Baukasten. Die Erfindung betrifft einen Baukasten, der Teile enthält, aus welchen nicht flie gende Modelle von Flugzeugen verschieden artiger Typen zusammengesetzt werden kön nen; solche zusammengesetzte Modelle kön nen bei spezieller Ausführung bildtreu den tatsächlichen Flugzeugtypen entsprechen und dienen als Spielzeug, Lehr- und Unterrichts mittel usw.
Es können Modellteile von Land- und Wasserflugzeugen und auch von verschiede nen Typen derselben, zum Beispiel von Flug zeugen mit Passagierkabine oder dergleichen, vorhanden sein.
Gemäss der Erfindung wird diese Mög lichkeit dadurch gegeben, dass ausser minde stens zwei Rumpfmodellen von verschiedenen Flugzeugtypen noch eine Anzahl Modelle an derer Flugzeugteile, wie zum Beispiel Flü gel, Fahrgestelle, Motore, Schwimmer, Steuerflächen, Streben usw., vorhanden sind.
Die Rumpfmodelle können mehrteilig sein, wobei durch Kombinieren dieser Teile verschiedene Rumpftypen gebildet werden können. Die Zeichnung stellt Teile von Ausfüh rungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 und 2, 8 und 4, 5 und 6 und end lich 7 und 8 sind je eine Seitenänsieht und Vorderansicht eines Rumpfmodells; Fig. 9 und 10 sind Seitenansicht und Vorderansicht des Motormodells mit Luft schraube in grösserem Massstabe; Fig. 11 'veranschaulicht Ansichten und Schnitte von Streben bezw. Verbindungs stifte darstellenden Modellteilen;
Fig. 12 und 18 sind eine Seitenansicht und Vorderansicht des Körpers des Fahrge- stellmodells; Fig. 14 und 15 sind Fahrgestellmodelle mit Rädern; Fig. 16 und 17 sind Grundriss und Schnitt eines Flügelmodells; Fig. 18 und 19 sind Grundriss und Schnitt zusammengestellter Schwimmermo delle; i Fig. 20 und 21 veranschaulichen in Sei tenansicht und Vorderansicht ein Ausfüh rungsbeispiel eines mehrteiligen Rumpfmo- dells, wobei die Teile der Übersicht wegen voneinander entfernt gezeichnet sind;
Fig. 22 und 23, 24 und 25, 26 und 27 und endlich 28 und 29 veranschaulichen je in Seitenansicht und Vorderansicht ein Bei spiel von verschiedenen Zusammenstellungen der Teile gemäss Fig. 20 und 21. Fig. 30 ist eine Seitenansicht (teilweise Schnittfigur) der Vorderteile eines ganzen Flugzeugmo dells (beispielsweise ist ein Passagierdoppel decker mit dem Motor vorne im Rumpfe ge wählt); Fig. 31 bis 35 zeigen schematisch einige von vielen möglichen Zusammenstellungen. In der Fig. 1 und 2 ist ein Modell des Rumpfes eines normalen Landflugzeuges dargestellt.
Das Modell besteht aus einem Körper 1, der zum Beispiel als ein Holzblock ausgebildet und mit einem Farbanstrich ver sehen werden kann; er kann aber auch aus einem andern Material bestehen und. even tuell hohl sein. Gemäss Fig. 3 und 4 ent spricht die äussere Form des Körpers 2 dem Boote eines Wasserflugzeuges. Fig. 5 und 6 veranschaulichen den Körper 3 in der Form des Rumpfes eines Landflugzeuges mit Passa gierkabine, während gemäss Fig. 7 und 8 der Körper 4 die Form eines Passagierbootes des Wasserflugzeuges besitzt.
Ob zwar in der Fig. 1 bis 8 Rumpfmo delle von einem rechteckigen Querschnitt dargestellt sind, kann die Querschnittsform auch eine andere sein, zum Beispiel oval oder dergleichen.
Fig. 9 und 10 veranschaulichen ein Mo tormodell 5 mit Luftschraube 6. Der Körper 5 kann entweder die Form eines Motors auf weisen oder es entspricht dessen äussere Ge stalt einem Motor mit Haube, einer Motor gondel oder dergleichen.
Fig. 11 veranschaulicht Stäbe 7, welche verschiedene Länge besitzen können und bei einem zusammengesetzten Modell die Streben für Flügel, Baldachin, Motorlager, Fahrge stell und dergleichen bilden. Falls die ein zelnen Flugzeugmodellteile mit Löchern ver sehen sind, in welche beim Zusammenbauen Stifte eingeführt werden sollen, um die Flug- zeugmo,dellteile zu einem Flugzeugmodell zu verbinden, so können diese Stäbe 7 auch als Verbindungsstifte dienen.
Fig. 12 und 13 veranschaulichen Fahrge- stellmodellkörper 8, an welche die Achsen 9 der Räder 10 angeschlossen werden können (Fig. 14 und 15). Die Räder 10 werden vor teilhaft jedes für sich abnehmbar angeord net, so dass durch Abnehmen eines Rades ein einrädriger Teil des zweirädrigen Fahrge stelles dargestellt werden kann, während nach dem Abnehmen der beiden Räder die Fahrgestellkörper 8 je als Modell eines Hilfs schwimmers (zum Beispiel für Flügelenden) eines Kufenfahrgestelles oder .dergleichen be nützt werden können.
Fig. 16 und 17 veran:,ehaulichen das Mo dell eines Flügel. Dasselbe besteht aus einer Platte 11 geeigneter Form und Abmessun gen, Öffnungen oder Ausnehmungen 12 sind für Stäbe 7 bestimmt.
Ähnlicherweise wie die Flügel können auch zeichnerisch nicht dargestellte Stabili- sierungs- bezw. Steuerflächen ausgeführt sein, welche vorteilhaft aus Blech gestanzt werden können.
Fig. 18 und 19 zeigen Körper 13 einer solchen Gestalt, da.ss dieselben als Modelle von Hauptschwimmern oder als Benzinbe- hältermodelle dienen können, wobei durch Zusammenfügen solcher Körper auch grössere Schwimmermodelle gebildet werden können.
Das Zusammenbauen von Modellen aus einem obige angeführte Teile enthaltenden Baukasten wird noch mehr interessant und belehrungsbietend, wenn entweder alle Mo delle 1 bis 4 oder einige von ihnen durch ein einziges oder mehrere mehrteilige Modelle er setzt werden. Ein solches Modellbeispiel ist in der Fig. 20 bis 29 veranschaulicht. Hier ist eine' Ausführung gewählt, bei welcher der Hauptteil 14 die Gestalt des einstufigen Bootkörpers eines Wasserflugzeuges besitzt. Wird die Stufe durch den Teil 15 ausgefüllt, der den Sporn 16 (Fig. 28) besitzen kann, so entsteht ein Modell eines Landflugzeug rumpfes.
Es ist vorteilhaft, wenn noch ein Teil. 17 benützt wird, der die Höhe des Rumpfes vergrössert; die Höhe des Rumpfes kann noch mehr mittelst des Teils 18 ver grössert werden, wobei der Teil 17 oder 18 zum Beispiel angedeutete Fenster besitzen kann, so dass durch Hinzufügen desselben ein Modell des Rumpfes mit Passagierkabine entsteht. Um Rumpfmodelle mit oder ohne Motor bilden zu können, wird vorteilhaft ein Ausfüllungsteil 19 benützt, welcher durch ein Motormodell 20 ersetzt werden kann; der Teil 19 kann auch teilweise den Teil 18 er setzen. Der Motor kann auch auf andere Weise dargestellt werden, zum Beispiel durch einen Mantel, der auf -den Vorderteil des Rumpfmodells aufgesetzt wird.
Fig. 30 veranschaulicht .einen Teil des zusammengebauten Flugzeugmodells. Ob zwar die Verbindung der einzelnen Flug zeugteile unter Benützung von beliebigen Mitteln durchgeführt werden kann, welche an und für sich nicht Teile des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung bilden, ist bei spielsweise .die Verbindung vermittelst Zap fen und Loch veranschaulicht.
Einige Löcher oder Aussparungen für Verbindungszapfen sind in verschiedenen Fi guren der Zeichnung dargestellt. Es kann aber auch eine Verbindung mittelst Ein schnitte oder Schlitze, zum Beispiel für Sta- bilisierungs- oder Steuerflächen oder eine Verbindung mittelst Ösen, Haken, Schrauben oder dergleichen benützt werden.
Fig. 31 bis 35 zeigen schematisch nur einige von den zahlreichen möglichen Zusam mensetzungen.
Die Teile des Baukastens können derart mit Farbenanstrichen, Ausnehmungen oder dergleichen versehen werden, dass das zusam mengebaute Modell noch naturtreuer wirkt.