CH124782A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rasterkopien. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rasterkopien.

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CH124782A
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Co Klimsch
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Klimsch & Co
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  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung -von ]Rasterkopien.    Die bisherigen     Kopierrasterverfahren    ha  ben den Nachteil,     dass    die Kopierzeiten trotz  intensiver Lichtquelle ziemlich lang sind, da  das Licht auch die dichtesten Stellen des  Negatives mit genügender Kraft durchdrin  gen     muss,    um eine entsprechende Punktbil  dung auf der     lichtempfindlielien    Platte zu  erzeugen. Dies bedingt, nicht allein einen er  heblichen Zeit- und Stromverlust, sondern es  bewirkt auch,     dass    während der langen Ko  pierzeit die mehr transparenten Stellen des  Negatives     überkopieren,    wodurch die Wie  dergabe der Tonabstufungen und Zeichnung  beeinträchtigt wird.

   Die<B>N</B>     egative    für dieses  Verfahren müssen daher im allgemeinen     wei-          eher    gehalten werden, als es für eine kor  rekte Reproduktion     wünsehenswert        erscheini     Ausserdem ist es nicht möglich,     Kopierraster-          arbeiten    in grossen Formaten herzustellen, da  diese einen bedeutenden Abstand der Licht  quelle bedingen, bei welchem ein     Durch-          kopieren    der gedeckten Stellen des Negatives  in der erforderlichen Stärke überhaupt nicht  mehr möglich ist.

      Um den geschilderten Übelständen vorzu  beugen, wird gemäss der vorliegenden Erfin  dung ein Vor- oder Nachkopieren des Ra  sters allein ohne Negativ angewandt, wäh  rend die Hauptbelichtung unter dem Negativ  in üblicher Weise stattfindet. Man erhält  die Punktbildung in den Lichtern durch das  Kopieren des Rasters allein in ganz kurzer  Zeit, und hat die Hauptbelichtung einzig  und -allein nach der Wiedergabe der im Ne  gativ enthaltenen Tonabstufungen und der  Zeichnung zu bemessen.

   Wenn bisher für       Chromat-Kolloidschicht-en    ein mässig gedeck  tes Negativ bei einem bestimmten Abstand  der Lichtquelle beispielsweise<B>30</B> Minuten  kopiert werden     musste,    um die Punktbildung  in den Lichtern zu erzeugen, genügt bei  dem neuen Verfahren ein     Vorkopieren    des       Ra,sters,   <B>je</B> nach dem Abstand und der  Stärke der gewünschten Punktbildung,  von etwa     1/2-2-    Minuten und     beinte        Haupt-          b#elichtung    von zehn bis zwölf Minuten.  Die so erzielte     Punkt-bildung    zeichnet sich  durch besondere Schärfe aus.

   Ferner erlaubt      das Verfahren,<B>je</B> nach dem Verhältnis. von  Rasier und Hauptbelichtung, von demselben  Negativ Kopien ganz verschiedenen Charak  ters herzustellen, was besonders für farbige  Reproduktionen von Bedeutung ist. Auch ge  lingt es nunmehr, Kopien von stark gedeck  ten Negativen zu erzielen, was bisher     über-          baupt    ausgeschlossen war. Ausserdem er  möglicht das neue Verfahren,     Kopierraster-          arbeiten    in viel grösseren Formaten herzu  stellen, da man den Abstand der Lichtquelle  erheblich vergrössern kann, ohne die Kopier  zeit über die bisherige Dauer mit     entspre-          ehenden    Nachteilen zu verlängern.  



  Die Ausübung des Verfahrens verlangt  eine     Kopiervorrichtung,    welche bewirkt,     dass     in der Arbeitslage des Rasters sieh seine  Elemente immer genau     deeken,        dass    also die  Rasterpunkte bei der     Rasterbeliehtung    genau  mit denjenigen der     Hauptbelichtung    Zusam  menfallen. Zu diesem Zweck ist eine Ein  richtung vorzusehen, welche die genaue  Übereinstimmung der beiden Rasterlagen ge  währleistet.

   Das kann zum Beispiel dadurch  erreicht werden,     dass    der Rasterrahmen     mit-          felst    zweckmässig     naehstellbaren    Stahlspitzen  drehbar gelagert wird. Um die volle Ge  nauigkeit bei dem Kopieren des Rasters in  beiden Stufen herbeizuführen, kann bei dem       Vorkopieren    noch eine Glasscheibe von der  Dicke der     Negativglasplatte    eingeschoben  werden, um dieselben     Lichtbrechungskoeffi-          zienten    unterhalb des Rasters     zli'    haben.

    Beim Kopieren von sehr dünnen Negativ  films kann das Zwischenlegen einer entspre  chenden Platte oder Folie entbehrt werden,  während es bei stärkeren     Filinnegativen     empfehlenswert ist.  



  Die beigegebene Zeichnung stellt in zwei  Ansichten und drei Detailfiguren ein Bei  spiel einer Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens dar.  



  <B>A</B> ist der in einem Metallrahmen B     ge-          z#          fasste    Spezialraster, der mittelst Spitzen<B>C</B>  im Gestell drehbar gelagert ist     (Fig.   <B>3).</B>  



  t> n  Behufs Vermeidung von Stössen bei der Hand  habung des Rahmens ist dieser an der von    der     Drehaxe    abgekehrten Seite mit     Drahl,-          -seilen    oder Ketten<B>D</B> verbunden, an denen  ein Gegengewicht     Ey    hängt, welches aber  durch die Sperrklinke F ausgeschaltet wer  den kann, wenn während des Kopierens das  volle Gewicht von Rasier und Rahmen auf  das Negativ drücken und so Kontakt     bewir-          hen    soll.

   Die in     Fitg-.        1.    und<B>5</B> dargestellte       Aussehaltvorriehtuno#    wirkt in der Weise,       dass    beim     Heruntersenken    des Rasterrahmens  ein leichter     Züi-    an der Kette<B>D</B>     -iius"-eiil)t     werden     muss,    am Ende dieser Bewegung die  Sperrklinke F aber in eine Rast     II    eines  Sperrades<B>N</B>     einsehnappt    und den Zu des       LI          Gegengewiehtes    aufhebt.  



  Ein Triebwerk<B>G</B>     (Tig.        (1)    bat den Zweck,       den    Stein     bezw.    die     Druel:platte    immer ge  nau auf     -leielie:   <B>Höbe</B> bringen zu können,  und die     Nivelliersehrauben    H ermöglichen  eine genaue     ParalleIstellunIg        (ler    Druckplatte  zu der untern     Rasterelipne,        Die    Auf- und  Abwärtsbewegung der     Druchplatte-    kann  durch Schnecke und Zahnrad bewirkt wer  den.

   Eine     Sehutzseheibe   <B>J</B> bewahrt den Ra  ster vor herabfallenden Aschen- oder     Koli-          lenteilehen.     



  Die Handhabung der beschriebenen     Vor-          riehtung    ist folgende: Man bringt die licht  empfindliche Platte.     aLif    die Schrauben H  des Triebwerkes<B>G,</B> legt eine     Spiegelglas-          seheilie    auf von gleicher Stärke wie das zu  kopierende Negativ, nivelliert genau und  bewegt die Platte durch das Triebwerk nach  oben, bis die Oberfläche der Spiegelglas  scheibe, mit der Ebene des     nunm#ehr    herunter  geklappten Rasters übereinstimmt.

   Nachdem  die     Vorbelichtung    erfolgt ist, wird die     Sperr-          LI     klinke F ausgerückt,     der    Rasterrahmen auf  wärts bewegt, die Spiegelglasscheibe durch  das Negativ ersetzt, der Rasier wieder     auf-          ,        (re   <B>1</B>     ec4,   <B>,

  </B>     und        die        Hauptbelielitung        21        vorgenom-          men.    Die     _Reihenfolge        der    beiden     Belichtun-          .gen    kann auch umgekehrt werden.

   Verwen  det man in der beschriebenen     Vorriehtung    an  Stelle des     Raster,#    eine     einfaelie        ',#piee,'relglas-          seheibe,    so     li-,ann    die     Vorriehtung    auch     für     andere     Kopierzweehe    vorteilhaft Anwendung  finden.      Das beschriebene Verfahren dient vor  zugsweise für die Zwecke der     Photolitlio-          graphie;    doch kann es auch für die Her  stellung von Klischees angewandt werden.

    Dabei ist auch die Anfertigung aktueller       Zeitungsklischebs    möglich, indem die be  treffende Aussenaufnahme direkt auf die  Druckplatte kopiert werden kann, was frü  her nicht möglich war, da die meist harten  oder stark     gedeekten    Negative für die bis  herigen     Kopierrasterverfahren        unverwend-          bar    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCIIE: <B>1.</B> Verfahren zür Herstellung von Rasier kopien, dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach einer Belichtung durch Ne gativ und Rasier hindurch, der Rasier allein, ohne Negativ, kopiert wird. <B>11.</B> Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Paten'tanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rasier derart be weglich gelagert ist, dass' seine Elemente- in der Arbeitslage des Rasters sich immer genau decken.
    UNTERANSPRüCEIE: <B>1.</B> Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ko pieren des Rasters eine Scheibe von der -Stärke des Negatives zwischen Rasier und Kopierebene gelegt wird. 2. Vorrichtung naeh dem Patentanspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein den Rasier tragender Rahmen mittelst Spit zen drehbar gelagert ist.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach dem Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass'zuni Gewiehtsausgleich von Rasier und Rahmen ein Gegen gewicht und eine Vorrichtung zum Aus-' schalten desseAlben bei Erreic'hung der Arbeitslage vorgesehen ist.
CH124782D 1926-03-22 1926-11-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rasterkopien. CH124782A (de)

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