Producing footwear by compression moulding, vulcanising or the like; Apparatus therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Vulkanisierform,    besonders für die Herstellung von Schuhwerk.         Die        EHindung    bezieht sich auf eine       Vulkanisierform,    welche besonders zur Her  stellung von Schuhwerk geeignet ist, aber  auch für sonstige Zwecke Verwendung fin  den kann.  



  Die bisher üblichen Vulkanisier formen  haben den Nachteil, dass dort, wo die Form  teile aneinander schliessen, das plastische Ma  terial herausgedrückt wird und auf diese  Weise durch     Gratbildung    unansehnliche  Stellen entstehen. Infolgedessen wendet man  beispielsweise bei der Herstellung von     Turn-          oder    Tennisschuhen die sogenannte freie       Vulkanisierung    an. Das so erzeugte Schuh  werk zeigt dann aber nicht die gewünschten  scharfen Linien, wie sie für normales Schuh  werk verlangt werden.

   Ausserdem stehen auch  die Güte des Werkstoffes und die Festig  keit der Verbindung gegenüber denjenigen  von Schuhwerk, bei dem Oberteil und Un  terteil durch     Vulkanisierung    unter     Druck     miteinander verbunden sind, zurück.  



  Vorliegende Erfindung sucht die Nach  teile dieser bekannten     Vulkanisierformen    da  durch zu vermeiden, dass ausser einem ersten         Formteil,-    der eine von einer Wand ein  gefasste     Vertiefung    hat und in dem ein  zweiter Formteil derart liegt, dass zwischen  ihm und der die Vertiefung     einfassenden     Wand ringsherum Spiel vorhanden ist, noch  ein dritter, in der Vertiefung des ersten Form  teils freibeweglicher, ringförmiger Formteil  vorgesehen ist, welcher dazu bestimmt ist,  sich unter     Pressdruck    zwischen die die Ver  tiefung einfassende Wand des ersten Form  teils und den zweiten Formteil dichtend zu       legen.     



  Vorzugsweise wird der freibewegliche,       ringförmige    Formteil aus vulkanisiertem  Gummi hergestellt. Benutzt man hierzu ge  eigneten Gummi, so lässt sich der ring  förmige Formteil zu einer grösseren Anzahl       Vulkanisierungen        verwenden.    Auch kann  der     ringförmige    Formteil aus einem Gummi  enthaltenden Gewebe hergestellt sein und  gegebenenfalls kann ein Metallkern darin  vorgesehen sein. Bei entsprechender Aus  bildung des ringförmigen Formteils kann  dieser bei der Herstellung von Schuhwerk  auch die übliche Riffelung des Sohlenrandes  erzeugen. Ferner können dann mit ein und      derselben Form sowohl dicke, wie dünne  Sohlen     aufvulkanisiert    werden.  



  Auf der Zeichnung ist als Beispiel eine       Vulkanisierform    für die Vereinigung des  Oberteils mit dem Unterteil von Schuhwerk  dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.    I. einen senkrechten Längsschnitt,       F'ig.    2 den Schnitt gemäss     II--II    der       Fig.    1, und       Fig.    3 im grösseren     Massstabe    einen Teil       (l-5    Längsschnittes gemäss     Fig.    1.  



  Die     Vulkanisierform    besitzt einen ersten,  den sogenannten     Sohlenformteil    9. Dieser       hat    eine von einer Wand 10     eingefasste    Ver  tiefung, die die Umfangsform der Sohle mit       Absatz    bestimmt. Mit     diesem        Solilenforin-          teil    9 arbeitet ein zweiter Formteil, der  sogenannte     Leistenformteil    6, zusammen, der  durch Stützen 7 mit einer Druckplatte 8  verbunden ist.

   Zwischen der in den     Soblen-          formteil    9 eingelegten Gummisohle 5 und  dein     Schuloberteil    4 liegt ein dritter, den       liera.usragenden    Oberrand der Sohle 5 be  stimmender, in der Vertiefung des Sohlen  formteils     freibeweglicher,        ringförmigerForm-          teil    11.  



  Wird nun bei der     Vulkanisierung    der       Leistenformteil    6 kräftig gegen den Sohlen  formteil 9 gepresst, so füllt die Gummimasse  der Sohle 5 die als Formraum dienende Ver  tiefung des     Sohlenformteils    9 vollständig  aus.

   Ein Entweichen nach oben längs der  Wand 10 wird hierbei durch den     freibeweg-          iiehen,    ringförmigen Formteil 1.1 verhindert,       der    :ich zwischen Sohle 5, Wand 10 und  Oberteil 4 fest einklemmt und gewissermassen       P        1s    Ringkolben wirkend den notwendigen       Cxeo;endruck        erzeugt,    um einerseits die Sohle     "5          und    den Schuhoberteil 4 fest gegeneinander  zupressen, anderseits dem Sohlenrand die  richtige Form zu erteilen.

   Gleichgültig,       ,vie    stark die Gummisohle sein soll, wieviel       CTummimasse    also in den     Sohlenformteil    9  gebracht wird, erzeugt der freibewegliche,  ringförmige Formteil 11 bei gleichem     Press-          druck    stets den gleichen Druck und bietet  Gewähr für eine einwandfreie Vereinigung  der     Sohle    mit dem Schuhoberteil. Infolge-         dessen    kann dieselbe     Form    für starke und  dünne Gummisohlen verwendet werden.  



  Die     Entfernung    des ringförmigen Form  teils 11 nach der     Vulkanisierung    bietet keine       Schwierigkeiten,    auch nicht, wenn er ein  teilig     a.usgesta.ltet    ist,     da.    er     verhältnismässig          dünn    ist und sich     gegebenenfalls    etwas ver  biegen lässt. Der ringförmige Formteil 11.  kann aus Gummi oder einem Gummi ent  haltenden Gewebe     hergestellt    sein. Er kann  mit     einem    Metallkern versehen :ein, oder so  gar aus Metall     hergestellt    sein. Er kann ein.  oder     mehrteilig    sein.

    



  Es ist gleichgültig, wie der Druck auf  die Formteile     atisgriibt;    und die zur     Vulka-          nisierung        erforde-rliclie    Wärme zugeführt.  wird.     Dran    kann eine gewöhnliche Klemm  einrichtung     verwenden    und in einem ge  wöhnlichen     Vulkanisierkessel    vulkanisieren,       oder    einen     Autoklaven    verwenden, oder den  Druck in einer     gewöhnlichen    Presse hervor  rufen     und    die Formteile mit     Dampfheiz-          ka.nä.len    versehen.  



  Der     gezeichnete    Formteil 6 ist weiter  nichts als eine Leistenplatte. Gegebenenfalls  kann diese durch eine vollständige Leisten  form ersetzt werden.  



  Bei einem     Ausführungsbeispiel,    das zur       Vulkanisierun-    von flachen Gegenständen,  wie Ventiltellern     usw.,    dient, ist der erste  (untere) Formteil, zum Beispiel entspre  chend dem herzustellenden Ventilteller, zy  lindrisch     a,iisgebildet    und der zweite (obere)       Formteil    ist finit Spiel im ersten Formteil  beweglich angeordnet. Der dritte (ring  förmige) Formteil     lieget,    wie im beschriebe  nen und     dargestellten    Beispiel, im ersten  Formteil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vulkanisierform, besonders für die ller- stellun'-, von Schubsec rk, mit einem ersten Formteil,
    der eine von einer Wand eingefa.sste Vertiefung hat und in dür ein zweiter Form teil derartig lieft. ilass zwischen ihm und dor clic- Vertiefung einfassenden Wand riligs- bernm Spiel vorhanden i,t, gekennzeichnet:
    diirf@h einen in der @ertipfuug des ersten Formteils freibeweglichen, ringförmigen Formteil, welcher dazu bestimmt ist, sich unter Pressdruck zwischen die die Ver tiefung einfassende Wand des ersten Form teils und den zweiten Formteil dichtend zu legen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vulkanisierform nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ring förmige Formteil aus Gummi hergestellt ist.
    2. Vulkanisierform nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der , ring förmige Formteil aus einem Gummi ent haltenden Gewebe hergestellt ist. 3. Vulkanisierform nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ring förmige Formteil mit einem Metallkern versehen ist.
CH124576D 1926-12-20 1926-12-20 Vulkanisierform, besonders für die Herstellun von Schuhwerk. CH124576A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929753C (de) * 1952-08-26 1955-07-04 Tretorn Gummi Und Asbestwerke Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Gummistiefels

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