CH124867A - Verfahren zur Darstellung einer komplexen Goldnukleinsäureverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer komplexen Goldnukleinsäureverbindung.

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CH124867A
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Description


  Verfahren zur Darstellung einer     komplexen        Goldnukleinsäureverbindung.       Es wurde gefunden, dass man zu einer  komplexen     Goldnukleinsäureverbindung    ge  langen kann; in der das Gold durch die       üblichen    Reagenzien auf Goldionen, wie zum  Beispiel Alkalien, nicht mehr nachgewiesen  werden kann, indem man     Hefenukleinsäure,     eine Goldverbindung und eine alkalische Na  triumverbindung in Gegenwart von Lösungs  mitteln auf einander einwirken lässt.  



       Man    kann zum Beispiel     Hefenukleinsäure     in einer alkalischen     Natriumverbindung,    zum  Beispiel in einer wässerigen     Sodalösung,    auf  lösen und diese Lösung mit einem löslichen  Goldsalz umsetzen.  



  Die so erhaltene     Gold-natrium-nuklein-          säureverbirrdung    stellt ein gelbliches Pulver  dar, das in Wasser löslich ist und zu thera  peutischen Zwecken verwendet werden soll.  



  Die Umsetzung kann sowohl in neutralem,  wie in alkalischem oder saurem Medium  vollzogen werden.  



  Erfolgt die Umsetzung in neutralem oder  alkalischem Medium, so erhält man direkt  die wasserlösliche komplexe Gold-natrium  nukleinsäureverbindung, arbeitet man in saurem    Medium, so wird. die wasserunlösliche freie       Goldnukleinsäureverbindung    erhalten, die  durch basische     Natriumverbindungen    in die  wasserlösliche     Gold-rratrium-nukleinsäurever-          bindung    übergeführt werden kann.  



  Die wasserlösliche Verbindung kann aus  ihrer wässerigen Lösung durch geeignete       Fällungsmittel,    wie zum Beispiel Alkohol,  abgeschieden werden.    <I>Beispiel 1:</I>    50 Teile     liefenukleinsäure    werden in 300  Teilen
EMI0001.0018  
       n-Natronlauge    aufgelöst und unter  Umrühren 11 Teile Goldchlorid zugesetzt.  Die gelbrote klare Lösung wird mit Natron  lauge oder     Sodalösung    neutralisiert. Sie ent  hält nun das Chlor als     Natriumchlorid,    das  Gold als komplexe     Gold-natrium-nukleinsäure-          verbindung.    Diese wird durch 2 bis 3 Volumen  Alkohol abgeschieden und nach gutem Aus  waschen mit Sprit im Vakuum getrocknet.

    Die Verbindung ist chlorfrei und enthält       etwa        10%        Gold.              Beispiel   <I>2:</I>       Zu    einer Lösung von     5O    Teilen     Hefeuuklein-          säure    in 300 Teilen
EMI0002.0006  
       n-Natronlauge,    die       gegen        Lackmuspapier    eben neutral     reagiert,     werden 100 Teile
EMI0002.0011  
       Sololösung    und hierauf  11 Teile Goldchlorid in Wasser zugesetzt;  eine Trübung oder Fällung tritt dabei nicht  ein.

   Nach drei- bis vierstündigem Stehen  wird mit Essigsäure neutralisiert oder schwach  angesäuert und die     Gold-natrium-riukleiiisäiii-e-          verbindung    mit Alkohol gefällt und getrocknet.  Die Verbindung entspricht in ihrer     Zusammen-          setzung    der in     Beispiel    1     beschriebenen.     



  <I>Beispiel 3:</I>  Eine Lösung von 60 Teilen     Hefenuklein-          säure    in 360 Teilen
EMI0002.0021  
       n-Natronlauge    wird  mit 13 Teilen     Goldchloridliisung    versetzt und       cris    der klaren Reaktionslösung durch Alkohol  eine Verbindung abgeschieden, die nach dem       Trocknen    in Wasser unlöslich ist.

   Der Nieder  schlag wird mit 300 Teilen Natronlauge ge  rührt und geht dabei     klar   
EMI0002.0027  
   in     Lösung.    Diese  wird durch Essigsäure neutralisiert oder       schwach    angesäuert und die gelöste     Gold-          natrium-nukleiusäureverbindung    wieder durch       Alkohol    abgeschieden. Diese entspricht in ihrer  Zusammensetzung den nach Beispiel 1 und  erhaltenen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer koni- plesen Goldiiukleiiisärii@everbiiidriiig, dadurch gekennzeichnet, dalj Hefenukleinsäure. eine Goldverbindung und eine alkalische Natrium verbindung in Gegenwart von Lösungsmitteln auf einander einwirken gelassen werden. Die so erhaltene t',o@d.-natriuni-nuhleiu- säureverbindung stellt ein gelbliches Pulver dai-, das in Wasser löslich ist und zu thera peutischen Zwecken verwendet werden soll.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren geniäl; Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass man zunächst eine alkalische Natriumverbindung mit Hefenii- kleinsäure reagieren lässt und das so er- lialterie Reaktionsprodukt nachträglich mit einer Goldverbindung umsetzt. ?.
    Verfahren geinäh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nian zunächst Hefenu- kleinsäure niit einer eben zur Auflösung hinreichendem Menge einer alkalischen Na triumverbindung versetzt, die so erhaltene Lösung mit einer Goldverbindung in Reak tion bringt und die so erhaltene Gold nukleinsäureverbindung mit organischen Lösungsmitteln, ausfällt, die Fällung fil triert,
    mit einer alkalischen Natriumver- bindung in Lösung bringt und das Gold- natrium-nukleiuat innorganischen Lösungs mitteln fällt.
    B. Verfahren geniäh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, driss inan zunächst Hefenu- kleinsäure finit einer eben zur Auflösung hinreichenden -Menge einer alkalischen Natriuniv erbindung versetzt,
    die so er haltene Lösung mit einer Goldverbindung in Reaktion bringt und die so erhaltene Goldnukleinsäureverbindung mit einer alka lischen Natriumverbindring neutralisiert und das Gold-uriti-irnii-riukleinat durch organische Lösungsmittel abscheidet.
CH124867D 1926-08-25 1926-08-25 Verfahren zur Darstellung einer komplexen Goldnukleinsäureverbindung. CH124867A (de)

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