CH124856A - Röntgenröhre. - Google Patents
Röntgenröhre.Info
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Description
Röntgenröhre. Die Erfindung betrifft Röntgenröhren solcher Bauart, bei denen die Bedienung un gefährlich ist. Der Übelstand, dass die Rönt genstrahlen nicht nur dort, wo sie erwünscht sind, sondern in allen Richtungen austreten, ist bereits -durch die im Patent 17r. 106650 angegebene Bauart der Röhre behoben wor den. Die- Gefahr der Bedienung derart gebau ter Röhren liegt nun in den unter Hochspan nung stehenden Teilen. Auch diese Gefahr wird durch die Bauart nach der Erfindung behoben. Es ist bekannt, den Hochspannungstrans formator und die ganz aus Glas. hergestellte Röntgenröhre in einem Gefässe unterzubring- gen, das ganz mit<B>01</B> gefüllt ist. Die Hochspannungskabel sind gleichfalls in das Öl untergetaucht. Mit der Bedienung einer solchen Röntgenanlage sind im allgemeinen keine Gefahren verbunden. Die Nachteile einer solchen Bauart sind jedocb entweder eine beschränkte, ausgestrahlte Energie oder ein sehr grosses Gewicht. Zweck der Erfindung ist, eine ungefähr liche Bedienung der Röntgenröhre in ein- facher Weise zu sichern, ohne dass die obigen Übelstände vorhanden sind. Die Röntgenröhre nach der Erfindung hat eine zum Teil zne- tallene Aussenwandung; der nicht metallene Teil der Röhre ist mit einer Metallhülle um geben, die geerdet ist. Die Metallhülle kann unmittelbar mit der metallenen Aussenwan-. dung verbunden sein., Es ist möglich, gleich zeitig den sich zwischen der Röhre und dem Stativ erstreckenden Teil der Hochspannungs kabel in die genannte Metallhülle einzuschlie ssen. Die Antikathode ist zweckmässig mit einem die Wärme schnell ableitenden Strom zuführungsleiter versehen, der an dem von der Antikathode abgewandten Ende abgerun det ist. Die Metallhülle ist zweckmässig an den Enden der Röhre gleichfalls abgerundet, und auf .der Seite der Antikathode hat der abgerundete Teil der Hülle Kühllöcher. In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt. In dieser Zeichnung stellt 1. eine Kathode dar, 2 eine Antikathode, 3 ein Metallgefäss, in dem die Kathode angeordnet ist und das bei Kt an ein Glasrohr 7 angeschmolzen ist; d und 5 sind Stromzuleitungsdrähte der Ka tode; 6 ist das Stromzuleitungskabel der Antikathode; 8 stellt einen isolierenden Zy linder dar; 9 ist das abgerundete Ende de Stromzuführungsleiters der Antikathode, der bei 18 ausgespart ist, so dass das Kabel 6 gut befestigt werden kann. 10 stellt eine Me tallhülle dar, die Kühllöcher 11 hat; 12 ist der Teil der Metallhülle, durch den die Ka bel hindurchgeführt werden; 13 ist ein Me tallteil der Röhre, der die Verbindung zwi schen den zwei Glasteilen 7 bildet, die bei 10 mit dem Metallteil verschmolzen sind. Der Metallteil besteht zweckmässig aus Chromeisen, weil diese Legierung sich beson ders gut zum Anschmelzen an Glas eignet und nicht porös ist; ihre Zusammensetzung soll so sein, dass deren Wärmea.usdehnurigs- zahl der des Glases ungefähr entspricht. 15 ist ein Fenster, aus dem die Röntgen strahlen austreten können; 17 stellt einen Bleimantel dar, der nötigenfalls um den me tallenen Verbindungsteil 1:3 gelegt sein kann. Der metallene Verbindungsteil der Röntgen röhre wird geerdet, so dass das gesamte zwi schen der Kathode und der Antikathode auf tretende Hochspannungsgefälle zwischen der Antikathode und dein Verbindungsteil und zwischen diesem und der Kathode verteilt wird. Der Stromzuführungsleiter der Anti hathode ist aus einem Stoff hergestellt, der die Wärme schnell ableitet, so .da.ss dieser Leiter auch als Kühler der Antikathode wirk sam ist. Behufs Kühlurig dieses Leiters ist der kugelförmige Teil der Metallhülle mit den Kühllöchern 11 versehen. Der Abstand zwischen dem abgerundeten Teil des Strom- zuführ-ungleiters'der Antikathode und dem abgerundeten Teile der llletallhülle muss so gross sein, dass bei der Betriebsspannung kein Durchschlag erfolgen kann. Zwecks Er höhung der Durchschlagsspannung ist das Ende des Stromzuführungsleiters der Anti kathode abgerundet, und aus demselben Grunde sind die Zuführungsdrähte der Ka- thode stark gewählt. Die ganze Vorrichtung kann mit. einem nicht dargestellten Stativ gelenkig vc@rbuiid(,ri -erden, wobei dann die aus der -li#letallliiille tretenden TIoclisp@in- nungskabel mit den Hoclispannungskabeln nachgiebig verbunden werden, die durch das Stativ zu dein Transformator geführt werden können.
Claims (1)
- PATEN TAN 5 PR UC F3 Röntgenröhre rnit zum Teil metallener zlussenwa.ndung, dadurch "ehennzeichnet, dass der nicht metallene 'feil der Röhre mit einer Metallhülle umgei)c-n ist. die geerdet ist. UNTERANSPRÜCHE: l.. Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Metallhülle mit der metallenen Aussenwandung ver bunden ist. 2.Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der sich zwi schen der Röntgerirölire und dem Stativ erstreekeride Teil der Hochspannungs kabel gleielifiillvon der Metallhülle um schlossen ist. 3. Röntgenröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anti kathode mit: einem die Wärme schnell ab leitenden Stromzufühiringsleiter versehen ist, der an dein von der Antikathode ab gewandten Ende abgerundet ist. 1. Röntgerirölirc nach Patentanspruch, da durch -ekennzeiclinei, dass die Metall hülle an den Enden der Röhre abgerun det ist. 5.Röntgenröhre rr;cli Patentanspruch und Unteranspruch 4, d;irlurch gekennzeichnet, class der ab--erundete Teil der Metallhülle auf der- Seite der Antikathode Kühllöcher hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL124856X | 1926-04-19 |
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| CH124856A true CH124856A (de) | 1928-03-01 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH124856D CH124856A (de) | 1926-04-19 | 1927-04-04 | Röntgenröhre. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH124856A (de) |
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1927
- 1927-04-04 CH CH124856D patent/CH124856A/de unknown
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