CH124801A - Presse zur Herstellung weichbiegsamen Holzes. - Google Patents
Presse zur Herstellung weichbiegsamen Holzes.Info
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Description
Presse zur Herstellung weichbiegsamen Holzes. Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zur Herstellung weichbiegsamen Holzes. Zu diesem Zwecke werden gedämpfte Holzblöcke in der Faserrichtung gestaucht und dabei senkrecht zu dieser Richtung unter Druck gesetzt. Der solcherart behandelte Block muss bis nach der Ausdunstung in der Faser richtung gepresst bleiben.
Die Erfindung bezweckt die Durchführung diesesVerfahrens zu erleichtern und die Arbeits zeit herabzusetzen. Sie betrifft eine Presse mit einem Gesenk, in welches der Holzblock eingelegt und in der Faserrichtung gestaucht werden kann.
Gemäss der Erfindung sind an einander gegenüberliegenden Längswänden des Ge- senkes Einlagen mit Augen und an den Stirnwänden des Gesenkes Stirnplatten vor gesehen. Beim Stauchen gelangen diese Augen mit Ausnehmungen an den Stirnflächen der Druckstempel derart zur Deckung, dass Bolzen durch die Augen hindurchgesteckt werden können, welche die Einlagen und die Stirn platten vereinigen, so dass der gestauchte Holzklotz in eingespanntem Zustand aus der Presse herausgehoben werden kann.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel einer Presse gemäss der Erfindung. Fig. 1 zeigt die Presse in Vorderansicht mit abgenommener Vorderwand des Gesenkes und hochgeschwenkter Deckplatte, jedoch mit aufgelegter Einlagplatte, unter Weglassung aller Druckschrauben; Fig..2 ist eine Ober ansicht der Presse, wobei Deckplatte, Ein lageplatte und vertikale Druckschrauben ab genommen sind;
Fig.3 ist ein Querschnitt durch die Presse längs der Linie 11I-III der Fig. 1, die Fig. 4 und 5 stellen den ge stauchten, aus der Presse ausgehobenen Holz block mit -den Einlagen in Vorderansicht bezw. Draufsicht dar.
Die zum Stauchen des Holzes dienende Presse 1 besitzt ein Gesenk 2 und zwei Druckstempel 3. Das Gesenk weist vier Längswände 4, 5, 6, 7 und zwei dazu senk rechte verschiebbare Stirnplatten 8 und 9 auf. Die Längswände 4 und 5 des Gesenkes können mittelst Druckschrauben 10 und 11 gegen das Werkstück gepresst werden. Die horizontalen Druckschrauben 10 sind in einem fest angeordneten Träger 12 und die verti kalen (11) in einem verschwenkbaren Träger 13 gelagert.
Der Träger 13 ist mittelst Zapfen 14 am Rahmen 15 der Presse ge lagert und wird in seiner Arbeitsstellung durch Haken 17 gehalten, die eine Leiste 16 des Rahmens untergreifen. Zwischen den Längswänden 5 und 7 und dem Werkstück sind Einlagplatten 23, 24 von der Länge des Gesenkes angeordnet. Diese Einlagplatten weisen an der Werkstückseite Nuten auf, in welche Einlagen 19, mit Augen 18 an beiden Enden eingelegt sind. Die Stirnflächen der Stempel 3 sind mit Aussparungen 20 versehen, die beim Stauchen mit den Augen 18 der Einlagen 19 zur Deckung gelangen.
Beim Gebrauch der dargestellten Presse wird die Einlagplatte 24 mit zwei Einlagen 19 in das Gesenk eingebracht. Der Träger 13, die Deckplatte 5 des Gesenkes und die vertikalen Druckschrauben 11 sind hochge klappt. Das Werkstück 21, ein durch Kochen oder Dämpfen erweichter Holzklotz, wird in das Gesenk 2 der Presse eingelegt und die Einlagplatte 23 mit den andern Einlagen 19 aufgesetzt.
Hierauf wird der Träger 13 mit der Deckplatte 5 auf das Werkstück 5 heruntergeklappt und mittelst der Haken 17 befestigt. Mittelst der vertikalen Druckspindeln 11 wird nun die Deckplatte 5 mit der Einlag platte 23 und mittelst der horizontalen Spindeln 10 die Wand 4 gegen das Werkstück gepresst, so dass das Holz in dem Gesenk eingezwängt ist. Nun erst werden die Press- stempel 3 und damit die Stirnplatten 8, 9, gegeneinander bewegt und das Holzstück gestaucht.
Wenn das Werkstück auf die zur Weich biegsamkeit erforderliche Länge gestaucht ist, sind die Aussparungen 20 der Stempel 3 gerade zur Deckung mit den Augen 18 der Einlagen 19 gelangt. Die gegenüberliegenden Einlagen 19 werden mittelst Bolzen 22, die durch ihre Augen hindurch geführt werden, fest miteinander verbunden. Nach Lüften der Deckplatte und Abheben der obern Einlag- platte 23 kann der Holzblock zwischen den von den Einlagen gehaltenen Stirnplatten eingespannt aus dem Gesenk gehoben werden. Das aus der Presse herausgehobene Werk stück bleibt bis zur vollständigen Ausdun- stung eingespannt; dann ist das Holz weich biegsam.
Nach Einsetzen anderer Einlagen 19 und Stirnplatten 8 und 9 ist die Presse für eine neue Stauchung bereit.
Die Abmessungen des Gesenkes sowie der Einlagen sichern für Werkstücke gleicher Holzart und Länge die zum Weichbiegsam machen des Holzes erforderliche Stauchlänge, da in dem dieser Stauchung entsprechenden Zeitpunkt die Augen 18 der Einlagen 19 mit den Aussparungen 20 der Stempel 3 gerade zur-Deckung gelangen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Presse zur Herstellung weichbiegsamen Holzes, bei welcher Holzklötze in einem Gesenk in der Faserrichtung gestaucht wer den können, dadurch gekennzeichnet, dass an einander gegenüberliegenden Längswänden des Gesenkes Einlagen mit Augen und an den Stirnwänden Stirnplatten vorgesehen sind und dass diese Augen beim Stauchen mit Ausnehmungen an den Stirnflächen der Druck stempel derart zur Deckung gelangen, dass Bolzen hindurchgesteckt werden können, welche die Einlagen und die Stirnputten vereinigen, so daf,,der gestauchte Holzklotz in eingespanntem Zustand aus der Presse herausgehoben werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124801X | 1926-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH124801A true CH124801A (de) | 1928-03-01 |
Family
ID=5658402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH124801D CH124801A (de) | 1926-02-04 | 1926-11-29 | Presse zur Herstellung weichbiegsamen Holzes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH124801A (de) |
-
1926
- 1926-11-29 CH CH124801D patent/CH124801A/de unknown
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